Gas- und Spritpreise schießen hoch: So kann man den Preisschock fürs Erste dämpfen
Shownotes
Gast: Matthias Auer, "Die Presse", Wirtschaftsredakteur Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Händler trauen Trumps Plan nicht: Gaspreis in Europa steigt weiter](https://www.diepresse.com/20644866/haendler-trauen-trumps-plan-nicht-gaspreis-in-europa-steigt-weiter)) Gaspreise in Europa fast verdoppelt: Was bedeutet das für Konsumenten?](https://www.diepresse.com/20642114/gaspreise-in-europa-fast-verdoppelt-bringt-der-angriff-auf-den-iran-als))
Alle Presse-Podcasts gibt es jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts)) Abonnieren Sie uns dort.
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts [www.diepresse.com/player] (https://www.diepresse.com/player/?utmsource=podigee&utmmedium=podcastshownotes))
Transkript anzeigen
00:00:02:
00:00:09: Die Angriffe von Israel und den USA auf den Iran haben natürlich Auswirkungen.
00:00:14: Auf die ganze Welt, aber auch auf Europa bringen uns neu an den Rand einer Energiekrise.
00:00:19: Denn die wichtige Transportroute über die Straße von Hormuz ist ja seit dem Wochenende geschlossen – aber auch der zweitgrößte Flüssigas-Lieferant Qatar stellte aufgrund der Kampfhandlungen vorübergehend die Produktion ein!
00:00:33: Deshalb sind gleich am Montag die Gaspreise an der Amsterdamer Börse um die Hälfte nach oben geschossen und am Dienstag folgte ein weiterer Preissprung auf fast sechzig Euro pro Megawattstunde Gas.
00:00:44: Das ist fast doppelt so viel wie noch vor wenigen Tagen zu bezahlen war.
00:00:49: Außerdem sieht es so aus, als ob die Händler Trumps Beschwichtigungsworten eher nicht trauen – denn er hatte angekündigt, Öl- und Gastanker durch die Straße von Hormus begleiten zu wollen, um die Energieversorgung zu sichern Aber die Börsen beruhigt das bisher nicht.
00:01:07: Ich frage Matthias Auer deshalb jetzt gleich, ob das stimmt und wie private Haushalte mit einer Gasheizung auf die gestiegenen Preise reagieren können.
00:01:37: Einen Preisanstieg sehen wir seit dem Wochenende noch woanders – nämlich an den Tankstellen!
00:01:46: Bevor es losgeht, aber noch eine kurze Durchsage.
00:01:49: Wenn Ihnen unser Podcast was wichtig ist gefällt, folgen Sie uns auf Spotify, Apple-Podcast oder YouTube – auch dort können sie alle unsere Inhalte sehen und hören!
00:02:19: Weil du hast es vielleicht mitgekriegt.
00:02:20: Der europäische Gaspreis ist.
00:02:22: in den letzten paar Tagen ja hat sich beinahe verdoppelt und da ich bis jetzt noch einen sogenannten Floater hatte, also einen Tarif der die Börsenpreise nachbildet habe ich ein bisschen an Stress bekommen und mir gedacht such' ich doch ob's noch gute Fixpreisangebote gibt und ich bin tatsächlich sehr... Fündig geworden.
00:02:42: Aber kannst du mit diesem Wechsel, diesen verdoppelten Gaspreisen jetzt tatsächlich entgehen?
00:02:48: oder ist es nicht so dass das derzeit bei allen steigt und das dann nicht so viel Unterschied macht?
00:02:53: Na noch geht das!
00:02:54: Also tatsächlich ist es so, dass die meisten Anbieter ihre Angebote diese haben mit einiger Verzögerung erst ändern.
00:03:02: also wenn man jetzt in den Tarifkalkulator der E-Controller darf eine Da vielen Vergleichsportale schaut, sieht man es gibt noch sehr günstige Fixpreisangebote.
00:03:13: Also wo du Gas um vier, vierenhalb Cent bekommst also ohne Steuern und da sind alles noch Angebote seinerzeit vor den Angriffen auf den Iran.
00:03:25: Das heißt damit hast du dann übrigerweise auch ein Jahrpreisbindung und kannst zumindest für das kommende Jahr dich aus diesen Preisschwankungen aus dem großen, die du siehst hinaushalten?
00:03:36: Genau.
00:03:37: Okay, das heißt wir beginnen diesen Podcast eigentlich mit einer kleinen Werbeeinschaltung, sprich einem kleinen Tipp wenn Sie diesen erhöhten Gaspreisen entgehen wollen dann kümmern sie sich darum und wechseln sie noch.
