Wie gefährlich ist das Ebolavirus? „Es braucht schon direkten Kontakt“
Shownotes
Dass sich Ebola weltweit ausbreiten könnte, davon gehen Experten nicht aus. Warum das so ist, erklärt in dieser Podcast-Folge von „Was wichtig ist“ der Infektiologe Christoph Steininger. Das liegt vor allem am Übertragungsweg des Virus. Insofern wäre auch die jüngste Nachricht einer noch abzuklärenden Infektion eines Uganda-Rückkehrers nach Oberösterreich kein Grund zur Beunruhigung für die öffentliche Gesundheit.
Welche konkreten Probleme der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo bzw. in Uganda mit sich bringt und warum es theoretisch einfach ist, Erkrankte zu isolieren, diese Maßnahme vor Ort aber oft auf Widerstand stößt, darüber spricht Steininger in dieser Folge. Der Ebola-Ausbruch zeige außerdem deutlich, warum es ein Problem ist, wenn Staaten wie die USA die finanzielle Unterstützung für die Weltgesundheitsorganisation WHO zurückfahren. Und auch Symptome und die Erkrankung selbst beschreibt der Infektiologe in „Was wichtig ist“. Behandlung, Impfung? Für die jetzt grassierende „Bundibugyo“-Variante des Virus gibt es keine.
Gast: Dr. Christoph Steininger, Infektiologe und Reisemediziner, Professor an der Meduni Wien Moderation: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
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00:00:05: Die Presse.
00:00:10: Ein Ebola-Virus gegen das weder Impfung noch Medikament hilft, ein Land in dem Krieg herrscht eine Weltgesundheitsorganisation WHO die mit massiver Unterfinanzierung kämpft.
00:00:22: Sie sehen der Ebola Ausbruch im Osten der demokratischen Republik Kongo ist bemerkenswert aus vielen Gründen und es gefährlich.
00:00:31: Herzlich willkommen bei Was Wichtig Ist.
00:00:33: Mein Name ist Clemens Patek, schön dass Sie heute wieder zuhören!
00:00:37: Ja natürlich stellen wir uns alle die Frage hat dieser Ebola-Ausbruch das Potenzial für eine Pandemie?
00:00:43: und mittlerweile sind sich eigentlich alle Expertinnen einig eher nein?
00:00:49: Doch das hilft den Menschen in der betroffenen Region recht wenig.
00:00:52: im Kongo gibt es mittlerweile mehr als neunhundert Verdachtsfälle und auch Dutzende Tote zu beklagen.
00:00:59: Für was wichtig ist, ordnet heute der Infektiologe und Reisemediziner Dr.
00:01:04: Christoph Steininger von der MedUni Wien die aktuelle Situation ein.
00:01:09: Mit welchem Ebola-Virus haben wir es zu tun?
00:01:12: Was hat der jetzige Ausbruch mit jenem vor über zehn Jahren in Westafrika zu
00:01:16: tun?!
00:01:17: Wir reden über Symptome, Übertragungen und die Probleme der Weltgesundheitsorganisation!
00:01:26: Herr Steiningern, danke dass Sie sich Zeit nehmen und herzlich willkommen bei «Was Wichtig Ist».
00:01:31: Danke für die Einladung!
00:01:32: Wir haben auch hier im Podcast sehr viel über Viren gesprochen.
00:01:35: Zuletzt war es das Hunter-Virus, ein bisschen das Andesvirus und wir haben hier auch schon gelernt dass wir genauer differenzieren müssen.
00:01:42: Und jetzt ist es auch beim Ebola Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo bzw.
00:01:47: In Uganda so, dass hier eine sehr spezielle oder wieder eine andere Art des Ebola-Virus ausgebrochen ist.
00:01:53: Vielleicht können Sie uns diese Art ein bisschen beschreiben und was an dieser Art anders ist als etwa beim Ebola Ausbruch ja vor über zehn Jahren im Westen Afrikas?
00:02:03: Also von der Biologie ist dieser aktuelle Ausbrug nicht wesentlich anders, als früher war es sich in der Zwischenzeit getan hat bis das Impfen entwickelt wurden gegen einige Subtypen vom Ebola Virus.
00:02:17: gegen dieses neue Virus gibt es da allerdings keinen Impfstoff.
