Multiples Myelom: Heilung in Sicht?
Shownotes
Dank des Voranschreitens der Forschung nehmen die Krankheitssymptome bei Multiplem Myelom, umgangssprachlich auch Knochenmarkkrebs genannt, speziell unter den neuen Immuntherapien signifikant ab.
Ein Ziel im Awareness-Monat März 2026 ist es, für die Blutkrebsart mehr Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen. Es soll aufgezeigt werden, wie die Lebensqualität der Patienten durch innovative Therapien immer weiter verbessert werden kann und welche Leistungen die medizinische Forschung für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft erbringen.
Ein „Presse“-Podcast mit DI Dr. Birgit Ploier-Brandauer, Medical Director bei Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria, und Assoc.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Maria Theresa Krauth von der Medizinischen Universität Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I. Das Interview führt Christian Lenoble.
Zur Person
**Assoc.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Maria Theresa Krauth ** Krauth ist Programm-Direktorin für Multiples Myelom/MGUS sowie Leiterin der hämatologischen Ambulanz an der klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I der Medizinischen Universität Wien. Weiters ist sie die Programm-Direktorin für Myeloproliferative Erkrankungen und stellv. Leiterin des Interdisziplinären Amyloidose-Zentrums der MedUni Wien/AKH (Referenzzentrum innerhalb EuroBloodNet für seltene/Orphan-Krankheiten).
Sie ist Principle Investigator zahlreicher klinischer Studien für Patient:innen mit Multiplem Myelom oder auch myeloproliferativen Erkrankungen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Diagnostik, Therapie und Prognose dieser Erkrankungen sowie neuen Immuntherapien (CAR-T- Zell-Therapie, Therapie mit bispezifischen Antikörpern).
Sie ist Mitglied in zahlreichen internationalen Gesellschaften (European Hematology Asscociation, American Hematology Association, International Myeloma Working Group etc.) sowie Mitglied des European-Myeloma-Network-(EMN)-Leitungs-Boards.
DI Dr. Birgit Ploier-Brandauer Medical Affairs Director bei Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria
Ploier-Brandauer verantwortet in ihrer Rolle die medizinischen Belange aller Therapiegebiete und medizinischen Funktionsbereiche sowie die Leitung eines Teams, das sich darauf fokussiert, Patient:innen in Österreich innovative Behandlungsoptionen zur Verfügung zu stellen.
Ihre Laufbahn startete die promovierte Biochemikerin (Technische Universität Graz) bereits 2017 bei Johnson & Johnson (vormals Janssen) im Bereich Immunologie. Ihre Karriereschritte führten die geborene Grazerin durch diverse Fachgebiete in der Schweiz und Österreich, zuletzt als Medical Lead im Bereich Hämatologie und Onkologie, wo sie maßgeblich die Strategieentwicklung mitgestaltet hat.
Information Umgesetzt mit finanzieller Unterstützung von Janssen-Cilag Pharma GmbH, a Johnson & Johnson company AT_ CP-562781_Jan2026
Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wurde mit Unterstützung unseres Werbepartners finanziert.
00:00:08: Wir sind hier mit großen Schritten auch auf dem Weg dorthin, dass am Horizont bereits erscheint das Multiplenmöelon einmal heilbar sein wird – noch ist es nicht so weit.
00:00:19: aber die Forschung hatte wirklich Unglaubliches geleistet in den letzten Jahren.
00:00:23: Wurde vor zwanzig Jahren die Diagnose multiples Möelongestell mussten Betroffene mit einer verbleibenden Lebenserwartung von zwei bis drei Jahren rechnen?
00:00:33: Mittlerweile hat sich die Prognose von Patienten signifikant verbessert.
00:00:37: Neu zugelassene Therapien führen zu bisher unerreichten Überlebenszeiten.
00:00:42: Die Fortschritte machen Hoffnung, die Erkrankung auch langfristig kontrollieren und letztlich heiligen können.
00:00:49: Ein Presse-Podcast mit Dr.
00:00:51: Birgit Pleuer Brandauer, Medical Director bei Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria und Dr.
00:00:58: Maria Kraut von der Medizinischen Universität Wien Universitätsklinik für innere Medizin eins.
00:01:04: Das Interview führt Christian Le Noble.
00:01:09: Rund fünfhundert Menschen erkranken in Österreich pro Jahr multiplen Myelom, umgangssprachlich auch Knochenmarkkrebs genannt.
00:01:16: Eine Heilung ist in der Regel nicht möglich jedoch sorgen Therapiefortschritte dafür dass sich in den letzten Jahrzenteln bezüglich der Überlebensstau und der Lebensqualität die Prognose der Betroffenen doch erheblich verbessert haben.
00:01:29: Wir wollen heute einen genauen Blick auf diese seltene Krebsart werfen, auf Entstehung, Symptome, Diagnose aber natürlich ganz besondere auf aussichtsreihe neue Therapiemöglichkeiten.
00:01:39: Und wir werden in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung und den Status quo der klinischen Forschung beleuchten.
00:01:45: Ich darf dazu im Pressetonstudio zwei ausgewissene Fachfrauen begrüßen Zum einen Dr.
