“Die Sonne in Charkiw geht auf – und schon beginnt der Luftalarm”

Shownotes

Im Nordosten keine 30 Kilometer von der Grenze Russlands liegt die zweitgrößte Stadt der Ukraine: Charkiw. Auch heute steht die Stadt noch täglich unter Beschuss russischer Drohnen. Und trotzdem hat sich dort zwischen Ruinen und sauberen Straßen ein Alltag etabliert, der zum Teil in den Untergrund ausgewichen ist, zum Teil aber auch im Stadtzentrum überirdisch stattfindet. Eine lebendige, widerständige Kulturszene hält an ihrer Stadt fest und will sie dem russischen Belagerer nicht überlassen. „Presse“-Korrespondentin Jutta Sommerbauer teilt im Podcast ihre Eindrücke von ihrem Besuch in Charkiw vor knapp zwei Wochen.

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00:00:05:

00:00:19: Die Kinder, die ihrer Lehrerinnen da so volksam im Chor antworten, sprechen ukrainisch.

00:00:24: Sagen welche Klasse sie besuchen und welche Schule?

00:00:27: Bei der Aufnahme sitzen sie im Unterricht zehn Meter unter dem Erdboden in Hakiv.

00:00:32: Die Stadt liegt im Nordosten der Ukraine und gerade einmal dreißig Kilometer von der russischen Grenze entfernt.

00:00:39: Immer noch ist sie täglich Ziel von Ronan-Angriffen.

00:00:43: Deshalb hat sich ein großer Teil des Sozialens bei Sammenseins in den Untergrund verlagert, von Cafés bis Theater bis hin eben zu dieser Schule.

00:00:52: Meine Kollegin Jutta Sommerbauer war vergangener Woche vor Ort, hat auch die Schule besucht und in einem unterirdischen Hotel geschlafen.

00:01:00: Sie beschreibt einen Ort, der zwischen Ruinen Gedichte zahlt.

00:01:04: Kleine Kaffeehäuser eröffnet und sich allgemein widerständig zeigt.

00:01:09: Ich bin Sessirabel, seit sechs Jahren Reporterin im Haus und einer der Gastgeberinnen von die Presse – was wichtig ist!

00:01:31: Also ich war früher vor dem Krieg schon öfters in Harkiv, aber seit Beginn des russischen Grogesangriffs noch nicht.

00:01:38: Und ich wollte die Stadt unbedingt mal wieder sehen und ich wollte eben wissen wie der Alltag in einer Stadt aussieht wo die Russische Armee so nah entfernt steht also nur dreißig Kilometer entfernt.

00:01:50: und mich hat interessiert wie die Menschen dort leben in einer Millionenstadt und wie sie ihre Zukunft sehen.

00:01:56: Was war gleich dein erster Eindruck?

00:01:57: Wie hast du die Stadt vorgefunden?

00:01:59: Also ich bin mit dem Zug hingekommen und mit dem Nachzug.

00:02:02: Und als ich in der Früh ausgestiegen bin, das war kurz nach sechs Uhr früh, dann ist die Sonne gerade aufgegangen.

00:02:08: Ich bin aus dem Bahnhof rausgetreten auf einen großen Platz und es hat eigentlich alles sehr idyllisch gewirkt, friedlich.

00:02:16: Die Stadt ist grad erst aufgewacht und da hat schon der Luftallarm begonnen.

00:02:21: Okay also sehr schnell wieder zurück in die Realität gekommen!

00:02:25: Genau, das ist eigentlich ganz oft so, dass man durch die Stadt geht.

00:02:30: Auf dem ersten Blick wirkt alles normal und dann kann doch dieser Kriegszustand sehr schnell einbrechen.

00:02:37: Du hast schon gesagt, Hackiv ist eine Millionenstadt und von so großen Städten ist man gewohnt, dass sie in der Höhe wachsen.

00:02:43: Du beschreibst auch in den Artikeln, dass das Gegenteil passiert, nämlich sich das Leben in einem Untergrund verlagert.

00:02:51: Magst du das beschreiben?

00:02:52: Warum ist es so?

