Österreichs verhängnisvolle Lieferketten: „Wir hängen am Tropf von China“ I Peter Klimek
Shownotes
Von Christine Mayrhofer. Die Blockade der Straße von Hormus führt aktuell vor Augen, wie verwundbar Österreichs Lieferketten sind. Die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten führt bei uns vor allem zu indirekten Folgen – hohen Spritpreisen, verteuerte Produktion, unterbrochene Lieferketten.
Die Energiewende sollte dieser Abhängigkeit eigentlich ein Ende setzen, Österreich politisch weniger erpressbar machen, unsere Wirtschaft resilienter. Doch strategische Rohstoffe, die dafür notwendig sind, kommen zum überwiegenden Teil aus China, eine wirtschaftliche Vormachtstellung, die der globale Player bewusst herbeigeführt hat.
„Wir hängen am Tropf von China“, gibt der Komplexitätsforscher Peter Klimek in dieser Folge von „Was wichtig ist“ Einblick in die Lieferketten Österreichs. Er ist Direktor des Supply Chain Intelligence Institute Austria, das in einer aktuellen Analyse gemeinsam mit dem Kontext Institut zeigt, wie sehr unsere Rohstoffversorgung unter Druck steht, und welche Lösungen es dafür gibt.
Klimek erklärt, warum Rohstoffabbau in Europa alleine noch keine Lösung ist, wieso Wettbewerbsvorteile trotz technologischem Know-How nur schwer aufzubauen sind, und wie es trotzdem gelingen kann, den strategischen Player Chinas wieder einzuholen.
Gast: Peter Klimek, Moderation: Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
>>> Zur Analyse von ASCII und Kontext >>> Österreich legt Vollbremsung bei Energiewende hin >>> IEA-Chef Fatih Birol fordert von Österreich mehr Tempo bei der Energiewende
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Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:09: Die Blockade der Straße von HOMUS zeigt aktuell, wie verwundbar Österreichs Lieferketten sind.
00:00:15: Die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten führt es bei uns vor allem zu indirekten Folgen – zu hohen Spritpreisen, verteuerter Produktion und unterbrochenen Lieferketten.
00:00:25: Die Energiewende soll dieser Abhängkeit zukünftig Abhilfe schaffen.
00:00:30: Sie soll uns politisch unabhängiger unsere Wirtschaft resilienter machen!
00:00:34: Doch strategische Rohstoffe, die dafür notwendig sind, kommen zum überwiegenden Teil aus China.
00:00:40: Eine wirtschaftliche Vormachtsstellung, die der globale Player bewusst herbeigeführt
00:00:44: hat.".
00:00:46: Das ist was wichtig ist – der täglichen Nachrichten-Podcast der Presse und mein Name ist Christine Meyerhofer.
00:00:51: Ich bin eine der Hosts dieses Podcasts!
00:00:54: Mit dem Komplexitätsforscher Peter Klimek habe ich in dieser Folge über die Rohstoffabhängigkeit in Österreichs Lieferketten gesprochen.
00:01:02: Peter Klimeg ist Direktor des Supply Chain Intelligence Institute Ostschwer, das sie in einer aktuellen Analyse gemeinsam mit dem Kontextinstitut zeigt wie sehr unsere Rohstoffversorgung unter Druck steht und welche Lösungen es dafür gibt.
00:01:16: In dieser Folge hören Sie warum der Rohstoffabbau in Europa allein noch keine Lösung ist Wieso Wettbewerbsvorteile trotz technologischem Know-how nur schwer aufzubauen sind und wie es trotzdem gelingen kann, den strategischen Player China wieder einzuholen.
00:01:35: Guten Tag Herr Klimek!
00:01:36: Guten Tag!
00:01:38: Herr Klimak, bevor wir zur Rohstoffabhängigkeit Österreichs kommen lassen Sie uns einmal vorab genauer klären was macht eigentlich einen Rohstoff kritisch?
00:01:47: Also ist das Knappheit?
00:01:49: Ist das sowas wie politische Abhängigkeit?
00:01:52: Sind das fehlende Alternativen Oder alles zusammen?
00:01:55: Alles zusammen und unterschiedlich gewichtet.
00:01:58: Also von kritischen Abhängigkeiten oder kritischen Rohstoffen spricht man immer dann, wenn man hier eine Verwundbarkeit hat in dem Sinne als wenn dieser Rohstoff oder dieses Produkt wegfällt dass man da etwas... das an wirtschaftliche Tätigkeit einbrecht.
00:02:11: Das heißt, dass man bestimmte Sachen, bestimmte Bedürfnisse nicht mehr abdecken kann Wenn dieser kritische Rohstoff dafür fehlt Und die unterscheiden sich dann irgendwie stark.
00:02:21: diese kritischen Abhängigkeiten sind und dann schaut man sich genau diese Dimensionen an, nämlich eben bezieht man das alles aus einer Quelle.
00:02:28: Gibt es da prinzipiell irgendwelche Alternativen?
00:02:30: Und dann kann das mehr oder weniger kritisch sein.
00:02:32: Kritisch heißt nur, man braucht dieses eine Ding sozusagen!
00:02:36: Es gibt dann noch... Eine etwas stärkere Abhängigkeit, das ist die strategische Abhängkeit.
00:02:42: Das ist quasi eine kritische Abhängigkeit, die wir nicht nur zum Stillen unserer Bedürfnisse brauchen sondern auch brauchen um unsere strategischen Ziele zu erreichen.
00:02:50: also da versteht man dann typischerweise drunter eben die Energiewende oder Verteidigungssektor dass sie selbst verteidigen können.
00:02:57: Und dann kommt natürlich auch die Geopolitik mit ins Spiel.
00:03:00: Und tatsächlich viele von diesen Rohstoffen und den Episoden, die uns in den letzten Jahren häufig beschäftigt haben geht es dann tatsächlich um diese strategischen Rohstoffe weil da natürlich geopolitische Akteure mit unter dieser Abhängigkeit noch als Druckwaffe einsetzen.
00:03:14: Dann schauen wir uns das gleich einmal an, wie es in Österreich ausschaut.
00:03:18: Also was Rohstoffe, was kritische, was strategische Rohstoffen anbelangt?
00:03:23: Welche Rohstoffer würden Sie denn nennen wo sie sagen da hängt ein relevanter Teil unserer Industrie daran ab und wir sind nicht ausreichend gut aufgestellt?
00:03:33: Eigentlich ist die... Frage leichter zu beantworten, nämlich welche Rohstoffe bauen wir tatsächlich in Österreich ab?
00:03:38: Dann haben wir, wie man wissen, Wolfraum ist zum Beispiel ein kritischer Rohstoff den wir auch in Österreich noch abbauen.
00:03:44: Insgesamt auf EU-Ebene gibt es eine Liste von kritischen Rohstoffen, da sind schon thirty vier kritische Rohstoff hier oben davon gleich.
00:03:50: bei insgesamt zwei bauen wir die tatsächlich ab.
00:03:53: das heißt die Ausgangssituation ist eigentlich dass wir da von anderen Ländern, von anderen Regionen abhängig sind.
00:03:58: sehr häufig gibt's ja auch keine Quellen in Europa nicht, weil es diese Rohstoffe nicht geben würde in Europa.
