Braucht der ORF nur neue Chefs oder einen kompletten Neustart?
Shownotes
Am Mittwoch, 18. März, luden Die Presse, Kleine Zeitung, Kurier und Profil zu einer hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltung mit dem provokanten Titel: „Ist der ORF noch zu retten?“ – bezugnehmend auf die wachsende Skepsis in Öffentlichkeit und Medienbranche. Mit dabei waren zentrale Akteure aus Medien und Politik. Henrike Brandstötter, NEOS-Sprecherin für Medien, Frauen und Gleichbehandlung Philipp König, Geschäftsführer Kronehit Hans Mahr, Medienmanager Anna Thahlhammer, Chefredakteurin Profil Peter Westenthaler, ORF-Stiftungsrat, entsandt von der FPÖ
Eröffnung: Christina Traar, Chefredakteurin Wien „Kleine Zeitung“ Moderation: Anna Wallner (Die Presse) und Martin Gebhart (Kurier)
Mehr zum Thema: >>> Die Diskussion zum Nachschauen >>> ORF-Diskussion: "Nicht jeder Stiftungsrat steht unter Kompetenzverdacht" >>> Die Weißmann-Chats: Er wollte mehr, sie weniger >>> Unfairer Wettbewerb, hohe Förderung: Verdrängt der ORF private Medien?
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Transkript anzeigen
00:00:05: Im Bestfall, das sage ich auch dazu.
00:00:09: Müsste unser heutiger Anspruch ein großer sein?
00:00:11: Das klingt fast ein bisschen pathetisch, aber der heutige Abend müsste ein Abend sein von dem man in fünf in zehn Jahren sagt an diesem Abend wurde der ORF reformiert.
00:00:21: Das ist ein sehr großer Anspruch!
00:00:23: Ich fürchte allerdings dass auch die Absageliste des heutigen Abends uns ein bisschen darauf hinweist.
00:00:29: so einfach ist das nicht?
00:00:31: In Österreich und mit dem ORF Herr Westentaler finden Sie es sind adäquat geeignet für diesen Job.
00:00:38: Ich
00:00:38: will gar nicht beurteilen, ob jemand geeignet ist oder nicht.
00:00:41: Das muss ... Wir gehen ab und werden sich entsendet.
00:00:44: Und zweitens, ob du die Richtlinien erfüllst.
00:00:49: Und die Nachfolgeserie werden hoffentlich da an den Wege zum Glück.
00:00:53: Das heißt, wir brauchen einen total reformierten ORF.
00:00:56: Wir haben uns im Regierungsübereinkommen auch dazu verpflichtet das zu machen und der allerwichtigste und erste Auftrag muss sein sich selbst einmal rauszunehmen aus dem ORF und in Politikferner zu gestalten.
00:01:09: Mir ist es wichtig, dass die Kollegen und Kolleginnen gut arbeiten können.
00:01:12: Deswegen ist es uns als Profil auch wichtig Dinge aufzuzeigen von denen wir finden das ist dort oben nicht in Ordnung wie man das am Ende des Tages strukturell lösen kann weil wir sehen schon Es gibt struktuelle Probleme.
00:01:24: Das muss man sich an anderer Stelle überlegen
00:01:27: Als ich heute Mittags zu dieser Veranstaltung eingeladen worden bin hat man mir gesagt es tut uns leid der Kollege Heinz Lederer hat leider kurzfristig abgesagt und ob ich einspringen kann.
00:01:36: Ich weiß nicht, ob der Herr Lederer zu dem Zeitpunkt das gewusst hat, dass ich für ihn einspringe.
00:01:40: Vielleicht war er dann doch gekommen?
00:01:42: Das ist einmal Punkt Eins und lieber Heinz, der sitzt jetzt sicher irgendwo vor einem Stream und hört zu.
00:01:47: So schlimm ist es da gar nicht!
00:01:48: Ein hochgestochenes Podium mit lauter wirklichen Experten ein tolles Publikum also ihr hättest schon herdrahen können.
00:01:56: Das war die Stimme von ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler, entsandt von der FPÖ in das Aufsichtskremium des ORF und davor – von einigen anderen Teilnehmerinnen einer lebhaften Diskussion, die wir vergangene Woche veranstaltet haben.
00:02:11: Aber eins nach dem andern!
00:02:12: Der ORF steckt wie sie mit Sicherheit mitbekommen haben in der vielleicht größten Krise seit seines Bestehens Und seit dem überraschenden Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann vor zwei Wochen, nämlich wegen schwerwiegender Vorwürfe der sexuellen Belästigung durch eine Mitarbeiterin des ORF diskutiert das ganze Land nun wieder über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Hintergründe dieser Kauser und die Frage ob das größte Medienhaus des Landes ein Problem mit strukturellem Machtmissbrauch hat.
00:02:43: Vier private Medien haben sich daher entschlossen, den aktuellen Fall zum Anlass zu nehmen um mit Akteuren aus Medien und Politik über den ORF seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag und den immer noch viel zu großen Einfluss der Politik zu diskutieren.
00:02:58: Vergangene Woche haben also die Zeitungen Die Presse, die kleine Zeitung der Kurier und das Wochenmagazin Profil Leserinnen & Leser zur frei zugänglichen Diskussion in die Libelle am Dach des Leopold Museums eingeladen.
00:03:11: Zur Einstimmung in das Thema an diesem Abend hat Christina Traher, die Chefredakteurin der Kleinen Zeitung in Wien eine Art was bisher geschah zur Krauser Weißmann zum Besten gegeben.
00:03:22: Wir haben uns heute hier versammelt in diesen schönen Gebäude um über ein Unternehmen zu reden dass sie alle unter anderem von ihren Erlagscheinen zu Hause kennen nämlich den Neuf.
00:03:33: wir erinnern uns es waren jetzt intensive Tage die hinter uns liegen die hinter diesem Unternehmen liegen.
00:03:39: Es ist einiges passiert.
00:03:40: Der WAF hat innerhalb von wenigen Tagen den Generaldirektor verloren und eine Debatte bekommen, die man so nicht haben wollte.
00:03:48: Man ist jetzt im Fokus der medialen Berichterstattung.
00:03:51: Es geht um Fragen der Glaubwürdigkeit es geht um Frage der personellen Einschätzungen Und wie es jetzt weitergehen wird.
00:03:59: Ja danach ging es auch schon los in die Diskussion Die mein Kollege und Kurierschef Redaktor Martin Gebhardt und ich geleitet haben und die wir Ihnen hier in voller Länge zum Nachhören bereitstellen.
00:04:11: Die insgesamt fünf Podiumsteilnehmerinnen werden im Folgenden gleich genau vorgestellt, nur so viele Vertreter oder VertreTERinnen des ORF haben uns leider alle abgesagt.
00:04:22: Mir bleibt also nur mehr ihnen ein gutes Nachhörn zu wünschen – in den Show-Notes finden Sie auch einen Link zum Video des Abends und begleitende Artikel aus der Presse zur Causa Weißmann und den Folgen!
00:04:40: Ja, liebe Christina Tra, vielen Dank für diese einführenden Worte.
00:04:44: Ich darf Sie auch noch im Namen der Presse herzlich willkommen heißen.
00:04:47: Mein Name ist Anna Wallner.
00:04:48: ich bin seit zwanzig Jahren Journalistin bei der Presso und habe mich sehr lange mit dem ORF beschäftigt.
00:04:52: deswegen bin ich auch sehr froh dass sich heute diesen dieser Runde mit Kurierschefern Dr.
00:04:57: Martin Gebhardt moderieren darf.
00:04:59: Christina Traher hat uns noch mal einen kurzen Abriss gegeben und das hat doch einen sehr wichtigen Grund.
00:05:04: Weil eigentlich wollen wir die Details dieser Affäre, die Schmuddelgeschichten wie man so schön sagt nicht unbedingt diskutieren sind ja auch alle Betroffenen nicht anwesend sondern wir wollen dass wie Christina schon gesagt hat dazu nützen das ganze auf die Metaebene zu erheben.
00:05:20: Wir fragen uns ist der ORF noch zu retten?
00:05:24: Als wir innerhalb der Presse gemeinsam mit dem Kurier Profil und kleine Zeitung, danke übrigens für die Idee Diesen Abend erdacht haben vor, glaube ich nicht einmal einer Woche stand ihm innerhalb der Presse.
00:05:36: Wurde immer wieder das genannt Haus auf ORF.
00:05:39: Sie wissen schon in Anspielung auf den Netflix-Hit der frühen zwanzig zehner Jahre mit Kevin Spacey in der Hauptrolle.
00:05:46: und eigentlich wäre ja eine solche Serie über den österreichischen Rundfunk der jedes Jahr ein Komma einen Milliarden Euro Einnahmen lukriert davon siebenhundert neunzig Millionen Euro aus der ORF Haushaltsabgabe grundsätzlich Unterhaltsam.
00:05:59: Stoff gibt's, wie wir gerade gemerkt haben genug.
00:06:01: Wenn es nicht so eine ernste Sache wäre und wir uns eben fragen was ist da los am Wiggenberg?
00:06:07: Wie kanns weitergehen?
00:06:09: im Bestfall das sage ich auch dazu müsste unser heutiger Anspruch ein großer sein.
00:06:14: Das klingt fast ein bisschen pathetisch, aber der heutige Abend müsste ein Abend sein von dem man in fünf oder zehn Jahren sagt an diesem Abend wurde der ORF reformiert.
00:06:23: Das ist ein sehr großer Anspruch!
00:06:26: Ich fürchte allerdings dass auch die Absageliste des heutigen Abends uns ein bisschen darauf hinweist.
00:06:31: so einfach ist das nicht?
00:06:34: In Österreich und mit dem ORF?
00:06:36: weil ganz kurz dazu es haben einige die wir gefragt haben abgesagt aus unterschiedlichsten Gründen.
00:06:41: der ehemalige Geschäftsführer der Sender Gruppe ProSieben seit eins plus vier.
00:06:45: Markus Breitenacker hängt glaube ich irgendwo in Deutschland und kommt mit dem Flugzeug nicht hierher, aber als haben heute leider auch der Stiftungsrat Vorsitzende Heinz Lederer und sein Stellvertreter Krieger Schütze abgesagt.
00:06:56: Insofern danken wir Peter Westentaler dass er als Vertreter des Stiftungrats das heute da ist.
00:07:00: Ich freue mich besonders, das heute mit Martin Gebfer zu machen.
00:07:03: Das ist unsere Premiere.
00:07:04: Sehen Sie es uns nach?
00:07:05: Wenn wir vielleicht einander ins Wort fallen und manchmal nicht ösartig ins Wortfallen.
00:07:10: Aber wir haben natürlich beide Fragen auch mitgenommen.
00:07:13: Und sie sind ein bisschen aufgeteilt.
00:07:14: Deswegen wird da Martin Gebhardt jetzt auch unsere Gäste vorstellen.
00:07:17: Schön dass Sie da
00:07:26: sind!
00:07:35: ob jemand aus dem ORF, jemand vom Königlberg hierher kommt.
00:07:39: Aber wir wollen nicht mehr über jene reden die nicht gekommen sind sondern ich möchte das Podium vorstellen.
00:07:45: Zuerst einmal Anna Teilhammer, Herausgeberin und Chefredaktorin von Profil.
00:07:50: Hallo!
00:07:54: Und momentan sehr viel mit Recherchen rund und über den ORF beschäftigt.
00:08:00: Dann Neos nationales Abgeordnete Henrique Prandtstötter.
00:08:05: sie ist Sie ist nicht nur Mediensprecherin der NEOS, sondern sie hat auch Medienerfahrung, FMV, Puls IV und einige Magazine.
00:08:18: Und sie ist jene Mediensprecherin die eigentlich diesen Anlass genutzt hat um einen Totalumkehr des ORF zu verlangen.
00:08:26: Wir werden sehen was sie darunter versteht.
00:08:29: Dann ist erwähnt Peter Westenthaler.
00:08:32: vielen Dank fürs kommen.
00:08:34: erst seit März zwanzig vierundzwanzig im Stiftungsrat für die FPÖ.
00:08:40: Das wissen alle, die Medienberichterstattung verfolgen.
00:08:43: Der Moment an dem Stiftungsrat auch für den meisten wirbel sorgt.
00:08:46: Herzlich willkommen!
00:08:51: An seiner Seite Hans Maher, einer der bekanntesten und bestvernetzten Medienmanager.
00:08:57: Er war vielfache Berater damals noch in Zeit.
00:09:01: Bruno Kreisky, Hans Dichandt, dann Kronentzeitung, Führungskraft Bert Dehls, Kai... Und jetzt noch immer im Mediengeschäft unterwegs.
00:09:10: Vielen Dank fürs kommen.
00:09:17: Philipp König.
00:09:18: Da freu ich mich besonders, dass er auch dabei ist weil er eigentlich absagen wollte.
00:09:22: es ist nämlich so.
