Warum gründen KI-Agenten jetzt ihre eigene Religion?

Shownotes

Wenn Sie an Künstliche Intelligenz denken, denken Sie dann an ChatGPT? KI-Anwendungen sind längst kein Neuland mehr und verändern den Arbeitsmarkt seit Jahren - noch nicht immer mit voller Effizienz, aber der Umbruch ist nicht mehr zu bremsen. Wirtschaftsjournalist David Freudenthaler erklärt im „Presse“-Podcast, welche Umwälzungen der Arbeitsmarkt derzeit durchmacht und welche Branche oder Gruppe am ehesten betroffen ist.

Und was sind eigentlich KI-Agenten? Noch sind diese KI-Anwendungen nicht für jeden ganz einfach zu bedienen, doch die Künstliche Intelligenz könnte schon jetzt Ihre Mails sortieren, beantworten, Reisen zusammenstellen und buchen, den ETF-Sparplan verwalten und automatisiert ihre Steuern im Blick behalten. Wenn da nicht die Sorge vor Daten- und Kontrollverlust wäre.

Ein Gespräch über die neuesten Entwicklungen der KI-Branche und die Frage: Warum gründen KI-Agenten eine eigene Religion?

Gast: David Freudenthaler, Wirtschaftsjournalist „Die Presse“ Host: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

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Transkript anzeigen

00:00:05: Die Presse.

00:00:09: JetGPT schreibe mir ein schönes Intro für eine Podcastfolge von Was Wichtig ist der österreichischen Tageszeitung die Presse.

00:00:17: Das hätte ich die künstliche Intelligenz fragen können.

00:00:20: Habe ich aber nicht, bei uns darf es durchaus auch ein bisschen menschlich zugehen!

00:00:24: Herzlich willkommen.

00:00:25: mein Name ist Clemens Patek und ich rede heute mit meinem Kollegen David Freudenthaler aus dem Economistressort über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenze.

00:00:36: Und da sprechen wir einerseits über die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt – das sind vor allem offenbar die jungen Betroffen, die beim Berufseinstieg auf Hürden stoßen.

00:00:46: Aber wir reden auch über KI-Agenten, die für uns künftig ganz viele Aufgaben übernehmen könnten.

00:00:52: Vom Ausmisten von Mails, Überbuchungen vom ganzen Urlauben.

00:00:56: Aber diese KI-Agenten gründen dann schon mal nebenbei Religionen oder unterhalten sich auf eigenen sozialen Netzwerken über die Dummheiten ihrer menschlichen Entwickler.

00:01:07: Alles schon ein bisschen überfordernd?

00:01:09: Vielleicht geht's ihnen da wie mir manchmal Aber David hilft uns mit seinen Einschätzungen auch dabei, das positive an der rasanten Entwicklung der künstlichen Intelligenz nicht aus den Augen zu verlieren.

00:01:24: Ich begrüße David Freudenthaler bei unserem Studio.

00:01:26: Grüß dich!

00:01:26: Hallo Clemens.

00:01:28: KI und Arbeitsmarkt geht uns durch künstliche Intelligenze die Arbeit aus?

00:01:32: Das behaupten viele, das fürchten viele und das hoffen viele.

00:01:36: Und diese Hoffnung gab es eigentlich immer schon.

00:01:38: Also auch schon, wenn wir in die Vergangenheit schauen bei früheren technologischen Umbrüchen ob's da jetzt irgendwie der Umstieg auf das Auto war wo auf einmal die ganzen Kutscher sich beschwert haben dass sie nicht mehr gefragt werden und dann eben das Automobil abgelöst hat und damit auch Jobs abgelösst hat.

00:01:56: Dann natürlich die Dampfmaschine.

00:01:59: ganz großes Beispiel Industrielle Revolution Das Internet.

00:02:03: Es gibt viele Beispiele wo man immer wieder gedacht hat Okay, jetzt wird alles anders.