00:04:05: Tatsächlich gibt's Studierende zeigen das wir uns im Prinzip auch rein von der Rohstoffverfügbarkeit ja selbst versorgen könnten.
00:04:12: aber da stehen sich andere überlegen.
00:04:14: dahinter ist es häufig billiger dass in anderen Regionen abzubauen die Umwelt folgen hat man dann woanders und das für dazu dass wer eigentlich bei so gut wie allen dieser kritischen Rohstoffen selbst versorgen können.
00:04:25: Das, wo man es natürlich besonders gemerkt hat in den letzten Jahren – das ist zum Beispiel an selten Erdmetallen, die stecken sehr viele Anwendungen drinnen bei vielen Materialien, die wir jetzt mehr für die Batterieproduktion brauchen.
00:04:36: Das sind dann eben auch strategische Rohstoffe der Redner von Lithium und Kobalt oder Nickel.
00:04:40: aber wie gesagt insgesamt kritische Rohstoffen gibt's insgesamt und wir finden dass wir bei acht von denen sehr stark abhängig,
00:04:48: d.h.,
00:04:49: dass es hier nur wenige Quellen gibt.
00:04:52: Wir haben quasi keine eigene Produktion haben und dann noch zu häufig diese Quellen nach häufigen geopolitischen unsicheren Regionen sind.
00:04:59: In ihrer Analyse heißt da zum Beispiel, dass eben acht von siebzen strategischen Rohstoffen Österreichs wichtiger Lieferant China ist – jetzt muss man kein Lieferketten-Experte sein um da irgendwie aufzuhorchen?
00:05:11: Was sind denn dieser zentralen Rohstoffe und warum ist diese Abhängigkeit da und nicht leicht zu reduzieren?
00:05:19: Die Rohstoffe, um die sichste Handel haben wir teilweise schon erwähnt.
00:05:21: Das sind vor allem viele in der, die wir für Batterien brauchen, Nickel, Lithium selten erden.
00:05:27: Wieso ist das so stark auf China konzentriert?
00:05:29: Zum einen weil es auch in den letzten Jahrzehnten immer wieder die Strategie, die Industriestrategie in China war hier besonders auf diese strategischen Rohstoffen zu gehen.
00:05:39: und da denke ich muss man eine wichtige Unterscheidung treffen und zwar dass eine ist wo wird der Rohstoff abgebaut?
00:05:45: aber dann muss man den Rohstoff auch weiter verarbeiten daraus irgendwelche Vorprodukte herstellen, die man dann später irgendwo in der Industrie tatsächlich benötigt.
00:05:54: Also bleiben wir zum Beispiel einmal beselten Erden muss ich einmal abbauen, dann muss ich sie aufbereiten.
00:06:00: Dann muss ich damit so Produkte herstellen die zwischen Produkten sind aber einen hohen seltenen Erdanteil haben.
00:06:05: also berühmt ist das Beispiel hier sind die Permanentmagnete und die brauchen zum Beispiel Unternehmen in Österreich die Antriebssysteme elektrifizieren.
00:06:12: Das heißt die können mit den seltenerden Rohstoffen eigentlich gar nichts anfangen.
00:06:18: Die brauchen dann die weiterverarbeiteten Produkte.
00:06:20: Und ähnlich ist das natürlich auch bei vielen anderen von den Rohstoffen.
00:06:23: Auch beim Lithium geht es darum, dass man die Lithium weiterverarbeitet und es aufbereitet, damit man Batteriematerialien macht.
00:06:30: Dann haben wir nicht mal eine eigene Batterieproduktion in Europa.
00:06:34: Das heißt da brauchen wir eigentlich das Lithium dann in den Batterien.
00:06:36: Ähnliches ist für Kobalt zum Beispiel.
00:06:39: Kobalt wird dann auch in andere Regionen abgebrachter wird und z.B.
00:06:43: für die Verarbeitung nach China gebracht.
00:06:45: Bei vielen von diesen kritischen Rohstoffe, die wir da haben, ist es tatsächlich so, verarbeitet als tatsächlich abgebaut wird.
00:06:53: Da steckt eine Strategie dahinter, dass sich China in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf der Wertschöpfungskette sozusagen noch umgearbeitet hat.
00:07:01: das heißt vor ein paar Jahrzehn haben wir da in Europa sehr gut davon profitieren können, dass wir die Basis-Inputprodukte billig aus China beziehen haben können und dann die weiteren Schritte der Verarbeitungen wo dann mit uns auch mehr Wertschäpfung ist, dann in der Industrie in Europa und in Österreich durchgeführt haben.
00:07:18: Wenn wir uns jetzt anschauen was bei den Batterien, bei den Photovoltaikanlagen passiert ist das sich hier China immer weiter auf der Wertschöpfungskette sozusagen entlang gehandelt hat in immer mehr von dieser komplexeren Produkte gegangen ist.
00:07:31: Dadurch weniger komplementär also sprich unterschiedlich zur europäischen Struktur war sondern zunehmend im Konkurrenz getreten ist.
00:07:39: Und das war von langer Hand so geplant und da haben wir in Europa einfach zu lange davon eigentlich gut leben können, dass wir einerseits nicht die Umweltvollung von diesen Rohstoffabbau bei uns haben aber andererseits dann einen billigen Zugang zu diesen Rohstoffen gehabt haben.
00:07:54: Dieser Versäumnisseur oder dass es einfach nicht Teil der politischen Agenda war findet zu dieser Situation, dass Wir in vielen Bereichen eine starke Abhängigkeit für China haben und gar nicht mal so sehr beim Abbau sondern vor allem bei der Weiterverarbeitung und den Zwischenprodukten.
00:08:08: Das heißt, die Abhängigkeit von Rohstoffen ist eigentlich komplexer als wir das im ersten Moment vielleicht annehmen.
00:08:14: Ich sage immer, es geht ja nicht darum sich zu diversifizierenden Rohstoffquellen sondern wir müssen unsere ganzen Lieferketten diversifieren und nicht nur bei den Rohstoffen.
00:08:22: Was bringt uns wenn wir jetzt beginnen würden in Österreich Lithium abzubauen wo ja auch immer wieder Diskussionen gibt rund um ein Projekt in Kärnten oder wenn wir die selten Erdnetzen Schweden abbauen aber dann immer noch der Abhängigkeit von China haben um das aufzubereiten was mitunter hier gar nicht mehr die Expertise gibt das zu tun beziehungsweise die großen Betriebe wie man das tagtäglich umsetzt schweige denn, dass dann die weiterverarbeiteten Produkte auch nicht in Europa hergestellt werden können?
00:08:48: Also dieses Thema muss man wirklich strategisch über die gesamte Lieferkette denken wenn wir hier diese Herausforderung mit einem eigenen Kapazitätsaufbau entgegnen möchte.
00:08:57: Und Sie glaube ich schließen auch daraus das es für Länder wie Österreich sehr schwierig ist in Industrien die abhängig sind von solchen Stoffen Wettbewerbsvorteile überhaupt aufzubauen, auch wenn man zum Beispiel was jetzt technologisches Wissen oder Ausbildung oder so sehr große Vorteile eigentlich hätte.
00:09:13: Genau, also wir haben in einer Studie für die selten Erden haben uns das genauer angeschaut.