00:09:24: nein es gibt einen bestimmten Grund.
00:09:25: es ist wer die Berichterstattung über den künftigen Generaldirektor oder der Künftige Generaldirektor verfolgt weiß das sein Name immer wieder genannt wird.
00:09:35: er wurde aber nicht aus diesem Grund eingeladen sondern einfach weil er ein Experte ist ja das ganze aus vielen von vielen Seiten sieht.
00:09:42: Er ist Jurist, er ist Medienexperte, er war in der Politik Büro direkt im ORF.
00:09:47: Er war in der Rechtsabteilung des ORF, in der Finanzabteilungen und ist jetzt Geschäftsführer von Krone Hit immerhin der größte private Radiasender.
00:09:55: Danke fürs Kommen!
00:10:00: Damit wollen wir eine Diskussion einsteigen?
00:10:02: Eines ist klar.
00:10:03: Es rumordet im ORf so sehr wie schon lange nicht.
00:10:05: Ich habe in dem Zug der Recherche mit jemandem im OR F gesprochen und die Person hat mir gesagt man muss den ORF so wie er ist abreißen und neu bauen.
00:10:14: an das geht es nicht.
00:10:15: ich würde gerne mit meiner Kollegin Anna Thalhammer beginnen.
00:10:17: Anna siehst du das auch so?
00:10:19: Und Zusatzfrage, was ist das, was wir da jetzt vor uns haben?
00:10:23: Ja, es geht leider nicht den ORF abzureißen.
00:10:25: Wer's denk mal geschützt vorbei ist.
00:10:26: Das Prinzip für eine gute Idee halten würde dieses furchtbare Gebäude zu entfernen.
00:10:31: Nein ohne schmäh abreißen würde ich ihn jetzt nicht.
00:10:34: Der ORF hat schon auch viel Gutes.
00:10:36: Da gibt´s guten Journalismus da drin und da gibts gute Leute da drinnen.
00:10:40: Nur weil sich jetzt eine Truppe am Menschen an der Spitze vielleicht nicht ganz konform verhält... Ich glaube, ich ist das übertrieben zu sagen.
00:10:49: Das ist vielleicht was der Herr Westentaler sagen würde?
00:10:52: Ich mache es nicht!
00:10:54: Die Grundfrage kurz nachgefragt ist
00:10:55: ja...
00:10:56: Wenn wir darüber reden wie reformieren wir den ORF, ist das überhaupt möglich am offenen Herzen so wie er jetzt da steht oder ist das eigentlich unmöglich?
00:11:04: Anna, ich weiß du hast gesagt, wir reformieren heute Abend den ORf und ich hab ins Mikro gesagt, sei keiner gehört, ich glaub' ich gehe gleich wieder.
00:11:11: Ich glaub', nicht dass wir das schaffen werden aber ja, dass es eine Reform braucht, eine Strukturreform braucht auch Gesetze braucht, die sich vielleicht ein bisschen ändern.
00:11:20: Das sehe ich schon so her.
00:11:21: da gibt es viele Ideen dazu wo die Hennibrand-Stöter bestimmt mehr dazu sagen kann.
00:11:26: Mir ist es wichtig dass die Kollegen und Kolleginnen gut arbeiten können.
00:11:30: deswegen ist es uns als Profil auch wichtig Dinge aufzuzeigen von denen wir finden das ist dort oben nicht in Ordnung wie man das am Ende des Tages strukturell lösen kann weil wir sehen schon es gibt struktuelle Probleme.
00:11:42: das muss man sich an anderer Stelle überlegen.
00:11:44: Ja dann würde ich gerne mit Frau Henrik Geplantstedter weiter tun.
00:11:48: Es geht einfach darum, die Debatte egal in welchem Kreis man gerade steht wird immer unterschiedlich geführt.
00:11:54: Es gibt welche, die sagen es reicht eigentlich wenn man den Generaldirektor auswechselt.
00:11:59: der hat Verfehlungen getan und der ORF kann so weiter tun.
00:12:03: und wie Sie auch sagen das braucht eine total Umkehr.
00:12:07: also muss man sollte diese Situation jetzt nützen um zu sagen was brauchen wir vom ORF?
00:12:13: Wie soll er aufgestellt sein?
00:12:16: Wie soll er in Zukunft seine Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Auftrags erfüllen?
00:12:21: Also sie haben ja eingangs erwähnt, die kleine Zeitung hat erwähmt das auch im Augenblick House of ORF gespielt wird.
00:12:30: In Anlehnungen an House Of Cards also ich würde sagen... Ich würde es vielleicht anders nennen und sagen schlechte Zeiten im integranten Stadl und die Nachfolgeserie werden hoffentlich da an den Wege zum Glück.
00:12:44: Das heißt, wir brauchen einen total reformierten ORF.
00:12:47: Wir haben uns im Regierungsübereinkommen auch dazu verpflichtet das zu machen.
00:12:53: eine Reform des ORF-Gesetzes.
00:12:56: Wir haben uns darauf verständigt, dass wir das im Herbst angehen nach der Wahl des Generaldirektors oder der Generaldirektorin weil davor doch alles sehr politisiert ist und voller Gerüchte.
00:13:07: jetzt hat das ganze noch einmal ein sehr disruptiven Charakter angenommen.
00:13:11: jedenfalls bedeutet das glaube ich auch für die Politik einen noch größeren Auftrag.
00:13:16: und der aller aller wichtigste und erste Auftrag muss sein sich selbst einmal rauszunehmen aus dem ORF Politik ferner zu gestalten, weil wir sehen ja jetzt auch was passiert wenn hier zu viele Interessen aufeinandertreffen.
00:13:29: Wenn zu sehr auch hinein regiert wird seitens der Politik, wenn die Stiftungsräte das oberste Aufsichtsratsgremium dermaßen politiknah besetzt wird.
00:13:39: Das hat nämlich auch umgekehrt dann Auswirkungen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, weil sie nämlich auch politisiert werden und sich auch nach der Politik ausrichten.
00:13:47: Und wenn wir einen glaubwürdigen transparenten Nachhaltigen digitalen haben wollen in Zukunft, dann müssen wir bei uns selbst anfangen und hier den ORF auf neue Beine stellen.
00:13:58: Und ich bin froh und mutig, dass auch manchmal braucht es ein disruptives Ereignis das wir da gut hinbekommen ist.
00:14:05: Ist übrigens schon etwas gelungen?
00:14:06: Wir haben das Anhörungsrecht der Landeshauptleute abgeschafft letzten Sommer.
00:14:10: Das heißt alleine Hauptleute dürfen nicht mehr besetzen mit Sprechen.
00:14:14: Total reformiert der ORF!
00:14:16: Reicht es, die Politik herauszunehmen und den Stiftungsaaten umzubauen?
00:14:19: Ist das ein total reformierter AF?
00:14:21: Nein.
00:14:22: Aber erstens ist es schon mal ein sehr großer Schritt zu sagen wir professionalisieren den Aufsichtsrat der... Fünfunddreißig Personen umfasst ein riesiges Gremium.
00:14:33: Ich kenne kein Aktienunternehmen, außer vielleicht einige familiengeführte Unternehmen aber die haben andere Themen und Herausforderungen wo man so einen großen Aufsichtsrat hat
00:14:42: Und
00:14:42: ehrlicherweise steht auch nicht jede Person in diesem Aufsichtrat unter Kompetenzverdacht.
00:14:48: Das heißt wir müssen verkleinern!
00:14:49: Wir haben immer von zwölf Personen gesprochen.
00:14:54: Wir haben davon gesprochen, dass der Maximal zwölf Personen umfassen sollte.
00:14:57: Das sind die drei vorgeschrittenen Betriebsräte auch schon inkludiert und das das Menschen sein müssen, die eine echte Kompetenz seinen echten Mehrwert mitbringen betriebswirtschaftlich in einer juristischen Background jedenfalls etwas was das Unternehmen brauchen kann.
00:15:11: Fragen
00:15:11: wir doch gleich jemandem, der hier als Vertreter im Stiftungsrat sitzt.
00:15:16: da könnte man sogar direkt weiter anschließen Herr Westentaler finden Sie es sind adäquat geeignet für diesen Job?
00:15:24: Das will ich gar nicht verurteilen, ob jemand geeignet ist oder nicht.
00:15:28: Erstens sind wir jener beurteilend ja nicht entsendet und zweitens ob du die Richtlinien erfüllst und bei mir dürfte das irgendwie der Fall gewesen sein sonst würde ich auch nicht drin sitzen.
00:15:36: Ich möchte zwei drei Vorbemerkungen anfügen weil in Zeiten wie diesen Du als Stiftungsrat immer genau aufpassen muss was du sagst weil da gibt es dann kleine Compliance oder im schlimmsten Fall dann auch sonstige Unvereinbarkeiten und Klagen.
00:15:50: Punkt eins Als ich heute Mittags zu dieser Veranstaltung eingeladen worden bin, hat man mir gesagt, es tut uns leid.
00:15:56: Kollege Heinz Lederer hat leider kurzfristig abgesagt.
00:15:59: und ob ich einspringen kann?
00:16:01: Ich weiß nicht, ob Herr Lederler zu dem Zeitpunkt das gewusst habe, dass ich für ihn einspringe.
00:16:05: Vielleicht war er dann doch gekommen!
00:16:07: Das sind wir Punkt eins.
00:16:09: Und lieber Heinz, der sitzt jetzt sicher irgendwo vor einem Stream und hört zu... So schlimm ist es da gar nicht!
00:16:13: Ein hochgestochenes Podium mit lauter wirklichen Experten ein tolles Publikum.
00:16:18: also ich hätte das schon herdrahen können so schlimm wäre das nicht gewesen.
00:16:21: Ich bin deshalb auch ein bisschen vertraulich mit ihm weil wir sind miteinander in den Schritt gegangen.
00:16:24: die sagt kein Geheimnis.
00:16:25: Also das soll man auch wissen.
00:16:26: Das zweite ist sich vertrete ich am Gott.
00:16:28: das will nicht den Stiftungsrat.
00:16:30: das wurde in der Einmoderation gesagt Erstens weil ich das gar nicht will und zweitens weil michs auch nicht darf.
00:16:35: Ich bin Teil des Stiftungsrates, ich bin Mitglied des Stifts.
00:16:42: Aber ich kann nicht für den Stiftungsaal sprechen und ich sage ein Klär dazu, das ist auch gut so!
00:16:47: Weil es ist einfach so, das ist alles geheim was in diesem Stiftungsrat stattfindet.
00:16:51: Deswegen darf ich Ihnen heute auch nicht Übersetzungen des Stiftung Rates und die letzte kann ich dann sagen war sehr spannend sieben Stunden lang berichten.
00:17:00: Schaut aber keine Sorge lieber Hans du kannst mir alles fragen weil ich mag sagen dass ich Berichte noch nicht von den Inhalten der Stiftumsrates sondern ich erzähle ihnen meine Meinung darüber Was ich dort so aus meiner Sicht erlebt habe und fasse dann meine Meinung zusammen.
00:17:14: Ich will nur allen Gesetzen dieser Welt, mit dem Gesetz sind alles was du so ist gerecht werden und das weiß ich, ich kann das wenn ich ausschließlich meine Meinung erzähle denn dass jetzt diesem Land Gott sei Dank weitläufig noch erlaubt.
00:17:24: Das nächste was wir richtig stellen, es tut mir leid das in der Paril ist die Beschwerdeführerin und es wären wahrscheinlich jetzt auch ein paar fast das werden alle verstehen also nicht über den Fall selber diskutieren können weil ja wo?
00:17:36: erstens Hochnot beinlich Aber wahrscheinlich werden auch ein paar enttäuscht sein, weil die hätten sich das vielleicht erwartet.
00:17:42: Ich tue es auch nicht.
00:17:44: Ich muss noch klarstellen... Die Beschwerdeführerin oder besser gesagt ihr Anwalt hat sich eben nicht an den Stiftungsrat gewandt sondern an zwei Mitglieder des Stiftungrats, die zufälligerweise der Vorsitzenden und der Stellvertreter sind und damit hat sich dies sonst keinerlei!
00:17:58: Und ich betone, keinerlei weiterführenden Kompetenzen haben nämlich des Organstiftungsrats außer die Sitzung zu führen Nämlich eine Stiftungsratssitzung, Worte zu erteilen.
00:18:10: Also im Wahrheit haben sie das einzige was sie mehr haben als andere Stiftingsräte ist die Sitzungsökonomie.
00:18:16: Sie haben aber allerdings und das ist mir jetzt ganz wichtig weil es wird noch auseinandersetzungen geben.
00:18:21: Sie haben nicht der Spur, nicht die Kompetenz und schon gar nicht das Recht Das Organkontrollorgan-Stiftungsrat in irgendeiner Ort und Weise bei Entscheidungen zu vertreten oder diese Entscheidungen für dieses Kontrollorgan zu tätigen.
00:18:36: Warum sage ich das?