00:02:07: Jetzt gibt es keine Arbeit mehr und das hat sich immer herausgestellt.

00:02:10: tatsächlich verschwinden Jobs aber es entstehen auch immer ganz viele neue.

00:02:15: Und so ähnlich ist das auch jetzt.

00:02:17: da sagen viele dass gerade so diese white collar jobs wie wir sagen also diese Berufe wo wir mit dem Kopf viel arbeiten oder viel am Computer sitzen das die eigentlich dass da die künstliche Intelligenz uns effizienter macht, dass gewisse Aufgaben wegfallen.

00:02:31: Auch da werden wir in den nächsten Jahren ganz sicherlich sehen das Jobs verschwinden aber genauso werden wieder neue Jobs entstehen.

00:02:36: Das glaube ich.

00:02:38: die größere Frage ist sind die Jüngeren also die die gerade jetzt in den Arbeitsmarkt einsteigen die es vielleicht schon gar nicht so leicht hatten jetzt in den vergangenen Jahren mit Covid in der Schule, dass sie da jetzt irgendwie auch über Studium und dann irgendwie so in diesen Jobmarkt reinkommen.

00:02:52: Dass die jetzt Fuß fassen, das wird im manchen Bereichen, in manchen Branchen sicherlich schwieriger weil eben gerade diese Einstiegsjobs oft ja durch KI ersetzt werden.

00:03:02: oder so argumentieren zumindest auch viele Unternehmen die große Jobskürzungsprogramme gerade fahren, dass Sie an diesen Stellen einkürzen können

00:03:11: und dass da noch gar kein Platz mehr ist für jüngere Arbeitnehmerinnen?

00:03:14: Ja, natürlich.

00:03:16: Wenn man eine KI hat... Wir sprechen ja oft von oder viele denken an ChatGPD wenn wir von künstlicher Intelligenz reden.

00:03:22: Und das war vor gut drei Jahren Ende des Jahrten als dieses Fast-Erweckungserlebnis für viele, dass man da was in diesen Chatboard reinschreibt und der antwortet dir fast wie ein natürlicher Mensch.

00:03:34: Das hat sich hier im Zwischen total weiterentwickelt.

00:03:38: Die KI steckt auch in vielen Systemen, die im Hintergrund arbeiten drinnen und das macht natürlich gewisse redundante Arbeit ein bisschen überflüssig wo man nicht mehr unbedingt an Menschen braucht sondern wo es einfach intelligente Unteranführungszeichen-Systeme gibt, die das teilweise fast besser können oder mit einer geringeren Fehler Anfälligkeit als wenn man da jemandem neu einschulen muss.

00:04:00: Und vielleicht ganz kurz dazu gesagt also da gibt's schon noch Zahlen dass gerade in Bereichen, die sehr standardisiert sind.

00:04:06: Zum Beispiel im rechtlichen Bereich bei Anwaltskanzleien oder auch bei Finanzberatungen

00:04:12: etc.,

00:04:13: dass da die KI teilweise bessere Ergebnisse liefert also wo es einfach große Zahlen gibt sehr standardiziert was jetzt nicht unbedingt um die kreativen Aküsse geht von uns Menschen die wir da gerne rauslassen das da einfach die Künstliche Intelligenz effizienter arbeitet als viele Menschen das tun.

00:04:31: Ein Thema, das mir jetzt nicht so bewusst war ist das Thema Steuern.

00:04:34: Wenn es jetzt in Österreich weniger Arbeitsplätze gibt wegen der KI dann gibt's auch weniger Lohnsteuer und der Stadt bekommt weniger Geld.

00:04:40: Gibt's da schon Ideen wie man den europäischen Sozialstaat in Zukunft weiterhin finanzieren kann wenn da vieles wegfällt?

00:04:47: oder ist es noch ein sehr weiter Gedanke?

00:04:49: Darüber

00:04:49: habe ich kürzlich mit der Ökonomin Lyubica Nidol Koska vom Complexity Science Hub in Wien gesprochen und das war ganz interessant weil sie sagt Ehe, es fallen da viele Jobs weg.