00:03:47: aber das ist nicht unser eigentliches Thema.
00:03:50: Wir wollen eben über genau diese Gaspreise sprechen die sich seit dem Wochenende fast verdoppelt haben.
00:03:55: Das ist schon eine unfassbarere Ressenz die wir da im Markt sehen Und viele Menschen fragen sich natürlich löste Iran-Konflikt Eine größere Gaskrise aus, als der Ukraine-Krieg vor ziemlich genau vor vier Jahren.
00:04:08: Es gibt einige Analysten und Experten die genau davor bahnen.
00:04:12: Die sagen das was Europa erlebt hat im Jahr zwanzig zweiundzwanzig könnte sich jetzt wiederholen.
00:04:18: man muss aber schon dazu sagen dass es da große große Unterschiede gibt.
00:04:22: also warum kommt sie überhaupt zu einem Gaspreiseanstieg?
00:04:26: Das liegt ganz stark an zwei Dingen.
00:04:29: erstens die Straße von Hormuz Eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten auch für den Handel von Flüssiggas wird ja vom Iran kontrolliert und ist derzeit nicht passierbar.
00:04:39: Das heißt, ein Fünftel der gesamten Flüssiggas-Produktion kann im Moment nicht transportiert werden.
00:04:47: Das fehlt am Markt!
00:04:48: Und das zweite Problem ist Katar – er ist der zweitgrößte LNG, also LNGs Flüssigaßproduzent der Welt – und Katar musste ... am Wochenende die Produktion einstellen, weil die Energieinfrastruktur eben von militärischen Attacken getroffen wurde.
00:05:06: Und da gesagt sie setzen jetzt mal die Produktion aus.
00:05:09: auch das macht sehr viele Händler nervös gerade in den Märkten, die wirklich auf diese Flüssigaslieferungen angewiesen sind.
00:05:16: und dass ist normal Europa und es ist in noch stärkerem Ausmaße Asien.
00:05:22: also das ist der Grund warum zu diesen Preisanstiegen überhaupt gekommen ist Wenn man sich die Größenverhältnisse vielleicht einmal anschaut, also der russische Angriff auf die Ukraine.
00:05:34: Da ging es damals um jährliche Lieferungen von etwa achtzig Milliarden Kubikmeter Erdgas, die dann stückchenweise verschwunden sind auch für Europa.
00:05:46: Die Schließung der Straße von Hormuz würde erstens nicht schrittweise sondern... Jetzt sofort deutlich mehr als diese Achtzig Milliarden Kubikmeter Gas direkt vom Markt nehmen.
00:05:56: Also das heißt, wenn man sich rennen diese Größenverhältnisse anschaut dann kann man schon argumentieren dass es eine größere Krise Nachsicht ziehen könnte.
00:06:04: aber wie gesagt die Unterschiede sind doch beträglich.
00:06:07: Du hast jetzt die Straße von Hormuz erwähnt die eher in den Jahr zwanzig-zwanzig überhaupt kein Thema war.
00:06:13: Ein zweites Thema ist ja auch Katar, als wichtiger LNG-Lieferant derzeit hier einfach Probleme hat zu liefern.
00:06:21: wie stark ist denn gerade Europa vom Ausfall dieses einen unter Anführungszeichen LNG Lieferanten Katar betroffen?
00:06:28: Also wie viel Auswirkungen hat das?
00:06:30: Zum Glück nicht sehr stark.
00:06:31: Und das ist auch der große Unterschied, warum wir jetzt nicht von einer potenziellen tatsächlichen Gasknappheit in Europa reden können.
00:06:44: Das war bis dahin der mit Abstand größter Lieferant für den Kontinent.
00:06:49: also über vierzig Prozent aller Gasimport sind aus Russland gekommen.
00:06:53: Katar wiederum!
00:06:55: macht an den gesamten europäischen Gasimporten vielleicht so zwischen, je nach Monat zwischen einen halben und vier Prozent aus.
00:07:03: Also es ist ein viel unbedeutenderer Player für Europa.
00:07:07: die Lieferungen, die Europa im März bekommen sollte sind auch alle nicht betroffen weil die LNG-Dunkers von dort auch in etwa ein Monat unterwegs, das heißt die sind alle schon raus aus der Straße vom Hormus.
00:07:21: Das heißt im März wird sowieso keine Lieferengpässe hier geben.
00:07:25: aber das Problem ist dass wir quasi die indirekten Preisewekte in Europa spüren werden weil das Gas das Kata liefert und das Gas, das generell durch die Straße von Hormuz geliefert werden sollte landet in großen Teilen üblicherweise in Asien.