00:09:18: Weil eben diese Rohstoffe gehen in sehr viele unterschiedlichen Produkte rein.
00:09:22: Das sind jetzt nicht nur die Batterien sondern quasi alles dass auch in der Elektronik was bewirkt ist etwas besonders besondere Materialeigenschaften hat, dass es besonders widerstandsfähig ist... schön leuchtet, irgendwelche spezifischen Eigenschaften.
00:09:34: Gruppe einfach gesagt gehen eigentlich immer auf seltenerden Materiale zurück.
00:09:38: und wenn man sich da anschaut in welchen von diesen komplexeren Produkten haben sich europäische Länder erfolgreich eine Exportindustrie aufgebaut dann sieht man dass das imso weniger wahrscheinlich ist, desto mehr man hier diese selten Erdabhängigkeiten hat.
00:09:52: Man hängt ja sozusagen am Tropf von China an den Exportrestriktionen die aus China kommen.
00:09:56: Man kann sich das so vorstellen wenn ich in Europa produziere die selten Erden für irgendetwas verwenden möchte, dann muss ich da einen Ansuchen nach China schicken und auch genau angeben wie ich was damit herstelle.
00:10:07: Also die wissen wahrscheinlich besser, was die europäischen Unternehmen mit den seltenerden in Europa anschauen.
00:10:13: Das ist wahrscheinlich besser bekannt in China als bei uns.
00:10:16: Und damit können sie natürlich auch den Markt kontrollieren.
00:10:18: wenn zum Beispiel es doch so ist dass man irgendwelche über irgendwelchen Projekte das woanders abzubauen ernsthaft nachgedacht wird dann wird einfach der Output erhöht, dadurch wird der Preis insgesamt billiger am Weltmarkt.
00:10:32: Dann werden diese Projekte vielleicht nicht mehr finanziell tragbar und all das verursacht eine Reibung oder eine Planungsunsicherheit für die Unternehmen, dass sie ... dann einfach die leichtere und sinnvolle und rationalen Möglichkeit ist gut.
00:10:45: Dann kaufe ich dieses Vorprodukt halt günstig in China ein, dass sich selber diese Kapazität aufbauen und damit in weiterer Folge wenn ich jetzt nicht einmal den Status groß sozusagen abdecken kann, dann gibt es damit natürlich auch weniger Entwicklungen dann als in Richtung innovativer und neuer Produkte.
00:11:00: Und all das hängt am Ende darin zusammen, dass wir hier dadurch da sich ja dieser Produktionsschritte mehr und mehr weg verschoben haben aus der EU Auch einfach damit das Wissen fehlt und man müsste ja eigentlich so Das Spiel umdrehen, wie das uns China in den letzten Jahrzehnten vorexerziert hat.
00:11:16: Wie es geht nämlich über Giant Ventures.
00:11:18: Dass man sagt okay dann machen wir das doch zusammen und dass auch zum Beispiel die für die Verarbeitungsschritte, die bei uns nicht mehr so gebräuchlich sind, dass man das zusammen mit chinesischen Unternehmen macht und das wieder zu lernen und denen im Gegensatz dazu zum Beispiel einen Marktzugang in der Europäischen Union gibt.
00:11:35: Ich höre da ein bisschen raus, weil wenn bei uns über Industriepolitik gesprochen wird dann geht es oft um den Standort.
00:11:40: Es geht um Steuern, es geht um Lohnkosten und Infrastruktur aber eigentlich nie um Lieferketten oder so Rohstoffabhängigkeiten.
00:11:48: müsste das nicht auch industriepolitisch also ganz zu allererst gedacht werden?
00:11:52: Ich meine spielt natürlich mit rein!
00:11:54: Weil die Subventionierung in China und da wird auch damit geschaffen dass dort die Betriebe zum Beispiel viel günstigeren Zugang zu Strom bekommen viel niedrigeren Industriestrompreise und dann kommen die günstigeren Arbeitskosten natürlich dazu.
00:12:08: Aber es stimmt natürlich dann insofern, dass wir hier diese Themen sehr häufig nicht als die auf der geopolitisch-strategischen Ebene begreifen wie das anderswo der Fall ist.
00:12:18: Insbesondere im Kino, das heißt gerade in Europa aber auch in Österreich gibt's zum Beispiel sehr viel Förderung in der Forschung, aber das wird über zig unterschiedliche Instrumente fließt sozusagen in unterschiedliche Richtungen und da fehlt häufig die koalrente.
00:12:31: Zusammenhänge der Strategie und das müsste man alles eben unter einen Ziel... dann unterordnen, dass wir am besten auf europäischer Ebene festlegen und sagen, wir wollen jetzt hier und dort Leitmärkte errichten.
00:12:43: Wir setzen auf diese und jenen Technologien der übernächsten Generationen und dann systematisch sich anschauen, was für Lieferketten brauchen wir?
00:12:52: Was für Unternehmen brauchen wir?
00:12:53: haben die bestehenden Strukturen und damit man sich in die Richtung entwickeln
00:12:58: kann.".
00:12:59: Und dem widerspricht dieses in Europa häufig kurzfristige Denken des Denken Legislaturperioden, weil wir sehen auch woanders das dauert mit unter Jahrzehnten solche Industrien aufzubauen.
00:13:10: Das ist der Partner in langem Atem und ich denke da fehlt häufig in Europa.
00:13:14: Ich mag noch ein Beispiel aus Ihrer Forschung aufgreifen.
00:13:17: Sie haben es auch schon angesprochen, nämlich Batterien.
00:13:19: Auch da glaube ich sind über fünfundinzehnt Prozent des globalen Marktes zentriert in China, Südkorea und Japan.
00:13:26: Das ist ja auch für Österreich bekanntermaßen wichtiges Automobilzulieferung wichtige Branchezentrales Thema.
00:13:33: was bedeuten dann solche Abhängigkeiten speziell jetzt?
00:13:36: konkrete Branchen.
00:13:37: Also wir haben ja gesehen, dass Europa in den letzten Jahren versucht hat sozusagen eine eigene Batterieindustrie aufzubauen.
00:13:43: das hat bislang nicht geklappt.
00:13:44: im Gegenteil des Sinn.
00:13:46: mit Northworld ist ein prominenter Vertreter der de facto gescheitert.
00:13:49: dahinter steckt, dass es in China eine vielfache Überkapazität gibt.
00:13:54: Die auch dadurch kommt das hier einfach ja stark subventioniert worden ist.
00:13:58: Das heißt da hat man dann in der europäischen Industrie auch gar keine Chance zu konkurrieren und die betrifft uns das natürlich, Batterien für die Elektromobilität hier eine sehr starke Abhängigkeit haben.
00:14:12: Ich glaube, über ninety-fünf Prozent der Marktenteil kommt auf chinesische Unternehmen und das ist dann einer der Beispiele auch wo die eben wohnen die Abhängigkeiten noch einmal stärker auf der auf der Ebene weiterverarbeiteten Produkte ist als es bei den Rohstoffen selbst ist die wir für diese Batterien brauchen.
00:14:27: Ja, was heißt das jetzt?