00:01:50: Birgit Pleuer-Brandauer, Sie ist Metal Kill Director in Österreich des Pharmazieunternehmens Johnson & Johnson in Alvertif Medicine und zum anderen, schönen guten Tag!
00:01:59: Und zum anderen Dr.
00:02:00: Maria Kraut von der Medizinischen Universität Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I, klinische Abteilung für Hematologie und Hemmostaseologie – jetzt habe ich das Wort auch geschafft.
00:02:12: Schön, dass sie beide heute da sind.
00:02:13: Hallo, schöner Tag!
00:02:14: Frau Dr.
00:02:15: Karlstaff bei Ihnen beginnen….
00:02:17: Was genau ist denn das Multiple Myelom?
00:02:20: Also wie entsteht es, was passiert da im Körper wenn sich diese Krankheit herausbildet.
00:02:24: Wie kann man sich das vorstellen?
00:02:26: Ja also wie Sie selber schon gesagt haben, dass multiple myelom eine bösartige Bluterkrankung, eine Blutkrebserkrankungen und geht von sogenannten Plasmacellen aus.
00:02:35: Jeder Mensch hat Plasmacellen in seinem Knochenmarkt.
00:02:37: dort beginnt die Blutbildung führen dann zu gewissen Veränderungen im Knochen selber oder auch im gesamten Blutorgansystem.
00:02:53: Und diese Plasmazellen können direkt den Knochen angreifen und fressen sich da quasi durch das Knochengerüst durch.
00:02:59: Das kommt dann eben zu diesen schmerzhaften Veränderungen oder auch unerwarteten Knochanbrüchen.
00:03:06: Das Blutbild wird natürlich auch beeinträchtigt, durch dieses unkontrollierte Wachstum von einem Klon von Zellen.
00:03:12: die werden sogenannte Vertränungsmechanismen dann in Gang gesetzt und es kommt dann halt zur Verdrängung der normalen Blutbildung und alles Symptome die man hat ist weil man zu wenig rote Blutkörperchen hat und dann hat man Leistungsminderung, Schwächegefühl oder aber auch zu wenig weiße Blutköppchen.
00:03:29: Ist das infektanfälliger?
00:03:30: Oder war auch zu wenige Blutplättchen und hat dann Blutungen oder andere Komplikationen mit der
00:03:35: Wohnteilung?".
00:03:36: Das heißt wie ich es richtig verstanden habe bei einem Knochenmarkt die gesunden Zellen verdrängt weil sich die bösartig veränderten und kontrolliert teilen.
00:03:43: Richtig!
00:03:44: Genau so ist es.
00:03:45: Sie haben schon die Symptome angesprochen.
00:03:47: Gibt es überhaupt eine typische Symptomatik für das Multiple Myeloma?
00:03:51: Wie ist ein Krankheitsverlauf, wie kann man sich das vorstellen?
00:03:54: Ja,
00:03:54: das ist eigentlich ziemlich typisch.
00:03:56: bei den meisten Patienten bleibt das sehr lange unerkannt weil's keine... typische oder ich sage jetzt einmal charakteristisch für genau diese Erkrankung, Blutbildveränderungen gibt.
00:04:04: Die meisten Menschen gehen ja zu sogenannten Vorsorgeuntersuchungen oder kontrollieren auch hin und wieder mal beim Hausarzt-Hausärztenblutbild und bei den normalen Parametern fällt das eigentlich nicht auf.
00:04:14: also man braucht hier spezielle Untersuchungen um das Eiweiß von diesen Plasmazellen gebildet wird nachzuweisen und es ist nicht in den Standardblutabnahmen inkludiert.
00:04:24: Was aber bei den meisten Patienten dann auffällt, sind Knochenschmerzen.
00:04:27: Diese auf herkömmliche Therapien einfach nicht besser.
00:04:30: Die Patienten gehen zum Hausarzt-Hausärztin, bekommen auch Infusionen trotzdem will und will das nicht besser werden.
00:04:37: Und manche Patientinnen haben dann sogar auch spontane Knochenbrüche die unerklärt sind.
00:04:43: Das sind eigentlich schon die ersten und häufigsten Symptome also nahezu zwei Drittel aller Patienten mit Multiple Myeloma haben genau diese Knocheveränderungen Bevor
00:04:50: wir zur Studiensituation kommen, noch eine Frage zu den Ursachen oder auch zu den spezifischen Risikofaktoren die dazu führen dass man erkrankt.
00:04:58: Ich glaube wenn ich richtig informiert bin eine genaue präzise Ursache warum die Plasmazellen entarten ist nicht bekannt.
00:05:06: Da haben sie völlig recht!
00:05:07: Aber
00:05:07: es gibt natürlich gewisse Risikophaktoren auch in der Altersgruppe.
00:05:10: Wenn Sie da vielleicht nochmal schildern wer erkrankten in der Regel am Multiplenmülon
00:05:15: Also in der Regel erkranken eher ältere Patientinnen so um die siebzig Jahre ja eine Alter, wo man am multiple Mülum erkranken kann.
00:05:22: Aber es gibt natürlich auch zunehmend mehr, muss ich sagen junge Patientinnen und Patienten die ebenfalls an dieser Krankheit leiden.