00:07:42: In China, in Indien und Taiwan sind so die Hauptabnehmer.
00:07:47: Wenn diese Mengen jetzt wegfallen wie sie im Moment aussieht dann sind die asiatischen Länder oder Käufer natürlich angehalten entsprechend mehr Geld zu bieten um die frei verfügbaren LNG-Kagos von anderen Lieferanten wie Australien oder den USA eben in Richtung Asien umzulegen und das treibt dem Preis letztlich auch in Europa.
00:08:10: Wie weit kann dieser Gaspreis noch nach oben gehen?
00:08:13: Oder kann sich das auch wieder sehr schnell drehen, in dem zum Beispiel die Straße von Aumus doch wieder geöffnet wird oder der Krieg zu Ende ist.
00:08:19: Das wäre jetzt natürlich eher unwahrscheinlich.
00:08:22: nach der aktuellen Lage und auch wenn Donald Trump sagt, der Kriegt wird vier Wochen dauern wissen wir natürlich nicht wie lange es wirklich dauert.
00:08:29: Also was wir gesehen haben jetzt wiederholt ist dass sowohl die Öl aber vor allem auch die Gaspreise sehr sensibel auf geopolitische Entwicklungen reagieren und zwar in beide Richtungen.
00:08:42: Also es ist genau wie du sagst.
00:08:43: natürlich können sich die Preise auch wieder relativ rasch entspannen, sollte es zu einer schnellen Öffnung der Straße von Hormuz kommen, sollte Katar die Produktion wieder aufnehmen dann ist der ganze Spuk in ein zwei Monaten auch wieder vorbei.
00:08:57: bleibt das allerdings länger geschlossen.
00:09:00: also sprich fehlt dieses fünftel an LNG-Lieferungen tatsächlich am Gesamtmarkt Dann kann's schon durchaus noch deutlich teurer werden.
00:09:10: Also heißt es, dass jetzt so ein Rohstoffanalys hat zum Beispiel errechnet das eine drei monatige Sperre der Straße von HMUS die europäischen Gaspreise zumindest auf neunzig Euro je megawatt Stunde in die Höhe katapultieren würde.
00:09:25: Das ist vom heutigen Stand beinahe noch einmal eine Verdoppelung.
00:09:29: Das ist natürlich viel weniger als die dreihundert Euro je Megawatt Stunden die wir zwanzig zweiundzwanzig gesehen haben.
00:09:36: Aber es ist trotzdem so viel, dass sich nicht nur Haushalte sondern auch Industriebetriebe ernsthaft Gedanken machen müssen bis sie sich dagegen absichern können.
00:09:45: Absicherung ist ein gutes Stichwort.
00:09:50: von dem vom Gas der Russen das Thema, dass uns dann wirklich lange begleitet hat bis heute begleitet.
00:09:57: Das heißt es stellt sich die Frage ob sich Europa und auch Österreich in der Zwischenzeit besser gerüstet hat für so einen Fall auf eine Verknappung des Gasangebotes?
00:10:06: Wie würdest du denn diese Frage beantworten?
00:10:09: Also zum Glück kann man sagen, dass ich sowohl Österreich als auch Europa Natürlich, zum Glück deutlich besser aufgestellt haben.
00:10:17: Also die Lieferquellen sind viel diversifizierter wenn man jetzt Gasimport in Summe anschaut und nicht nur auf LNG blickt.
00:10:25: also der eine große Hauptlieferant wurde ersetzt durch einige... Jetzt auch nicht unendlich viele aber zumindest einige andere... Ein bisschen ein Problem beim Thema LNG, weil wir da gesehen haben dass sich Europa in eine neue Abhängigkeit gerade begibt und zwar von amerikanischen Flüssiglas Lieferungen.
00:10:47: Die haben in den vergangenen Jahren einen großen Teil des Wegfalls der russischen Importe kompensiert und stehen mittlerweile für über sechzig Prozent aller LNG-Importe in Richtung Europa.
00:10:59: also Da hat man natürlich in Wahrheit das spiegelbildliche Problem nur auf der anderen Seite der Erde, sage ich mal sich wieder geschaffen.
00:11:09: Aber ja es gibt bessere Infrastruktur, es gibt mehr LNG Terminals, man kann rascher reagieren, Länder haben strategische Gasreserven angelegt.
00:11:19: auch Österreich hat strategische gasreserfen angelegt.
00:11:23: Was nicht so gut funktioniert hat, muss man ehrlicherweise sagen ist die grundsätzliche Enkoppelung von Gas.
