Donald Trumps Iran-Ultimatum: „Gesichtsverlust ist ihm egal“
Shownotes
Von Christine Mayrhofer. Das Ultimatum, das Donald Trump dem Iran gestellt hat, läuft in den kommenden Stunden aus – auf eine Einigung auf einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran deutet wenig hin. Zuletzt wurde das Ultimatum noch durch radikale Drohungen verstärkt. Laut Trump werde im Iran „die Hölle losbrechen“ und „jede Brücke im Land“ zerstört werden. Wie ernst sind diese Drohungen Trumps zu nehmen und wessen Vermittlung könnte dazu führen, dass in den kommenden Stunden doch noch eine Gesprächsbasis gefunden wird?
„Lässt sich eine Lösung für die Straße von Hormus finden, dann könnte auch dieser Krieg bald beendet sein“, ordnet Christian Ultsch, stellvertretender Chefredakteur der „Presse“ und Leiter des Außenpolitik-Ressorts, die aktuellen Bemühungen um einen Waffenstillstand ein. Er erklärt in dieser Folge von „Was wichtig ist“ welche Formen der Eskalation in diesem Krieg noch möglich sind, worauf es den Parteien für einen Waffenstillstand ankommt und was Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger dabei ausrichten kann.
Gast: Christian Ultsch, „Die Presse“ Host: Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger ** Mehr zum Thema: ** >>> In den nächsten Stunden entscheidet sich, ob der Iran und die Welt noch tiefer im Chaos versinken >>> Blockierte Meerenge: Der Nato-Generalsekretär will Trump mit einem „Hormus-Kiew-Deal“ ködern >>> Trump droht – und die Ölpreise klettern weiter in die Höhe
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00:00:05: Das Ultimatum, das Donald Trump dem Iran gestellt hat läuft aus.
00:00:13: Nach einer Einigung auf einen Waffenstillstand schaut es aktuell aber nicht aus.
00:00:18: Zuletzt wurde das ultimatum noch durch radikale Drohungen verstärkt – die Hölle werde im Iran ausbrechen so Donald Trump auf der Social-Media-Plattform Truth!
00:00:27: Die USA würden Brücken und Kraftwerke zerstören….
00:00:31: Sie hören was wichtig ist, den täglichen Nachrichten-Podcast der Presse.
00:00:34: Mein Name ist Christine Meyerhofer und ich bin eine der Hosts dieses Podcasts.
00:00:39: In dieser Folge habe ich mit Christian Ulz dem stellvertretenden Chefredakteur der Pressee und Leiter der Außenpolitik darüber gesprochen wie ernst Trumps Drohungen zu nehmen sind welche Formen der Eskalation in diesem Krieg noch möglich sind und worauf es in den nächsten Stunden ankommt.
00:01:00: Hallo Christian!
00:01:02: Christian, die Welt blickt gebannt in den Iran.
00:01:05: Dort verstreichen gerade die letzten Stunden von Trumps Ultimatum.
00:01:10: Bis kommende Nacht wäre noch Zeit sich auf einen Waffenstillstand abkommen zu einigen – die Straße von Hormuz wieder passierbar zu machen.
00:01:18: Dieses Ultimatuum ist bereits ein paar Mal verlängert worden und es ist zuletzt vor allem mit ziemlich radikalen Drohungen einhergegangen.
00:01:25: Also auch in der von Trump schon ein bisschen gewohnten sehr filterlosen Wortwahl hat er Vorhin gesprochen, die Heule werde losbrechen.
00:01:33: Er will jede Brücke in diesem Land zerstören!
00:01:36: Wie ernst sind denn diese Drohungen Trumps zu nehmen und wie ernst nimmt sie der Iran?
00:01:42: Ich denke schon dass die Drohung erst zu nehmen ist.
00:01:44: Es ist ja vergangene Woche schon eine große Brücke zerstört worden von den Amerikanern.
00:01:49: Trump will damit Druck aufbauen.
00:01:51: ich habe mir gestern die ausrufende Pressekonferenz von ihm angesehen und daraus konnte man eigentlich schon ableiten, dass die US Army eine Diste von Zielen vorbereitet hat.
00:02:03: Also es kann schon sein das es zu dieser Eskalation kommt.
00:02:08: In meiner Ansicht nach werden diese ziemlich klare Kriegsverbrechen nicht erlaubt gezielt und absichtlich auf zivile Einrichtungen zu feuern Und Kraftwerke aller Arzt sind natürlich zivite Ziele.