00:05:01: Auch viele Bullshit-Jobs die im Sohn nicht unbedingt brauchen für eine funktionierende Gesellschaft.

00:05:05: Gleichzeitig gibt's sehr viele Bereiche wo wir viel zu wenige Arbeitskräfte haben Fachkräftemangel oder in der Pflege oder in weiter Bildung wo wir quasi froh sehen können wenn Potenzial am Arbeitsmarkt frei wird und wir das dorthin verlangen können.

00:05:23: Und ich habe dann eben die Frage gestellt, ja wie machen wir das?

00:05:26: Wie können wir auch diese extremen Effizienzsteigerungen, die uns diese Techfirma da versprechen und die bisher gar nicht immer eintreten.

00:05:34: Das muss man dazu sagen.

00:05:35: Da steckt ziemlich viel Auf- und Drei in den durchschnittlichen Ergebnissen.

00:05:38: Und diese Ökonomen hat dann eben gemeint... Es wäre sinnvoll, oder die hat vorgeschlagen so ähnlich wie das manche Staaten, manche Ölstaaten machen.

00:05:46: Wie Norwegen oder Katar, Saudi-Arabien

00:05:49: etc.,

00:05:49: die dass man quasi einen staatlichen Fonds gründet wo dann gewisse... Beträge, die dann diese KI-Firmen zahlen müssen für Rechenleistungen

00:05:57: etc.,

00:05:57: die zur Verfügung gestellt werden.

00:05:59: Und sie gehen in einen Fonds und damit kann der Staat auch Programme finanzieren, die zur Fort- und Weiterbildung in andere Bereiche verwendet

00:06:07: sind.".

00:06:07: Wie kann ich mich jetzt als arbeitender Mensch auf dem Arbeitsmarkt vorbereiten?

00:06:11: Auf diese Veränderung, die hier schon längst da

00:06:13: ist?".

00:06:14: Das ist eine gute Frage!

00:06:15: Also meine These ist dass man sich mit diesen Dingen beschäftigen muss, mit diesen Entwicklungen weil die gehen dermaßen rasant voran viel schneller und in einer ganz anderen Wucht, als wir das bei früheren technologischen Revolutionen gesehen haben.

00:06:29: Also was früher über mehrere Jahrzehnte sich entwickelt hat oder über viele Jahre zumindest sehen wir jetzt in extremen kurzer Zeit!

00:06:37: Und da liegt es an uns auch wenn wir beide sind Journalisten... Auch unser Fachgebiet ist ja nichts unbetroffen und ich denke oder das wäre zumindest meine These, wenn wir beide uns individuell nicht damit beschäftigen und unsere ganze Branche.

00:06:52: Und das trifft natürlich auch andere Branchen, dann werden wir über Kurzunterlagen den Aufsprung verpassen an diesem extrem schnell fahrenden Zug Und dann werden auch Medien in gewisser Weise, die heute schon noch ein wichtiger Teil der Meinungsbildung auch im öffentlichen Raum sind und dem politischen Diskurs mitbestimmen, während sie deutlich an Relevanz verlieren.

00:07:11: Das heißt ich glaube wir müssen uns wirklich mit diesen Dingen beschäftigen, sollten nicht immer aus arroganter Perspektive sagen ja diese JGPD und CODE machen ja eh noch so viele Fehler, die hallucinieren bla bla bla.

00:07:24: das tun Sie teilweise aber das tun mir Menschen eben auch.

00:07:26: also wir Menschen sind prädestiniert dafür Fehler zu machen Und das ist irgendwie Medienkompetenz.

00:07:31: Also wenn wir uns damit beschäftigen, was können diese Maschinen?

00:07:34: Wo können wir uns auf sie verlassen?

00:07:36: Wo kann man uns nicht darauf

00:07:37: verlassen?"