00:05:29: Und dadurch dass wir eben zwei solche Altersgipfel haben sage ich jetzt einmal macht's natürlich ganz wichtig das man rechtzeitig auch daran denkt, dass er sich um diese Erkrankung handeln könnte.
00:05:38: Vielleicht doch noch eine letzte Frage dazu weil das viel interessieren wird ob eine Krankheit eine Erbkrankheit ist oder nicht?
00:05:46: Das heißt das kommt ja zu einer Erbgutveränderung in den Plasmazellen oder das habe ich jetzt sehr an ihrem Gesicht ausdrückt, nicht richtig ausgedrückt.
00:05:53: Sie werden es gleich richtig stellen aber heißt auch dass es verehrtbar ist weil statistisch gesehen laut Studien ist die Häufigkeit von Personen also wenn in der Familie sozusagen eine Häufigkeit dieser Erkrankungen gibt es statistisch gesehene die Wahrscheinlichkeit auch größer dass man selber daran erkannt.
00:06:08: Es ist eine sehr gute Frage die auch immer wieder von Patientinnen gestellt wird.
00:06:11: kann ich das dann weiter vererben?
00:06:13: Die Antwort ist es ist nicht eine klar genetisch verehrbare Erkankung den Komposom gebunden ist.
00:06:18: Aber es kommt zu einer, wie Sie es auch schon beschrieben haben, fabulären Häufung oder kann dazu kommen?
00:06:23: Es gibt keinen klar definierten Auslöser.
00:06:26: Wann bekommt man ein Multiple-Summel um?
00:06:28: Wann bekommt man es nicht?
00:06:29: Klassische Auslöser wie für die meisten Krebserkrankungen sind natürlich vorangegangene Chemotherapien oder auch Strahlentherapien, oder Expositionen von sogenannten Theraogenern, Cancerogenernstoffen.
00:06:40: Das ist natürlich in der heutigen Zeit relativ einerseits selten geworden sowie früher sage ich jetzt einmal mit Röntgenstrahlung oder Asbest
00:06:47: usw.,
00:06:48: diese Exposition haben wir jetzt nicht mehr.
00:06:50: aber natürlich die Patientinnen werden immer älter und die meisten haben schon mal irgendwelche Krebstherapie hin.
00:06:58: Das sind schon Auslöser, die auch herangezogen werden können als Risikofakte für.
00:07:02: die Erkrankung multibles Möhlen.
00:07:04: Oder
00:07:04: wie Sie eingangs gesagt haben, einfach das Lebensalter?
00:07:06: Auf das
00:07:07: Lebensaltern sich natürlich!
00:07:08: Lebensjahr.
00:07:09: diese Zeltteilungen sind unkontrolliert und einfach häufiger statt sind.
00:07:14: Also kann man jetzt
00:07:14: nicht so allgemein sagen... Nicht
00:07:15: ganz zu verallgemeinen muss man sagen.
00:07:17: also es braucht schon eine spezielle ich sage jetzt einmal genetische Veränderung dass es zur Entartung einer Zelle kommt.
00:07:23: ja und was der Auslöser ist für eine solche genetischen Veränderungen weiß man halt nicht so genau abgesehen von den Faktoren, die ich Ihnen gerade gesagt habe.
00:07:31: Ich habe eingangs gesagt, dass es eine seltene Erkrankung ist.
00:07:34: Also eine selte Krebserkrankung.
00:07:36: Bei den Blutkrebsen sind das die zweithalfigste, so hätte ich informiert bin.
00:07:40: Allerdings sind nur rund ein Prozent aller Krebsfälle, machen eben multiple Millon-Patienten aus.
00:07:45: Wie schwierig ist denn Forschungsgelder aufzustellen wenn die Erkrankungskohorte sozusagen klein und gering ist?
00:07:53: Ja, Sie haben es selbst gesagt.
00:07:55: Das Multiple Myolom ist keine der häufigen Erkrankungen.
00:07:58: Trotzdem ist hier der Bedarf der Patientinnen und Patienten wirklich neue Therapien zu bekommen enorm hoch.
00:08:04: Und deswegen hat Johnson & Johnson das als eines der Fokusgebiete – generell die Onkologie aber ganz besonders auch die Hemato-Onkologie.
00:08:12: Wir haben es geschafft durch sehr innovative Therapien, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind, das Überleben der Patientin und Patienten massiv verlängern zu können!
00:08:22: Lassen Sie mich vielleicht kurz ausholen, vor zwanzig Jahren hat diese Diagnose für Patientinnen und Patienten bedeutet ein ungefähres Überleben von weit unter fünf Jahren.
00:08:32: Und die Therapien, die jetzt auf den Markt gekommen sind haben diese Überlebensrate auf über zwanzich Jahre steigern können – das ist enorm und ist natürlich nur durch kontinuierliche Forschung und Innovation möglich!
00:08:44: Der erste Schritt und warum wir heute auch so gerne über dieses Thema sprechen, die Aufklärung, die dann zu einer frühzeitigen Diagnose führt und dann können diese innovativen Therapien auch wirklich möglichst gut wirken und einen möglichst guten Krankheitsverlauf ermöglichen.
00:09:00: Und zur Frage wie schwierig ist es hier Forschungsgelder aufzutreiben?