00:02:23: Und das unterscheidet den aktuellen Virusstamm von dem klassischen Ebola-Virusstamm, sonst von der Biologie, von einer Übertragung und einem Risiko sind sich die unterschiedlichen Stämme recht ähnlich.
00:02:37: Es gibt ja insgesamt vier unterschiedliche Stämmer vom Ebola-virus, die alle zu den Filoviride gezählt werden Und alle vier werden hauptsächlich über Kontakt mit infizierten Tieren übertragen, initial und dann später wenn es zu einem Ausbruch kommt auch von Mensch zum Mensch.
00:02:58: Sie haben schon die Impfstoffentwicklung angesprochen aber das alles ist ja auf diese aktuelle Variante.
00:03:03: Bundy Budjo Aussprache auch etwas Neues für uns Journalisten.
00:03:07: Ist dir wieder erprobt, noch getestet?
00:03:10: Ja.
00:03:10: Also meine Lehrer haben mir immer gesagt die Kunst der Tropmedizin ist es, die Erkrankungen korrekt auszusprechen.
00:03:17: Da haben wir jetzt gerade wieder eine neue Herausforderung mit einem neuen Namen und einem neuen Virus.
00:03:24: Die Impfstoffe, die entwickelt wurden vor zehn, fünfzehn Jahren, wurden für andere Stämme entwickelt.
00:03:30: da gibt das scheinbar nicht viel Überschneidungen bei der Immunologie sodass die Impfstoffe, die zur Verfügung stehen leider wenig schützen oder gar nicht schützen wie in diesem neuen Subtyp.
00:03:42: Zu viel zu den schlechten Nachrichten.
00:03:44: vielleicht auch einige positive Nachrichten.
00:03:48: Die übliche Letalität von Ebola-Virus ist ja etwa sixty bis eighty Prozent also eine Mehrzahl der Infizierten überlebt die Infektion nicht Bei dem aktuellen Ausbruch, einem.
00:04:03: die Daten wissen nicht besser zu sein.
00:04:05: Da scheint es die Letalität so bei zehn-fünfzehn Prozent zu liegen soweit man das bisher beurteilen kann.
00:04:13: Das Problem ist ja bei diesen Ausbrüchen immer dass sie in sehr entlegenen Regionen auftreten In dem Fall jetzt an der Grenze zwischen der demokratischen Republik Kongo und Uganda.
00:04:24: Sie müssen sich vorstellen braucht's oft Tage bis man überhaupt in diese Region kommt Und auch Tage um von dort in einen Krankenhaus zu kommen, da bleiben sehr viele der Fälle unbeobachtet und unbemerkt.
00:04:38: Und auch leider
00:04:39: unbehandelt.".
00:04:40: Die
00:04:40: WHO hat ja auch gesagt man läuft dem Outbruch ein bisschen hinterher.
00:04:43: ist das ein Problem um den Ausbruch auch hier künftig in den Griff zu bekommen?
00:04:47: Das
00:04:47: Problem sehen wir eigentlich bei jedem dieser Ausbrüche, der alle paar Jahre mal auftritt.
00:04:53: Es ist eine große logistische Herausforderung.
00:04:56: die Straßen sind schlecht das sind abgelegene Regionen und das bedeutet dass die Nachrichts, dass es einen Ausbruch gibt und dafür braucht's einfach vorher einmal eine Ansammlung von Fällen diese Nachrichten dauert Tage bis Wochen bis Sübert zu den Zentralbehörden durchdringt bis dann die ersten Maßnahmen ergriffen werden, die WHO informiert wird und diese dann wieder Experten-Teams in dieser Region senden.
00:05:23: Und den Ausbruch abzuklären wie sie sagen auch herauszufinden um welches Virus es sich wirklich handelt.
00:05:30: ist es Ebola oder vielleicht Influencer?
00:05:33: dafür braucht man spezielle Labor Diagnostiker das braucht alles seine Zeit.
00:05:38: und dass es aufwendig und gerade in dieser Situation Nicht förderlich, dass die WHO gerade massive finanzielle Probleme hat.
00:05:47: Stichwort Austritt großer Geldgeber wie der USA.
00:05:52: und dazu kommt auch noch das Gerade in dieser Region ein Kriegdruckt.
00:05:58: Und heute erst wieder hat die WHO eindringlich an die Kriegsparteien appelliert, dass sie eine Waffenstillstand zustimmen damit die Hilfe wirklich ankommt und diese große Ausbruch eingedämmt werden kann.