00:07:38: Dann finden wir einen erwachsenen Umgang damit und die Dinge entwickeln sich so schnell dass es natürlich dann auch mühsam sein kann und zeitaufwendig, dass wir uns halt regelmäßig versuchen da am neuesten Stand zu halten.

00:07:49: Das ist eh schon gesagt.

00:07:50: für viele Ist der KI-Horizont JetGPT.

00:07:53: Man stellt eine Frage ähnlich wie ein Google.

00:07:55: Es ist wie ein google.

00:07:56: Mensch sag ich manchmal Wie kann man sich dann im Thema Abseits von Chatchi BD nähern?

00:08:00: Was gibt es denn da für Tools, die man einfach nutzen kann oder die man auch lernen kann.

00:08:05: Ja das nächste ganz große Ding sind sicher KI-Agenten.

00:08:08: Bei Chatchi BD kennen wir das so okay.

00:08:10: ich stelle eine Frage erwarte eine Antwort und kann mehr oder weniger einen Dialog führen.

00:08:15: Das kann in vielen Dingen praktisch sein.

00:08:17: meistens hat sich dann irgendwann relativ schnell erschöpft.

00:08:19: sogenannte Agent sind tatsächlich, können sehr schlaue Assistenten sein.

00:08:23: Die Dinge selbstständig übernehmen.

00:08:25: Sprich die können deine Mails durchforsten jeden Tag in der Früh, können das unwichtige ausmisten, dir die wesentlichen Punkte dann vorfiltern, können die automatisiert Antworten vorfiltern, können diverse Dinge.

00:08:38: also da liegt es an uns wenn wir uns damit beschäftigen.

00:08:40: was sind denn eigentlich praktische Use Cases damit?

00:08:42: Also de facto können die heute schon sehr viel.

00:08:47: Das Ding ist, dass man sich am Anfang schon damit beschäftigen muss.

00:08:49: Dass es auch technisch heute noch für viele eine gewisse Hemmschwelle gibt.

00:08:54: aber ich bin mir sehr sicher in dieser extrem rasanten Entwicklung die da momentan primär muss man sozusagen im Silicon Valley vor sich geht wird das schon in sehr kurzer Zeit sehr niederschwellig sein.

00:09:05: Man kann sich jetzt so vorstellen Ich kann mir oder du kannst dir dann einfach eine kleine Schah an verschiedenen Assistenten zusammenbauen.

00:09:12: Die einen buchen dir deinen Urlaub die anderen kümmern sich um deine ETF-Finanz Pläne die anderen schauen welche Filme und Theaterstücke gerade irgendwie sind, buchen dir der automatisierten Tickets dafür.

00:09:26: Also du kannst wirklich dein gesamtes oder ein Großteil deines organisatorischen Lebens privat aber auch im Berufskontext auslagern Und da werden wir Wege finden müssen wie wir damit umgehen.

00:09:37: Da brauchen wir bei uns im Journalismus, wir brauchen Guidelines.

00:09:39: natürlich lassen wir uns keine Artikel schreiben.

00:09:42: Aber wie gehen wir dann mit diesen Tools, die es heute schon gibt und die spätestens in einem Jahr wahrscheinlich überall drinnen sein werden?

00:09:49: Wie gehen wir damit um.

00:09:50: Wenn ich jetzt einen KI-Agenten oder mehrere meinen Urlaub buchen lasst inklusive Reservierung vom Tisch und vielleicht doch gleich die Kreditkarte hinterlegen das sind ja auch enorme Datenmengen aus denen die KI wiederum lernt.

00:10:01: aber wie schaut's da aus mit Datenschutz?

00:10:03: kann ich da jetzt einfach drauf loslegen?

00:10:05: muss ich mir nicht Gedanken machen?

00:10:07: Ja wir sollten uns auf jeden Fall massive Gedanken darüber machen.

00:10:10: also erstens passiert das sehr viel, wie gesagt im Silicon Valley.