00:09:04: Johnson Johnson ist ja ein Partner der wirklich Forschungs Gelder sehr gerne zur Verfügung stellt.
00:09:09: Unsere klinischen Studien in Österreich sind in den letzten Jahren massiv gestiegen.
00:09:13: Wir haben in Österreich im Moment als Firma über zweiunddreißig klinische Forschungen, die wir unterstützen, und es ist uns ein Anliegen hier wirklich dort zu forschen wo der Bedarf für Patientinnen und Patienten am höchsten ist.
00:09:28: Und da sind sie oft diese Erkrankungen, denen nicht unbedingt die häufigsten sind sondern wo das Leiden der Patientinnen oder Patienten am größten ist und beim mutiblen Myologen war das definitiv der Fall.
00:09:38: Sie haben sich festgemacht an, es besteht ein Bedarf.
00:09:41: Aber dieser Bedarf besteht bei anderen Krebserkrankungen auch.
00:09:44: Wie ist es trotzdem möglich den Fokus hier auf eine Krankheit zu legen von der so relativ wenige Menschen betroffen sind?
00:09:51: Wie funktioniert dieser Mechanismus?
00:09:53: Wie kann man sich das vorstellen?
00:09:55: Wir haben mehrere Fokusgebiete muss man sagen.
00:09:58: wir haben solide Tumore wie zum Beispiel Blasenkrebs Lungenkrebs Prostederkrebs und dann die hematologischen Erkrankungen.
00:10:07: immunologische Erkrankungen, wie Psoriasisertritis, Psoriasis.
00:10:11: Aber auch chronisch-entsündliche Darmerkrankung ist es.
00:10:13: Johnson & Johnson hat ein sehr breites Portfolio und diese Breite des Portfolios ermöglicht das auch viel Forschung zu ermöglichen, viel Innovation voranzutreiben weil wir aufgrund der Breite auch sehr breit investieren können dort wo es den Bedarf ihm tatsächlich gibt.
00:10:29: Sie haben die Früherkennung angesprochen also dass es so wie bei allen Krankheiten natürlich interessant ist wesentlich, dass man so früh wie möglich davon erfährt und so früh auch.
00:10:40: Therapien und Behandlungen folgen lassen zu können.
00:10:43: Da möchte ich Sie, Frau Doktor, gerade etwas fragen weil ich darüber gestolpert bin dass es kein Angebot zur Früherkennung eines Multiplen Myolomes in Deutschland zum Beispiel gibt und ich habe auch den Satz mit Verunderung gelesen das Fachleute keine regelmäßigen Untersuchungen empfehlen um ein Multiples Myolome frühzeitig zu erkennen.
00:11:01: Das klingt jetzt seltsam.
00:11:02: heißt das nach derzeitigem Wissen eine frühzeitige Diagnose nicht zu einem besseren oder längeren überlebenden Betroffenen führt?
00:11:08: Das kann man leider so nicht sagen, aber viele Punkte, die sie genannt haben, stimmen schon genauso.
00:11:14: Eine Früherkennung ist natürlich wichtig.
00:11:16: wie bei jeder anderen bösartigen Erkrankungen auch, möchte man natürlich so früh wie möglich diese Krankheit dingfest machen damit man weiß sozusagen woran man ist und ob man dann mit einer Behandlung gleich startet oder nicht.
00:11:28: das obliegt natürlich an gewissen Kriterien.
00:11:30: Der wesentliche Unterschied ist aber, gibt es überhaupt sinnvolle Methoden zur Früherkennung?
00:11:35: und wir haben nur ganz wenige Krebserkrankungen wo wir wirkliche Früherkennungsmethoden haben die auch Sinn machen wie zum Beispiel Koloskopie-Gastroskopie für den Gastrointestinaltrag.
00:11:44: Hier wissen wir ja das ab einem gewissen Alter regelmäßiger endoskopische Untersuchungen Hier eine Verbesserung der Überlebensraten bringen können durch die Früherkennung oder regelmäßiges Screening bei Frauen hinsichtlich Brustkrebs, oder beim Männern hinsächlich Prostatakazinom.
00:11:59: Das sind ganz klare Erkrankungen wo es Methoden gibt, die auch nachgewiesen am ersten wenn man sie immer wieder durchführt da rechtzeitig zur Kennung der um Art zu beitragen können.
00:12:10: Für das multiple Myelom ist es aber ein bisschen schwieriger und ich habe das vorher ja schon erwähnt, dass bei so ganz normalen Blutabnahmen die man ja häufig für unterschiedlichste Dinge durchführen lässt das gar nicht auffallen würde weil die Parameter also die speziellen Laborwerte die man bräuchte um die Diagnose zu stellen gar nicht gemacht werden wenn man sie nicht explizit auch anfordert.
00:12:29: Das heißt Wichtig ist, die Patientinnen und Patienten aber auch natürlich das medizinische Personal dahingehend aufzuklären.
00:12:36: Das gewisse Symptome sollten die bestehen bleiben nach konventioneller Therapie dann näher beleuchtet und dann noch mehr in die Tiefe geht mit den Untersuchungen und dann eben zu solchen Spezialuntersuchungen weitergeht und sich nicht damit begnügt dass es halt nicht besser wird sondern daran denkt er könnte auch noch was anderes dahinter stecken.
