Militärstratege zum Iran: „Glaube nicht, dass das ein langer Konflikt wird“
Shownotes
Von Christine Mayrhofer. Der Konflikt zwischen den USA und Israel und dem Iran weitet sich aus: Israel und die Hisbollah im Libanon greifen einander an, US-Militärstützpunkte in der Golfregion sind Angriffsziele des Iran, eine Drohne greift sogar einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern an.
Oberstleutnant Christoph Göd, Militärstratege beim Österreichischen Bundesheer, spricht als Gast in dieser Folge über die verschiedenen Eskalationstufen des Konflikts, darüber, wie die angekündigte Antwort der Golfstaaten ausfallen könnte und wie sich die Lage in den kommenden Tagen weiterentwickeln wird.“
Gast: Oberstleutnant Christoph Göd, Österreichisches Bundesheer **Host: **Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
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Transkript anzeigen
00:00:02: Der Konflikt zwischen den USA und Israel und dem Iran weitet sich aus.
00:00:13: Israel und die Hisbollah im Libanon greifen an, US-Militärstützpunkte in der Golfregion sind Angriffsziele des Iran – eine Drohne greift sogar einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern an!
00:00:26: Der Rote Halbmond berichtet von mehr als fünfhundertfünfzig Toten im Iran seit Beginn der Angriffe, im Libanon sollen einunddreißig Menschen getötet worden sein.
00:00:36: Mein Name ist Christine Meyerhofer und das ist was wichtig ist – der tägliche Nachrichten-Podcast der Presse!
00:00:42: Was bedeutet die weitere Eskalation des Konflikts?
00:00:46: Wie könnte die angekündigte Antwort der Golfstaaten ausfallen und müssen wir uns auf einen langen Krieg
00:00:52: einstellen?!
00:00:56: Und darüber spreche ich heute mit Christoph Goet, Oberstleutnant des österreichischen Bundesheeres.
00:01:00: Hallo.
00:01:00: Das ist gut!
00:01:01: Herr Oberst Leutnant, seit den ersten Angriffen auf den Iran von Israel und den USA sind in etwa zwei Tage vergangen.
00:01:08: welche Entwicklungen hat es denn da hinsichtlich Etweiger Eskalationsspiralen oder Intensität der Angriffe gegeben?
00:01:16: Was wir in den letzten zwölf bis vierundzwanzig Stunden gesehen haben ist dass der Konflikt sich weiter ausgewettet hat.
00:01:22: Die Hezbollah auf Seiten des Iranes ist ebenfalls in den Konflikt eingetreten und hat der Ziele in Israel bekämpft, worauf die israelische Freitgriffe Luftangriffe auf Ziele der Hezbola im Libanon angegangen sind.
00:01:36: Gleichzeitig gibt es Berichte das auch Zypern-Ziel von Angriffen des Iran war, die ebenfalls ein Eskalationspotenzial oder eine Eskalation darstellt.
00:01:46: Wir sehen also dass der Konflik sich langsam aus der Golfregion hinaus weiterinsichtigt.
00:01:52: Genau diese Entwicklung beobachten viele sorgenvoll, lässt sich da anhand der beiden vergangenen Tage schon absehen was nun weitergeschehen wird.
00:02:01: Das ist schwer zu sagen, was noch ein weiteres Iskulationspotenzial sein könnte und das wir auch teilweise schon gesehen haben wäre jetzt gezielte iranische Angriffe auf die Energie-Postruktur in der Golfregion also Sprichoffereifenarien Ölhefen Öl schiefe.
00:02:18: auch, dass wir ein weiterer Schlag für diese Staaten vor allem hinsichtlich der Wirtschaft aber hätte natürlich auch gravierende Auswirkungen wenn es zu solchen Angriffen vermehrt kommt.
00:02:27: Lassen sich Anzeichen für solche geplanten Angriffe erkennen?
00:02:31: Ja jetzt gab heute einen Angriff bei einer Rassinerie.
00:02:35: Hier ist aber noch unglaublich, ob das ein gezielter Angriff war oder ob im Zuge von Abwehrmaßnahmen hier drüben diese Raffinerie getroffen haben.