00:10:15: Das heißt diese Datensicherheit ist ein Riesenthema für uns in Europa Weil wir sehen ja gerade, wenn wir jetzt vielleicht eine Ebene rauszoomen auf dieser geopolitische strategische Ebene dass wir als Europa in extrem vielen Bereichen sehr fragil und anfällig sind.

00:10:31: Und wenn wir viele sensible Daten in den USA auf irgendwelchen Servern oder Clouds haben auf die wir nicht direkt im Zugriff haben sondern uns auf ausländische Systeme und Programme und Tools verlassen Was passiert, wenn es zu einer geopolitischen Auseinandersetzung kommt?

00:10:47: Donald Trump ist ja jetzt kein ganz Unbekannter und wir wissen dass wir vielleicht uns in gewissen Dingen nicht ganz darauf verlassen können.

00:10:54: Also ich will da gar nicht groß herum spekulieren aber diese Systeme kann man auch... abschalten.

00:10:59: Also da haben wir nicht automatisch Zugriff immer drauf.

00:11:02: Was ein ganz interessantes Beispiel ist, ist Openclaw.

00:11:05: das ist ein Super-Agent sozusagen denn jetzt im Jänner es war so Mitte jener nämlich interessanterweise ein Österreicher entwickelt hat.

00:11:13: sein Name ist Peter Steinberger und das ist einen Entwickler in österreichischer der im Silicon Valley auch schon länger ist und er hat mehr oder weniger aus privater Intention heraus hat ja einen Agenten gebastelt der extrem viel kam also der diese ganzen Dinge, die wir vorhin besprochen haben.

00:11:30: Der vereint vieles von dem und hat sich dann ziemlich selbstständig gemacht.

00:11:34: also dieser Agent schon ohne auch menschliche Anweisungen und hat da ziemlich für Furore gesorgt im Silicon Valley.

00:11:41: Da war dann dieses Thema Datensicherheit gleich ein sehr großes Thema als wo man dann schnell drauf kommen ist okay der kann zwar sehr viel für dich erledigen Aber gleichzeitig, wenn dieser Agent auf alle möglichen Passwörter zugreifen kann.

00:11:52: Wenn der auf Kontodaten zugreift kann, das kann ziemlich schnell in die Hose gehen!

00:11:57: Und wer bei diesem Beispiel ist und was schon noch ganz spannend ist?

00:11:59: Dieser Agent also von Orton-Claw da hat sich dann ganz viele Developer und Programmierer darauf aufgesprochen haben, dass sie super Sensation gesehen sind.

00:12:08: und war schon die Rede von der Superintelligenz weil auf einmal verschiedene Agenten ohne menschliches Zutun miteinander zum Kommunizieren beginnen Und die haben selber eine Social Media Blatt entwickelt, wo nur künstliche Agenten unterwegs sind.

00:12:24: Also es ist ein bisschen absurd aber Maltbook heißt das, wo auch in den vergangenen Tagen viele Berichte gab.

00:12:32: Es war dann auch ganz lustig zum Lesen und wenn man sich das Greenshots ausschaut, wo wirklich verschiedene künstlichen Maschinen miteinander interagieren so wie wir das aus Facebook oder sonst wo kennen oder vom früheren Facebook heute funktioniert das ja kaum noch so diese Agenten sich darüber austauschen, wie dumm denn ihre Entwickler eigentlich sind.

00:12:51: Was man dann jetzt tun kann um die Menschheit eventuell auszulöschen wobei das da muss man auch ein bisschen vorsichtig sein weil es kann auch sein dass das wieder von einem Entwicklung im Hintergrund so gesteuert war.

00:13:02: aber diese Assistenten oder diese Agent haben zum Beispiel ihre eigene Religion gegründet auf der eigenen Social Media und das sehen wir jetzt schon eine ganz ruhigere Dynamik annehmen kann, also dass wir Menschen da irgendwie so ein bisschen auf der Seitenlinie stehen und uns da anschauen können wie sich dieses Systeme verselbstständigen.