00:14:28: Wir haben versucht uns... Also was können wir dagegen tun sozusagen und wir haben da eine Studie gemacht wo wir versuchten um das einerseits davon anzuschauen wie ist das Struktur der Lieferkeiten von unterschiedlichen Batterietechnologien?
00:14:40: aber auch was wissen wir.
00:14:41: Wo wir Unternehmen haben die... Was für Fähigkeiten die haben, was für Interesse es haben, etwas für Marktpotenzialty zu sehen und da muss man dann irgendwie eine Schnittmenge finden.
00:14:50: Und bei den Batterien glaube ich müssen uns eingestehen dass bei den jetzigen Generationen der Zug quasi abgefahren.
00:14:55: Da werden wir es jetzt nicht schaffen in Europa da eine eigene, also jetzt im jetzigen gängigen Batterietechnologien aufzuholen und China überzuholen.
00:15:05: Es ist auch nicht nur China, da muss man von der USA sprechen.
00:15:08: Auch die gehen bei solchen strategischen Technologien natürlich strategisch vor und fahren sich hier auch ihre eigenen Lieferkeiten für Tesla und die anderen Unternehmen natürlich auf.
00:15:17: Und das heißt für Europa würden wir dann als sinnvolle Strategie zu sehen, dass auf zwei Ebenen zu begreifen.
00:15:23: Das eine anstatt versuchen jetzt bei der jetzigen Batterie-Technologie hier eine Dasein aufzuholen, sondern sich zu überlegen okay was sind die nächsten und übernächsten Batterietechnologien.
00:15:36: Wo haben wir denn weniger Rohstoffabhängigkeiten?
00:15:39: Wo haben Wir Unternehmer in Universität den Forschungsökosystem das dazu beitragen kann um da koordiniert reinzugehen.
00:15:45: Da geht es auch wieder darum dass man hier das über Innovationen auflösen kann.
00:15:49: diese Abhängigkeit und das wird uns nur gelingen wenn wir das auf europäischer Ebene koordiniert tun.
00:15:55: Das ist das klassische technologische Leapfrogging,
00:15:57: d.h.,
00:15:57: dann müssen wir jetzt eine Batterie- oder Technologiegeneration überspringen und schauen uns über einen nächsten besser aufgestellt sind.
00:16:04: Die andere Möglichkeit was kurzfristiger Abhilfe schaffen kann und was wir sehr spannend finden, ist die Wiederverwendung von Batterien.
00:16:11: Da steckt dahinter dass man wenn die Batterien ausgebaut werden und am Ende ihres Lebenszyklus im Auto sind immer noch eine Kapazität von achtzig Prozent haben.
00:16:20: Das nächste ist diese Batterien ja eine sehr große Menge an wichtigen Materialien beinhalten, aber sehr schwer zum Recyceln sind.
00:16:30: Da könnt man es lange über Produktstandards reden die man dann bräuchte damit man die Batterie leicht auseinandernehmen kann und dann die Rohstoffe wieder ausbauen kann.
00:16:38: Aber jetzt ums kurz zu machen nachdem wir so etwas in Europa nicht haben und es wahrscheinlich auch gute Gründe gibt weswegen man das sehr genau überlegen muss wie man sowas einführt, aber kann man auch noch besprechen wäre es sinnvoller die Batterien doch in anderen Settings zu verwenden.
00:16:52: Was kann ich zum Beispiel tun?
00:16:53: Ich nehme mehrere dieser Auto-Batterien, schnall die sozusagen an Container zusammen und habe dann eine mobile Stromsprecher Einheit.
00:16:59: Die kann man dann z. B mit Photovoltaikanlagen koppeln.
00:17:02: In Österreich haben zwei Drittel der installierten Photovoltage Anlagen keine Stromspeicher Einheit.
00:17:07: damit kann man den Strom der Taxi produziert wird einspeichern in diesen Batterien und abends überverwenden.
00:17:14: Und da gibt es tatsächlich Unternehmen, die hier die Fähigkeiten haben und das Interesse haben so was zu tun.
00:17:20: Es gibt ja noch keine existierenden Geschäftsmodelle – das ist hier könnte man europäische Leitmärkte etablieren – und gleichzeitig unsere Rohstoffabhängigkeit verringern.
00:17:28: Also das ist ein, denke ich, ein nettes Beispiel wie man Win-Win-Wins schaffen kann.
00:17:33: Das heißt dass wir uns sowohl auf der Nachhaltigkeitsdimension stärken können als auch auf der Versorgungssicherheitsdimension.
00:17:40: Natürlich wäre es bei den Rohstoffen am wünschten Wertesten, wenn wir hier überhaupt die Abhängigkeiten dadurch reduzieren, dass man das immer zirkulärer macht.
00:17:46: Dass man nicht nur die Produkte wiederverwendet sondern auch die Rohstoffe drin recyceln kann.
00:17:53: Da ist aber das Problem.
00:17:54: dann muss das Produkt quasi an jeder Stelle des Lebenszyklus so gebaut und so konstruiert werden, dass das möglich ist.
00:18:01: Das passiert jetzt nicht.
00:18:03: Das passiert auch nicht, weil es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist das zu tun.
00:18:06: Sonst würde es ja, sonst hätten die Unternehmen mehr Interesse das zu machen.
00:18:10: D.h.,
00:18:10: das müsste man dann teilweise wieder über kleine, teile Regulierungen machen und die Bremsen natürlich diese Innovationszyklen.
00:18:17: d.h.
00:18:18: wenn ich jetzt vorgesagt habe, dann müssen wir uns überlegen wie können in die übernächste Batterie, Technologie-Generation gehen.
00:18:25: Wenn wir klar wäre es wünschenswert da jetzt mitzudenken okay dann machen wir das so dass wir dieses Produkt auch und die Rohstoffe darin noch wieder vollständig recyceln können.
00:18:33: nur wenn da dass dann auf Kosten unserer Innovationsgeschwindigkeit geht, dann bringt uns das ja auch nichts.
00:18:39: Und da sind so die ganz schwierigen Abwägungen, die man dann am Ende zusammen mit der Industrie sehen muss.
00:18:44: was ist da tatsächlich ein Weg, der funktioniert?
00:18:47: und da wird es dann einfach sehr schnell, sehr technologisch spezifisch um zu schauen welche Modelle können hier überhaupt funktionieren.
00:18:54: Zu diesen ganzen Möglichkeiten und Schwierigkeiten mag ich gleich kommen?
00:18:58: Ich mag noch kurz beim Wie soll ich sagen, beim Krisenpotenzial dieser Abhängigkeiten bleiben?
00:19:02: Also wir haben ja jetzt gerade alle erst gesehen durch die Blockade der Straße von Hormus, wenn so globale Engstellen wie schnell die Schlage entwerden können.
00:19:11: Ist jetzt die Situation bei kritischen und strategischen Rohstoffen diese Abhängigkeit?
00:19:16: Ist sie damit vergleichbar oder ist das eine andere Art von Risiko?
00:19:20: Dahinter steckt dasselbe strukturelle Verwundbarkeit.
00:19:23: Das heißt, wir haben ja auch bei den Energieprodukten über dem jetzt noch nicht gesprochen oder das ist ja genau so als der Degelschabhängigkeit da geht es nur ums Öl und Gas wo man wissen, dass ca.
00:19:31: zwanzig Prozent hier durch die Straße fahren muss durchgehen.