00:18:37: Weil wir, und ich bin nicht der Einzige sondern ziemlich alle anderen Stiftungsräte sechs Tage lang vom Vorsitzenden-Leder an seinem Stoffvertreter Schütze nicht informiert worden sind.
00:18:48: Von Mittwoch als die beiden beim Anwalt hineingegangen sind bis zum Montag als die offizielle Aussendung kamen wie ob das in der Früh beim Zähneputzen erfohren.
00:18:57: von einer Journalistenkollegen dem mich angerufen hat wurden wir nicht in Kenntnis gesetzt.
00:19:02: Hier setzt einer meiner Kritikpunkte an, dass es nicht sein kann.
00:19:09: Dass ein Stiftungsrat der nur in seiner Gänze, nämlich mit fünf und dreißig Mitgliedern überhaupt bescheidungsbefugt ist von zwei ihrer Mitglieder in Entscheidungen quasi vertreten werden.
00:19:20: Denn sie haben wesentliche Entscheidungen getroffen diesen sechs Tagen.
00:19:23: Nämlich zum Beispiel dem Generaldirektor einen Ultimatum zu stellen.
00:19:27: Ich frag mich auf welcher Basis hätten Sie das denn gedurft?
00:19:31: oder den Generaldirektor zu beurlauben.
00:19:35: Das sind alles Entscheidungen, die hätten sie nicht so treffen gehabt.
00:19:39: Ich sage Ihnen was Sie gemacht hätten oder was richtig gewesen wäre und was jeder Stiftungs- oder Aufsichtsratsvorsitzende eines Unternehmens gemacht hätte wenn sich jemand in so einer Situation mit solchen Vorwürfen an den aufsichtsratz Vorsitzenden wendet.
00:19:55: Wir haben da ganz grauselige Geschichten gegen einen CEO.
00:19:57: Dann muss dieser Aufsichtsratsvorsitzer nichts anderes tun als zum Hörergreifen und seinen Aufsichtsrat zusammenzurufen, geht heutzutage auch schon virtuell und zu Beratungen holen.
00:20:09: und dann kann der Aufsichtsrat oder bei uns eben das Stiftungsrat die Entscheidung treffen was zu tun gewesen wäre.
00:20:15: Und ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass wäre eine andere Entscheidung gewesen als die von den nichtbevollmächtigten Vertretern getroffen worden sind.
00:20:22: Was wäre die andere Entscheidung?
00:20:24: wofür ich mich ausgesprochen hätte wäre.
00:20:27: Wenn solche Vorwürfe auf dem Tisch liegen, erstens einmal Anhörung des Beschuldigten.
00:20:32: Ich halte es für unfassbar dass der Beschuldigte im letzten Stiftungsrat, der war am Donnerstag nicht einmal gehört wird.
00:20:38: ich habe das beantragt da ist mit einer Brutalität drüber gefahren worden von Roda Schwarz von den beiden Vertretern ihrer Fraktion.
00:20:44: na das braucht man nicht, dann braucht man halt hören.
00:20:48: Das ist ein Grundprinzip von Rechtsstaat und Demokratie Dass sich alle Betroffenen und alle Beteiligten zumindest anhören.
00:20:56: Um mir meine Meinung zu bilden, es wurde abgelehnt.
00:20:59: Es wurde nicht gehört und nach dieser Anhörung so weit richtig gewesen hätte der Stiftungssort davon bin ich überzeugt sogar einstimmig eine Suspendierung beschlossen mit dem Auftrag in der Phase der Suspendierungen Licht ins Dunkel Klarheit zu schaffen.
00:21:13: wir haben sie bis heute nicht.
00:21:14: Wir haben bis heute in der Kauser selber keine Klarheit!
00:21:16: Wir haben die Aussage der Beschwerdeführerin, wir haben die aussagen des Herrn Weißmann Auch nicht der Stiftungsrat, weil es uns nicht berichtet worden ist.
00:21:25: Ist das Nächste?
00:21:26: Wir wissen nicht was richtig ist!
00:21:28: Wir müssen beide aus sagen ernst nehmen und das tue ich sehr, beide ernst aber wir können keine Entscheidung und nachher sind auch richtig heute nicht darüber zu diskutieren.
00:21:40: Das müssen Sie jetzt ausbremsen.
00:21:42: also wir haben jetzt auf Ihre Sichtweise auf die Vorgänge der Vergangenen ziehen fast vierzehn Tage gehört.
00:21:47: Also sie hätten sich gewünscht, dass alle Mitglieder des Stiftungsrails informiert werden und hätten dann andere Vorgehensweisen getroffen.
00:21:53: Ich möchte jetzt zu Philipp König gehen der ja als einer oder eigentlich der einzige hier im Haus schon einmal ORF-Mitarbeiter war dazwischen kurz in der Politik war und jetzt.
00:22:03: Ja stimmt aber das ist auch... ohne jetzt zumindest in der jüngeren Zeit im ORF-Mitarbeiter war und vielleicht daher auch die handelten Personen, die jetzt im Amt sind noch besser oder viele oder alle kennt.
00:22:16: Zwischendurch war er außerdem kurz in der Politik und ist jetzt eben im Privatmediensektor.
00:22:22: Ganz kurze Frage – was passiert da gerade?
00:22:26: Dazu fehlen mir ehrlicherweise die Einblicke.
00:22:28: Wie kann das ... Das war großartig zusammengefasst.
00:22:32: Mehr weiß ich dazu auch nicht!
00:22:34: Aber ist dieser unserer heutigen Abenteuer, der ist der ORF zu retten?
00:22:39: Ist der OR F auch nach so einem Desaster wie es vielen nennen noch zu retnen.
00:22:44: Ja absolut und das sage ich aber auch als Optimist da komme ich gleich.
00:22:49: Ich glaube auch dass Darin jetzt eine große Chance liegt.
00:22:53: Es wurde zwar in der Vergangenheit immer wieder gesagt Auch an der medialen Berichterstattung Dass das Hauptergebnis dieses Skandals der Schaden für den ORF ist.
00:23:02: ja ist sicher wahr, dieses Urteil teile ich auch.
00:23:07: Die Frage ist nur bei welchen Adressaten wird jetzt was
00:23:12: ausgelöst?
00:23:13: Der Gebührenzahl?
00:23:14: und die Gebührenzahlerinnen beschäftigt sich jetzt einmal mit dem Entriegen, mit dem Machtmissbrauch.
00:23:21: im Idealfall beschäftigt sie sich die Politik jetzt mit den Fragen der Reformen Und insofern sehe ich darin eine große Chance.
00:23:31: Das gab es in der Vergangenheit nicht oft solche Momente.
00:23:35: Da waren sicher die Rundfunkvolksbegehren, die solche Katalysatoren waren dann die Runde von Liberalisierung rund um die Jahrtausendwende wo es ermöglicht wurde das Unternehmen wie dass ich jetzt als Geschäftsführerleiter überhaupt in den Markt eintreten durften und das glaube ich kann jetzt wieder so eine Chance sein.
00:23:59: Also das heißt einerseits Chance für die Politik hier jetzt Schritte zu setzen, mutige Schritte.
00:24:07: Auf der anderen Seite bietet es auch die Chance aus dem Haus heraus eine Veränderung voranzutreiben.
00:24:14: denn so wie Angst ein sehr starkes Mittel ist um Veränderungen zu verhindern.
00:24:22: So stark kann Hoffnung sein um Ver Änderung voranzutreiben.
00:24:27: also insofern ja Ich glaube, der OFE ist zu retten.
00:24:31: Man sollte ihn retten und ich glaube man hat jetzt die Möglichkeit das zu tun.
00:24:40: Gut da möchte ich das Wort an Hans Mahr weitergeben.
00:24:43: Er hat natürlich auch die internationale Erfahrung.
00:24:45: wenn Sie das jetzt alles beobachten was es eher resume von dem Ganzen aus in den letzten zehn Tagen passiert ist?
00:24:54: Ja bei den Titeln von diversen Serien zu beginnen eine schrecklich nette Familie passt wahrscheinlich am besten.
00:25:03: Gute Zeit, schlechte Zeiten würde ich mir erhoffen.
00:25:06: Dass auch wieder die Guten kommen.
00:25:08: Denn eines muss sich schon sagen... Die Berechtigung eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks würde ich in keinem Falle negieren.
00:25:20: Wir brauchen einen öffentlich- rechtlichen Rumpfung wie es ausschaut.
00:25:23: wenn es keinen gibt sehen wir in Amerika wo einige wenige Oligarchen unter Herrn Trump jetzt bestimmen.
00:25:29: Ich glaube wir müssen uns darauf einigen dass wir einen besseren ORF wollen.
00:25:34: Nicht nur den ORF zu retten, sondern einen besserem ORF auch einen sparsameren, auch einen mehr auf Programm ausgerichtet und weniger auf Intrigen gerichteten ORF.
00:25:46: was meine ich damit?
00:25:49: Der ORF hat nach wie vor im Vergleich zu seinen deutschen Pandans relativ viel Geld sehr viel Geld sogar.
00:25:57: Wir müssen natürlich schauen, dass dieser ORF ausgerüstet ist.
00:26:00: Dass er seine Funktion erfüllen kann.
00:26:03: Aber Unterschied zu den Deutschen sind wir hier gefragt.
00:26:06: Das heißt als jemand der nicht nur in Österreich ist... In Deutschland gibt es keine Werbung am Sonntag oder an Feiertagen im öffentlichen Rundfunk.
00:26:15: In Deutschland ist die Werbung bis zu zwanzig Uhr nur erlaubt.
00:26:19: Die Restriktionen was die blauen Seiten also das Online Präsenz sind natürlich viel größer.
00:26:26: Und ich muss sagen, da kann man schon noch einiges machen damit nämlich alle anderen die diesen Markt beleben.
00:26:31: Nämlich die privaten Medien auch überleben können.
00:26:34: und so schwer ist es nun wiederum auch nicht.
00:26:36: wie ich zu RTL gekommen bin haben wir eingekauft Die Champions League die Formel eins werden Boxen angefangen und so weiter und sofort und der öffentlich-rechtliche ertrotzdem überlebt.
00:26:48: also das muss nicht alles dort sein und sich dort verhindern.
00:26:53: Und ich glaube, einen besseren ORF können wir auch da herbekommen.
00:26:58: Wenn wir mit weniger Geld sparsam umgehend doch ein ähnliches Ergebnis erzielen müssen.
00:27:04: und letzter Absatz noch dazu wozu wir insgesamt, du wirst es besser wissen fünf oder sechs Fernsehsender und also an die zwölf Radiosender haben wenn man die regionalen noch dazurechnen ist noch viel mehr.
00:27:20: das ist wirklich ein bisschen ins Kraut geschossen.
00:27:22: Da kann man ansetzen, ein bisschen verkleinern.
00:27:25: Ein bisschen stabiler machen und ich glaube dann ist es auch leichter diesen ORF zu retten als in dieser jetzigen überfälligen Form.
00:27:34: Also er müsste redimensioniert werden?
00:27:36: Redimitioniert mit einem neuen Verantwortungsbewusstsein.
00:27:40: Mit einem neuen Verhältnis gegenüber den privaten Medien die den gesamten medialen Zusammenhang herstellen.
00:27:47: Das wäre mal die Notwendigkeit.
00:27:48: und dann die Politik natürlich.
00:27:50: Da fragen wir immer, kann die Politik was machen?
00:27:52: Ich erinnere immer an jemanden, ich weiß noch nicht mehr, wer es war der gesagt hat Die Politik ist nicht daran interessiert dass es dem ORF gut geht sondern die Politik ist dran interessiert das es ihnen beim ORF Gut geht.
00:28:06: Das
00:28:08: trifft sich gut, dass wir jetzt bei der Politik angekommen sind und damit beim zweiten großen Block, den ich die Politik unter ORF oder das Gesetz unter ORf nennen würde.
00:28:17: Weil es geht ja wie wir schon in der ersten Runde gehört haben um zwei Dinge, die reformiert gehören.
00:28:21: Das eine ist die Gremien also die Aufsichts-Gremen-Publikumsrat im Stiftigungsrat und die Besetzung und das andere ist auch von Hans May wehende öffentlich rechtliche Auftrag.
00:28:33: so will.
00:28:34: Also was soll der ORF im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig und in der Zukunft
00:28:37: leisten?
00:28:39: Ich könnte jetzt das Gesetz zitieren um mal zuerst beim öffentlich-rechtlichen Auftrag zu bleiben.
00:28:44: Sie können diese Bestimmung aber auch gern selber nachlesen weil es ist eine sehr lange Bestimmung.
00:28:47: Es ist Paragraph drei fortfolgende im ORF-Gesetz.
00:28:50: da wird's sehr genau umschrieben was alles zum Kernauftrag des ORF gehört.
00:28:56: Trotzdem hat man den Eindruck, dass auch diese Bestimmungen wurden übrigens ergänzt in den vergangenen Jahren.