00:02:41: Es gibt doch Berichte aus Katar und auch Produktionsstätten für Flüssigasziele waren.
00:02:45: Das heißt wir müssten mal abwarten, ob es gezielte Angriffe waren oder sozusagen Kulatäre einschäden und wie das sich weiterentwickelt.
00:02:53: Wir haben eben auch Gegenangriffe auf US-Militärbasen in den arabischen Nachbarstaaten gesehen, wir ordnen denn Sie die Größe, den Umfang dieser Gegenschläge ein?
00:03:04: Ist es auf Eskalation angelegt?
00:03:06: ist das verhältnismäßig?
00:03:08: Es ist eine Reaktion des Iraner auf die Angriffe, die bereits im Vorhinein angekündigt war und man dann auch davon ausgehen kann dass sich Beilseiten darauf vorbereitet haben also einerseits der Iran diese Ziele bereits vordefiniert hat und bevor eventuell Vorplanungen mehr oder weniger herausgegeben hat, sodass man dann einfach nur das durchgeführt.
00:03:26: Gleichzeitig hat natürlich die USA Zeit gehabt diese Basen einerseits zu verstärken hinsichtlich Luftverteidigungsgräfte andererseits auch so weit zu evakuieren dass nun noch das notwendigste Personal hier vorhat.
00:03:38: war also in der Sesterngie dieser Massen eine Vorbereitung die es hier gegeben hat.
00:03:43: Die Golfstarten haben wir wiederum ihrerseits eine Antwort angekündigt.
00:03:49: Also wie weit kann das gehen?
00:03:51: Ja, es hat jetzt zum Beispiel viele SKL-Stufen.
00:03:53: Die erste wäre natürlich hier eine intensivere Zusammenarbeit mit den USA.
00:03:58: Das heißt die Gewährung von zusätzlichen Überflugsgenehmigungen, aber auch natürlich die Öffnung von Basen im Raum für US-Streitgräbchen.
00:04:07: Das wäre der erste Schritt und in einer weiteren Ausbaustufe wäre natürlich auch die Möglichkeit hier sich mit den eigenen Streitgrösten an den Angreifen zu beteiligen.
00:04:15: Das wäre aber recht komplex, weil wir hier verschiedenste Wassensysteme, verschiedenstem Streitgräfte miteinander koordinieren und kombinieren müssten.
00:04:23: Und das stellt gewisse Herausforderungen für die Planung und Durchführung.
00:04:27: Wahrscheinlich nicht nur militärisch sondern auch politisch.
00:04:30: dann?
00:04:30: Das wäre ja doch eine neue Größenordnung dieses Konflikts.
00:04:33: Natürlich ist es eine neue Gröschenordnung und der auch ein massiver Eskalationsschritt, den er hatte eher an dadurch dass er hier sozusagen aus sämtlichen Staaten in der Region angegriffen hat und natürlich mehr oder weniger provotiert hat
00:04:46: Etwas anderes, Sie haben das schon angesprochen.
00:04:48: Ist der Drohnenangriff auf eine britische Luftstreitkräftepasis auf Zypern also in einem EU-Staat?
00:04:56: Wie weit kann sich so ein Konflikt geografisch
00:04:59: ausweiten?".
00:05:00: Das klingt wesentlicher davon ab, von welchem Tippmittel wir hier sprechen.
00:05:04: Also die Raketenkräfte des Iran sind ungefähr in der Lage so zwischen zwei tausend fünfhundert und dreitausend Kilometer Maximum viele zu bekämpfen.
00:05:12: das wäre also grober bis zur Linie Geräte oder wie gesagt auch auf Typern.
00:05:17: Das ist immer die eine räumliche Ausdehnung, die andere ausdehnungen wären natürlich hier Terroranschläge oder Anschläge durch iranisch motivierte Kopierungen, die können theoretisch weltweit stattfinden.
00:05:28: Also auch hier ein Möglichkeit, weltweit aktiv zu werden.
00:05:32: Gibt es für solche Eventualitäten Anzeichen?
00:05:35: Bis jetzt noch nicht.
00:05:36: Wir haben gesehen in Pakistan und im Irak Angriffe auf US-Einrichtungen ist noch unglaublich sozusagen aus dem Volkszahlen entstanden sind oder durch den Iran gelenkt worden.