00:02:54: Das liegt eben daran, dass HGIF nach wie vor von Russland so jeden Tag beschossen wird und aus Sicherheitsgründen.

00:03:03: haben sich eben viele Institutionen in den Untergrund verlagert, also angefangen von Schulen über Bars und Restaurants hin sogar zu Hotels.

00:03:12: Also ich habe selbst auch in so einem Untergrundhotel übernachtet wo alle Zimmer im Keller sind natürlich dann ohne Fenster aber dafür ist es sicher und eben auf Grund der Sicherheit und der Sicherheitslage ja geht man da diesen Schritt.

00:03:28: Also Hakif hat das ja früh damit begonnen, um zwanzig drei und zwanziger wurde die erste Untergrundschule eröffnet und seitdem sind eben auch viele andere Einrichtungen dem gefolgt.

00:03:40: Du hast glaube ich eine der Schulen besucht?

00:03:42: Was war da der Eindruck?

00:03:43: Wirkt es wieder mehrkömmliche Schulalltag oder ist das doch sehr anders?

00:03:49: Ja also wenn man das nicht wüsste dass im Untergrund sich befindet die Schule wird man jetzt keinen Unterschied merken.

00:03:56: Es ist Pausenlärm, die Schüler rennen herum es gibt ein Buffet, es gibt einen Versammlungssaal wo zum Beispiel Zeugnisübereichungen und so stattfinden.

00:04:08: Es gibt Toiletten alles ist da!

00:04:11: Und es gibt natürlich auch eine Luftfilterstation, damit dort immer gute Luft ist.

00:04:15: Also das ist tatsächlich mehr als zehn Meter unter der Erde.

00:04:19: Man geht ein Stiegenhaus hinunter und befindet sich dann in dieser Untergrundschule.

00:04:23: von außen ist die kaum sichtbar.

00:04:25: Das ist nur so einen ganz unscheinbarer Eingang.

00:04:28: Das dient natürlich auch alles also der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler.

00:04:33: Diese Schule ist eine von mehr als zwanzig Schulen, die es mittlerweile schon gibt eben im Untergrund.

00:04:40: Es gibt mehrere Schulen in U-Bahn-Stationen, das waren eben die ersten, die eröffnet wurden.

00:04:46: Da war sozusagen die Untergrundlocation schon da – da musste man nicht so viel machen.

00:04:51: Aber die ich besucht habe ist tatsächlich eine, die neu gebaut wurde.

00:04:56: Das heißt, man hat dann mit einem Barker ein großes Feld ausgehoben und dieses Untergrundgebäude gebaut und wieder Erde drauf geschüttet.

00:05:08: Insgesamt werden jetzt in Hakif schon über zwanzig Tausend Schüler und Schülerinnen so unterrichtet.

00:05:14: Das ist natürlich nur ein Bruchteil, das muss man auch sagen.

00:05:18: für die anderen heißt es nach wie vor Online-Unterricht.

00:05:22: aber da der Krieg schon mehr als vier Jahre geht und eben jetzt auch kein Ende in Sicht ist Ist es doch für viele Schülerinnen wichtig, dass sie eben so eine richtige Schule besuchen können?

00:05:33: Wo man halt auch die Klassenkameradenkameradinen kennenlernt.

00:05:37: Wo man im direkten Kontakt ist mit Lehrer und Lehrerinnen...

00:05:41: Die Schulen waren ja mit ein Argument für viele zurückzukehren nach Harkiv.

00:05:46: Seit wann wächst die Bevölkerung dort wieder bzw.

00:05:50: womit hängt das zusammen?

00:05:51: Ja, genau.

00:05:52: Also nach Kriegsbeginn, unmittelbar nach Kriegspeginn im Februar zwanzig zweiundzwanzig sind ja die Russen wirklich an die Stadtgrenze bis an die Stadtränze oder sogar bis in die Randviertel vorgerückt und die Stadt war damals tatsächlich von der russischen Armee sehr bedroht.

00:06:09: also es drohte eine Einnahme als das den Russen nicht gelungen ist weil sich die Ukraine aus der Stadt heraus verteidigt haben.