00:19:34: und auch da wenn hier global die Mengen fehlen dann fehlen bei uns in Europa vielleicht nicht zuerst die Mengen, aber der Preis geht nach oben.
00:19:40: Weil es dieses Knapppett-Signal gibt und das macht natürlich das Umfeld für die Industrie ja auch herausfordernder.
00:19:46: Das ist natürlich klar.
00:19:47: eine kritische Abhängigkeit wenngleich hier was ein bisschen anders ist im Vergleich zu dem was wir jetzt mit den Rohstoffen gesprochen haben ist dass es hier die Art und Weise wie das geopolitisch bedient wird und bespielt wird natürlich eine andere ist.
00:19:59: Wir haben prinzipiell eine strukturelle Verwundbarkeit dass wir davon kritische Abhilchkeiten haben.
00:20:05: Nur bei Straße von Hormuz gibt es einen Krieg, wo niemand wirklich versteht wie so's den gibt dazu dieser Blockade geführt hat während wir bei anderen halt bei den Rohstoffen hier wirklich um langfristige Industriestrategie quasi geredet haben.
00:20:18: Aber darüber hinaus ist das denke ich auch ein nettes Lehrbeispiel, dass man sieht wie vielschichtig und global diese Abhängigkeiten und die Abhängigkeitsnetzwerke sind hier dahinter stehen.
00:20:29: Weil neben den Abhängigten beim Öl- und Gas ist es auch so, dass viele Produkte als Nebenprodukte bei der eben in der Erdölindustrie anfallen, die dann wichtige Industrieroststoffe bilden.
00:20:41: also ein wichtiger solcher Rohstoffe ist zum Beispiel die Schwefelsäure.
00:20:46: In der Verarbeitung vom Öl wird das Schwefel quasi rausgenommen.
00:20:49: Diesen Schwefel verwendet man dann als Input, um Schwefelsäure zu produzieren und die ist ein ganz wichtiger Ausgangspunkt für viele andere industrielle Prozesse.
00:20:58: Also das Schwefel säure brauche ich etwa für die Hersteller von Düngemitteln aber ich brauch es... eben auch in der Verarbeitung von kritischen Rohstoffen, insbesondere bei Kupfer.
00:21:07: Das heißt wenn man das nachverfolgt ist die Kette dass der Schwefel der aus dem Golf exportiert wird viel davon geht nach China.
00:21:14: dort wird dann den Schwefelsäure weiter verarbeitet.
00:21:17: diese Schwefersäure geht dann wiederum nach Chile wo dieser Schwefellsäure verwendet wird um Kupfe abzubauen.
00:21:22: dieses Kupffer landet dann bei den Batterienherstellern den USA und in China.
00:21:27: Die machen dann die Autobatterie wie wir schon besprochen haben denn früher später bei unserem Marktland.
00:21:32: Und so frisst sich dieser Blockade der Straße von Hummus jetzt langsam Stufe für Stufe durch die Lieferkette.
00:21:41: wie lange uns dieser Blockade von Hummus noch beschäftigen wird.
00:21:44: Weil jetzt ungefähr mit Beginn Mai, also dann doch ungefähr zwei Monate nachdem diese Krise begonnen hat, hat China eine Exportrestriktion auf Schwefelsäure gemacht.
00:21:55: Das heißt dort wird keine Schwefelseure mehr exportiert.
00:21:57: Wir sagen wir brauchen diese Schwefelseure für unsere dünne Mittelproduktion um die Bevölkerung zu
00:22:02: ernähren.".
00:22:03: Also jetzt beginnt es dann, dass die Schwefelseure-Exporte aus China hinuntergehen werden.
00:22:09: Das wird in ein paar Wochen bis Monaten, wird man das dann in Chile in der Kupferproduktion spüren und so frisst sich das über Monate hinweg durch die Lieferketten.
00:22:16: und das wären wir also die möglichen Verwerfungen und Materialengpässe, die werden uns noch in den nächsten Jahren damit beschäftigen.
00:22:24: Das ist natürlich auch etwas, was die Unternehmen in den Krisen der letzten Jahren wahrgenommen haben.
00:22:28: Also wenn wir denke ich jetzt an die Corona-Pandemie und an die russische Invasion in der Ukraine und das hat auch was Gutes in dem Sinne dass die Unternehmen schon häufig gelernt haben mit diesen Turbolänzen umzugehen weil dieser ja Verwerfungen ist dann gibt sie die Senden an Schockwellen über Jahre hinweg durch die Lieferketten und da haben Die Unternehmen, die es jetzt noch gibt haben Strategienentwicklung mit diesen Turbulenzen umgehen zu können.
00:22:52: Und das wird viel natürlich auch unter große Kraft anstrengend oder bedeiligten Unternehmern.
00:22:57: Aber es wird viel von diesem ganzen Verwerfen rauspuffern können aber sicher nicht alles weil irgendwann fehlen dann die Mengen und dann wird man auch dass in der Batterieproduktion spüren wenn ein paar Monate vorher die Straße für einen Hormuz zugegangen ist.
00:23:09: Jetzt haben Sie gerade nochmal schön die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten erklärt.
00:23:15: Jetzt soll ja eigentlich gerade die Energiewende uns unabhängiger, nachhaltiger Resilienter machen.
00:23:21: Jetzt brauchen wir für diese Energiewände viele von diesen Rohstoffen über die wir schon gesprochen haben, Lithium und seltene Erden
00:23:27: usw.,
00:23:28: tauschen wir da jetzt eine Abhängigkeit, die unforteilhaft ist gegen eine andere aus, die auch unforteilshaft ist?
00:23:35: oder wie kann man dieses Sperrnungsfeld auflösen?
00:23:38: Gewissermaßen machen wir das schon, dass wir hier diese Abhängigkeiten einfach abtauschen.
00:23:41: Aber der springende Punkt ist, wir haben andere Möglichkeiten, die Abhängigkeit zu reduzieren und das muss man jetzt bei der Energiewände natürlich mitdenken.
00:23:50: Bevor wir mal zu diesen Rohstoffen kommen, was wir jetzt gerade sehen, ist ja auch viele der Abhängigkeiten beim Erdgas sich zu den USA hinverschieben.
00:23:59: Das wird wahrscheinlich eher nicht die Lösung sein, geopolitischen Unruhe herrten, nämlich die Golfregion ersetzt mit einem anderen geopolitischen unruhe härt.
00:24:07: Nämlich die USA, wo dann immer neue kreative Solidien herkommen.
00:24:11: Aber bei den Rohstoffen wir haben schon kurz erwähnt hat man natürlich Möglichkeiten, die man beim Erdöl und dem Erdgas nicht hat, nämlich das ist die Wiederverwendung und das Recycling.
00:24:20: Und dieses Potenzial zur Zirkularität ist da natürlich ein entscheidender Vorteil, den man halt auf den Boden bringen muss.
00:24:27: Was meine ich damit?
00:24:27: Wir haben schon darüber gesprochen, dass es technologisch gar nicht so einfach hier wirtschaftliche marktkonforme Lösungen zu finden, dass das auch funktioniert.
00:24:36: Aber da arbeiten sehr viele dran und das muss man entsprechend fördern unterstützen.