00:29:01: In dem Paragraph IVB zum Beispiel für den Spartensender Sport und so weiter und sofort – das ist einfach die vergangene zwanzig Jahre – ist der Auftrag eher größer als kleiner geworden?
00:29:10: Ich frage jetzt Henrike Brandstötter zuerst.
00:29:12: Ist die Beschreibung dieses öffentlich-rechtlichen Auftrags noch zeitgemäß?
00:29:18: Nein, ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß.
00:29:21: Deshalb haben wir uns auch vorgenommen unter anderem dass wir das ORF-Gesetz an sich reformieren und damit auch das Haus reformieren.
00:29:27: Aber
00:29:27: was gehört Ihrer oder eurer Meinung nach der Neosmeinung oder auch der gesamten Bundesregierung?
00:29:32: Was gehört
00:29:32: weg?!
00:29:33: Maskram weg sozusagen.
00:29:34: Also
00:29:35: wenn Sie mich jetzt spontan fragen, also ich finde es ein bisschen eigenartig das zum Beispiel die letzte Regierung explizit in den Auftrag einen Kinderprogramm hineingeschrieben hat.
00:29:42: Also diese expliziten Aufträge man gibt ja bitte implizite Aufträge und definiert einmal was heißt denn Public Value?
00:29:49: Was ist denn der öffentlich-rechtliche Auftrag?
00:29:52: Und ich glaube man muss sich bei einer ORF Reform als erstes die Frage stellen, was soll der ORF leisten?
00:29:57: Wofür is er da?
00:29:58: Wovor ist er nicht da?
00:30:00: dann womit soll er das eigentlich erleisten?
00:30:02: Wie soll er arbeiten, wie muss er ausgestattet sein?
00:30:05: Und was sind die Bedingungen und die Rahmenbedingungen, wo es sich dann bewegt.
00:30:09: Was definitiv – da gebe ich Hans-Mar recht – man muss sich das wirklich auch ansehen, wofür der ORF sich Selbstaufträge gegeben hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten.
00:30:18: Das ist schon sehr ausgewarbert in alle Richtungen.
00:30:21: Ich kann noch ergänzen über zwei Hundert Podcasts, die der ORf produziert.
00:30:26: Da wird mit sehr viel Geld ein Umsatz von über einer Milliarde Euro pro Jahr.
00:30:33: Der größte Teil kommt aus der Haushaltsabgabe.
00:30:35: Das heißt, mit sehr viel Geld wird auch dafür gesorgt, dass potenzielle Mitbewerberinnen und Mitbewehrbar an die Wand gedrückt werden, die dann auf der anderen Seite wieder Unterstützung vom Steuerzahler brauchen in Form von Förderungen.
00:30:47: Und das ist schon ein Kreislauf, den man unbedingt durchbrechen muss unter anderem auch mit einem Kooperationsgebot.
00:30:53: Das heisst wir müssen uns genau anschauen wie kann der öffentlich-rechtliche mit welchem Auftrag und welchen Ressourcen?
00:31:03: Apropos Stichwort private Medienanbieter.
00:31:05: Anna, Fakt ist so wie das derzeit aufgestellt ist.
00:31:08: Der ORF im Medienmarkt ist grob wettbewerbsverzerrend für alle anderen Marktteilnehmer.
00:31:14: Es gibt aber da immer zwei Sichtweisen.
00:31:16: die einen sagen wir brauchen den ORF um überhaupt diesen Medienstandort Österreich zu erhalten die Vielfalt zu gestalten.
00:31:23: Die Anderen sagen aber bitte er soll nicht zu dominant sein.
00:31:25: Wir haben jetzt schon ein paar Zahlen gehört.
00:31:27: es gibt ich glaube zwölf Radiosender fünf TV Sender Zweihundert Podcasts.
00:31:31: ist eine Zeit, die mir sogar neu ist.
00:31:33: YouTube Sendungen mittlerweile... Was sagst du?
00:31:36: Wie muss sich der ORF verändern?
00:31:39: oder eigentlich ganz banal gesagt wie viel Platz haben denn die privaten Medien daneben noch?
00:31:44: Also ich finde beides stimmt.
00:31:46: wir brauchen den ORF das ist Teil der kritischen Infrastruktur dass einmal also abschaffen darf man nicht aber man muss den Auftrag schärfen.
00:31:54: Ich finde diese Debatte ehrlich gesagt ein bisschen mühsig, weil man kann ja auch einmal kurz über die Grenzen hinaus blicken und da sieht man eines das ist in ganz Europa gleich.
00:32:02: Und das heißt so hat man einen übermächtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
00:32:07: hast du daneben zwei Bolivarmedien oder noch irgendwas was dahingrundelt?
00:32:11: Hast du das nicht?
00:32:12: haben dir einen klaren Auftrag.
00:32:14: gibt es einen Werbemark den auch andere irgendwie abgrasen können gibts Geschäftsfelder die bedienen können hat man eine breitere, flühendere Medienlandschaft.
00:32:23: Dann kommt immer das Argument nach und Österreich ist ein kleiner Markt und das kann man ja nicht mit Deutschland oder so vergleichen.
00:32:30: Aber mit der Schweiz, mit Belgien, mit Norwegen, also anderen Ländern die weniger kleine Bevölkerungen haben, kann man es schon und dort gibt's das auch!
00:32:40: Ich glaube, dass Medienvielfalt für eine Demokratie ganz, ganz wichtig ist.
00:32:44: Weil die Leute auch jeder soll sich was finden.
00:32:47: Also es gibt Medien, die sind mehr links ausgerichtet, mehr die sind ein bisschen konservativer, die einen haben mehr Unterhaltung und die anderen sind ... weiß ich nicht, ein bisserl intellektueller Hochgestochener Wenn man möchte das sich Menschen informieren muss man da eine breite Palette anbieten, die sozusagen auch für jeden Geschmack etwas dabei hat.
00:33:05: Deswegen glaub' ich schon, dass es vernünftig wäre den ORF zumindest klarer zu definieren, als das jetzt so ist.
00:33:13: Ich habe ja auch das Gefühl, dass die teilweise selber nicht wissen was jetzt der Auftrag ist.
00:33:16: wenn man in die Redaktionen reinschaut kommt dann irgendwer und sagt wir müssen jetzt mehr History machen.
00:33:21: gut dann machen wir brauchen ein Kinderprogramm.
00:33:25: Ja das ist alles nicht besonders sinnvoll unverist by the way natürlich auch einen Haufen Geld Also einmal auszumisten nach einer Zeit im Sinn von Was machen wir noch?
00:33:34: Was machen Wir?
00:33:35: Nicht.
00:33:35: Das Ist Etwas Was Alle privaten Medien Jetzt Machen müssen, weil wir in einer Wirtschaftskrise stecken und damit auch Medien in eine Wirtschaftskrisis stecken.
00:33:44: Und das ist natürlich nicht nur es geht nicht mehr um Geld sondern dass das schlägt sich auf die Inhalte nieder.
00:33:49: was macht noch etwas nicht.
00:33:51: und ja das würde mir einfach auch gut tun das auch einmal so zu betrachten.
00:33:55: und nicht nur wir rasieren Köpfe ab wie viele Leute müssen raus hauen?
00:33:59: Sondern das von der anderen Seite anzugehen Was wollen wir eigentlich sein?
00:34:03: oder von der Politik vorgegeben?
00:34:06: Und es ist immer die Frage, wir sagen dann immer die Politik.
00:34:08: Wer ist deiner Meinung nach?
00:34:10: Wer soll entscheiden was da zum Beispiel in dem öffentlich-rechtlichen Auftrag noch drin bleibt?
00:34:15: Ja
00:34:15: gibt's ja im Parlament.
00:34:16: das glaube ich wäre ein ganz gutes Gremium indem man das diskutieren könnte.
00:34:19: beide aber auch was für sich total spannend finde Es gibt keinen eigenen Medienausschuss im Parlament.
00:34:25: Das ist im Verfassungsausschuss drinnen find' ich völlig absurd.
00:34:28: Man redet immer davon dass is die vierte Säule der Demokratie und dann sozusagen gibt´s nicht einmal im Parlament ein Gremiam wo man das ordentlich diskutiert.
00:34:37: Es ist viel mehr Parteipolitik, als es sozusagen Berufspolitik sein sollte.
00:34:42: Ich glaube, man muss auch hier mal ansetzen wenn man sagt, man möchte die Medienpolitik verändern.
00:34:47: Na dann müssen sich die Politiker auch einmal ernsthaft mit den Medien ihren Bedürfnissen und ihren Aufträgen befassen.
00:34:53: Und ich finde ein ganz wichtiger erster Schritt wäre, auch ernsthaft im Parlament ein Gremium einzurichten dass die Zeit und auch einen speziellen Auftrag hat das zu tun.
00:35:03: Darf ich kurz?
00:35:03: Ja bitte!
00:35:05: Ich kämpfe allein auf weiter Flur schon lange dafür finde das wichtig und möchte noch ergänzen wer soll darüber entscheiden?
00:35:10: wir haben auch die Zivilgesellschaft Bürgerinnen und Bürger und die wollen wir in dieses Prozess ja auch einbinden.
00:35:15: Gut dann gebe ich weiter Peter Wessenthaler
00:35:22: Wie
00:35:26: sehen Sie das?
00:35:27: Ich habe nur eine simple Kleinigkeit nachgeschaut, nämlich ich will gerade noch schauen im Kalender.
00:35:32: Heute in genau vierzehn Tagen ist der erste April.
00:35:35: Das ist an sich ein sehr lustiger Tag.
00:35:37: Seit drei Jahren ist er in Österreich nicht so lustig weil da muss der WAF seinen neuesten zum dritten Mal Transparenzbericht veröffentlichen.
00:35:45: In diesem Transparens bericht gesetzliche Vorgabe, befinden sich beim letzten Mal vierundsiebzig Spitzen angestellter des ORF.
00:35:53: Ich weiß nicht wie viel das heuer sein wird, ich gehe davon aus noch mehr und die sind alle, die von hundertsebzig tausend aufwärts bis zum Herrn Straubel an Oberster Stähler unter halben Millionen Euro dort verdienen.
00:36:03: Und bevor wir – ich komme gleich dazu weil es ist bei mir der kürzere Part, wie man sich eine gesetzlichen Neuregelung anschaut aber bevor wir das diskutieren müssen wir doch einmal im Gotteswillen zuerst diskutieren Bewegt sich dieser ORF überhaupt noch mit beiden Füßen auf der Erde?
00:36:18: Ist er überhaupt noch so geerdet, ist er überhaupt bereit ... zu denken und auch seine Sendungen so gestalten.
00:36:26: Und vor allem auch Gehälter zu kassieren, wie es quer durch die Bank in Österreich seine Zwangsmitgliedszahlen, seine Zwangsbeitragszahler machen.
00:36:33: Und da habe ich meine Bedenken, denn wenn jetzt bekannt wird das der Gehäuter gibt von fünf drei bis vierzehn Euro im Monat wohlgemerkt also etwas was ein normalsterblicher kaum im Jahr verdient oder jetzt die Pensionszusage von zwei Komma vier Millionen an den Herrn Straubel, dann wird der normalen Zwangstilbühnen-Zahler schwumrig folgen.
00:36:52: Die können Sie diese Rundbeträge gar nicht vorstellen.
00:36:55: und das ist auch einer der größten Probleme der Akzeptanz des Vertrauens und der Glaubwürdigkeit des öffentlich rechtlichen.
00:37:01: Da kann man noch so über Gesetzesänderungen und neue Definitionen reden.
00:37:05: wenn es der neuen ORF Führung nicht gelingt, wer immer das dann is'.
00:37:09: den ORF nicht nur zu reddimensionieren in seiner Struktur, sondern auch in seinen ganzen Gehaltsschema was da alles bezahlt wird.
00:37:16: Dann wird er diese Glaubwürdigkeit nicht gewinnen!
00:37:18: Jetzt komme ich zum öffentlich-rechtlichen... Es war halt dann Andreas Kohl und ich im Jahr zwei tausend Eins wo wir in diesem Land als letztes Land in Europa nach Albanien das Privatrundfunkgesetz beschlossen haben.
00:37:31: also ob diesen Zeitpunkt war überhaupt Gesetzlich möglich in diesem Land, privates Fernsehen und Radio zu machen.
00:37:36: Das sollte man auch mal nicht vergessen.
00:37:37: Ist zwar jetzt bald sechs oder zwanzig Jahre her aber es ist so und seitdem ändert sich die gesamte Medienlandschaft bis zum heutigen Tage und wahrscheinlich noch weiter mit einer Vielzahl von privaten TV-Anstalten, Rundfunkanstalten Gott sei Dank!
00:37:54: Die auch sehr differenziert ihre Zuseher abholen, der eine mehr, der andere weniger.
00:37:59: Aber worum geht es denn?
00:38:00: Wir wollen und da bekenne ich mich dazu öffentlich-rechtliches Fernsehen in Österreich haben.