00:05:47: Aber bisher haben wir keine weiteren Anzeichen oder habe ich keine weiteren Indizien, da wird das hier eine weltweite Eskulation stattfindet.
00:05:54: Die militärische Führungsriege des Irans ist auch personell schwer getroffen?
00:06:00: Ist die militärischen Schlagkraft des Iranz dadurch irgendwie beeinträchtigt?
00:06:04: Beeinträchte schon!
00:06:06: Weil also natürlich Bestehende Strukturen mehr oder weniger auseinandergerissen werden.
00:06:11: aber sämtliche Streitgrifter der Welt sind grundsätzlich so konzipiert dass sie bei Ausfall eines Kommandanten mehrere Optionen haben, wie das sozusagen ausgeglichen wird.
00:06:19: Und auch der Iraner hat sich natürlich dementsprechend vorgelegt.
00:06:21: Vor ein paar Tagen haben wir gehört, dass wurde auch medial verbreitet.
00:06:25: Das stimmt, dass jeder Kommandant sich vier Stellvertreter bereits vorher festlegen muss.
00:06:30: Das heißt man kann davon ausgehen, dass die Auswirkungen zwar gegeben sind aber doch eher gering ausfallen.
00:06:36: Die USA haben ja schon vorab ein sehr großes militärisches Aufgebot in die Region verlegt.
00:06:42: Wie viel ist da jetzt nach diesen ersten Kriegstagen noch an Schlagkraft und Ressourcen da?
00:06:48: Also wie lange kann so wie das aktuell abläuft, wie kann das aufrechterhalten werden.
00:06:53: Also wesentlichen limitierende Faktoren sind natürlich einerseits die Verfügbarkeit von Munition also einerseits vom Luftabwehr oder Luftverteidigungssystem Abfangraketten aber auch Präzisionswaffen für den Angriff Gelenkte, Bomben und so weiter.
00:07:07: Das ist einmal ein limitierender Faktor.
00:07:09: Zweite limitierende Faktoren sind die Flugstunden der Flugzeuge, die benötigen gewisse Wartungsintervalle.
00:07:14: Das heißt man kann nur für eine kurze Zeit oder für eine geringe Zeit massiv Flugzeige einsetzen.
00:07:19: Das heisst in dieser hohen Intensität kann das vielleicht noch ein paar Tage gehen danach muss die Intensitäten Angriffe etwas absinken.
00:07:26: Das Heißt je nachdem wie hoch die Intenzität ist kann man das länger oder kürzer machen.
00:07:31: aber derzeit wie gesagt in der Intensitet vermutlich noch einige Tage möglich und in einer geringeren Intizität auch Monate möglich, wenn das so geplant ist.
00:07:42: Und lasst sich da eine Strategie von Seiten der USA und Israel ausmachen?
00:07:46: Wie es geplant sein könnte?
00:07:48: Naja,
00:07:49: das erste Mal hier massiv mehr oder weniger anzugreifen um möglichst viele Ziele gleichzeitig zu bekämpfen.
00:07:55: Das heißt einerseits die Führung gleichzeitig zu bewirken wodurch ihre Elemente gleichzeitig ausfallen, wodurch die Koordinierung erschwert wird, gleichzeitig massiv... das iranische Luftverteidigungs- und Raketenpotenzialarm greifen, um einerseits die Verteidigungspfähigkeit zu minimieren.
00:08:11: Die eigenen Luftüberlegenheit zu erreichen aber auch gleichzeitig die Möglichkeit für Vergeltungsmaßnahmen zu reduzieren.
00:08:16: Das ist einmal die intensive Anfangsphase und danach ist es eigentlich nur noch das näheren des Erfolges.
00:08:23: also sozusagen zu verhindern dass sich Luftverteilung wieder regeneriert, zu verindern, dass man die Rakettendruppen wieder ihre Raketen einerseits einsetzen können sagen können, das ist sozusagen hier mal augenständig der erste Plan.
00:08:38: Jetzt hat dieser Konflikt weitreichende Folgen etwa auch wirtschaftlich beispielsweise die wirtschaftliche und logistisch extrem wichtige Straße von Hormuz.