00:11:29: Auch da haben sich in den ersten Jahren nach dem Ukraine-Krieg noch mehr Bewegungen.
00:11:34: Da ist der Gasbedarf an sich schön unter Anspannungszeichen gesunken und Fabriken haben umgestellt zum Beispiel auf Biomasse oder stark auch elektrifiziert ihre Produktionsanlagen.
00:11:47: Da isst der Schwung ein bisschen draußen, muss ich ehrlich sagen.
00:11:51: Da hat man ein bisschen motivierter begonnen, als man es jetzt zu Ende führt.
00:11:55: Und ein zweites Problem oder ein zweiter Problemkreis der jetzt gerade ganz aktuell für Europa akut ist sind die Gasspeicherstände.
00:12:06: also wir sind am Gegenende der Heizperiode und die europäischen Speicher sind mit so wenig Glas gefühlt wie seit etlichen Jahren nicht mehr.
00:12:16: das trifft auch auf Österreich zu.
00:12:19: Da liegt mein Etto bei ca.
00:12:20: thirty-fünf Prozent und das war in den Jahren davor Ende Februar, Anfang März noch deutlich mehr.
00:12:26: Wie gesagt, dass ist jetzt alles kein Grund zur Sorge, dass irgendwo...
00:12:31: Es liegt einfach an der Kälte des Winters oder?
00:12:33: Es liegt an der kälte Des Winters, es liegt aber auch tatsächlich an den Preisen.
00:12:38: also es wurde im Winter auch das tarrere Gas, das in den Speichern war quasi rausverkauft und eben nicht aufgefüllt mit günstigerem, sondern da warten die Händler üblicherweise bis in den Sommer um das zu tun.
00:12:52: Und jetzt hat man natürlich das Problem wenn der Iran-Konflikt bis dahin sage ich mal dahin köchelt oder nicht gelöst wird dann wird das Rüsten für die nächste Heizperiode natürlich entsprechend teuer.
00:13:05: Ein anderes Thema, das am Wochenende auch mit Schrecken erwartet wurde war das Ansteigen der Ölpreise.
00:13:12: Gerade bei der älteren Generation ist das Thema nach Ost- und Öl preis noch viel stärker verbunden mit Erinnerungen an eine Einführung der Energiefärien vor fast fünfzehn Jahren.
00:13:24: Man hatte Sorge dass dieser Konflikt dieser Krieg zwischen USA, Israel und dem Iran jetzt ganz stark auch den Ölpreis betreffen wird.
00:13:32: Das ist tatsächlich so allerdings ein bisschen weniger als erwartet.
00:13:36: Wie ist denn da derzeit deine Einschätzung?
00:13:38: Was für Auswirkungen hat der erhöhte Öl-Preis auf uns in Europa?
00:13:43: Also es ist ganz richtig wie du sagst die Bedeutung des Nahen Ostens als Öllieferant für die Welt ist seit den siebziger Jahren stark gesunken.
00:13:51: Es gibt eine ganz andere Lieferanten, es gibt generell eine stärkere Abkoppelung von Öl auch in der Weltwirtschaft.
00:14:00: Das heißt zehn Dollar mehr Ölpreis sind nicht mehr automatisch.
00:14:05: das Dicket in die Rezession.
00:14:07: Das ist mal ein guter Punkt!
00:14:08: Trotzdem haben wir eine fünfzehn bis zwanzigprozentige Steigerung der Ölpreise gesehen seit dem Wochenende.
00:14:16: Und das schlägt sich natürlich auch, wo nieder.
00:14:19: am allerdeutlichsten wird das spürbar an den Tank stellen.
00:14:24: Da hat man gesehen jetzt die aktuellsten Werte der E-Kontrollbahn vom Dienstag.
00:14:30: da haben sich die Durchschnittspreise Bei Diesel seit dem Freitag etwa um elf Prozent erhöht.
00:14:37: Bei Benzin ist es in ähnlichen Größenordnungen, also während die Mineralekonzerne oder die Tankstellenbetreiber was ja auch von der Politik auf kritisiert wird bei Preisenkungen eher langsam auch die Spritpreise nach unten bringen und so zumindest immer der Vorwurf ist das jetzt sehr rasch gegangen.
00:14:58: Du hast ja, glaube ich mit deinem Tankstellenbetreiber gesprochen.
00:15:00: Was hat denn der berichtet von dieser Woche?
00:15:03: Also der Tankstellen Betreiber hat natürlich die ähnliche Sorgen wie wir alle was die grundsätzliche Preisentwicklung angeht.
00:15:11: also auch er hat gemeint dass das eigentlich keine rasche Entspannung sieht.