00:38:05: Ja, das wollen wir haben!
00:38:07: Aber mit der damaligen... Servus Hansi bin der Peter Westerl Ich kann gar nicht für die FPÖ sprechen weil ich kein funktionierter FPÖ bin.
00:38:19: Ganz aber, ich sage das was ich seit Jahren sage und zwar der Öffentlich Recht des öffentlich rechtlichen Fernsehens muss stattfinden soll stattfinden ist identitätsstiftend ja alles gut.
00:38:29: Aber die entscheidende Frage ist, darf das denn nur eine einzige Fernsehanstalt als Monopol durchführen?
00:38:34: So wie das bis zum Jahr zweitausender Fall war?
00:38:37: oder wollen wir nicht einen öffentlich-rechtlichen Begriff schaffen den eigentlich alle Medienanbieter.
00:38:43: in Wahrheit bringen.
00:38:44: Das heißt auf gut Deutsch, es kann doch nicht sein dass eine einzige riesige Fernsehanstalt die wie wir jetzt alle gesagt haben überdimensioniert ist, siebenhundertachzig Millionen Euro Steuergelder, Zwangsgebühren geldern dann noch einmal vierhundert Millionen Euro also über eine Milliarde an Geldern einhemmst.
00:39:01: und daneben die privaten die alle miteinander.
00:39:05: ich kenne keinen einzigen Privaten der keine öffentlich-rechtlichen Sendungen macht.
00:39:09: jeder macht öffentlich rechtliche Sendung Nämlich.
00:39:13: die Politik müsste einmal definieren eine, ich hab das immer genannten Medienmilliarde oder so ein sei siebenhundert Millionen.
00:39:19: Das
00:39:19: ist politisch.
00:39:21: Moment mal und
00:39:22: mit diesem
00:39:22: Geld
00:39:23: sollen dann alle alle die Möglichkeit haben öffentlich-rechtliches Fernsehen zu gestalten.
00:39:28: Und dafür bekenne ich mich auch, weil Österreich einfach gar zu klein am Ort ist... Auch Förderung für diesen öffentlich rechtlichen Teil bekommen.
00:39:35: und das passiert im Moment nicht und daher ist auch da eine Vielflage drinnen so F-Monopol in weit noch immer
00:39:40: ingeignet.".
00:39:45: Ja, das ist eine Lüge.
00:39:47: Das halte ich jetzt für unrichtig.
00:39:50: Es nennt sich Privatrundfunkfonds der ja nicht sehr hoch dotiert ist und über das muss man auch sprechen.
00:39:56: aber es gibt dass die privaten in Österreich leisten auch sehr viel.
00:39:59: sie tragen zum öffentlich-rechtlichen Sie tragen zum Auftrag ja, zum Public Value-Auftrag bei und sie kriegen auch nur dann eben diese Förderungen wenn sie genau das machen.
00:40:10: Und da wollte ich sehen mal die
00:40:12: Qualitätsqualitärin glaube ich etwas schrauben könnte weil da kriegen manche Medien schon auch...
00:40:16: Ja aber das muss mir dann auch sehr ordentlich überarbeitet werden.
00:40:19: Aber naja das kann man sich nicht so mitkennen auch beim WIFT dass er Geld für Dinge bekommt die man selber nicht gut findet.
00:40:25: Dann
00:40:25: geht es ja darum,
00:40:27: dass
00:40:27: ich keine fixe Haushaltsabgabe mehr für eine WIFF habe sondern einfach einen Pott und den Verteilen.
00:40:33: Zum Beispiel wenn Philipp König, ich gebe es gleich weiter, sagt Krone Hit!
00:40:37: Ich mache jetzt jeden Tag in der Flühe eine Wissensendung – wie viel bekomme ich dafür?
00:40:42: Wie
00:40:43: siehst du
00:40:44: das?!
00:40:45: Da wurden so viele Themen aufgerissen und ich versuche mit der juristischen Brille.
00:40:51: Das von dem wir hier sprechen, nämlich die Haushaltsabgabe ist im EU-rechtlichen Sinn eine Beihilfe.
00:40:58: Diese Beihhilfe wurde musste damals nicht notifiziert werden, als Österreich der Europäischen Union beigetreten ist.
00:41:09: Sondern weil es eine bestehende Beihilfe war und man gesagt die Versteinerungstheorie.
00:41:13: so ist das jetzt ein so agierter ORF.
00:41:16: dann gab es aber eine Beschwerde in der Verleger und man hat sich diesen Mittelzufluss aus öffentlichen Mitteln ganz genau angesehen und hat am Ende einen gesetzlichen Kompromiss gefunden mit zusätzlichen Rahmenbedingungen, die der ORF erfüllen muss damit er diese Beilfe kriegt.
00:41:41: So jetzt steige ich in die Antwort ein.
00:41:44: Ich als kommerzieller würde in meinem Geschäftsmodell diese Auflagen nicht wollen denn Sie sind also im ORF, wenn wir zum Beispiel davon ausgehen dass die gleichen Kriterien herangezogen werden müsste ich eine Trennungsrechnung in meiner Bilanz vorsehen.
00:42:05: Das heißt ich müsste für die Mittel die ich als öffentlicher Hand bekomme eine eigene Buchführung führen dürfte die Mittel, die ich dort bekomme nur für den öffentlich-rechtlichen Zweck verwenden müsste eine separate Buchführung haben für die Ergebnisse, die aus kommerziellen Zwecken reichen.
00:42:24: Das heißt...
00:42:25: Aber wir kommen aus dem
00:42:25: privaten Bereich!
00:42:27: Bitte?
00:42:28: Man würde mehr öffentliches Geld bekommen
00:42:29: oder?!
00:42:30: Das ist richtig.
00:42:31: aber am Ende ist ja jetzt da die Differenzierung.
00:42:34: Wir haben ein duales Rundfunksystem Um es ganz genau zu sagen, gibt sogar drei Säulen mit dem nicht-kommerziellen Rundfunk.
00:42:43: Und dieses duale Rundfunksystem differenziert sich dadurch dass die kommerziellen Anbieter kommerzielle Produkte auf den Markt bringen, die sich am Markt refinanzieren können.
00:42:56: und wenn ich jetzt sage ich steige in die Trennung ein wäre einmal die einfachste Trennung zu sagen der öffentlich rechtliche übernimmt Aufgaben rechtlich finanzieren lassen.
00:43:08: Um auf das Kinderprogramm einzugehen, um das gesamte Ökosystem zu betrachten.
00:43:12: und immer die Frage warum machen wir privaten kein Kinderprogrammen?
00:43:17: schlichtweg weil es sich nicht refinanziert.
00:43:20: Die Werbebeschränkungen im Bereich der Kindersendungen sind so restriktiv meiner Meinung nach als Jungvater zurecht.
00:43:29: deswegen können wir keine Werbung vor Kinderprogrammenschalten die uns eine Refinanzierung ermöglichen.
00:43:36: Der ORF kann daher mit öffentlichen Mitteln Kinderprogramme produzieren und ausstrahlen.
00:43:46: Da noch ein, noch unter der letzte Satz wo ich dann tatsächlich Probleme habe zwischen öffentlich-rechtlichen und mir sind dann die graube Reiche wie beispielsweise bei Veranstaltungen.
00:43:57: ja also Ö drei mein Vorgänger bezeichnet als das privateste private nicht privat.
00:44:04: Radio Tritt mit mir im Konkurrenz bei Festivals, zum Beispiel.
00:44:09: Wir matchen uns mit dem Veranstalter und dort werden öffentliche Gebühren verwendet um in Wettbewerb mit mir zu treten.
00:44:16: Das sind dann Bereiche das er sich ja da sollten wir vielleicht nachschärfen.
00:44:20: Da
00:44:20: sind eben zwei Stichworte gefallen dass eine ist kommerzielle Einnahmen die an dem ORF auch erlaubt sind.
00:44:26: Stichwort Werbung nicht nur also auch im Fernsehen auch im Internet.
00:44:34: Nämlich den umgekehrten Fall.
00:44:36: Der OEF ist ein öffentlich-rechtliches Sender, öffentlich- rechtliches Unternehmern bekommt sehr viel Geld von der öffentlichen Hand und betreibt einen Privatsender.
00:44:45: Nämliche OEA F I. Denn wenn ich... Wenn man
00:44:48: so will zwei mit o drei?
00:44:49: Wenn ich jetzt OEAF I, die Durchschaltung der Zeit im Bild eins und die eine oder andere nette Sportübertragung abziehe bleibt dort ein klassischer und zwar reiner Privatsänder über für den der ORF finanziert wird aus öffentlichen Geldern und trotzdem kassiere dann noch vom Werbekuchen an.
00:45:07: Was
00:45:07: zur Frage führt, die wir eigentlich stellen können so offen?
00:45:10: Ganz konkret ist es realistisch dass wir hier in sagen wir mal ein zwei Jahren einen privatisierten ORF-Einsender sehen und ein Ö-Drei was ja immer wieder auch gefordert wird das man sagt okay sei mal ehrlich da sind zwei kommerziell betriebene Sender.
00:45:27: Warum nicht eben auch hier den öffentlichen Auftrag so verändern, dass die beiden Sender privatisiert werden?
00:45:33: Und ich frage jetzt nicht ob das gut oder schlecht ist und ich frag dich wie realistisch das ist.
00:45:36: Also
00:45:38: in Zeiten von Amazon Prime, Disney Plus und Netflix weiß ich nicht, wie sich ein Kaufpreis eines OF-Einsenders der Lineares Material ausspielt irgendwie kommerziell darstellen lässt.
00:45:52: Also das ist das eine.
00:45:54: Aber vielleicht auch noch einen Satz, es wird sich wundern dass ich da jetzt so in die Fürsprecherrolle trete.
00:46:00: aber jetzt kommerzielle Kommunikation also Werbung!
00:46:05: Ist ein Thema wo wir private auch immer wieder diskutieren.
00:46:08: soll er stärker reglementiert werden?
00:46:10: soll er überhaupt noch werben dürfen wie Hans Ma vorgesagt hat Werbefreiheit Samstag bis Sonntag.
00:46:18: Wir haben Vor zwei Jahren, glaube ich war das drei Jahre, eine Gesetzesänderung gehabt bei der der ORF im Werbesigment beschränkt wurde.
00:46:29: Leider sind diese Werbemittel nicht zu uns geflossen.
00:46:33: Das heißt, der verlorengegangene Werbetruck ist nicht bei uns weder im Radio noch im TV wahrscheinlich auch nicht in Print angekommen.
00:46:44: Aber im Digitalen aber auch dort nicht bei österreichischen Medienhäusern.
00:46:50: In dem Umfang, wie er dort weggefallen ist und insofern wenn ich jetzt sage als Privat eine Lanze brechen muss Ich bin froh dass der ORF Verben darf schrägstrich muss und zwar aus zweierlei Gründen Er hat eine gewisse Preis Stabilisierung im Markt mit den Werbepreisen die er verlangen kann Und Zweitens solange es ein kommerzielles Produkt wie Ötrei gibt Na bitte, die sollen dort unbedingt weiter werben.
00:47:18: Denn ein werbefreies kommerzielles Produkt Ö-Drei wäre die wesentlich größere Bedrohung für
00:47:23: mich.".
00:47:24: Da sind schon mal zwei Tage Anzeigen, würde ich sagen.
00:47:28: Kommen wir zu Hans Ma?
00:47:30: Ja!
00:47:30: Da hätte ich nämlich ab Beginn eine Frage.
00:47:32: Peter Wessenthaler hat die Gehälter aufgezählt, die am ersten April wieder genannt werden.
00:47:38: Wenn man das aus deutscher Sicht ... Sind es lächerliche Gehäuter?
00:47:42: Der Generaldirektor verdient mehr als die deutschen Intendanten.
00:47:47: Keine Frage, einen Vertrag wie der Piers Stoble hat, den kenne ich überhaupt nicht in Deutschland muss ich ehrlich sagen.
00:47:58: Da muss man schon zwei drei Leute sammeln.
00:48:02: Aber der Neid, die Neid-Diskussion gibt es natürlich überall.
00:48:06: Die gibt's in Deutschland und in Österreich.
00:48:09: Also sagen wir so, den ORF werden wir nicht retten können in dem wir die Garschen der Journalisten und der ORF mit er weiter dramatisch reduzieren.
00:48:18: Ich bin bei dir dort was Auswüchse gibt, schade das dem Image.
00:48:23: aber sonst müssen wir das ganze Problem lösen ohne dass jetzt der Wolf ein Drittel weniger kriegt oder sowas.
00:48:29: ich glaube damit werden wir den Orf auch nicht rette.
00:48:34: Aber da haben wir noch öffentlich rechtlich nur immer diese Sicht.
00:48:38: auch von außen muss das neu gefasst werden?
00:48:43: Für den AF müssen die Regeln geändert werden.