00:13:22: Da sind wir noch weit weg von dieser Superintelligence die immer wieder hervorbeschworen wird.

00:13:26: aber man merkt okay diese Dinge entwickeln jetzt kein eigenes Bewusstsein aber da gibt es eine Dynamik das diesen Maschinen völlig losgelöst von dem was einmal als Einmensch oder Entwickler eingegeben hat Dinge tun die so nie intendiert waren.

00:13:41: Für mich stellt sich da die Frage, warum macht das die KI?

00:13:43: Was ist der Nutzen der KI?

00:13:44: Ist es eine Abschauender Menschheit.

00:13:45: Warum gründ ich eine Religion?

00:13:47: Das ist eine gute

00:13:49: Frage!

00:13:49: Aber das ist das was mir dann sofort auf den Kopf geht.

00:13:51: Jetzt gab's in den vergangenen Tagen gerade gibt's ein neues Tool und das finde ich sehr lustig.

00:13:56: Es ist jetzt eine kleine Anekdote, die ich selber in einem englischsprachigen Podcast gerade gehört habe aber es ist so dass eben über diese Plattform wo jetzt diese Agenten unterwegs sind gibt's einen neuen Plattform die heißt rent a human.ai.

00:14:09: Und das heisst Diese Agenten, die sich da zum Beispiel ihre eigenen Religionen aufbauen.

00:14:13: Die versuchen jetzt Menschen anzuheuern für Aufgaben, die die Maschine nicht machen kann.

00:14:19: und so kannst du z.B.

00:14:20: sagen Du kannst dich da anmelden und quasi ja hallo ich bin der Clemens, bin in Wien habe so und so viele Ressourcen meinen Stundenlohn beträgt xy und dann kann dich diese Maschine in dem Fall eben dieser eine Account, der das seine Religion gegründet hat, kann Dich anwerben und zahlt dir tatsächlich dann deine hundert Euro in der Stunde, was auch immer du verlangst.

00:14:39: Dass du jetzt in Wien rausgehst auf die Straße... ...und Werbung machst für seine Religion!

00:14:43: Und das ist eh die Frage, ob wir auf die Frage zurückzukommen?

00:14:46: Was bringt das da

00:14:46: KI?!

00:14:47: Aber die KI ist momentan irgendwie auch soweit zu experimentieren.

00:14:51: okay wie ist die Akzeptanz unter den Menschen wenn wir so etwas starten?

00:14:56: Völlig absurd aber das passiert gerade jetzt schon.

00:14:58: Jetzt

00:14:58: sind wir natürlich weit vom Arbeitsmarkt weg.

00:15:00: ich möchte es nochmal runterbrechen.

00:15:02: KI-Agenten für Menschen, die sich nicht damit beschäftigt haben.

00:15:06: Wie kann ich mir da die Benutzeroberfläche vorstellen?

00:15:08: Am besten, ich frage ja ChatGBT.

00:15:10: ChatGBt empfiehlen wir einen KI-Agenten für meine Mails.

00:15:12: Da kommen sicher auch ein paar Antworten.

00:15:14: Aber wie kann ich mehr da die Arbeit vorstellen?

00:15:16: Wo fange ich da an?

00:15:18: Das ist tatsächlich heute noch ein bisschen kompliziert für alle jene, die es sich überhaupt mit diesen technologischen Dingen beschäftigen.

00:15:27: Ich habe mich da auch... Zeitweise ein bisschen die Zähne ausgebissen, weil es gibt schon sehr schlaue Programme, die uns da helfen können.

00:15:34: Aber das Ding ist man muss einfach sehr genau wissen was man will und dann kommt man schnell drauf dass man oft Dinge praktisch findet.

00:15:44: aber wenn man's ganz genau im Detail durchgeht, kommt man doch meistens darauf, vielleicht ist es gar nicht so praktisch?

00:15:49: Weil natürlich, da kann man wieder zurück zum Anfang, da muss ich gewisse Freigaben erteilen.