00:15:16: zum Thema Wie schnell werden die Preise weitergegeben war der Argumentation im Grunde eine Bekannte nämlich dass man abhängig ist von den Weltmarktpreisen und man bei Steigerungen und Zenkungen gleich in gleicher Geschwindigkeit an die Konsumenten weitergibt.
00:15:35: Ob das jetzt so ist oder nicht, vielleicht erfahren wir es Ende März.
00:15:39: dann soll nämlich die von der Regierung beauftragte Sonderprüfung der Bundeswettbewerbsbehörde und des IHIS zu Ende gehen, die sich ja genau da ansehen sollten eben ob die Mineralölkonzerne fallenden Preise an den Weltmärkten.
00:15:58: Damals noch fallende Preise, also im Vorjahr auch wirklich rasch genug weitergegeben haben oder nicht?
00:16:03: Na gut aber jetzt gehen wir nochmal zurück in die Praxis.
00:16:05: so ähnlich wie du erzählt hast dass du heute deinen Tag begonnen hast indem du den Gas-Ambieter gewechselt hast.
00:16:11: Ende März ist es nach einer Weile hin.
00:16:13: Wir haben gerade das Mal das Monat begonnen.
00:16:15: Was können denn Autofahrerinnen jetzt tun wenn sie mit diesem Hoden Benzin und vor allem Dieselpreisen ja Wie können Sie mit denen auf die am besten reagieren.
00:16:25: Auto stehen lassen ist nicht für alle eine Option.
00:16:27: Ich wollte sagen, die einfachste Antwort wäre gewesen Nicht Autofahren.
00:16:31: Die zweitbeste Antwort ist nur so viel tanken wie wirklich notwendig ist und jetzt keine Panikkäufe oder so tätigen weil das natürlich auch dann mehr Nachfrage signalisiert und die Preise eher oben hält.
00:16:44: Und vielleicht einer ganz praktische Empfehlung Es gibt die zwölf Uhr-Regel, ich weiß nicht ob du die kennst oder nicht.
00:16:50: In Österreich ist die Preisbildung an den Tankstellen jetzt in Österreich relativ klar reglementiert und diese Regelung besagt.
00:16:59: Tankstellenbetreiber dürfen genau einmal am Tag die Preise erhöhen und zwar um zwölfe Uhr zum Mittag.
00:17:05: Und sonst dürfen sie die Preisen immer noch senken bis zum nächsten Tag um zwelfuhr zu Mittag.
00:17:10: Das heißt, wann sollte ich tanken fahren?
00:17:12: Idealerweise am Vormittag und auf gar keinen Fall zum Mittag oder am frühen Nachmittag.
00:17:16: Weil die Wahrscheinlichkeit das dann, die allerhöchsten Preise zu zahlen sind recht hoch ist.
00:17:22: Gibt es auch irgendeinen Tag der Woche, der sich da besser anbietet?
00:17:25: Zum Beispiel Montag nach dem langen Wochenende
00:17:28: oder immer
00:17:29: noch schnell am Freitagvormittags?
00:17:31: Es ist tatsächlich der Sonntag üblicherweise der beste Tag weil auch da die Nachfrage am geringsten ist.
00:17:36: also... Wie gesagt, nicht an einem Wochenende wo gerade der Iran angegriffen wird Freitag-Samstag.
00:17:44: Aber wenn es eine normale Woche ist dann ist üblicherweise der Sonntagvormittag ein guter Moment um relativ günstige Preise zu finden und es gibt auch eine relativ hohe Transparenz in Österreich.
00:17:56: also man kann sich über diverse Apps der Autofahrerklubs aber auch über die Website Spritpreisrechner AT kann man sich direkt ausspucken lassen, wo die jeweils günstigsten Tankstellen in der Nähe sind.
00:18:10: Also das heißt wenn man sich ein bisschen spielt dann kann man zumindest im ganz großen Spritpreis Schock schon entgehen.
00:18:16: Lieber Matthias, danke für deine Auskunft!
00:18:18: Sehr gerne!
00:18:20: Das war's für heute mit dieser Folge zu den gestiegenen Gas- und Erdölpreisen.
00:18:25: mehr dazu finden Sie natürlich auch Wie gewohnt auf unserer Webseite, diepreise.com und in unserer App.
00:18:31: auch alle Updates rund um den Iran.
00:18:33: Krieg finden Sie dort.
00:18:35: Konkrete Links zu diesen Themen stelle ich Ihnen außerdem auch in die Shownutz.
00:18:39: Danke fürs Zuhören, Mars ist gut!
00:18:41: Und auf bald.
Neuer Kommentar