„Ja, aber“: Wie Russland Donald Trump in den Ukraine-Verhandlungen hinhält
Shownotes
Am Donnerstag waren es dann die Verbündeten der Ukraine, die sich in Paris getroffen haben. Frankreich und Großbritannien haben mehrfach betont, Soldaten in die Ukraine schicken zu entsenden. Die Bedingungen dafür sind aber unklar. In Paris ist von „Forces de Réassurance“ die Rede, „Rückversicherungs-Einheiten“, die vor allem „Präsenz zeigen“ sollen. Soldaten sollen weder an die Front geschickt werden, noch sollen sie eine mögliche Waffenruhe überwachen, heißt es im Élysée-Palast. Es gehe eher um Vorbereitungsarbeiten für den Fall des Falles. Frankreich sicherte der Ukraine außerdem zu Beginn des Gipfels militärische Hilfen in Höhe von weiteren zwei Milliarden Euro zu.
Wir haben in den letzten Tagen und Wochen oft nach Saudiarabien geschaut, wo die USA eine Art Pendeldiplomatie mit der Ukraine auf der einen und Russland auf der anderen Seite betrieben haben. Von den Plänen von US-Präsident Trump eines umfassenden Waffenstillstands ist wenig übrig geblieben. Nicht einmal die Feuerpause auf Energieanlagen scheint zu halten. Dafür bekommt Russland die Gelegenheit, bei den USA stets neue Forderungen zu deponieren.
Jutta Sommerbauer aus dem „Presse“-Auslandsressort erklärt in diesem Podcast, wo wir in den Verhandlungen derzeit stehen. Was wurde aus dem Nicht-Angriffs-Abkommen auf Energieanlagen - sofern überhaupt eines existiert? Welche Rolle spielt das Schwarze Meer? Bekommt Russland in den USA wieder einen Fuß in die Tür? Und was tut sich an der Front in der Ukraine? Dort geht der Krieg ja unentwegt weiter.
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