00:06:18: Haben sie die Stadt mehrere Monate lang belagert, das war damals mit ein Grund warum es zu so großen Zerstörungen in der Stadt gekommen ist.

00:06:26: über die können wir vielleicht auch noch sprechen.

00:06:28: also man hat damals eben mit Artillerie mit Raketen in die Stadt reingeschossen und wirklich sehr stark auch getroffen worden.

00:06:36: und dann aber ein paar Monate später im Herbst ist es der ukrainische Namäe gelungen die Russen wieder bis hinter die Staatsgrenze zu vertreiben.

00:06:45: Und das aus dem ergibt sich jetzt so dieser Dreißig Kilometer Abstand sozusagen zur oder die Front ist eben jetzt dreißig kilometer entfernt, also das bildet mehr oder weniger die Staatsgrenze.

00:06:56: und ja genau also das gefragt nach der Bevölkerung Entwicklung oder sozusagen Veränderung.

00:07:01: ganz zu Beginn sind natürlich ganz viele Menschen geflohen.

00:07:05: Und Hakif hat es so, also ist die zweitgrößte Stadt der Ukraine hatte eineinhalb Millionen Einwohner in etwa und das waren dann nur mehr ein paar hunderttausend übrig.

00:07:16: aber seitdem jetzt so eine Naja halbwegs sichere Situation gibt, also es droht jetzt keine neue Offensive, keine neue Belagerung.

00:07:27: Es sind doch auch wieder viele Menschen zurückgekehrt und ich habe den Bürgermeisterinterviewen und der hat mir eben eine Zahl genannt das HAKIF jetzt wieder mehr als eine Million Einwohner

00:07:38: hat.".

00:07:39: Jetzt hast du schon darauf angesprochen auf die Zerstörung in der Stadt?

00:07:43: Was für ein Bild ergibt sich denn wenn man dadurch durch die Straßen

00:07:45: geht?".

00:07:46: Ja, das ist wirklich auch wenn es jetzt abgegriffen wirkt.

00:07:49: Aber Hackif ist in dieser Hinsicht so eine Stadt.

00:07:52: der Kontraste muss man ganz klar sagen.

00:07:55: wenn man zum Beispiel durchs Zentrum geht sieht man einerseits wahnsinnig gepflegte Parks wo wirklich kein Papier am Boden liegt also viel sauberer als in Wien muss ich sagen.

00:08:05: alle zehn Meter ein Mistkübel überall sind Mitarbeiter der Stadtwerke am Putzen und aufräumen.

00:08:15: Es wirkt vorbildlich, es gibt auch einen Vergnügungsparkt, da gibt so eine Art Riesenrad und mehrere Bahnen für Kinder...

00:08:24: Benutzt?

00:08:25: Und das wird benutzt, ja.

00:08:27: Wenn sozusagen jetzt keine unmittelbare Gefahr droht.

00:08:30: gleichzeitig geht man auch im Zentrum durch Straßen wo eine Ruine neben der anderen steht.

00:08:35: also ich habe schon gesagt dass es stammt eben aus diesen ersten Kriegsdagen als die Stadt massiv beschossen wurde.

00:08:40: und Hakif war auch einmal ukrainische Hauptstadt in den zwanziger Jahren, zwanzigere und dreißiger jahren zu Beginn der Sowjetunion als die Ukraine Teil der sowjetunion war Und damals wurde die Stadt sehr modern aufgebaut.

00:08:55: Also es gibt ganz tolle Gebäude, so im Art Nouveau, im konstruktivistischen Stil und auch diese Gebäuden haben sehr stark gelitten.

00:09:03: also ja da macht Russland jetzt keinen Unterschied und sozusagen schaut natürlich nicht drauf ob das jetzt ein Kulturdenkmal ist oder nicht.

00:09:12: also der hat auch wirklich die historische Bausubstanz sehr stark gelitten auch im Zentrum Und umso mehr noch vor allem in den nördlichen Randbezirken, das sind dann so große sogenannte Schlafstädte.