00:02:22: genau so Brücken also.
00:02:23: wenn Donald Trump sagt der Wille den Iran zurückbomben in die Steinzeit, hat das natürlich insofern seine traurigen Kern als natürlich das zivile Leben dort auch zusammenbericht.
00:02:37: Wenn es keinen Strom mehr gibt, werden Güter nicht mehr im Land transportiert werden können.
00:02:42: Also eine heftige Drohung!
00:02:44: Es sieht aber nicht danach aus dass der Iran auf diese Drohungen eingeht.
00:02:50: trotz dieser Drohungen gar nicht so realistisch, dass in der aktuell ablaufenden Frist noch eine Einigung getroffen wird?
00:02:56: Ja, Donald Trump muss man natürlich mit allem rechnen.
00:02:59: Es ist auch möglich, dass er dieses Ultimatum noch einmal verschiebt aber es wird von mal zu mal schwerer weil er irgendwie seine Glaubwürdigkeit verliert.
00:03:10: Es wurde den Iranern ja einen Vorschlag hinterbracht von den Pakistanis die da federführend im Moment vermitteln.
00:03:19: Die Iraner haben das allerdings abgelehnt, diesen Vorschlag.
00:03:23: Wieso haben sie das abgelehmt?
00:03:25: Was bräuchte der Iran um seinerseits entgegenkommen zu signalisieren?
00:03:31: Also ich glaube der Iran was der Iran bräucht und dass schwer zu vermitteln ist.
00:03:36: Iran will ganz offenkundig Sicherheitsgarantien haben.
00:03:40: Sie wollen sicherstellen, dass Israel und die USA nicht in ein paar Wochen wieder angreifen.
00:03:46: Der Zweite Krieg innerhalb eines Jahres, wir erinnern uns alle noch an den Juni-Krieg.
00:03:52: Und in beiden Fällen war es ja so dass da noch Verhandlungstermine angesetzt waren und trotzdem wurden diese Kriege begonnen.
00:04:01: also Vertrauen ist sicherlich bei Null Komma Null auf iranischer Seite.
00:04:07: Sie konnten jetzt erkennen letzten Wochen das sie einen mächtigen Hebel in der Hand haben in der Straße von Hamush effektiv, praktisch diese Straße von Hormuz blockiert.
00:04:19: Also durch diese Straße in normalen Zeiten gehen mittlerweile alle ein Fünftel der Öl- und Gastransporte aus dem Nahen Osten also nicht nur Öl und Gas aus dem Iran sondern auch aus vielen anderen östlichen Ländern.
00:04:34: Und das merken ja alle schon an den Zappsäulen, an den Tankstellen die Energiepreise treiben in die Höhe übrigens auch in den USA.
00:04:44: Da wollen natürlich die Iraner zeigen, also dermaßen ein Abschreckungspotenzial aufbauen.
00:04:50: Dass es so tief sitzt, dass es nie wieder passiert.
00:04:54: Allerdings ist auch die Drohung von Trump massiv.
00:04:58: Das letzte was ich gehört habe ist das es da einen Vorstoß gibt vom Oman.
00:05:05: Der Oman hat immer wieder vermittelt in Konflikten mit dem Iran.
00:05:09: Sie machen's auch diesmal wieder obwohl sie der Iran beschossen hat, aber die haben eigentlich die größte Routine darin und die besten Kontakte.
00:05:20: Und da gibt es angeblich Überlegungen eine Lösung zu finden für die Straße von Hamosus – das ist die Rede einer gemeinsamen Verwaltung!
00:05:29: Für mich allerdings auch schwer vorstellbar.
00:05:33: Die Straße von Hamose ist eine sogenannte internationale Passage.
00:05:37: Da gibt's keine Verwaltung und keine Kontrolle und schon gar kein Mautsystem wie es die Iraner jetzt errichten wollen und offenbar schon errichtet haben.
00:05:49: Also angeblich ist es so, dass da jetzt schon Durchfahrtsgeld verlangt wird für manche Schiffe, die ja durchgelassen werden.
00:05:57: Also die Schieferichtung China werden schon länger durchgelassene was für mich schwer zu glauben war zur Beginn des Konflikts.
00:06:04: aber das ist so Und es wurde jetzt auch ein französischer Tanker durchgelassen und die Rahner wollten da jetzt, glaube ich, auch die Europäer kommen lassen.