00:24:42: Die andere Seite ist natürlich, dass diese Entwicklungen ja auch die anderen Marktteilnehmer sehen.
00:24:47: Das heißt genauso haben natürlich chinesische Produzenten, US-Produzenten natürlich einen Anreiz hier Verpflichtungen abzuschließen, dass wenn man bei ihnen die Produkte bezieht dann auch die Altprodukte wieder zurückkommen weil Wir sehen das natürlich auch und wollen sich hier das geopolitische Druckmittel erhalten, dass sie mit diesen Rohstoffen haben.
00:25:03: Und da braucht es eine starke europäische Union um da entsprechend dagegen sozusagen den eine Position beziehen zu können und dann dafür zu sagen, dass man sich eben nicht in neue Abhängigkeiten begibt.
00:25:14: Und die Möglichkeit dazu gibt es, weil das ist einfach technologisch machbar.
00:25:18: Dass sich diese Stoffe im Prinzip wiederverwenden oder sogar recyceln kann was beim Erdölere und dem Erdgas nicht der Fall ist.
00:25:24: Bevor wir jetzt zur Zirkularität als Lösung kommen wenn man die europäische Politik verfolgt dann gibts noch eine andere große Lösungsstrategie die da verfolgs wird nämlich Diversifizierung.
00:25:34: also die europäischen Spitzenpolitiker sind auf der ganzen Welt unterwegs bemühen sich um Einhandelsabkommen nach dem anderen stichwort Diversifikierung.
00:25:44: Ist das ein Teil der Lösung?
00:25:46: Wie kann es funktionieren, wenn es für manchen Rohstoffen keine Alternativen gibt.
00:25:49: Ich meine, es ist definitiv ein Teil die Lösung.
00:25:52: Man muss ja einfach immer mit einem Maßnahmenmix arbeiten.
00:25:55: Wir haben es hier schon teilweise erwähnt aber vielleicht gut auch nochmal zusammenzustellen.
00:26:01: Also wie kann ich eine Abhängigkeit loswerden?
00:26:05: technologischen Ersatz finden, dann brauche ich häufig etwas Neues.
00:26:08: Das wäre dann.
00:26:08: Innovationen haben wir schon besprochen.
00:26:10: einfach über neue Technologien nachdenken wo ich diese Abhängigkeiten nicht habe.
00:26:13: Ich kann diversifizieren in mehreren Sinnen.
00:26:17: Ich kann nämlich schauen dass sich das Produkt aus einer anderen Quelle herbekommen.
00:26:21: Ich könnte aber auch schauen dass ich zum Beispiel andere Technologin verwende um es herzustellen.
00:26:26: Also diversifiziert kann nämlich sowohl geografisch Aber auch was für Technologie setze ich ein?
00:26:31: also wir können im Prinzip uns auch entscheiden Energie durch Atomenergie auf fossile Energietome Energie zu ersetzen, zumindest teilweise.
00:26:39: Und das andere was man natürlich hat ist der eigene Kapazitätsaufbau.
00:26:42: und dann haben wir noch die Zirkularität.
00:26:44: nicht jeder dieser Maßnahmen ist überall gleich sinnvoll.
00:26:46: da muss man genau reinschauen was macht wo einen Sinn und wo nicht.
00:26:49: Australien zum Beispiel ist ein sehr interessanter Handelsrahmen, weil die haben ein ähnliches Wertesystem wie wir.
00:26:56: Da kann man in der Vergangenheit gesehen stabile Beziehungen aufbauen.
00:27:00: das heißt dort für Produkte wie zum Beispiel beim Lithium kann man auch sagen okay dann schauen wir dass wir hier eine stabile langfristige Partnerschaft aufbaut und dann können wir zumindest das Risiko in diesem Bereich reduzieren.
00:27:12: bei anderen Bereichen ist vielleicht der eigene Kapazitätsaufbau sinnvoller und wieder beim Anderen muss man vielleicht neue Partnerschaften abschließen.
00:27:19: Mit Indien ist ein entsprechendes Handelsabkommen geschlossen worden.
00:27:22: Was ich da eins besonders spannend gefunden habe, ist dass es hier auch explizit um kritische Medikamente geht wo ja auch ein ähnliches Abhängigkeits-Thema hat und man muss ordentlich mitgedacht hat und schaut das dann zum Beispiel indischer... Chemieproduzenten, indische Pharma-Produzenten weniger regulatorischer Hürden haben und ihre Produkte in der EU auf den Markt bekommen.
00:27:40: Also das ist schon ein legitimes Mittel um Herabhängigkeiten zu reduzieren.
00:27:44: aber am Ende des Tages brauchen wir all diese Maßnahmen in einem sinnvollen Mix aufeinander abgestimmt.
00:27:49: Und dazu gehört eben auch die Zirkularität, die Kreislaufwirtschaft.
00:27:53: Sie haben da schon ein bisschen erklärt was es alles bedeutet also längere Nutzung oder die Wiederverwertung einer anderen Nutzungen Recycling.
00:28:01: Welche dieser Bereiche haben denn wie viel Potenzial und was davon?
00:28:05: ist kurzfristig realistisch, was es eher als langfristige Option zu
00:28:10: sein?
00:28:11: Es gibt auf europäischer Ebene schon Ziele im Critical Raw Materials Act hier bestimmte Recycling-Raten zu erreichen.
00:28:18: Weil mich jetzt nicht irrsinnst du gleich, dass sie bei fast keinem dieser Rohstoffe erreicht werden sollen.
00:28:24: Also tatsächlich stehen wir – muss man leider sagen beim Recyling sehr in den Kinderschuhen.
00:28:29: Das ist nichts, was kurzfristig gehen wird.
00:28:31: Aber es ist zumindest nicht auf der Ebene wie man's gerne hätte und damit signifikant zum Abhängigkeitsabhaus sozusagen zur Abhängigkeitselimination beiträgt.
00:28:40: aber – und wir haben ja schon ein paar Fallbeispiele besprochen – Wir hätten alles bereit um damit beginnen zu können!
00:28:47: Und ich denke das ist jetzt die wichtige Botschaft.
00:28:50: und auch dass das Learning, dass man aus den Turbulenzen der vergangenen Jahre ziehen muss, dass die Zeit des Handelns hier jetzt gekommen ist Wo man am sinnvollsten ansetzen kann, haben wir auch schon erwähnt.
00:29:00: Ich denke gerade bei dem Thema Elektromobilität, bei den Batterienthemen ist das aufgelegt einfach weil hier auch der entsprechende Rohstoffansatz sehr hoch ist.
00:29:09: aber haben wir uns schon gesagt hier wirklich eine neue Märkte zu etablieren wird mit unter Jahrzehnte dauern aber ein Grund mehr damit früher beginnen zu können.
00:29:17: Aber wie gesagt wenn es die einfache Lösung geben würde, die uns diese Abhängigkeiten schnell und billig eliminiert dann hätten wir sie ja schon gemacht.
00:29:27: Gerade diese Verzögerung beim Recycling, liegt das nur an der Technologie?
00:29:31: oder ist es auch so etwas wie dass es eben noch keine richtigen Geschäftsmodelle gibt?
00:29:36: Noch keine entsprechende Sammelinfrastruktur oder sowas in der Art.