00:12:56: Das heißt, man darf das nicht falsch interpretieren und Aufklärung ist eben wie Sie auch schon gesagt haben vor Dr.
00:13:02: Pleuer Brandauer besonders wichtig zu dem Thema.
00:13:04: Es ist ja auch ein Anliegen dass wir heute verfolgen was für Möglichkeiten besteht denn für sie jetzt als Johnson & Johnson als Konzern zu dieser Aufklärungen beizutragen?
00:13:16: Wo mit welchen Organisationen arbeiten Sie da auch zusammen?
00:13:20: wo entsteht eine fruchtbare Sympiose an?
00:13:23: Wir arbeiten erstens sehr, sehr eng zusammen mit den Expertinnen und Experten die wir in Österreich haben.
00:13:27: Wir haben in Österreich wirklich eine Landschaft an eine Behandlungslandschaft, die sehr spezialisierte Versorgung anbietet.
00:13:36: Österreichische Patienten profitieren hier auch davon dass wir viel Erfahrung bereits durch Studien haben.
00:13:45: Also Sie müssen sich vorstellen österreichische Patienten sind oft die Ersten, die weltweit von Therapien profitieren können durch die vielen klinischen Studien, die wir anbieten.
00:13:54: Und ganz wichtig ist es ja auch eng mit den Patientenorganisationen zusammenzuarbeiten um auch zu erkennen welche Pain-Points tauchenden auf, welche Probleme gibt's vielleicht bei den Therapien?
00:14:06: Welche Informationen brauchen Patientinnen und Patienten?
00:14:08: Welchen Informationsbroschüren können wir zum Beispiel auch anbietend in Kooperation mit den Ärztinnen und Ärzten, die die Patienten wirklich behandeln?
00:14:15: denn Tatsache ist auch sehr oft das was aus Studien herausgeht in der reellen Behandlung erfolgt, das deckt sich manchmal nicht ganz.
00:14:24: Dass man auch wirklich sagt.
00:14:25: gut hier braucht es auch wirklich die Erfahrung von den Ärztinnen und Ärzten dass wir ganz gezielte Informationen für Patientinnen und Patienten zur Verfügung stellen können, ganz gezielt auf die Fragen die dann auch während der Therapie auftauchen?
00:14:36: Wie hat sich denn aus Ihrer Sicht in den letzten Jahren verändert?
00:14:39: ist dieses Aufklärungsangebot wenn ich das richtig verstehe ist gestiegen?
00:14:43: wird das auch angenommen?
00:14:45: haben Sie ein Gefühl im Bewusstsein von Betroffenen oder Angehörigen, da etwas geleistet wurde und eine Veränderung stattgefunden hat.
00:14:52: Mein Eindruck ist ja aus mehreren Gründen.
00:14:55: erstens die Selbsthilfegruppe sehr aktiv.
00:14:57: auch die Krebshilfe ist sehr aktiv.
00:14:59: es ist auf Prinzip das Angebot dass zur Verfügung gestellt wird breiter geworden.
00:15:04: Es gibt Podcasts es gibt auch Broschüren die ganz bewusst anders gestaltet sind einfacher gestalten sind einfach dass die wichtigste Information auch klar ersichtlich ist Auch in mehreren Sprachen angeboten werden was auch zunehmend wichtiger ist und dass hier Patientinnen und Patienten hier sehr niederschwellig ein Angebot haben, das sehr zielgerichtet auf sie zugeschnitten ist.
00:15:24: Wir sind jetzt eingetaufft in das Kapitel der Therapien und das ist wahrscheinlich das, was die Menschen am meisten interessieren wird.
00:15:31: Es gibt ja Therapien inzwischen, die die Erkrankung sehr gut zurückdrängen und zu einem guten Therapieansprechen führen, die das überleben deutlich verlängern können wie wir Eingangs gehört haben.
00:15:43: Können Sie, Frau Dr.
00:15:44: Kraut, erzählen welche Therapien im Moment ein Status quo sind?
00:15:48: In welchem Krankheitsstadium für welche Personen gibt es wahrscheinlich Unterschiede und wie sich das vor allem in den letzten Jahren verändert hat?
00:15:56: Also das hat sich dramatisch verändert in den letzten, sag ich jetzt mal zehn Jahren.
00:16:00: Man muss sich vorstellen dass vor zehn Jahren noch die Patienten allesamt Chemotherapie bekommen haben und zwar Chemotherapien mit einem längeren stationären Aufenthalt im Krankenhaus wo einem die Haare ausgehen, wo einem übel ist schlecht ist man ständig erbrechen muss Durchfall hat unterschiedlichste Nervenprobleme, Hautprobleme.
00:16:18: Also wirklich keine angenehme Behandlung.
00:16:21: und man hat damals die Behandlungen so durchgeführt dass man immer nur wenn die Krankheit da war therapiert hat unter Zwischen einfach nichts gemacht hat.
00:16:28: und mit jedem mal wieder auftretender Erkrankung ist es noch ein bisschen schlimmer geworden.
00:16:33: Und man ist von diesem Konzept völlig abgekommen, weil wir ganz neue Therapieansätze und auch Strategien jetzt haben.