00:09:24: Also wo wirklich ein Plattenbau neben dem nächsten steht, wo früher mehr als eine Viertelmillion Menschen gewohnt hat.

00:09:31: Das ist wie eine Stadt in der Stadt und dort gibt es auch massive Beschädigungen... bis hin zu wirklich komplett zerstörten Häusern, die nicht mehr bewohnt werden können.

00:09:43: Die mittlerweile auch schon abgerissen wurden weil es einfach ja man kann diese Häuser nicht wieder aufbauen.

00:09:49: Also du meintest jetzt schon die Stadt war historisch sehr wichtig?

00:09:53: Für was war sie denn bekannt?

00:09:55: und um?

00:09:55: kann sich das heute noch umsetzen?

00:09:57: also gibt's da noch Industrie oder wovon lebt die Stadt?

00:10:01: Ja gute Frage!

00:10:02: Jetzt im Kriegszustand ist natürlich auch die Wirtschaft massiv geschwächt und Hakif hat natürlich auch historisch stark von dieser offenen Grenze zu Russland profitiert.

00:10:12: Und jetzt, wo das eine Front ist, ist es natürlich geschlossen und die Stadt befindet sich so ein bisschen im Eck.

00:10:20: Hakif war bekannt als Universitätsstadt.

00:10:23: Man hatte auch viele ausländische Studenten und Studentinnen, bekannt in der Ukraine für Forschungseinrichtungen.

00:10:31: Es waren natürlich auch große Betriebe angesiedelt.

00:10:35: Noch aus Sowjetzeiten stammten die von der Traktorenfabrik bis hin zu Flugzeugwerken

00:10:42: usw.,

00:10:43: also diese großen, großen Betrieber am Stadtrand.

00:10:49: Der Ort eines sehr bekannten Marktes, also seit den neunzigern Jahren eine riesige Fläche für Groß- und Kleinhändler die der Stadt natürlich auch viele Gäste beschert hat.

00:11:00: Also sowohl Einkäufer als auch Verkäufer.

00:11:04: Aber das darf ich mir jetzt nicht vorstellen wie ein Nashmarkt oder ähnliches?

00:11:06: Nein, da ist man mal größer!

00:11:08: Also wirklich riesig wo du Wohnungs-, also komplette Wohnungseinrichtungen kaufen kannst Klamotten, ja also wirklich von A bis Z ein komplettes Leben einrichten kannst und das war eben auch für Großhändler aus der ganzen Ukraine einen Umschlagplatz.

00:11:24: Ja und also der ist heute nur noch so zu zehn Prozent vielleicht geöffnet da ist auch ganz viel also auch zerstört worden ausgebrannt und natürlich kann die Stadt jetzt so ihre frühere Rolle als Wirtschaftsmetropole der Ostukraine gerade nicht erfüllen.

00:11:44: Es gibt aber durchaus, also das ist jetzt im viel kleineren Ausmaus, aber es gibt durchaus auch Neugründungen ja?

00:11:51: Also ich war zum Beispiel im Zentrum in einem Kleidergeschäft die eine H-Kifa Brand mit so Sweatshirts kaputzen Bullies, also Hoodies und so weiter... Das wird schon betrieben, das wird auch irgendwo produziert.

00:12:07: Es ist jetzt nicht so, man darf sich das Zentrum jetzt nicht vorstellen, dass da alles fabricatiert ist und nichts geöffnet hat.

00:12:14: Also es gibt schon Geschäfte, es gibt eben auch Neugründungen aber natürlich alle sind sehr klein im Ausmaß.

00:12:27: Tourhauptstadt quasi, was ist da von erhalten bleiben?

00:12:31: Gibt es dann noch eine Szene die werkt.

00:12:34: Ja das gibt es!

00:12:35: Das hat mich auch selbst überrascht wie aktiv das Kulturleben dort ist.

00:12:39: also Akif hat eine Opa, hat eine Philharmonie mehrere Theater und die sind eben auch in Teilen in den Untergrund gegangen.

00:12:47: das heißt er wird eben auf kleinen Bühnen im Kellergeschoss finden Aufführungen statt.