00:08:46: da haben Redereien jetzt die Durchfahrten gestoppt.
00:08:50: Das ist vom Iran durchaus auch so angekündigt worden da Schiffe anzugreifen die diese durchfahrt nehmen kann dass vom Iran aus militärisch aufrecht erhalten werden diese Drohung.
00:09:01: Grundsätzlich muss man sagen, dass jetzt die Straße nicht gesperrt ist.
00:09:03: Das heißt, man hat reine Ankündigungsmaßnahmen gegeben und die Schiffe gewarnt.
00:09:08: Man hat auch das eine oder andere Schiff mit Mitteln bewirkt aber eine Sperre ist derzeit noch nicht offen.
00:09:13: Das ist aber vorerst einmal relevant weil allein durch die Ankündigung hier natürlich einerseits die Versicherungsbremien steigen dann diese Redereien hier auch sozusagen davon abwarten diese Mehren zu passieren.
00:09:26: Das heisst es ist mal das erste Ziel vermutlich, dass ihre Ansicht erreicht Der Reinhardt natürlich das Potenzial, das hier noch zu verschärfen.
00:09:33: Man kann also mit Anti-Schiffslinkflugkörpern hier zielbewirken.
00:09:36: Man könnte auch von mehr Drohnen gegen Schiffe, die hier entlang voneinsetzen.
00:09:41: Das ist natürlich auch gewissermaßen eine Herausforderung für die Urstreitkräfte im Raum, die dann natürlich dementsprechend einerseits diese Wirkmittel bewirken müssten aber auch gleichzeitig die Schiffe vorwärts sind, gewissermassen schützen.
00:09:54: Wesentlich wird es abhängen, wie lang dieser Konflikt jetzt hier aufrecht bleibt.
00:09:58: Ob diese Stauungen die derzeit stattfinden werden kurzfristig oder überkursero lang zu massiven Verzögerung in der Wirtschaft sorgen und dementsprechenden Druck auf die Streitgäfte fort erhöhen hier Abhilfe zu schaffen beziehungsweise die Straße zu öffnen.
00:10:14: Ein anderer Nebenschauplatz ist vielleicht die Diplomatie wo ja auch Wien mit Sitz der Domenergie gehört eine gewisse Rolle spielt.
00:10:22: Könnte der Diplomatie an diesem Punkt irgendwie das Ausrichten Ihrer Einschätzung nach?
00:10:27: Naja, also die Diplomatie wäre hier ein Mittel zur Lösung.
00:10:31: Natürlich könnte man sich jetzt diplomatisch hier einigen, dass man so ein gewisse Spielregeln wieder einführt oder aufrichterhält – also man beschenkt die Angriffe auf militärische Einrichtungen und man versucht hier für die im Raum gestrandeten Urlauber- und Reisenden eine Lösung zu finden oder auch Möglichkeiten für den Ausweg.
00:10:50: Ich glaube, Diplomatie muss man immer berücksichtigen und sollte immer eine Option sein.
00:10:53: Sollten wir immer offenhalten?
00:10:55: Weil es natürlich hier auch eine Möglichkeit für einen Ausstiegs-Szenario für beide Seiten darbietet.
00:11:00: Das von US-Präsident Donald Trump irgendwie vorgegebenen Ausstiecks-Scenario ist ein Regime Change.
00:11:07: Er hat da aktiv die iranische Bevölkerung dazu aufgerufen sich dafür einzusetzen.
00:11:12: ganz viele beobachtenden Ordnen das als irgendwie unrealistisch ein, einen Regime change herbeizuführen quasi nur mit Angriffen aus der Luft.
00:11:21: Was sind denn da ansonsten mögliche Szenarien?
00:11:24: Also natürlich, wenn wir jetzt reinhypothetisch uns bewegen dann wäre die Möglichkeit hier Bodenkräfte einzusetzen und hier sozusagen zusätzlich zu den Luftlehrkräften noch hier noch Bodengräfte einzu setzen um diesen Regime schätzt nur zu führen.
00:11:37: Das ist aber nicht ersichtlich dass das beabsichtigt ist.
00:11:39: weder sind der Truppen stationiert noch gibt es irgendwelche Aussagen dazu.