00:16:39: Also wir therapieren jetzt nahezu ausschließlich mit Immuntherapeutiker.
00:16:44: Das heißt diese konventionellen Chemotherapien wo einem Haare ausgehen einem schlechten Wird-und Durchfall das gibt es eigentlich gar nicht mehr.
00:16:50: und die meisten Therapien nachher zu alle werden auch in einem ambulanten Setting durchgeführt.
00:16:54: Das heisst man muss da auch nicht mehr aufgenommen sein im Krankenhaus sondern kann sogar seinem ganz normalen Berufsleben nach gehen geschränkt, wenn man einmal in der Woche ganz kurz für eine subkortane Verabbrechung oder eine kurze Infusion ins Krankenhaus muss.
00:17:09: Also das ist schon noch mal sehr, sehr patientin und freundlich geworden.
00:17:11: jetzt die Verabprechung von diesen Therapien und die Nebenwirkungen sind natürlich auch nicht mehr so wie sie früher waren.
00:17:17: Die sind jetzt anders!
00:17:19: Wir haben schon neue Nebenwirkungen mit denen wir uns beschäftigen müssen gerade bei diesem ganz neuen modernen Immuntherapie wie bispezifische Antikörper- oder KT-Zeltherapie.
00:17:28: Und wir müssen uns ganz besonders damit auseinandersetzen weil nämlich Zukunft, praktisch jeder Patient-Patientin mit einer solchen Therapie irgendwann im Laufe der Erkrankung therapiert werden wird.
00:17:38: Das
00:17:38: heißt das ist die Gegenwart schon oder die nahezukunft?
00:17:41: Es ist
00:17:42: schon die Gegenwahrt dass wir praktisch alle Patientinnen die jetzt erst diagnostiziert werden mit solchen Therapeutikern behandeln in der frühen Phase der Erkrankung.
00:17:50: aber auch die Patienten die schon länger an einem solchen Krankheit leiden kommen jetzt dazu oder jetzt in die Situation dass sie ebenfalls von diesen neuen Therapeutikern profitieren können.
00:18:00: und Auch die Studienlage ist ja dahingehend aufgebaut, dass nicht nur Patienten, die in der frühen Phase der Erkrankung sind sondern auch in der hinteren Phase derErkrankungen gleichsam von solchen Therapeutikern profitieren.
00:18:12: Und das ist in unserem Gesundheitssystem auch alles finanzierbar?
00:18:15: Die Frage ist eine Offene, deren Beide da man geht.
00:18:17: Also im Moment ja, wir haben sozusagen unterschiedliche Zentren.
00:18:22: Schwerpunktzentren sag ich jetzt einmal die für spezielle Immuntherapien wie KT-Zeltherapie definiert sind.
00:18:28: Die sind so dass sie die Versorgung für Österreich abdecken können.
00:18:31: Wir haben hier sechs große KT Zeltzentren wo die Patientinnen zugewiesen werden können und im Moment funktioniert die Versorgen in Österreich sehr gut.
00:18:39: Frau Dr.
00:18:39: Blauer Brandau Patienten, Tinnen und Patienten können diese innovativen neuen Therapien erhalten wenn Sie einen klinischen Studien teilnehmen.
00:18:47: Sie können sie mittlerweile auch erhalten, wenn sie nicht in klinischer Studie teilnehmen.
00:18:51: Sie sind bereits zugelassen dieser innovativen Therapien und ich finde um auf die vorige Frage noch einzugehen – ich möchte kein Folgen der Aspekte hier noch hinzufügen – dass eine Patientin oder ein Patient, der aufgrund einer alten Therapie nicht mehr arbeitsfähig ist, nicht mehr selbstständig ist.
00:19:08: das ist eine enorme Belastung nicht nur für die Patientinnen oder den Patienten sondern das gesamte Umfeld Und diese innovativen Therapien, die mittlerweile zugelassen sind und wirklich auch zur Verfügung stehen entlasten damit das Gesundheitssystem und tatsächlich auch der gesamte Gesellschaft.
00:19:23: Weil die Patientinnen und Patienten eingeständig bleiben keine regelmäßigen Krankenhausaufenthalte notwendig sind, weil sie dadurch selbstständig bleiben.
00:19:30: Und all das ist langfristig betrachtet eine Innovation und eine Investition, wovon wir alle profitieren können?
00:19:38: Ja,
00:19:38: d.h.,
00:19:38: wir sprechen nicht nur vom einzelnen Patienten sondern von der gesamten Volkswirtschaft die davon profitiert.
00:19:43: D.h.
00:19:43: was zunächst als innovative Therapie sehr kostenintensiv ist auch in der Forschung ist allerlong volkswirtschaftlich.
00:19:50: berechnet sich das, wenn ich das richtig verstehe Und sollte deswegen gefährdet werden, haben Sie auch das Gefühl, dass es politisch erkannt wird?
00:19:59: Ist das Bewusstsein dafür da, dass eigentlich die Rechnung aufgeht.
00:20:02: Wir sind in Österreich in der privilegierten Lage, dass tatsächlich unser gesundes System diese Therapien den Patienten und Patienten auch finanziert.