00:06:12: Aber ich entnehme Ihrer Wortwahl auch, dass Sie jetzt diesen neuen Ausbruch, diesem neuen Stamm des Virus in eine Reihe von Ausbrüchen in den letzten siebzig Jahren stellen und das ist jetzt nichts was Sie anders beunruhigen würde.
00:06:25: Nein also wie ich als junger Virologe angefangen habe meine Ausbildung zu machen, habe ich schon interessiert über eine Reife von Ebola-Ausbrüchungen genau in dieser Region gelesen.
00:06:36: seitdem verfolge ich die Ausbrüsche immer wieder Und wir sehen das wirklich in Abstand von einigen Jahren immer wieder dort Ausbrüche auftreten.
00:06:47: Das ist grundsätzlich jetzt nicht besonders wichtig, dass solche Ausbräuche rasch erkannt werden und rasch eingedämmt werden.
00:06:56: Meistens ist es ja nicht so schwierig, weil die wichtigste Maßnahme ist, dass der Mensch zu Mensch Kontakt reduziert wird.
00:07:05: Ganz wichtig ist, Verstorbene von den Angehörigen noch gewaschen werden und gerade da infizieren sich sehr viele Familienangehörige.
00:07:17: Ein wesentlicher Hebel der WHO bei der Eindämmung dieser Ausbrüche ist einfach, dass sie versucht diese Traditionen zu passieren und den Mensch-Mensch-Kontakt zu reduzieren.
00:07:29: Das ist meistens der wirksamste Bebel, um hier so einen Ausbruch wieder in Griff zu bekommen.
00:07:35: Vielleicht
00:07:35: können Sie uns kurz die Erkrankung selbst noch einmal beschreiben?
00:07:38: Die Symptome – auch wenn wir es schon kurz angesprochen haben wie man sich ansteckt!
00:07:42: Die Ansteckung erfolgt durch einen direkten Kontakt von Mensch zum Mensch nicht über Träubchen wie wir das von Kletbe oder Covid kennen sondern wirklich über direktem Kontakt mit Körperflüssigkeiten, Infizierten und Eindringung in eigene Schleimhäute.
00:08:00: Es braucht schon einen direkten Kontakt und nicht über eine Distanz von Metern, dass es zu einer Infektion kommt.
00:08:06: Die Infektions selbst verläuft in der ersten Phase recht untypisch mit Klederschmerzen, Kopfschmerzen oder Fieberunwohlsein.
00:08:17: In dieser Phase kann die Erkrankung mit sehr vielen anderen Erkrenkungen verwechselt werden.
00:08:23: Das macht es ihm noch mal schwierig, so einen Ausbruch zu erkennen.
00:08:26: Ich habe auch schon öfter beobachtet wie die WHO solche Ausbrüche abgeklärt hat und dann hat sich Gott sei Dank herausgestellt dass das nur ein kriegter Ausbuch war oder eine relativ harmlose Erkrankung im Vergleich zur Ebola In der zweiten Phase, die etwa zehn Tage nach der ersten Phase auftritt, konnte es dann zu schweren organischen Beschwerden von einer Gehirnenzündung mit heftigen Kopfschmerzen eingeschränkter Vigilanz.
00:08:56: Mit einer Eintrübung über Bauchschmerzendurchfällen, Beteiligung des Herzkreislaufsystems und bis zu den typischen Zeichen von Blutungen in innere Organe Nach außen ihn als typisches Zeichen dieser hemorragischen Fieberviren.
00:09:16: Das entsteht dadurch, dass diese Viren hauptsächlich die Zellen, die die Gefäßwände auskleiden infizieren und dort dafür sorgen, dass die Verbindungen zwischen den Zellen aufgelöst werden wodurch der Flüssigkeit aus den Gefäßen austreten kann ins Gewebe in die Organe oder auch nach außen über die Haut und Schleimhäute, wodurch die Menschen dann massiv Blut, Volumen verlieren.
00:09:42: Und letztlich an einen akuten Kreislauf, den sie dann versterben.
00:09:46: Die Ursprungsübertragung funktioniert ja auch von Tieren auf den Menschen?
00:09:51: Gibt es eigentlich auch Ebola-Viren in Europa?
00:09:53: Ebola- Viren gibt das nicht in Europa – und es stimmt!
00:09:57: Es gibt immer ein tierisches Reservoir Umgebung.