00:12:54: Ich hatte auch ein Treffen mit einem Verleger.

00:12:56: Der hat tatsächlich im Vorjahr, im Zentrum der Stadt einen... Büchercafé, also so wie wir das auch aus Wien kennen mit schönen Büchern und tollen Cappuccino und so.

00:13:08: Also richtig guten Kaffee und Cheesecake usw.

00:13:12: Kommt vorstellbar!

00:13:13: Ja

00:13:13: öffnet ja auch mit großen Fensterscheiben.

00:13:16: Ich hoffe sie bleiben ganz, falls es mal in der Nähe...

00:13:20: Und was sind das für Menschen die da am Werk sind?

00:13:23: Sind das alles junge Menschen oder ältere?

00:13:26: gemischt.

00:13:27: Also ich war bei einer Lesung dort, da wurde so ein Buch mit Legenden präsentiert.

00:13:32: das war eine richtige Performance mit Musik Gesang und Lesung.

00:13:38: Hakif hat eine sehr starke Kulturszene also Literatureszene.

00:13:42: auch der sehr bekannte ukrainische Schriftsteller Serhi Shadan ist aus Hakif erlebt auch dort und er war sogar bei dieser Präsentation.

00:13:50: es waren natürlich toll ihn in Dort zu sehen.

00:13:53: und dann gibt's aber noch viele andere und die eben bewusst dort bleiben, die auch bewusst ihre Stadt ja auf diese Weise würde ich sagen verteidigen nicht hergeben.

00:14:05: Und auch dass das kulturelle Leben weiter prägen und sich dafür einsetzen, dass es nicht versiegt.

00:14:13: Also im Gespräch mit ihnen, mich würde irgendwie interessieren wie diese Menschen ihre Situation einschätzen?

00:14:19: Es sind die Hoffnungsvolle, dass das bald endet oder was ist die Perspektive?

00:14:24: Hoffnungsvoll, dass es bald endet.

00:14:26: Nein war eigentlich niemand.

00:14:29: also natürlich wollen alle das der Krieg ändert aber man will auch das der kriegt gut für die ukraine endet.

00:14:35: und insofern ja man hat mir echt zu verstehen gegeben also dass dass man jetzt momentan da keine große chance sieht also auch von also eben auch von russischer seite finden die angreif verständig start.

00:14:48: des ist da keiner Gesprächsbereitschaft zu erkennen.

00:14:53: Und die Ukrainer sind auch, also nach wie vor bereit ihr Land ihre Stadt zu verteidigen.

00:15:00: und ja das sieht man auch in der Kulturszene so.

00:15:04: aber ich habe mit einer Künstlerin gesprochen Dina Tsmoush heißt sie, die macht Zukunft im öffentlichen Raum beemalt diese allgegenwärtigen Spahnplaten, die da in die Fensterhöhlen eingesetzt werden mit Poesie und auch mit Bildern.

00:15:20: Und ihr zu mir gesagt ja wir müssen anerkennen dass das jetzt unsere Realität ist.

00:15:26: also Wir leben im Krieg Das ist unsere Normalität wir müssen das akzeptieren.

00:15:32: Und zugleich ist das sehr schmerzhaft, so etwas akzeptieren zu müssen.

00:15:36: Also ich glaube es ist immer ein Hin und Her... Man hat sich schon irgendwie an diesen Zustand gewöhnt aber ganz kann man sich niemals daran gewöhnen denn es ist einfach zu viel Gewalt, zuviel Zerstörung, zu viele Leid.

00:15:51: Ja wenn man sozusagen einen Mensch bleiben will dann ... Dann kann man nicht daran gewöhn'en!

00:15:58: Dann danke ich dir viel mal für diese Eindrücke aus Kharkev.

00:16:01: Jutta

00:16:02: Danke.

00:16:04: Von Hakif zurück nach Wien, das war's aus dem Presse-Studio im dritten Bezirk.

00:16:09: Hinterlassen Sie uns gerne Feedback!

00:16:10: Ich sag bis zum nächsten

00:16:12: Mal.

00:16:12: Ciao.

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