00:29:40: Genau, also das ist die Schwierigkeit bei dem natürlich man muss dieses Potenzial für Recycling auch zur Wiederverwendung über jeden Schritt in der Wertschöpfungskette hinwegdenken.
00:29:50: Das heißt es geht jetzt nicht nur darum dass man... das ist das Take-Make-Waste-Modell, das heißt wir stellen das her ums einmal zu benutzen und dann werft man's weg sondern eben zum Beispiel wenn wir gleich mal ein paar Batterien brauchen da sind dann die Materialien in den Zellen drinnen müssen uns so verklebt sein dass sich diese Zellen nachher auseinander nehmen kann und dann überhaupt zu den Rohmaterialen hinkommen.
00:30:09: Wenn jetzt die Batterien aber nicht so hergestellt werden, dass sich diese Zähne leicht auseinandernehmen kann.
00:30:13: Dann macht es auch wenig Sinn hier über Recycling nachzudenken.
00:30:17: Jetzt ist die Frage wie kann man so etwas befördern?
00:30:20: Und da gibt's eine Sache, die ich sehr spannend finde und was ja auch verstärkt kommen wird in den nächsten Jahren natürlich der digitale Produktpass.
00:30:27: also da wird auf EU-Ebene geplant für... Also da geht man sozusagen systematisch dann die Produktgruppen durch und schaut das man nachvollziehen kann wo die Materialien herkommen, die am Ende ein Produkt drin sind.
00:30:40: Da beginnt man vielleicht einmal mit Möbeln und natürlich für Stahlprodukte ist das relevant weil auch da wollen wir viel recyceln dann mit der neuen Lichtbogenofen-Technologie, die jetzt aufgebaut wird.
00:30:50: Also eigentlich ist der Lichtboggenofen nicht neu aber wir beginnen da jetzt sagen ernsthaft die Kapazität aufzubauen.
00:30:56: in Europa und Österreich Und das heißt überall dort brauche ich als erstes einmal irgendein System um nachvollziehen zu können was ist da wo?
00:31:05: Auf welche Weise dieses Produkt gekommen Und dann kriegt man schon mit.
00:31:10: Das klingt schon mal nach Bürokratie und damit hat man da schon mal ein schweres, muss man ja einen Nachteil sozusagen solche Modelle gegenüber der Industrie verkaufen zu können als Regulator.
00:31:21: weil dort wird natürlich auch zurecht bei vielen Regulierungen die wir auf EU-Ebene gesehen gesagt haben, dass wir einfach ein bisschen überzogen haben mit der Bürokratei und das ist das Spannungsfeld hier wichtig festzuhalten Auch bei bestimmten Produktgruppen, Stahl haben wir schon erwähnt auch bei bestimmte Verbundstoffe Wiederverwendungen von den Batterien.
00:31:40: Dass es hier sehr wohl schon konkrete Vorstellungen gibt wie viele Leitmärkte auch schon können und wie die Anrät-Systeme geschaffen werden können damit das auch das Markt konform passiert und dass wir auch die Technologien haben das zu tun.
00:31:54: Und das wird nicht überall funktionieren aber bei den Erwinden Beispiel kann das schon funktionieren und dann ja lohnt es sich ja auch das entsprechend anzuschieben
00:32:03: Selbst wenn jetzt die Umsetzung von vielen, von diesen Dingen, die offensichtlich gerade noch rudimentär erst vorhanden sind gelingt.
00:32:11: In welchem Ausmaß wird es denn gelingen durch Kreislaufwirtschaft unseren Rohstoffbedarf tatsächlich zu decken?
00:32:18: Also ich kann mir schwer vorstellen dass wir immer nur die gleiche Menge an Rohstoffe hin und her recyceln und gar nichts mehr Neues brauchen werden.
00:32:26: Das ist eine Frage, die glaube ich niemand so wirklich beantworten kann.
00:32:29: Ein Gebiet wo wir uns das genauer anschauen ist beim Stahl.
00:32:32: Wieso?
00:32:32: Weil der Stahlsektor ist einer der Sektoren, die am meisten Emissionen ausstoßen.
00:32:38: Das heißt weltweit sind es gleich mehr als zehn Prozent.
00:32:41: in Österreich mit einer starken Stahlindustrie, sieh man eher bei fünfzehn- sechzehn Prozent.
00:32:46: und deswegen gibt's da eine Idee das man Stahl herstellt indem man alten Schrott recycelt.
00:32:52: Da kommt uns zum Beispiel die Lichtburger Ofentechnologie mit ins Spiel.
00:32:55: Und da kann ich im Prinzip rein theoretisch CO²-Nutralstahl produzieren, dazu brauche ich zwei Sachen.
00:33:00: Ich brauchte grüne Energie, dann kommt der Wasserstoff ins Spiel und ich brauch den Schrott, den ich Recycling nicht wiederverwenden kann.
00:33:06: Jetzt beginnt es aber mit dem Problem nämlich erstens einmal haben wir genügend Schrott den wir dafür recyceln können.
00:33:13: Da ist von Region zu Region unterschiedlich, Europa sind unsere greifere Länder oder entwickelte Länder.
00:33:19: da kommen wir tatsächlich jetzt in eine Phase hinein dass wir insgesamt nicht mehr an Stahl brauchen.
00:33:24: das heißt wir haben einen Stahlstock der steckt drinnen in den Autos in den Gleisen in den Gebäuden Aber wir bauen jetzt nicht viel mehr.
00:33:32: Wir bauen noch nicht viele Autos, weil die Bevölkerung nicht so wach ist in Europa.
00:33:36: Da hätte man an sich die Mengen, dass man sagt okay da könnten wir von diesem Take-Make-Waste-Modell in ein zirkuläres Modell gehen und einfach den Stock, den wir haben an Stahl ständig neu recyceln.
00:33:47: Jetzt kommt auch der Problem ins Spiel.
00:33:48: Stellen wir uns mal einen Auto vor?
00:33:50: Was macht man wenn man das Auto verschrottet?
00:33:52: Dann presst man es zusammen zu einem Würfel wie man häufig sieht.
00:33:55: dann werden die Kupferkabel werden in das Stahl mit reingepresst.
00:33:59: Da kommt es zu Kupferverunreinigungen im Prozess.
00:34:02: und wenn ich jetzt recycelten Stahl herstellen möchte, dann brauche ich weniger als Null, ein oder Null-, fünf Prozent Kupfe an diesem Stahl.
00:34:11: ansonsten kann ich keine flachen Bleche machen.
00:34:13: Das sind zu viele Verunreinnigungen durch, dass sich eine schöne neue flache Schalbleche machen kann die man dann wiederum in der Automobilindustrie braucht.
00:34:20: Und da ist genau das, was ja nicht nur darum geht.
00:34:22: Haben wir genügend Mengen überhaupt in Zirkulation?
00:34:24: Sondern haben wir die auch in einer Qualität in Zirculation, dass wir sie für die Zwecke verwenden können, die wir sich brauchen.
00:34:32: und dann kommen diese zirkulären Lösungen mit ins Spiel.
00:34:34: Weil man muss dafür sagen, dass das Auto nicht einfach blindlingsverschrottet wird und die Kupferkabel in den Stall reingepresst werden sondern muss man das so bauen, dass man hier leicht den Stall rausnehmen kann um ihn gleich wieder im Lichtbogenofen einen neuen Stall zu verwenden.