00:11:43: Wenn man die Rede zu Beginn des Krieges von President Trump angehördet oder ja mehr oder weniger die iranische Bevölkerung aufgerufen das selbst in die Hand zu nehmen, dass er sich interpretiere.
00:11:53: Die Angriffe der USA und der Anderen auch neben der Zerstörung des Raketenprogramms und des Atombogramms, dass man sozusagen hier die Voraussetzungen schaffen möchte wie es da ihre arischen Bevölkerung ermöglicht dann selbst hier diesen Regimenwechsel durchzuführen.
00:12:07: Das heißt einerseits durch Ausschaltung Erführungspersönlichkeiten, aber und das haben wir auch in den letzten zwölf bis vierundzwanzig Stunden gesehen.
00:12:14: Auch durch die Bekämpfung von Einrichtungen des Films, die jetzt sozusagen für die Niederhaltung der Bevölkerung verantwortlich sind.
00:12:20: Das ist Polizei- und lokale Milizen.
00:12:23: Hier gibt es immer wieder Berichte, dass Polizeihobdrahtiere in den Regionen angegriffen worden sind.
00:12:27: Es wäre so ein möglicher Indikator dafür.
00:12:30: Und Ihre Einschätzung nach könnte diese Strategie gelingen?
00:12:33: Das
00:12:33: ist schwer zu sagen.
00:12:34: Also es gibt in dem Sinn kaum eine bewaffnete Opposition im Iran, abgesehen von ein paar separatisten Kopierungen.
00:12:43: Das heißt das ist schwer abschätzbar und sehe ich im Moment nicht.
00:12:47: Abschließend jetzt haben wir mittlerweile den dritten Tag dieses Krieges.
00:12:52: worauf sollten wir uns denn in den kommenden Tagen einstellen?
00:12:56: Wir sollten unseren kommenden Tagen darauf einstellen, wie weit das jetzt weitereskaliert ist im Sinne von mögliche weitere Eskulationsschritte während der Angriff auf die Energieinfrastruktur.
00:13:06: Mögliche weitere esklationen Schritte wären vermehrte Angriffe auf Staaten außerhalb der Region.
00:13:10: Das ist zum Beispiel wirklich um das Gesinn zu übern, obwohl es dafür derzeit noch keine Indikatoren gibt.
00:13:15: und weitere Eskalationsschritte wären die Aktivierung von pro iranischen Milizen im Raum,
00:13:20: d.h.,
00:13:20: die Merak z.B.. die dann hier gegen die Einrichtung der US-Öftereitkräfte, aber auch gegen internationale Einrichtungen, die vorwärts sind aktiv werden.
00:13:29: Das wären so mögliche Schritte, die in der nächsten Zeit für eine Exklation hindeuten können.
00:13:34: Müssen wir uns jetzt vielleicht schon auf einen langen Krieg einstellen?
00:13:37: Ich
00:13:37: glaube es schadet nie wenn man sich ja auf solche Sachen einstellt.
00:13:40: ich persönlich glaube nicht dass das hier zu einem langen Konflikt kommt weil und das hat aus meiner Sicht in den politischen Gründen in den USA Die derzeitige US-Administration ist mehr oder weniger bei den Weinen in das Rennen gekommen.
00:13:53: Das sind diese Forever Wars, also die langwierigen Konflikte beendet und auch nicht neue Staaten wird.
00:13:58: Und der Angriff auf den Iranen ist doch in den USA sehr umstritten, auch im Lager des Präsidenten.
00:14:04: Das heißt aus meiner Sicht ist das ein Grund, dass es wahrscheinlich hierzu keinem langfristigen Komplik kommt.
00:14:11: Herr Götz, vielen herzlichen Dank!
00:14:12: Gerne!
00:14:14: Weitere Analysen und Hintergründe finden Sie wie immer in den Shownotes, etwa was Außenpolitik-Kredakteurin Duiko Özkan von der Sitzung des Gouverneursrats der Atombehörde im Wien berichtet.
00:14:26: Die aktuellen Ereignisse können sie wie immer auf diepresse.com mitverfolgen.
00:14:30: – vielen Dank Ihnen fürs Zuhören und dranbleiben!
00:14:33: Bis zum nächsten Mal.
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