00:06:14: Dass es da so einslaubkommen gibt aber das ist... Es ist an sich vorgesehen dass Schiffe dort frei durchfahren können
00:06:24: Also eine verzweigte Lage?
00:06:27: Es ist ja auch umgekehrt Trump eigentlich daran gelegen aus dieser Nummer wieder herauszukommen.
00:06:32: Aber wie kann ihn das gelingen ohne gesichtsverlust?
00:06:36: Gut Gesichtverlust ist im Egal, er erzählt eben die Märchen.
00:06:39: Er erzählt uns jetzt auch schon, dass es ein neues Regime gibt in Iran.
00:06:44: Es ist natürlich das alte Regime in neuer Besetzung.
00:06:48: Mehrgeweise radikaler als das zuvor.
00:06:50: So wird das jetzt aussitzt an die Revolutionswächter komplett übernommen dort.
00:06:56: und das sind Leute, die ja schon den vergangenen Monaten der Ansicht war dass man zu soft war gegenüber dem Westen, das es ein Fehler war im Juni Krieg nicht gleich heftiger zurückzuschlagen sondern es zu belassen bei einem symbolischen Angriff auf den US-Stützpunkt.
00:07:16: und natürlich haben sie damals auch Israel angegriffen.
00:07:21: Aber das war in einer Form kalibriert, dass irgendwie allen Beteiligten klar war die Iraner wollen diesen Krieg möglichst schnell beenden.
00:07:29: Und diese Hardliner sind der Ansicht, dass es ein Fehler war und dass die jetzige Strategie viel versprechender ist.
00:07:36: aber ich stelle sich dann schon die Frage ist da viel Propaganda dabei auf beiden Seiten auch auf iranischer Seite?
00:07:43: natürlich sind die militärischen Kapazitäten des Iran mittlerweile eingeschränkt.
00:07:48: Natürlich sind mittlerweile ein guter Teil der iranischen Führungskarnitur ausgeschaltet worden.
00:07:54: Und für mich ist so ein bisschen auch eine offene Frage, inwieweit das Eindruck hinterlassen hat letztlich im Terran.
00:08:02: Jeder, der jetzt seine führende Position einnimmt im Terrain muss damit rechnen auf einer Abschussliste zu landen.
00:08:10: und gibt es natürlich... einen kulturell-religiös historisch bedingten Opferkult, der bedient werden kann.
00:08:18: Aber kann mir schon vorstellen dass es auch individuelle Entscheidungen beeinflusst.
00:08:24: Fakt für mich ist schon seit längerer Zeit das Donald Trump rauswählen.
00:08:29: also es hat sich.
00:08:30: ganz offensichtlich haben sich die USA da verkalkuliert und offenbar geglaubt Und das war ein Enthauptungsschlag zu Beginn mit der Tötung des Orten religiösen Führers, dass dieses System relativ schnell zusammenbreht.
00:08:45: Sie haben als unerfindlichen Gründen nicht damit gerechnet, dass die Straße von Hormuz gesperrt wird.
00:08:50: und wenn man sich diese zum Teil wehren- und widersprüchigen Auszeichen von Donald Trump anschaut so erkennt man, dass er ja schon seit geraumer Zeit sagt, dass dieser Krieg eigentlich gewonnen ist dass die iranische Marine vernichtet ist, dass das Raketenpotenzial, er sagt dann gerne obliterated also ausgelöscht wurde.
00:09:12: Er hat da noch neulich gesagt naja nein!
00:09:14: Also dieses angereichete Oranen ist jetzt auch nicht mehr so wichtig weil es ist eh tief in der Erde begraben unter dem Schutt von von Raketenangreifen.
00:09:24: Dann hat er irgendwann mal gesagt Auch Straße von Homoes ist ja eigentlich gar nicht so wichtig für die USA, weil die USA produzieren ja Öl und Gas ohnehin selber.
00:09:35: Das ist aber ein Punkt auf den er noch nicht zurückgekommen hat.
00:09:38: In der letzten Pressekonferenz hat er ganz eindeutig gesagt dass die Öffnung der Straße von Hamos oberste Priorität hat in den Verhandlungen mit dem Iran und das hat vor allem auch wirtschaftliche Gründe.
00:09:51: Also ein bisschen... Die Strategie dahinter sagen wir so ist nicht gänzlich erkennbar vielleicht von außen, wenn es denn eine gibt.