00:34:49: Der Ausmaß zu dem es gelingen wird, wird entscheiden wie viele Emissionen wir dann zum Beispiel in der energieintensiven Industrie wieder Stahlindustrie einsparen können und um dasselbe Emissionsziel zu erreichen nicht woanders.
00:35:02: Dann einspannen müssen wo das mit Untertreuern oder Aufwendiger ist.
00:35:05: Und genau deswegen sind diese zirkulären Modelle die jetzt von vornherein zu entwickeln so wichtig.
00:35:10: und das wird nur.
00:35:12: ich sehe keinen anderen Weg als das über zirkuläre Partnerschaften in der Industrie beginnt.
00:35:19: Weil die Stahlhersteller schließen jetzt strategische Partnerschaft mit den Automobilunternehmen oder Unternehmen, die Windturbinen herstellen wo sie sich jetzt schon überlegen können wie wir diesen Stahl nach wiederverwenden Aber es uns gelingt solche Modelle zu etablieren.
00:35:33: Das Kupferproblem beim Stahl war da jetzt nur eins, wir haben auch schon über die Batteriezellen und wie sie verklebt sind gesprochen.
00:35:38: Und dann geht's um sehr spezifische technologische Herausforderungen, die kann ja kein... Ja, wird dir niemand auf Regulationse eben so leicht antezipieren können oder die Unternehmen reinrennen.
00:35:47: Deswegen muss man einfach einen Umfeld schaffen und das insentivieren dass die Unternehmen unter sich es schaffen solche Lösungen marktkonform zu entwickeln und politisch entsprechend der Anreizsysteme zur Verfügung stellen, damit das insbesondere am Anfang der Entwicklung auch tatsächlich passiert.
00:36:03: Das eine wo es da eben heikel wird sind quasi technologische Details, wo es natürlich als leider total schwieriges Einsicht zu gewinnen worum's dann genau geht.
00:36:13: Das andere was ich jetzt ein bisschen raushöre ist ja doch dass auch das tatsächliche Geschäftsmodell dann ein ganz anderes sein wird auf vielen Ebenen?
00:36:21: Das ist natürlich auch eine Chance weil es besteht also die Chance neue neue Märkte zu erschaffen.
00:36:25: Wir haben jetzt noch keinen Markt, der sich für eine Sekundärverwendung von Autobatterien einsetzt.
00:36:31: Diese Nische gibt es noch nicht.
00:36:32: Die könnten jetzt neue Unternehmen befüllen die dann mit unter vielleicht Unternehmens sind, die in der Automobilzulieferindustrie waren und Teilen für den Verbrennungsmotor gearbeitet haben, die jetzt vielleicht nicht mehr so stark benötigt werden oder die wissen wie man solche Fertigungshallen hinstellt damit man diese Batterie wieder Verwendung machen kann.
00:36:52: Und genau darum geht es, wenn wir sagen da könnten jetzt Leitmärkte geschaffen werden und sagen okay hier kann man sinnvolles Modell entwickeln.
00:37:00: Wir haben die Unternehmen, die das Know-how haben und die muss mal so ein bisschen anschieben damit dass dann von sich austragfähig wird.
00:37:07: Sagen wir mal Österreich in zehn Jahren welche Zielsetzung wäre dafür österreich realistisch?
00:37:13: um wie viel weniger könnten wir abhängig sein?
00:37:18: Was müsste jetzt dazu in den kommenden Monaten und Jahren unbedingt passieren?
00:37:23: Also es braucht einen Blumestrausenmaßnahmen.
00:37:25: Wir haben schon gesagt, wenn wir jetzt letzten zehn Jahre das Benchmark hernehmen dann haben wir gesehen dass wir uns hier was die Konzentration also verschiedene Quellen haben, dass wir diversifiziert sind, dass sich das im Grunde zumindest nicht verbessert hat in vielen Bereichen eher verschlechtert hat.
00:37:40: Wir hatten beim Recycling kaum messbare Fortschritte gemacht und unsere Abhängigkeiten haben de facto zugenommen nämlich das haben wir am Anfang besprochen bei den weiterverarbeiteten Produkten Und auf allen diesen Ebenen müssten wir einfach Fortschritte machen und es ist innerhalb von zehn Jahren realistisch, also dass wir es schaffen.
00:37:55: Und aus unserer Meinung wäre eben das Batteriebeispiel ein Style geeignet sind zu zeigen.
00:37:59: hier können wir neue europäische Leitmärkte schaffen.
00:38:02: Wir sehen bei vielen von diesen zirkulären Technologien sind europäischer Unternehmen nach wie vor Marktführer.
00:38:08: Hier haben wir tatsächlich einen Potenzial, dass es zum Nutzen gilt.
00:38:11: Es geht darum, dass man auf regulatorischer Ebene gescheite Anrezzysteme macht damit so was passiert.
00:38:16: Nicht zu klein Teile kregulieren um die Innovationen dann abzuwirken aber schon strategisch auch mit den Förderprogrammen in diesem Graf und runter auf europäische Ebenen zu sagen okay hier sind jetzt Bereiche da können wir gezielt reingehen weil klar ist auch was uns im nächsten zehn Jahr nicht gelingen wird es alle diese Abhängigkeiten abzubauen.
00:38:34: Aber deswegen Nachdem uns diese Abhängigkeiten aber geopolitisch erpressbar machen, brauchen wir einen Gegendruckmittel.
00:38:40: Rein spieltheoretisch!
00:38:41: Das heißt von daher müssen wir uns auch da schon ok wie können wir es bewerkstelligen dass wir dann nicht zwischen den USA und den China aufgerieben werden die schauen das sich jetzt alle ihre in souveränen Rohstoffzugriff aufbauen sozusagen und dass wir da in Europa, in der Mitte dazwischen aufgerieben werden.
00:38:58: Und das können wir auch über neue Allianzen mit Wirtschaftsrahmen mit einer ähnlichen Werteverstellung machen.
00:39:05: Aus Australien haben wir schon gesprochen.
00:39:06: es hat eine viel beachtete Rede vom Premier von Kanada gegeben die in eine ähnliche Richtung gegangen ist.
00:39:13: Südamerika gibt's einen Wirtschaftsraum den man hier zu nutzen kann und was ich mal wünschten würde ist, dass wir im nächsten zehn Jahren auf all diesen Ebenen messbare Fortschritte erzielen.
00:39:22: ob wir diese Preis sich für nur dreißig Prozent Recycling schaffen, wäre ich ein bisschen skeptisch.
00:39:26: Aber ich denke damit wir jetzt nicht komplett aufgerieben werden müssen wir auch nicht den ganzen Weg gehen und nur bei vereinzelten Rohstoffen und woanders dann schauen dass wir eben andere Technologien finden oder andere stabile Handelspartner.
00:39:39: Herr Klimek vielen herzlichen Dank!
00:39:40: Danke für die Einladung.
00:39:42: Das war's für heute.
00:39:44: Vielen Dank fürs dranbleiben und zuhören.
00:39:46: Spannende Analysen zum Weiterlesen finden Sie wie immer in den Schornots bis zum nächsten Mal.
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