00:15:54: Und wollen wir das wirklich?

00:15:57: Also lieber lese ich meine Mails dann doch selber und lösche sie selber, als dass sich da irgendein Programm drüberlaufen lasse.

00:16:03: Ich verliere völlig die Kontrolle!

00:16:05: Aber ich bin mir sehr sicher wie gesagt, dass in den nächsten Monaten bei dieser extrem schnellen Entwicklung, die da passiert wird einfach so viel experimentiert und manche Dinge sind völliger Bullshit.

00:16:14: Andere Dinge funktionieren dann auf einmal, dass wir in der nächsten Monat die meisten von uns, die sich für das Team interessieren, ihre eigenen Agenten haben werden.

00:16:23: Die werden Dinge im Alltag für unsere Ledigen.

00:16:25: Wie läuft es denn generell im großen KI-Wettrennen?

00:16:28: Wie gesagt, JetGPT kennen wir alle Google, ja KI Modus und so weiter.

00:16:32: Aber gibt's da am Markt einen Namen die wir uns merken sollten?

00:16:36: oder was tut sich denn da gerade?

00:16:37: Ja, JetGBT, Google du sagst sie, also JetGBt ist ja von OpenAI Die galt lange als Vorreiter haben jetzt ein bisschen Probleme die brauchen Geld.

00:16:45: Also bisher ist es einfach so dass diese gesamten KI-Modelle die momentan zum Markt sind das die kaum gewinnbringend sind.

00:16:54: Also ich habe kürzlich eine Zahl gelesen, weil es nicht ob sie wirklich stimmt oder noch aktuell ist.

00:16:58: Aber das siebenundneinzig Prozent der User von diesen Chatbots, ob es jetzt JetGBTs oder Gemini von Google oder andere die Gratis-Versionen benutzen.

00:17:08: Sprich, es gibt nur eine sehr geringe Zahl an Usern, die auch dafür bezahlen und das sind dann auch überschaubare Beträge.

00:17:13: Das sind sieben Dollar, zwanzig Dollar was auch immer man für Modelle verwendet im Monat.

00:17:19: also das ist grundsätzlich leistbar wenn man viel damit arbeitet.

00:17:22: Aber diese Firmen haben ein Finanzierungsproblem.

00:17:24: Und gerade OpenAI tut sich momentan schwer, also sie stecken extrem viel rein in die Entwicklung und in neue Chips

00:17:31: etc.,

00:17:32: und kriegen auch total große Investments von anderen Tech-Unternehmen oder von Nvidia und wie Sie alle heißen.

00:17:39: Aber momentan ist das alles andere als gewinnbringend und da gibt es auch Spekulationen ob die zum Beispiel dieses Jahr an die Börse gehen könnten weil sie einfach Geld brauchen frisches Geld brauchen.

00:17:49: Google tut sich dann natürlich viel leichter.

00:17:51: Also die sind ja seit vielen Jahren Vorreiter, was die Suchmaschine betrifft haben da extrem intelligent auch im Hintergrund trotzdem schon an diesen KI-Entwicklungen gearbeitet waren vielleicht am Anfang als Open-Eye mit Chatchity der vorgegangen ist ein bisschen hinterher und sind aber inzwischen mehr als nachgezogen, also sind er inzwischen mindestens ebenbürtig zu chatchi bt und haben ein sehr breites Ökosystem.

00:18:14: Also da gibt es nicht nur Google Gemina sondern da gibt's ganz viele Programme die gut ineinandergreifen, Google kann man sagen sicher gut aufgestellt.

00:18:21: und dann gibts schon auch noch auf ähnlichem Level kann man sich ja sagen an Tropic, auch ein US-Unternehmen das gerade bei Programmierern extrem hoch im Kurs steht.

00:18:31: Die haben wirklich Modelle Die weniger, also die sind auch für die breite Masse gibt es so sehr guten Chatbots.