00:10:01: Also kein Zufall, dass die meisten der Ebola-Ausbrüche in dieser Region von der demokratischen Republik Kongo auftreten.
00:10:10: Da gibt es eben im Dschungel einerseits das Reservoir.
00:10:13: da hat man mittlerweile Fledermäuse wieder identifiziert, die das Virus in sich tragen und dann gelegentlich zu Sorgentieren übertragen.
00:10:22: Und wenn dann Menschen in die Nähe dieses Reservoires kommen in den Dschungen um Feuerholz zusammen oder was dort auch Tradition ist, dass man Buschmied ist.
00:10:34: Also zum Beispiel Affen die man dort erlegt oder findet ist dann kann man sich auf diese Art infizieren.
00:10:42: Ebola selbst gibt es nicht in Europa.
00:10:45: Es gibt eine verwandte Virusart das Marburg Virus und das Krim Kongo Fiber Virus Ganz, ganz selten mal im Bereich Balkon auftreten können.
00:11:01: Aber das sind enorme Ausnahmeerscheinungen und kommen auch nie so zur öffentlichen Wahrnehmung weil sie einfach extrem selten sind.
00:11:10: Weil ich habe es natürlich beim Hunter Virus auch erst gelernt dass du sie in der Steigermark auch durchaus aufhindbar ist eine Art des Hunter Virus.
00:11:15: deswegen dachte ich mir vielleicht gibt's da auch etwas was sich ja noch dazu lerne.
00:11:19: aber was mich doch noch interessieren würde ist weil wir schon viel über diese Begrifflichkeiten geredet haben.
00:11:24: Jetzt sind Ebola-Viren, da gibt es die Übergruppe.
00:11:26: Das sagt man Philo-Vien dazu und bei Ebola ist das richtig wenn man davon stemmen spricht dass der eine sei.
00:11:32: ihre Stamm ist unter anderem eben dieser Bundy Budjo.
00:11:36: Und wie könnte man das auf zum Beispiel Corona umlegen?
00:11:39: Sind Coronaviren?
00:11:39: kann man das mit der Gruppe von Ebola?
00:11:41: Ist das eine Übergruppen und SARS-CoV II dann das Virus?
00:11:44: und Omicron wäre dann Bundy budjo?
00:11:46: oder ist das eine falsche Analogie?
00:11:49: So ähnlich gedacht?
00:11:50: also Das gesamte Tierreich ist eingeteilt in Hierarchien von groß zu kleinen Kategorien.
00:11:58: In die Gruppe von Filoviride fallen immer eine Reihe von unterschiedlichen Viren und da gibt es dann auch wieder Überbegriffe wie RNA-Viren, wo ganz viele Viren reinfallen, wie zum Beispiel COVID oder SARS-CoV II.
00:12:14: COVID und SARS-COV II sind zwei Begriffe, umgangssprachlich gleichbedeutete verwendet haben.
00:12:23: SARS-CoV-II deutet schon darauf hin, dass es da auch einen Einser gibt und andere Verwandte Coronaviren.
00:12:31: Es gibt eine Reihe von Coronavieren die es schon vor der Pandemie gab, die wahrscheinlich vor mehr als hundert Jahren bereits in der Bevölkerung Fuß gefasst haben und dann durch Anpassungen immer milder geworden ist sind und hauptsächlich bei Kindern jetzt vorkommen.
00:12:49: Also zusammenfassend, ja es gibt Kategorien und Familien und Stämme die sich einerseits durch ihre Struktur miteinander verbinden und auch durch ihre Arzt der Vermehrung.
00:13:03: Bei Corona waren viele Begriffe herum geschwirt.
00:13:05: Beta-Varianten Omicron zum Beispiel?
00:13:07: Sind sie näher dran als Serioren Bundy Butscher oder ist das überhaupt eine Frage die nur ein Nichtexperte stellen kann?
00:13:15: Nein, also wenn Sie diese Analogie weiterverfolgen, dann sind es bei SARS-CoV-II die Beta-Omicron-Bariante Subtypen.
00:13:25: Die sich genetisch unterscheiden weil es zu einer evolutionären Weiterentwicklung gab über die Zeit und SARS-Cov-II ist der Überbegriff.
00:13:35: Bei Ebola Virus, beim typischen Ebola Virus gibt es auch wieder genetische Varianten, die sich unterscheiden.