00:48:46: Die Spielregel müssten schon lange geändert sein, da haben wir aber eine problematische Situation in Österreich, die auch sehr österreichisch ist.
00:48:55: derjenige oder diejenigen, die sich bemühen müssten Zum Beispiel der verbannte österreichischen Zeitungserausgeber, ist heimungslos zerstritten.
00:49:03: Da gibt es zwar mal ein halbes Jahr gebraucht bis man zu irgendeinem Ergebnis gekommen sind wie sozusagen auch den Printmedien geholfen werden kann ob's diesen Föb, wenn das Föbb passt da glaube ich überhaupt gibt Das weiß ich nicht.
00:49:15: also viel habe ich nicht von ihm gehört.
00:49:17: Also eines muss mir ansagen Die, die sich am meisten wehren müssten, die müssten auch ein bisschen lauter auftreten und vielleicht ein bisschen gemeinsam auftreten.
00:49:26: Das würde dann hilfreich sein!
00:49:28: Was ich übrigens auch verlangen würde vom ORF ist dass wir gemeinsame Plattformen erstellen.
00:49:34: Österreich ist zu klein das wir uns da zwei drei vier Plattformer erlauben können.
00:49:38: Der ORF mit all dem was er hat und die Privat-Sender die in Österreich produzieren oder auch in Österreich Nachrichten betreiben Da kann man schon viel mehr machen, wenn man eine gemeinsame Plattform hat.
00:49:50: Auch das würde ein bisschen beitragen, dass die Situation zwischen privaten und öffentlich-rechtlich ein bisschen ausgeglichener wird.
00:49:57: Plattformen und Zusammenarbeit ist ein Punkt, der wir nachher noch auf jeden Fall mitnehmen und ansprechen.
00:50:02: Und es sind jetzt einige Verbände erwähnt worden für Pferds.
00:50:05: Ich glaube sie sind auch teilweise Vertreter hier.
00:50:06: vielleicht gibt's das dann... gibt es dann noch eine Diskussionsmöglichkeit.
00:50:10: Bevor wir das machen, bevor wir dann gleich das Publikum einladen sich auch zu Wort zu melden und einzubringern möchte ich noch einmal kurz den Stiftungsrat erwähnen weil Fakt ist wenn wir schon viel über Gesetze gesprochen und Bestimmungen mit ihnen natürlich der Eifers öffentlich-rechtliche auch viel mehr zu tun oder als Privatmedien.
00:50:25: Fakt isst es gibt ein weiteres Gesetz dass vermutlich jetzt in wenigen Tagen und Wochen umgesetzt werden muss etwas verspätet nämlich der schon seit zweitundzwanzig Geld in the European Media Freedom Act Der verlangt, dass der Stiftungsrat ab sofort ein transparenteres, offenes, wirksames und diskriminierungsfreies Verfahren zur Bestellung des Generaldirektors oder der Generaldirektorin durchführen muss.
00:50:50: Herr Westenthaler ich frage Sie jetzt nach vielen Gesprächen der vergangenen Tage habe Ich den Eindruck gewonnen man hat es gibt da draußen Experten, Expertinnen Beobachter die das Gefühl haben im Stiftung Rad ist nicht bei allen wenn es denn jetzt dann im April auch wirklich ins Gesetz kommt, in Zukunft passieren wird und man hier transparenter einen neuen Generaldirektor oder eine neue Generaldirektoren bestellen soll.
00:51:15: Stimmt der Eindruck?
00:51:16: Oder ist das falsch?
00:51:18: Ganz ehrlich, das kann ich nicht beurteilen ob der Herr Lederer schon sich im Klaren ist, weil der ist... Das ist auch was, was er hat und nicht der ganze Stiftungsrat.
00:51:26: nämlich die Ausschreibung zu formulieren und sie dann auch umzusetzen Das ist man weiß ich nicht, ob er das überhaupt schon alles so behirnt hat.
00:51:33: Was darauf hinzukommt oder was das ganze Stiftungsrat offensichtlich nicht verstanden hat, dass es auch für die Stiftungsschritte Transparenzregeln bereits gibt?
00:51:41: Die alle nicht eingehalten werden.
00:51:43: Es gibt ganz klare Transparensregeln, die heißen Wenn du heute, ich glaube der Paragraf vierzehnte Geschäftsordnung, die sich der Stiftingsrat ja selbst gegeben hat Wenn du heute als Stiftungsrat mit Konkurrenzunternehmungen oder mit Unternehmern, die in einer wirtschaftlichen Beziehung zum ORF stehen, dann ist das zu melden.
00:52:06: Im besten Fall auch öffentlich zu machen und jetzt vergeht ja kein Tag dankenswerterweise aufgrund der Aufklärung vieler Printmedien eines davon ist auch das Profil muss man ehrlicherweise sagen, wo nicht irgendetwas Neues aufbobt mit staunenden Gesichtern, dass der Vorsitzende des Stiftungsrauts lederer zum Beispiel als bereits Vorsitzender des Stiftenrauts ein Beratungsmandat beim österreichischen Schiefverband hat.
00:52:31: Jetzt kann man sagen einen schlecht vielleicht leider schief fahren.
00:52:34: das ist es aber nicht sondern dieses Mandat ist zu einer Zeit gelaufen wo da österreichische Rundfunk gerade einen Millionentil verhandelt hat um die Übertragungsrechte der Skirinnen, Markenrechte, Marketingrechte etc.
00:52:47: Also für mich ist das und wahrscheinlich weiß ich nicht ob das in Deutschland so ist.
00:52:50: lieber Hans-Marveler kannst du da einen Einblick uns geben?
00:52:53: aber für mich is es denkunmöglich dass ein Vertreter noch dazu davor sitzende des Aufsichts- und Kontrollorgans des ORF's mit einem rechten Besitzer des Geschäftspartners des ORf quasi an dessen Seite sitzt und den gegen oder für das weiß man schon immer mehr genau den ORF berät.
00:53:11: Das kann sein Genauso oder wie heute ganz aktuell, wir sollten ein bisschen aktuell sein.
00:53:15: Wenn heute bekannt wird, da hat es eine wilde Diskussion gegeben vor einiger Zeit.
00:53:20: Nämlich der Verkauf des Funkhauses in der Argentina-Straße ist Radio Funkhaus.
00:53:24: Da sind Journalisten übrigens auf die Straße gegangen weil man ihnen die Heimat weggenommen hat.
00:53:29: und das journalistische.
00:53:31: Und dann heute, heute bekanntwird... Journalistisch
00:53:33: nicht nur die Gefahr
00:53:35: von Freude.
00:53:36: Heute bekannt wird dass das selbe Herr Lederer Stiftungsrad den Käufer dieses Radiokulturfunkhauses, den Herrn Romberg aus Vald ... Vielen Dank.
00:53:45: Also der Vertreter des großen Kapitals.
00:53:48: Dort beraten hat also schon Stiftungsrat das ORF war, dort.
00:53:51: dann fragen wir was sich die Journalisten da bedenken?
00:53:54: Wenn ein Mann einen Controller gar nicht des eigenen Hauses am Verkosting dieses Funkhauses mitwirkt und ich kann Ihnen folgen das Gerät hier schon auf... Ich muss Sie nur
00:54:04: brenzen weil es ist ja über den sprechen sie nicht anwiesen.
00:54:07: Das macht's
00:54:07: ja nicht so schwierig Das ist
00:54:08: ja schon bewiesen, das ist ja nix unbewiesen Sagt auch nichts sagen die nicht stimmen.
00:54:12: Übrigens ich habe mich in dem Stiftungrat gefragt wegen einem Schieferband erzuerzug.
00:54:14: Aber
00:54:15: ich würde eigentlich gern die Frau Thalhammer fragen.
00:54:16: Ich
00:54:17: verweise auf Kurier, auf Kleine Zeitung, auf Profil, Detekten des Eier oder so auf in nächster Zeit.
00:54:21: Ja, sprich, der für mich passt schon.
00:54:23: Die
00:54:23: nehmen ja nur das, was ich leise... Ja
00:54:25: aber lassen wir doch die Person
00:54:26: zu fortführen?
00:54:27: Dann vor dem
00:54:27: nur eine Frage.
00:54:28: Sie haben es mal geklagt.
00:54:29: Eine andere Frage, da hab ich gesagt,
00:54:30: in
00:54:31: Deutschland ist dies nicht möglich.
00:54:33: ganz offen, ne?
00:54:33: Das sind ganz stricke Ente-Bestimmungen für alle, die in den Aufsichtsgremien sitzen und wenn der der Fall gibt's in Deutschland ehrlicher gesagt nicht.
00:54:43: Anna Thalmer!
00:54:45: Das Profil ist jetzt mehrfach erwähnt worden.
00:54:48: Peter Westendauer hat die Geschichten quasi kurz zusammengefasst von der vergangenen Tage, vielleicht an dich die Frage, stellt sich da das aus dem Ursprungsfall plötzlich weitere Fälle oder ganz andere Themen aufgeproppt sind wie eben gerade genannt die Vereinbarkeit des Stiftungstrotz-Vorsitzenden?
00:55:06: Welches Bild hat sich denn für dich in den vergangen Tagen abgezeichnet?
00:55:11: Das ist ja immer so.
00:55:12: Wenn ein disruptives Ereignis passiert, dann werden aus Freunden plötzlich Feinden.
00:55:17: und am Königlberg der doch politisch einigermaßen dominiert ist weil da macht man sich Sachen aus damit man Jobs kriegt oder mit gewisse Dinge laufen Ist es jetzt eben passiert, dass etwas auseinandergebrochen ist?
00:55:30: Was für uns Journalisten erfreulicherweise dazu führt, dass wir auch einige Dinge erfahren die wir vorher nicht wussten.
00:55:36: Bitte abonnieren Sie den profilen Newsletter das Frühstück!
00:55:39: Ich muss diese Gelegenheit nutzen.
00:55:41: Es ist gerade super.
00:55:41: ich schreibe jetzt jeden Tag über den ORF so lange bis mich nicht mehr freut.
00:55:47: Nein aber das Bild ist natürlich schon ein fatales muss man ehrlicherweise sagen.
00:55:51: ja man sieht hier eine macht drunkene Elite in der Geschäftsführung im Stiftungsrat, wo du halt das Gefühl hast die schopfen sich alle gegenseitig irgendwelche Sachen zu.
00:56:03: Die für jeden anderen Mitarbeiter nicht kompläent werden und nicht möglich wären.
00:56:08: Und das ist natürlich schon für die Mannschaft irrsinnig frustrierend.
00:56:11: Also die Ingrid Thunher hat jetzt übernommen, hat die Mammutaufgabe auch ein bisschen die Menschen, die dort arbeiten zu beschwichtigen und wirklich auch für Aufklärung zu sorgen weil sonst hat die da drinnen eine Rebellion.
00:56:23: meiner Meinung nach völlig zurecht.
00:56:24: oder es geht einfach nicht?
00:56:26: Henrike Brandstadt, da muss die Politik vielleicht viel Regeln auch für den Stiftungsrat neu schreiben.
00:56:31: Ja unbedingt.
00:56:32: Deshalb machen wir ja genau den ORF Reformprozess, der im Herbst starten soll wo es ja nicht nur einerseits darum geht zu schauen wie muss ein Stiftungsrat aufgesetzt sein so dass er professionell arbeiten kann sondern auch die Geschäftsführung.
00:56:43: da kann ich meine persönliche Meinung hier gerne mit ihnen teilen.
00:56:48: man sieht jetzt was passiert wenn man eine allein Geschäftsführung hat eines Unternehmens mit einem Umsatz von über einer Milliarde Euro und über viertausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
00:56:56: das ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß.
00:56:58: das heißt er wird jetzt sich verdrehen, einen Ersatz eingesetzt.
00:57:04: Der sich jetzt in der Turnier muss sich ja dann auch eine Ausschreibung stellen für diese Interimszeit.
00:57:10: Man sieht man wie unprofessionelles aufgestellt ist.
00:57:12: da brauchen wir auch einem mehrköpfigen Vorstand wie das einfach auch in anderen professionell geführten Medienhäusern der Fall ist und dass es einer von vielen Aufträgen.
00:57:27: Man sieht, dass das was wir seit Jahren fordern eine berechtigte Forderung ist.
00:57:32: Was immer wieder gefordert worden ist, ist, dass diese Freundeskreise aufgebrochen werden.
00:57:38: Hat die Politik aber noch nie geschafft?
00:57:40: Wir
00:57:41: als Leos haben keine Freundeskreise!
00:57:46: Aber ich kann da eine Entschuldigung, das ist jetzt einmal eine Unterstellung.
00:57:51: Ich weiß nicht was ihnen da den Blick trübt aber ich kann mich so anerinnern dass sie ja sogar zu einem Brown Bag-Lunch eingeladen haben, zu dem sie glaube ich nicht gekommen sind.
00:57:59: naja müssen es halt die Einladung lesen wo unter anderem ein Neostiftungsrat alle anderen eingelaten hat.