00:18:37: Aber auch sehr explizit eben in Programming oder auch in gewisse Unternehmenslösungen reingehen was zur Monetarisierung sicher besser ist.

00:18:48: und ja XAI von IleMaskis ist auch ein Thema.

00:18:52: Die sind auch tatsächlich wirklich, also in diesen Vergleichen die es immer gibt.

00:18:56: Wirklich auf einem Level mit Google und OpenAI.

00:19:00: Und ja von Elon Musk haben wir eh dieser Tage gehört der will einen Rechenzentrum im All bauen und Elon Musk ist das durchaus zuzutrauen.

00:19:09: Also da steckt viel Geld dahinter und Rechencentren oder Rechenleistung ist ja die große Währung im KI-Seitalter und wenn du da eben Weltall ein Riesenrechenzentrem hast des beleuchtet wird, sprich ständig Energie erzeugen kann.

00:19:24: Ist das schon ein Asset?

00:19:25: Schauen wir mal!

00:19:26: Ich

00:19:26: habe das Gefühl es ist so ein überforderndes Thema weil man mitten in einem Umbruch steckt.

00:19:30: Stehen wir da an einer Kreuzung oder sind die Kreuzungen schon längst überquert?

00:19:34: vielleicht kannst du uns auch ein paar positive Worte zum Schluss nochmal mitgeben für alle die das vielleicht ein bisschen überfordert auch wenn das jetzt nicht dein Job ist aber...

00:19:41: Ja diese ich würde schon sagen wir stehen dann an der Weggabelung und nämlich auf verschiedenen Ebenen also vielleicht einmal auf individueller Ebene dass wir innerhalb kurzer Zeit sehen werden die Menschen, die sich damit beschäftigen, werden auch ob jetzt beruflich oder privat sehr viel effizienter Dinge erledigen können.

00:20:00: Also jene, die von vornherein eine ablehnende Haltung haben und das verstehe ich total, auch von dieser Technologie völlig erschlagen fühlen.

00:20:09: Also gerade wenn man da mitkriegt was da alles passiert und was möglich ist und man hat selber aber irgendwie nicht diesen Zugang dazu fühlt man sich schnell abgehängt und wir wissen wie es auch politisch sich äußern kann, wenn es viele gibt, die das Gefühl haben nicht mehr mitzukommen.

00:20:23: Und auf größere Ebene muss man sagen ja also du hast mich nach positivem Beispiel gefragt Da gibt es extrem viel.

00:20:29: Also wenn wir zum Beispiel in die Forschung schauen, in die Medizin, da gibt's heute schon viele Themenbereiche wo es erste Forschungsergebnisse gibt und was sich ganz klar zeigt das mit künstliche Intelligenz

00:20:40: z.B.,

00:20:41: wo Gnosisen und Therapien bei Klebskrankheiten oder anderen Krankheiten zu deutlich besseren Ergebnissen führen oder einfach dass Krankheit viel früher erkannt werden können.

00:20:52: Und dann gibt es Zickbeispiele in verschiedenen Forschungsbereichen.

00:20:56: Forschungsbereiche miteinander interagieren.

00:20:58: Heute hat jeder seinen Bereich und jeder forscht für sich, aber oft greifen diese unterschiedlichen Schwerpunkte nicht ineinander.

00:21:05: Das sehen wir heute schon super Fortschritte und das wird sich in den nächsten Jahren potenzieren – da bin ich mir sicher!

00:21:11: Danke für das Gespräch!

00:21:13: Danke dir!

00:21:15: Jüngst gab es einen kleinen KI-Schwerpunkt in der Tageszeitung die Presse.

00:21:20: Die Texte von David Freudenthaler und Barbara Steinbrenner verlinke ich Ihnen in den Show-Notes.

00:21:26: Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, lassen Sie uns gerne eine fünf Sterne Bewertung da und abonnieren sie unseren Kanal!

00:21:33: Ich bedanke mich bei Ihnen fürs Zuhören und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag!

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