00:13:44: Aber auf der gleichen Ebene wie SARS-CoV-II mit Ebola bezeichnet werden und so wie SARS CoV II auch SARS-Cov-I hat oder MERS, so gibt's auch Ebola, Sudan, Thai Forest Virus, die auf dieser gleichen Ebene... anzuordnen sind.
00:14:05: Das war etwas, was mir noch nicht ganz klar war wie eng diese verschiedenen Viren-Stämme jetzt gerade bei Ebola zusammenhängen.
00:14:11: und auch weil wir jetzt eben, jetzt hatten wir geholfen, Virenberichterstattung wieder zuerst Hunter, jetzt Ebola.
00:14:17: welche Viren bereiten ihnen denn am meisten Kopfzerbrechen?
00:14:19: oder welche Vieren haben dann das Potenzial eine Pandemie auszulösen?
00:14:23: Oder eine Epidemie?
00:14:25: Also bei den beiden Viren die in den letzten Wochen immer wieder korrektortiert worden habe ich eigentlich wenig Sorge, dass es zu einer Pandemie kommt.
00:14:38: Wichtig ist immer eine hohe Infektiosität vom Mensch zum Mensch und wahrscheinlich auch eine Tröpfchenübertragung.
00:14:46: Das ist die große Sorge – eine theoretische Sorge muss man sagen – das Ebola-Virus sich so weit verändert, dass dann plötzlich über Träpfchen übertragen werden kann.
00:15:01: wesentlich größere Herausforderungen, weil es dann leichter zu Folgeinfektionen kommt und das viel schwer ist so einen Ausbruch noch einzudämmen.
00:15:10: Bei Ebola-Virus sieht man es sind dramatische Fälle mit vielen Todesfällen aber letztlich immer sehr lokal geografisch eingeordnet.
00:15:22: Gelegenlich gibt es Reisende die aus dieser Region ausreisen und in Europa oder USA ankommen.
00:15:30: Symptomen, die so ähnlich aussehen sind in der Regel keine Ebola-Fälle.
00:15:35: Weil die Erkrankung einfach so schwer wegen ist dass die meisten Erkranken nicht in der Lage sind zum Flughafen zu fahren also einer abgelegenen Gegend dort in den Flieger zu steigen und nicht auffallen als Schwererkrank.
00:15:49: Aber im Endeffekt weiß man nie ganz genau welches Virus sich in welche Richtung entwickelt.
00:15:53: wenn ich das richtig verstehe
00:15:55: Absolut, ja.
00:15:56: Und darum ist es auch wichtig dass man da Überwachungssysteme hat das die WHO oder immer alertes Notfallpläne hat und auch Ressourcen vorhalten kann um da rasch reagieren zu können.
00:16:08: und so bedauerlicher ist es dass plötzlich diese Unterstützung der WHO auf wenigere Schultern geladen wird.
00:16:15: und das ist eine Gefahr für alle Auch für die länger, die meinen WHO ist nicht notwendig und nicht unterstützungswert.
00:16:24: Ich kann das bei weitem nicht unterschreiben.
00:16:27: Genau jetzt sieht man euch wieder wie wichtig es ist, dass meine Institution wie die WHO hat die Ratsche auf solche Gefahrenlagen reagieren können und diese auch rasch mitigieren kann.
00:16:38: Herr Professor Steininger vielen Dank für dieses Gespräch!
00:16:40: Danke für die Einladung und schönen Tag nach!
00:16:45: Das habe ich vor dem Podcastgespräch natürlich recherchiert und probiert.
00:16:50: Ganz geklappt hat es dann im Gespräch nicht, dass GY gegen Ende spricht man wie ein G aus – also Bundy-Budjo!
00:16:59: Nicht zu verwechseln mit dem GY im Ungarischen das uns der neue Ungarische Premierminister Peter Madia quasi beigebracht hat.
00:17:07: Etweige Aussprache und Schärfen bitte ich also zu entschuldigen….
00:17:12: Und auch die Betonung von Ebola ist eigentlich auf der zweiten Silbe, also Ebola.
00:17:17: Aber bekannter und weit gebräuchlicher ist hier Ebola im Deutschen.
00:17:23: Genug der sprachlichen Feinheiten!
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00:17:39: Vielen Dank fürs Zuhören, sagt's im Namen des Audiotheems der Presse Clemens Patek.
00:17:43: Haben Sie noch einen schönen Tag!
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