00:58:06: bitte diese Freundeskreise sind überhaupt nicht zeitgemäß.
00:58:09: setzen uns wir uns doch zusammen und machen unsere Vorbesprechungen und Brown Bag heißt mal bring your own.
00:58:14: Nudelsalat wäre vielleicht die deutsche Übersetzung, wo jeder seine eigene Jause mitnimmt und dann setzt man sich zusammen und bespricht einmal ein paar Dinge.
00:58:21: Das machen wir, das machen die Stiftungsräte für einen neuen Wind reinbringen.
00:58:26: Das gefällt ihnen vielleicht nicht weil sie auch schon sehr lange Selbstteil dieses Systems sind aber das kann ich nicht ändern.
00:58:32: Ich habe nicht gewusst, dass das mit Nudelsalat so ist.
00:58:36: Wenn Sie mir das nächste Mal sagen, komm ich auch vorbei!
00:58:38: Nur ganz ehrlich,
00:58:40: diese
00:58:41: informelle Treffen ist nice to have bewirken durchs Null.
00:58:43: und natürlich gibt es den Freundeskreis
00:58:46: der Binken.
00:58:47: Die Binkern haben drei
00:58:48: Stiftungsratsmitglieder zwei von der Regierung nominiert einen von der Partei Was auch witzig ist, dass ein Partei bei acht Prozent des letzten Mal nur einen Stiftungsrat weniger hat wie eine Partei die achtundzwanzig Prozent hatte gegessen.
00:59:02: Aber ich habe zwei drei Stiftungsschritte und das wird genauso koordiniert.
00:59:06: Da muss man doch ehrlich sein.
00:59:07: und jetzt sage ich was.
00:59:08: ich gebe es ja auch zu einer.
00:59:09: selbstverständlich gibt's das aber ob sie es geben soll müssen wir diskutieren.
00:59:13: Und in der Meinung es solls eben nicht gehen.
00:59:16: Ja fangen
00:59:16: Sie bei sich an!
00:59:17: Das ist nicht so schwer.
00:59:18: Wir zeigen Ihnen gerne wie das geht.
00:59:19: Dann sagen wir das Gesetz wo das geändert hätte.
00:59:22: Ich fahre dafür, die Politik aus diesem Gremium.
00:59:26: Und jetzt kommt der feine Unterschied!
00:59:27: Ich möchte nicht die Vertreter, es sind keine Politiker mehr drin, weil sie haben ein Jahr zweitausend abgeschafft.
00:59:33: Das sind übrigens die Clubobmenner.
00:59:34: Sie ist ja heute undenkbar... Die Clubobmänner der Parlamentsparteien sind bis zu zwei Tausend Eins im Kuratorium gesessen.
00:59:41: Das haben wir damals abgeschauft damit keine aktiven Politiker.
00:59:44: Aber egal ich bin ja der Meinung in diesem Land, in der Gesellschaft gibt's eine Politik an.
00:59:49: Die wird gewählt zwar nur alle fünf Jahre Und dann gibt es noch Landtagswahlen.
00:59:53: Das ist eben die repräsentative Elite unseres Landes im Nationalrat.
00:59:58: und ich bin jetzt schon wieder ganz dagegen, dass man sagt, die haben wir alle raus, weil das sind die Volksvertreter bzw ihre Parteien, die dürfen da nicht drinnen sein.
01:00:06: Selbstverständlich sollen sie auch Teil sein aber – und jetzt kommt eine große Einschränkung – sie soll nicht so wie jetzt die überwiegende allein entscheidende Mehrheit sein zu der Sie gehören, weil im Moment die drei Ampel der Regierungsparteien eine Dreiviertelmehrheit da drin sind.
01:00:21: Und über alles drüber.
01:00:23: vor ein paar Tagen habe ich eine Sondersitzung des Stiftungsrats verlangt, um mit diesen seltsamen Vorwürfen gegen den Vorsitz aufzuräumen.
01:00:35: Genau die drei Ampelparteien SPÖ und FPNOS haben das abgelehnt, keine Sondersitzung.
01:00:39: Das soll nicht aufgegeben werden, fahr mal drüber!
01:00:41: Die Anhörung des Herrn Weißmann abgelennt mit den Stimmen der drei Regierungsparteien.
01:00:45: Also das ist nicht so wie im Ervorstehensstiftungsrat sondern er soll mehrheitlich eben von Nicht-Politikern oder Nicht- Politikvertretern bestellt werden?
01:00:54: Aber sie sollen auch dabei sein, weil sie die Gesellschaft representieren.
01:00:57: Sie sind eine Volksvertreterin.
01:00:58: Sie ist eine Vertreter in der repräsentativen Demokratie, die bei Wahlen gewählt wird und ich hab was ein bisschen an der Gegend, obwohl ich gar keinen Mandat habe oder keine politische Funktionen habe.
01:01:07: Ich hab aber etwas dagegen dieses Politiker-Pashings.
01:01:10: Das haben wir alle ausseht!
01:01:11: Die dürfen da gar nichts mehr sagen.
01:01:12: Nein, sie sollen Teil sein, aber eben nicht bestimmen.
01:01:14: Ist ja auch
01:01:14: nicht sehr realistisch, dass sich die Politik ganz am Abt... Ja,
01:01:18: jetzt
01:01:19: will ich
01:01:19: mal aufstehen.
01:01:23: Wie machen wir es denn sonst?
01:01:25: Ich meine, jetzt verbieten wir die Vereinskreise.
01:01:28: Na da!
01:01:28: Dann treffen Sie die im Caféhaus, das müsst ihr auch verbieten... Also
01:01:34: ich lade sie alle herzlich ein bisschen mal out of the box zu denken und nicht immer an bestehenden Strukturen festzuhalten und überhaupt keine Vorstellung davon zu haben wie man modern und professionell den öffentlich-rechtlichen Rundfunk leiten und führen kann.
01:01:49: Und das bedeutet einen kleiner Stiftungsrat Aufsichtsratsgremium mit Menschen, die eine Expertise mitbringen.
01:01:54: Das bedeutet einen mehrköpfigen Vorstand.
01:01:56: Es bedeutet aber auch, dass es bessere Kontrollmechanismen im ORF braucht.
01:02:01: Denn es gibt viele Gremien, aber offensichtlich wenden sich Menschen nicht an die Weise ...
01:02:07: Darf ich ganz kurz mal deine Frage gleich nachschießen?
01:02:09: Mich hat jetzt auch ein bisschen das erinnert an so... Ich möchte's an meine Eigenworte erinnern.
01:02:14: Wir sollten uns vornehmen heute Abend großzudenken und wirklich Reformen anzustoßen.
01:02:19: Und wenn ich dann aber höre gerne unbequem, wenn ich dann aber höre, naja muss bringt da nix die freundeskreise abzuschaffen, weil dann treffen sie sich im café.
01:02:27: Dann ist das nicht besonders großdenken oder?
01:02:28: Das ist
01:02:29: kein Großdenker, sondern realistisch denken ja.
01:02:32: Und das hat man in diesem Landschaft ein bisschen, was Sie gesagt haben ist alles wunderbar und bin ich hundertprozentig dafür!
01:02:37: Aber trotzdem wird die Politik da drinnen sein.
01:02:40: wie wollen Sie denn die Politik
01:02:42: ausschließen?!
01:02:44: Es darf von jemandem eine Partei angehört, nicht mehr teilnehmen.
01:02:48: Wenn er nominiert wird von einer Partei, darf niemand nominieren oder was?
01:02:53: Wie soll die Politik daraus
01:02:55: kommen?
01:02:56: Nein,
01:02:56: ich bin gefragt worden und kann für mich selber sprechen.
01:02:59: Sie sind nicht mein Presse-Sprecher!
01:03:01: Eine Politik der Gestaltung bedeutet auch dass man Menschen hinsetzt, die erstens einmal eine exterrechte und nachweisliche Expertise mitbekommen.
01:03:10: in einem deutlich verkleinerten Gremium Freundeskreise schon gar keine Sinn mehr machen, weil Freund mit sich selbst zu sein ist eine Long Run nicht wahnsinnig gelingend.
01:03:18: Und jedenfalls muss ein System geschaffen werden wo politische Abhängigkeiten minimiert werden und im Idealfall nicht mehr vorkommen, weil das macht auch was mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, weil es ist ein System wo man sich gegenseitig aneinander ausrichtet.
01:03:33: Damit wollen wir abfahren und deshalb braucht es auch eine Ordnung.
01:03:37: Wenn Sie den ORF tatsächlich politikfrei machen wollen, dann gibt es ja nur eine Möglichkeit und schöne Grüße an die Politik.
01:03:54: Dann müssen sie nämlich die Stiftung öffentlich rechts abschaffen weil das ist per se eine politische Organisation und das ist die ganze Struktur stimmt nicht?
01:04:01: Dann müssen wir dem ORF ein Privatunternehmen machen des Kapitalrechts, der Kapitalgesellschaften sind ganz unter sich, ganz allein!
01:04:07: Und dann schauen wir uns aber ran ob dieser ORF dann noch sieben oder doch zehn Millionen Euro einheben kann für die Haushaltsabgabe die sowieso abgeschafft werden.
01:04:16: dass je die jetzige rechtliche Struktur lasst einfach keine andere Möglichkeit zu.
01:04:20: Okay, Philipp König hat sehr gespannt zugehört.
01:04:25: wie bewusertest du
01:04:26: die Debatte um den Stichtungsrat?
01:04:31: Sie ist nachvollziehbar!
01:04:32: Nachdem was die letzten Tage passiert ist aber wieder um die Differenzierung zu schaffen und das hat der Peter Westenthal jetzt auch gar gesagt in meinem.
01:04:41: ich habe keinen Aufsichtsrat aber meine Kapitalvertreter sind drei Personen ihre Interessen in der Gesellschaft, in der ich tätig bin.
01:04:54: Wenn man dieses Prinzip umlegt muss es Vertreter geben da Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahlern im ORF.
01:05:03: Und jetzt das wäre wirklich ambitioniert als Ziel für den heutigen Abend ein System zu finden dass das gewährleistet.
01:05:13: aber man muss das Rad nicht neu erfinden.
01:05:16: innerhalb Europas gibt's unterschiedlichste Modelle, wo der politische, nämlich der gesellschaftspolitische Einfluss oder die gesellschaftspolitische Repräsentanz im öffentlich-rechtlichen Gewährleistet ist.
01:05:34: Und davon zu differenzieren ist ein parteipolitischer
01:05:38: Einfluß.
01:05:38: Welche Länder seid ihr gern gewusst?
01:05:41: In
01:05:41: welchen Ländern gibt es
01:05:44: zum Beispiel eine Differenzierung eines Anlehnungs des Publikumsrats?
01:05:50: Ich sage, ich gewichte nicht.
01:05:51: Ich sage nicht, dieses System ist der Weisetzletzter Schluss.
01:05:55: Ist doch
01:05:55: auch Parteipolitiker drinnen.
01:05:58: Natürlich!
01:05:58: Aber es gibt eine Mischung im SAG wo man sagt das gibt eine Trennung und die einen da gibt's die Vertreter.
01:06:05: Es gibt ja auch im ORF die fünf Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnenvertreter Das sind die Vertreter aus dem Unternehmen.
01:06:16: Es gibt aus der Zivilgesellschaft Vertretungen, es gibt über die Bande der politisch durchwahlen legitimierten Vertretern und dann gibt's die Vertretter der Seherinnen-und-Seer.
01:06:31: Die Frage, die sich am Schluss stellt – auch das hat Peter Westenthaler schon eingeteasert -, ist ja dann letzten Endes die Gewichtung!
01:06:39: dieser unterschiedlichen Säulen.
01:06:42: Also wenn ich eine Gewichtung so schiebe, dass der Einfluss der parteipolitischen Vertreter Entscheidungen herbeiführen kann alleine kommt das System in die Disbalance und auch ein sage ich nicht mit Kompetenzen sage ich einmal in der detailltive Kompetenz ausgestatteter sehr Hörerinnen und Hörervertreterkreis würde auch wieder eine Disbalance ins System bringen.
01:07:14: Also am Ende
01:07:16: ist
01:07:16: meiner Meinung nach klar, es
01:07:19: gibt
01:07:19: Gruppierungen an Vertretern aber die entscheidende Frage liegt in der Gewichtung.
01:07:37: Ich sehe es ein bisschen wie du.
01:07:39: Die eine Frage ist, wie setzt man es zusammen?
01:07:40: Haben die Leute die Kompetenzen?
01:07:42: und dann ist die andere Frage, wie agieren sie eigentlich?
01:07:44: Das ist ja momentan das große Problem.
01:07:48: Wir zum Beispiel haben einen Aufsichtsrat.
01:07:49: von dem habe ich in meinem ganzen Leben noch nie was gesehen oder gehört.
01:07:52: Die rufen nicht in der Redaktion an.