00:20:10: Der Bedarf wird gesehen... Und ich denke, es ist in unser Alleminteresse auch weiterhin aufzuzeigen was tatsächlich hier auch möglich ist und welche langfristigen Folgen dies auch hat für Patientinnen und Patienten.
00:20:21: Und welche Vorteile?
00:20:21: Ich glaube das ist auch ganz klar belegt durch die aktuelle Studienlage bzw.
00:20:25: Datenlage dass jeder da muss man gar nicht Mediziner sein sieht wie Erfolgversprechend diese Therapien sind.
00:20:31: wenn man vor zehn Jahren ein mittleres Überleben von zwei bis vier Jahren hatte und jetzt ist es über fünfzehn Jahre ja also das versteht jeder dass das offensichtlich sehr gut wirksame Therapien sind.
00:20:42: Und wenn die Patienten natürlich dann auch noch eine bessere Lebensqualität haben im Beruf nachgehen können, verringert das ja dann sekundär auch wiederum Krankenhausaufenthalte durch Komplikationen der Therapie.
00:20:51: also ich glaube Das Verständnis ist über die Zeit jetzt natürlich gewachsen von Nichtmedizinern und es ist so offensichtlich dass diese Therapien gut wirksam sind, dass deswegen auch sozusagen die Versorgung gewährleistet ist.
00:21:03: Das ist eben auch ein Beitrag der Aufklärung, von der sie vorgesprochen hat.
00:21:06: Dass das erkannt wird in der breiten Öffentlichkeit aber unter den Entscheidungsträgern.
00:21:11: Frau Dr.
00:21:11: Kraut, Sie haben die Immuntherapie angesprochen, in deren Genuss und der Anführungszeichen jetzt jeder neuerkrankte Patient kommt.
00:21:18: und dann ganz speziell die KT-Zeltherapie?
00:21:21: Das würde mich noch interessieren weil die ist tatsächlich ja nicht nur in Fachkreisen in aller Munde seit einigen Jahren.
00:21:27: Können Sie uns da ein bisschen im Detail erklären, was hier passiert und was so herausragend an dieser neuen Therapiemöglichkeit ist?
00:21:33: Also die KTZL-Therapie wird schon seit einigen Jahren weltweit durchgeführt in Amerika ja schon wesentlich länger als in Europa.
00:21:41: In Österreich können wir jetzt seit Jahrzehntzwanzig diese Therapie auch anwenden mit den zugelassenen Produkten das heißt außerhalb von klinischen Studien Und haben somit jetzt dann doch über ein Jahr schon Erfahrung auch mit diesen Substanzen, wie man damit umgeht.
00:21:55: Hinsichtlich der Effektivität natürlich und auch der Nebenwirkungsrate.
00:22:00: Wenn man sich so vorstellen möchte ist es eine Therapie wo die körpereigenen Immunzellen entnommen werden von der Patientin den Patienten.
00:22:09: Die werden dann verschickt nach Amerika oder europäische Herstellungszentren werden genetisch modifiziert sodass die Zellen quasi scharf gemacht werden gegen die Möhlungzellen und dann wieder den Patienten der Patientin reinfundiert.
00:22:25: Das Ganze ist ein Prozedre, das relativ aufwändig klingt – is es auch?
00:22:30: und dauert schon einige Wochen, bis dieses ganze Setting abgeschlossen ist.
00:22:34: Das heißt von der Entnahme der Zellen bis dann zum Herstellungsprozess unter Wiederrückgabe dauert das doch auf jeden Fall vier bis sechs Wochen.
00:22:42: in dieser Zwischenzeit muss die Patientin der Patient eine Überbrückungstherapie bekommen und danach ist aber keine Therapie notwendig.
00:22:49: D.h.,
00:22:50: das Konzept ist jetzt nicht mehr dass man Unentwegtherapien bekommt sondern dass man nach der Infusion dieser scharf gemachten KT-Zellen eine therapiefreie Zeit hat.
00:22:59: Wenn ich heute neuer kranke an den multiplen Meolonen, dann bekomme ich diese Möglichkeit oder ist es nur vorbehalten einer gewissen... Es
00:23:07: gibt natürlich gewisse Regeln und die orientieren sich jetzt mal an der Zulassung, das heißt die Zulassung des derzeit verwenden Produkts ist so.
00:23:14: Das sind wir auch nicht in der Erstlinientherapie, das bekommen aber im ersten Relaps.
00:23:19: Wir wissen ja dass die Krankungsmultiplismöle um im Moment noch nicht heilbar ist,
00:23:23: d.h.,
00:23:24: man kann sie nur zurück drängen, aber sie kommt irgendwann wieder.
00:23:28: Und beim ersten Mal wiederkommen da können wir schon eine KD-Zeltherapie verabreichen weil die eben in diesem Setting so gut wirksam natürlich gerade Studien, sowohl für Patienten die schon älter sind und keine Transplantation mehr bekommen können oder auch jüngere Patienten, die schon transplantiert werden.
00:23:44: Studien wo auch direkt verglichen wird ob nicht in der Erstlinientherapie es schon sinnvoll wäre eine KD-Zelterapie durchzuführen.
00:23:51: Wir können sie im Moment noch nicht machen.
00:23:52: wir müssen auf diese Studienergebnisse warten dann auf die Zulassung warten.