00:09:59: Jetzt gerade vor dieser neuen vielleicht noch radikaleren Führung im Iran sollte Trump seine Drohungen tatsächlich ernst machen also die Bombardierung und die Zerstörung noch intensiver werden, gibt's dann da überhaupt die Möglichkeit dass sich das iranische Regime unter einem so noch erhöhten Druck dann ergibt?
00:10:20: Für mich wird es schwer zu sagen.
00:10:21: Was die Iraner versuchen, ist interessant wie sie versuchen auch die Weltmeinung zu beeinflussen.
00:10:27: also sie nützen eigentlich jeden Fehler Trumps aus.
00:10:31: propagandistisch und er macht einige Fehler.
00:10:34: Also jetzt seitens Trumps öffentlich zu sagen er will den Iran in die Steinzeit zurückpompen dafür hat natürlich kein Iraner Verständnis auch keiner der dem Regime total ablehnend gegenüber steht.
00:10:50: Damit mobilisiert Trump dann eigentlich auch so nationale Widerstandsregungen im Iran und Nationalismus ist natürlich eine Ressource, eine Macht-Ressource auf die er auch dieses Regime zurückgreifen kann und das wird jetzt versucht.
00:11:08: also dass es nichts unterschätzen und offenbar hat der Iran auch Möglichkeiten zurückzuschlagen.
00:11:15: Also falls jetzt die USA versuchen, Energieanlagen zu beschießen oder Brücken zu beschiessen.
00:11:23: Werden die Iraner versuchen weitere Raketen- oder Drohnen abzufahren auf Erdöl-Anlagen in benachbarten Ländern und sie werden es auch abschälen auf Inzaltungsanlagen im benachbarten Landen, die sehr wichtig sind für die Wasserversorgung der Region.
00:11:40: Das heißt also wir könnten dann wirklich noch mal die nächste Eskalationsstufe erreichen.
00:11:46: Also es wäre schon jetzt ein guter Moment, um auf die Stopptaste zu drücken und aus dieser Eskalationsspirale herauszukommen.
00:11:56: aber da gibt's auch widerstreitende Kräfte.
00:11:59: also viele Regierungen in den Golfstaaten sagen mittlerweile hinter mehr oder minder vorgehaltene Hand dass die Amerikaner jetzt doch durchziehen sollten und dieses Regimentären tatsächlich beseitigen sollten.
00:12:13: Denn wenn man ihnen diesen Hebel in der Straße von Hamburgs lässt, sind sie ja sozusagen mächtiger und gefährlicher als so
00:12:19: vor.".
00:12:20: In einer solchen Partsituation wie lässt sich denn erruieren?
00:12:24: Wer sozusagen am längeren Ast sitzt, die USA sind natürlich militärisch überlegen.
00:12:29: Aber Donald Trump hat ja auch innenpolitisch einiges zu verlieren mit diesem Krieg.
00:12:33: Ja das ist eine asymmetrische Kriegsführung.
00:12:35: Das haben die Iraner natürlich auch in allen ihren Stellvertreterkriegen gelernt, die sie gegen Israel geführt haben.
00:12:41: Es ist jetzt übrigens auch eine Generation im Iran an den Schalthebeln, die ihre militärischen Erfahrungen gemacht haben.
00:12:50: Kriegen, Stellvertreter kriegen gegen Israel.
00:12:54: Sei es jetzt eben in Syrien oder sei es jetzt im Libanon oder auch den Kontakt von jemandem.
00:13:00: Also das handelt sich hier um asymmetrische Kriegsführung und da geht's auch darum möglichst viel Schmerzen der anderen Seite zuzufügen und möglichst hohe Toleranz zu haben gegenüber Schmerz die einem selbst zugefügt werden.
00:13:15: Und da ist er dieses Regime völlig ohne Skrupell und da auch bereit offenbar einiges einzustecken.
00:13:23: Es geht darum, dass dieses Regime überlebt und sie stellen es natürlich auch dar als Abwehrkampf um die Unabhängigkeit des Iranes.
00:13:33: Trump hat ja an einer Stelle noch sehr unüberlegt gesagt, dass er sich am liebsten die Ölvorkommende des Iranen einverleiben würde.
00:13:40: eine weitere komplett ungeschickte Bemerkung filterlos wie du gesagt hast.