01:07:55: Es gibt hier die Leute, die glauben das nicht aber es ist so!
01:08:01: Bei mir ruft er Stiften ein, der ruft nicht bei mir an wenn mit mir spricht.
01:08:04: Deswegen habe ich mich so auf heute Abend gefreut aber leider ist er nicht da.
01:08:07: Ich meine ich mag sie auch, aber ja... Es wollte ich so nicht sagen, ich rede mit ihnen gerne auch.
01:08:15: Ich glaube wir haben hier ein Problem die eine Frage die man sich schon stellen muss.
01:08:20: es gibt ja im Stiftungsrat ganz viele Leute da gibt's auch nie Beschwerden.
01:08:24: Da regt sich keiner auf wie die arbeiten.
01:08:26: das dürfte offensichtlich in Ordnung sein oder sie sitzen rum und machen nichts, fallen nicht auf ihre Hinterbänke im Parlament.
01:08:32: Ich weiß es nicht, ob ich keine Einblicke im Stiftungsrat habe.
01:08:36: Aber ein Problem ist schon aus meiner Sicht da sitzen einen Haufen PR-Vertreter drinnen.
01:08:42: Und Pr-Verdreter verdienen per Definitionen ihr Geld damit dass sie Medien Inhalte verkaufen.
01:08:49: Die haben Unternehmen, die wollen dass man denen irgendwas verschöpft und das größte Unternehmen Medienunternehmen Österreichs kann man dann nicht auslassen.
01:08:56: die haben selbstverständlich alle Kontakte zu Journalisten.
01:09:01: Jetzt heißt es noch immer nicht dass die unbedingt anrufen und intervenieren.
01:09:04: manche machen schon aber trotzdem wenn wenn wenn das unternehmen anruft in einer redaktion und sagt wir hätten hier eine geschichte Wenn das der Mensch ist, der über dessen Job am Ende des Tages mitbestimmt.
01:09:16: Ich weiß es nicht.
01:09:18: Also ich würde's gut finden wenn man gewisse Berufsgruppen mal kritisch darüber ja eigentlich ausschließt.
01:09:24: Ich persönlich finde dass PR-Vertreter in einem Stiftungsrat nichts zu suchen haben.
01:09:28: Gut Hans Ma wollte auch was sagen dazu?
01:09:35: Also wie wollen wir denn das zusammenbringen in einem Land, wo wenn du sagst okay die Automobilisten sollten vertreten sein.
01:09:44: Da gibt es einen Schwarzen und da gibt es eine Rotenverein?
01:09:47: Okay!
01:09:47: Es sollten auch die Sportbegeisterte vertretern.
01:09:50: Und da gibt's ein Schwarzen oder ein Roten-Verein?
01:09:53: Wir haben das ja alle schon gehabt bitte.
01:09:55: Es gab damals die wunderbare Wahl der Publikumsbeiräte Per Fax.
01:10:01: Ja, bei Fax gab es damals doch Fax tatsächlich.
01:10:04: Wann war das?
01:10:05: Ich glaube, die
01:10:06: wurde auch in den ... Was ist das?
01:10:07: Glaubst du, da
01:10:07: war es im Jahr ... Was war
01:10:09: denn das?
01:10:09: Da war es, das war in den bis zu zwei, glaub ich, bis zu zweimal das.
01:10:15: Und das sind natürlich in den Parteizentralen die Fakse heiß gelaufen.
01:10:20: Die haben, wie wollen wir das alles ausschließen?
01:10:23: Ich glaube, dass wir damit leben müssen, dass es einen politischen Einfluss gibt.
01:10:27: Ich glaube nur, dass man den zurückschrauben kann und dass man vielleicht Leute auswählt, die nicht nur die parteipolitische Brille aufhaben.
01:10:37: Aber ohne Politik wird's nicht gehen auch nicht ohne politische Vertreter!
01:10:42: Es geht darum, welche die Vertreter sind.
01:10:45: Das ist das Eins und eins.
01:10:48: Gut!
01:10:49: Die Abschlusshunde ist folgende Frage.
01:10:52: Bevor jetzt dem Herbst diskutiert wird, wie es mit den ORF weitergeht, muss trotzdem spätestens im August eine neue Generaldirektor gewählt werden?
01:11:04: Jetzt gibt es viele Themen rundherum.
01:11:08: Medienminister Barbara gesagt, er möchte unbedingt eine Frau endlich an der Spitze des ORF sehen.
01:11:13: Andere sagen sie möchten ähnlich jemanden an der Spitze sehen, der nicht aus dem System also nicht direkt aus dem ORF kommt.
01:11:20: überhaupt vielleicht am besten gleich einen Medienmanage aus dem Ausland der endlich einmal durchgreifen kann.
01:11:26: und jetzt hätte gern die letzte Frage runde gestellt welche Generaldirektorin oder welchen Generaldirektor wünschen Sie sich?
01:11:33: Herr Westenthaler!
01:11:35: Oder wie muss die Person gehen?
01:11:37: Ich werde mich hüten.
01:11:40: Es gibt zwei Denkschulen, die einen sagen sehr gut ist wenn jemand aus dem Haus kommt, den anderen sagen nein es soll jemand externer kommen.
01:11:48: Das wird man jetzt alles sehen!
01:11:49: Es gibt jetzt die Vorbereitung, es gibt jetzt eine erste Ausschreibung.
01:11:52: das ist übrigens mit Verlaub, das ist ja der nächste Plamage für diesen Stiftungsorten.
01:11:57: Da kommen jetzt zwei Ausschreibungen, die sich noch dazu überlappen.
01:12:01: Das heißt, jetzt haben wir eine interimistische Chefin mit der Fratouren her.
01:12:05: Jetzt muss aber auch diese interimitische Phase ausgeschrieben werden – angeblich wird behauptet!
01:12:10: Nämlich bis Jahresende, da können Sie schon alle bewerben und gleichzeitig wird für die Wahl im August nochmal ausgeschritten damit dann überhaupt der echte Generaldirektor für den nächsten Jahr gewählt werden muss.
01:12:22: Furchtbar, ein Bild des Schreckens.
01:12:24: Alle Leute kennen sie nicht aus.
01:12:25: Fragen Sie sich was machen denn die da?
01:12:27: Warum wird nicht einfach eine Ausschreibung gemacht mit einer Wahl und dann habe ich für fünf Jahre einen Generaldirektor?
01:12:32: Ich verstehe es nicht warum man das so herumwürsteln muss und warum er nicht eine Ausscheibung macht.
01:12:36: Und jetzt sage ich, ich freue mich und das ist mein Ansatzpunkt auch wenn uns heute viel über Stream zuschauen oder im Publikum oder vielleicht sogar am Podium der eine oder andere.
01:12:46: Hau uns auf deinen alten Tag.
01:12:47: Interesse hätte sich als Kandidat zu bewerben, dann würde mir freuen.
01:12:51: je mehr das du besser, je mehr Vielfalt!
01:12:53: Je mehr Know-how das du besser und wir werden uns das anschauen.
01:12:57: Ein kleiner und kleiner Teaser.
01:12:59: Meistimme sitzt relativ locker für den Kandidaten der die Haushaltsabgabe abschaffen will.
01:13:04: Dankeschön.
01:13:06: Gut.
01:13:07: Ich
01:13:08: werde mich nicht bewerbt.
01:13:09: oder kannst dich beruhigen.
01:13:11: Nach dem Prinzip Jugend forscht wird es natürlich eine Idee aber trotzdem... Also, für mich ist es ganz einfach.
01:13:17: Jetzt müssen wir mal die Ingrid Tournaux arbeiten lassen und was uns gut macht solls bleiben.
01:13:22: Okay!
01:13:23: Danke!
01:13:27: Meine Ausschreibung würde lauten, wir suchen einen Profiklammer auf.
01:13:32: Männlich, weiblich oder divers mit einer tatenlosen Reputation auch angesichts der jüngsten Ereignisse.
01:13:38: eine Person die die digitale Transformation hinbekommt, die nämlich auch sehr relevant ist was heute noch gar nicht besprochen worden ist und eine Kooperationsfähigkeit mitbringt.
01:13:48: bitte bewerben Sie sich.
01:13:50: da.
01:13:50: darf
01:13:50: ich
01:13:50: eine Nachfrage.
01:13:51: es ist schon Peter Wissen hat gesagt das gibt die zwei Denkschulen von extern oder intern und man sagt ja immer, jemand der von intern kommt wird dieses System nicht umbauen können.
01:14:04: Das kann so sein.
01:14:05: Das muss aber auch nicht so sein, weil es kann auch jemand seine Chance ergreifen und genau das umsetzen was er oder sie schon lange umsetzten wollte und implementieren wollte.
01:14:13: wie gesagt ich glaube dass ein Schwerpunkt auf der digitalen Transformation auch liegen muss Und es ist jeder herzlich eingeladen sich zu bewerben.
01:14:21: die Aufgabe des Stiftungsrates des Vorsitzenden ist es hier auch festzulegen Was die Person mitbringen muss und auch die Gewichtung wenn es dann darum geht einen Ergebnis zu erzählen.
01:14:33: also worauf wird Sonders wertgelegt und was ist weniger relevant?
01:14:36: Ich gebe dir einen Gegenbeispiel.
01:14:37: Das ist Gerhard Seiler, der kam aus dem ORF damals schon und hat den ganzen ORF ordentlich umgebaut.
01:14:45: Und das war wahrscheinlich einer der besten ORFs die wir hatten.
01:14:49: Anathalama!
01:14:50: Ja wenn man es professionell angehen würde, würde man einfach eine Ausschreibung machen dann würde man dafür Leute suchen vielleicht auch per Headhunter Dann wird sein Hearing geben so machen dass alle großen und professionellen Unternehmen.
01:15:02: Das Problem ist, dass die neue Führung der Stiftungsrat bestimmt und das leider ganz anderen Kriterien zugrunde liegt.
01:15:08: Also kann sich jeder bewerben, er wird es nur leider nicht, weil man muss sich das mit den heute schon viel besprochenen Freundeskreisen ausmachen.
01:15:15: Deswegen finde ich, dass Sie irgendwie tun jetzt einmal eine gute Wahl lesen, weil sie hat nichts zu verlieren, die steht am Ende ihrer Karriere, die kennt das Haus gut und auch die Probleme da drinnen.
01:15:25: Die haben es alle schon gesagt, die sollen in Pänze gehen oder möglichst eine Ruhe geben und Podcast auch keine mehr machen.
01:15:30: Weil keiner will die alten Leute Moa F hören.
01:15:32: das hat mir ja so werde ich das höre mitgeteilt Ja jetzt steht sie da und kann das machen Und ich hoffe auch tatsächlich dass sie das tut.
01:15:40: Sie hat einen tadellosen Partei freien Hof.
01:15:42: Das ist natürlich genau der Grund warum die ÖVP am nächsten Tag schon geschrien hat.
01:15:46: Nein man braucht jemanden von außen.
01:15:48: Ich finde man soll sich einfach einmal arbeiten lassen und dann auch nach ein paar Monaten schauen wie's läuft.
01:15:53: Und wenn sie es gut gemacht hat und sie Lust hat, sich zu bewerben, wäre es auch nur fair, ja eine Chance einzuräumen.
01:15:59: Die letzte Frage geht an Philipp König, der das wissen wahrscheinlich viele die hier anwesend sind für den die Frage wahrscheinlich etwas schwierig ist nachdem er immer wieder seit Monaten genannt wird als ein möglicher Kandidat für diesen Posten.
01:16:10: Deswegen bin ich jetzt auf die Antwort gespannt.
01:16:12: was musste nächste Generaldirektorin sein?
01:16:17: Ich stelle eine Frage zurück, die meiner Meinung nach immer davor gestellt werden muss.
01:16:25: Welchen ORF will ich haben?
01:16:27: Und auf Basis dieser Zieldefinition kann ich die Skills des Managers oder der Managerin festlegen und das macht einen signifikanten Unterschied an das Anforderungsprofil des jeweiligen Generaldirektors oder der Generaldirektorin.
01:16:46: Gut, ich glaube wir haben gesehen Martin es ist ein Thema das sehr breit ist.
01:16:50: Es hätte noch viele Aspekte gegeben die wir diskutieren hätten können.
01:16:54: Wir haben auch ja das stimmt eine Wortmeldung etwas abgeschnitten weil wir einfach auf die Zeit schauen müssen.
01:17:01: Wir wollen ihnen jetzt nämlich auch noch die Möglichkeit geben zu einem informellen Austausch.
01:17:04: Es gibt einen Glas Wein und auch was antialkoholisches wenn sie wollen.
01:17:07: Ich möchte zum Schluss sagen im Namen von KKPP also Kurier kleine Zeitungspresse und Profil Sie da waren und das würde uns freuen, wenn sie unsere Produkte die am freien Markt käuflich sind in Zukunft lesen mehr lesen weiterhin lesen und anderen davon erzählen.
01:17:26: Danke an die Runde für die Diskussion!
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