00:23:56: aber wenn das so weit sein wird dass wir die Daten aus diesen Studien haben Dann wird sich möglicherweise hier ganz viel von Beginn an der Erkrankung ändern.
00:24:05: Sie haben beide Eingangs erwähnt, dass die große Veränderung der letzten Jahrzehnte darin besteht.
00:24:10: Dass diese Krankheit das die Überlebensrateben gestiegen ist?
00:24:13: Das auch die Lebensqualität gestiegen isst?
00:24:15: Dass man im Arbeitssetting bleiben kann in seinem täglichen Leben weil die Versorgung ambulant iß?
00:24:20: Meine abschließende Frage geht an sie beide wie lange glauben sie wird es dauern bis wir nicht mehr von einer tödlichen sondern von einer chronischen Krankheit sprechen also diese sogenannte Chronifizierung die bei Krebs ja immer wieder ein Thema ist und die einen enormen Fortschritt darstellen würde, vor allem angesichts der demografischen Veränderung viele Menschen immer älter werden.
00:24:40: Und die Wahrscheinlichkeit immer größer auch an Krebstörkrank.
00:24:43: Wir sind auf dem allerbesten Weg dorthin.
00:24:46: es ist bereits in einem Stadium mit tatsächlich den Therapien, die jetzt verfügbar sind dass diese Erkrankungen Man darf ja auch nicht vergessen, das betrifft meistens ältere Patientinnen und Patienten.
00:24:57: Tatsächlich so weit zurückgetränkt werden kann, solange verzögert werden kann dass man nicht mehr am Multiplermyelom verstirbt.
00:25:04: Wir sind hier mit großen Schritten auf dem Weg dorthin, dass am Horizont bereits erscheint, dass das Multiplenmyelom einmal heilbar sein wird.
00:25:13: Noch ist es nicht zu weit aber die Forschung hatte wirklich Unglaubliches geleistet in den letzten Jahren.
00:25:20: Heilung oder Heilbarkeit ist dann auch noch meine Abschlussfrage ein sehr vertrockter Kraut.
00:25:25: Wie genau ist denn Heilung definiert?
00:25:27: Das ist ja eine interessante Frage bei einem gewissen Alter.
00:25:29: Eine sehr interessante
00:25:30: Frage und auch eine schwierige Frage, also wir haben natürlich unterschiedliche Methoden wie man versuchen kann noch kleinste Tumorreste nachzuweisen oder kleinste Erkrankungsreste Nachzuweisen.
00:25:40: das weiß man auch mittlerweile.
00:25:42: welche Methoden dafür verwendet werden sollen.
00:25:44: es ist noch nicht so ganz Routine in der Diagnostik wohl aber in den Studien schon verwendete heißt im Moment wissen wir aus großen Studien, wann sozusagen ganz kleine Tumorreste eliminiert werden können bzw.
00:25:56: mit welchen Therapieformen die eliminieren können.
00:25:58: und das Wichtige wird sein dass man über eine lange Zeit diese Tumoreste auch eliminiert belässt
00:26:05: d.h.,
00:26:05: dass sie nicht mehr nachweisbar sind.
00:26:06: und je nachdem wie lange das funktioniert umso besser ist natürlich das klinische Outkampf für die Patientinnen Und wir haben es jetzt schon erreicht, dass das Multiple Möle um eine chronische Erkrankung geworden ist.
00:26:17: Wie gesagt die Patienten leben auch ich sage jetzt mal ohne eine KT-Zelltherapie mit anderen beispielsweise monoklonalen Antikörpern wesentlich länger als noch vor zehn Jahren.
00:26:27: Das heißt, wir haben schon geschafft, dass die Patientinnen viel, viel länger überleben.
00:26:31: aber wir wollen nicht nur mehr, dass sie Patienten viel länger Überleben und tolle Therapien bekommen sondern wir wollen überhaupt nur noch eine Therapielinie in Wirklichkeit haben und danach solls nicht mehr zum Wiederauftretendag Erkrankung kommen.
00:26:43: Und wenn man jetzt diese neuen, beispielsweise Kartettzellen oder Kartettseltherapie in die Erstlinie inkludiert, möglicherweise schaffen wir das dann, dass wir eine so lange Erkankungsfreizeit haben, dass es einer Heilung gleichkommen kann?
00:26:56: Ja,
00:26:56: dann haben wir heute hoffentlich etwas zur gewünschten Aufklärung beigetragen und ein bisschen über Erkrankung erklärt, wie sie abläuft.
00:27:04: Wie die Therapiemöglichkeiten sind.
00:27:07: vor allem und das ist das positive Fazit konnte festgehalten werden dass man da eigentlich am besten Weg wenn nicht schon am Ziel ist um eine aus einer tödlichen Krankheit eine chronische Erkrankung zu machen.
00:27:17: ich denke das ist eine gute Aussicht in die zukünftig.
00:27:20: dank ihnen herzlich für dieses Gespräch.
00:27:22: Vielen Dank auch Ihnen.
00:27:23: Dank Dankeschön.
00:27:25: Das war der Presse Podcast zum Thema Multiplis Mühlung Heilungen sich.
00:27:30: vielen Dank fürs Zuhören.
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