00:13:47: Die Auseigungen dieses Krieges, du hast das vorher schon erwähnt.
00:13:50: Die sind längst auch in Österreich zu spüren und wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen ist auch Österreichs Außenministerin Beate Meindl Reisinge nach Riad gereist um wie sie sagt dort zur Deeskalation im Nahen Osten beizutragen.
00:14:02: Wie soll denn das gelingen?
00:14:03: Was ist der Ihr Plan?
00:14:04: Sie hat jetzt Kontakt aufgenommen mit den verschiedensten Plänen, sie hat auch mit dem israelischen Außenminister gesprochen.
00:14:09: Sie war in New York, hat dort mit dem Antonio Guterres gesprochen und hat gesagt, wir haben mit den Außenministern Libanons, auch Ägyptens.
00:14:18: Und sie möchte sich da ein Bild machen was ich prinzipiell gut finde.
00:14:21: es ist irgendwie gut aus erster Hand zu erfahren welche Einstellungen die verschiedenste Akteure haben.
00:14:28: in der Region ist auch mit der Absicht hingefahren, Wien als möglichen Ort der Begegnung und Verhandlungen vorzuschlagen.
00:14:37: Weil es nicht völlig abwegig ist.
00:14:38: Wir haben ja in Wien die Atomverhandlungen stattgefunden Und sie hat ja auch aufgenommen einen Kontakt mit dem iranischen Außenminister.
00:14:46: Ich habe allerdings nicht gesehen dass es eine Kontaktaufnahme mit den USA gibt.
00:14:50: Das war natürlich auch unerlässlich unter einem ernsthaften Vermittlungsversuch in Gang zu setzen.
00:14:57: Im Moment vermitteln andere Im Moment vermitteln die Pakistanis, die Türken sind involviert auf die Ägypter und wie gesagt auch der Oman.
00:15:08: Also Österreich wird sich da nicht vorne anstellen aber ich finde gut dass man in so einer Situation angeschmord sei.
00:15:14: Jetzt
00:15:15: werden wir sehen was dann noch herauskommt.
00:15:17: vielleicht abschließend Worauf kommt es denn deiner Meinung nach jetzt in den nächsten Stunden an?
00:15:22: Was sind da entscheidende Faktoren, die die Lage vielleicht noch in die eine oder auch in die andere Richtung drehen könnten.
00:15:28: Ja das kann sein, dass man sagt okay Oman hat jetzt seine neue Idee wir warten ab ist vielversprechend.
00:15:35: ich glaube das ist momentan sehr schwer mit den Iranern zu kommunizieren.
00:15:41: also Donald Trump hat in seiner Pressekonferenz eine Bemerkung gemacht was auch nachvollziehbar ist.
00:15:48: Ja, so versucht natürlich keiner aus der Deckung zu gehen weil sonst ist er ja dann sofort auch möglicherweise Ziel eines Angriffes.
00:15:57: also wie gesagt wenn man da jetzt mit neuen Ideen kommt kann es schon sein dass sich diese Eskalation noch mal verschieben lässt.
00:16:06: aber im Prinzip ist wichtig das man die Interessen beider Seiten deckungsgleich macht bis zu einem glissen Grad und das ist natürlich Schwierig im Detail vor allem, was dann in der Straße von Hamus passieren soll.
00:16:18: Oder auch Forderung nach Aufgabe des Raketensystems, wenn die Iraner jetzt nicht machen wollen.
00:16:25: Diese Raketen waren hilfreich in der jetzigen Situation.
00:16:28: Sie wollen natürlich auch diese Machtpositionen in der Strasse von Hamuss aufgeben.
00:16:33: Also für mich ist das, was in der Straße von Hammus passiert, das zentrale Element.
00:16:39: Wenn dafür eine Lösung gefunden werden ... kann, dann ist es möglich dass dieser Krieg relativ rasch beendet werden wird.
00:16:47: Für mich ist es klar das Trump diesen Krieg schnell beenden will.
00:16:52: weniger klar ist mir wie schnell der iranische Regime diesem Krieg beenden Will.
00:16:57: Christian herzlichen dank.
00:16:58: bitte
00:16:59: gerne.
00:17:00: Analysen zum Nachlesen finden sie wie immer in den show notes und alle aktuellen Ereignisse können Sie auf diepresse.com mitverfolgen.
00:17:08: Danke fürs zuhören und dranbleiben bis zum nächsten Mal.
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