Karim El-Gawhary: „Nahost-Berichterstattung in österreichischen Medien hat starke Israel-Schlagseite“

Shownotes

Nach 22 Jahren wurde sein Vertrag beim ORF nicht mehr verlängert - und das hat einiges an Diskussionen ausgelöst. Karim El-Gawhary, Journalist, Nahost-Kenner und seit neuestem Podcaster, ist zu Gast im „Presse“-Podcast „Was wichtig ist“.

Wie geht es dem gebürtigen Münchner, der seit 1991 in Kairo lebt, mit seinem beruflichen Neubeginn im Alter von 62 Jahren? Was waren die Gründe für sein Vertragsende beim ORF, wie geht er mit Kritik um?

Karim El-Gawhary analysiert außerdem die Lage im Nahen Osten: Was passiert gerade im Iran, was im Gazastreifen, was braucht es für Frieden im Nahen Osten? Der Journalist attestiert Österreichs Medien, zu wenig israelkritisch zu berichten.

Gast: Karim El-Gawhary, Journalist Moderation: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

→ Zum neuen Podcast „Nahost. Nah dran“ von Karim El-Gawhary

Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter https://www.diepresse.com/player

Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter abo.diepresse.com

Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:02: Die Presse.

00:00:20: Nach zwanzig Jahren wurde sein Vertrag beim ORF nicht mehr verlängert und das hat einiges an Diskussionen ausgelöst, unser Gast heute ist Karim El-Gohari, Journalist na Ostkenner und seit neuestem Podcaster.

00:00:34: Herzlich willkommen bei Was Wichtig Ist.

00:00:36: Mein Name ist Clemens Patek, ich bin Nachrichten Redakteur bei der Presse immerhin auch schon mehr als vierzehn Jahre und immer wieder auch ihr Podcast-Host!

00:00:45: Mit Karim Elgohare gab es jedenfalls viel zu besprechen – wie geht es Karim mit seiner beruflichen Neuaufstellung mit zweiundsechzig Jahren?

00:00:52: Was waren die Gründe für sein Vertragsende beim ORF und wie geht er mit Kritik um?

00:00:57: Er analysiert für uns auch die Lage im Nahen Osten, was passiert gerade im Iran?

00:01:02: Was in Gaza streifen und was braucht es für Frieden im Nahe Osten.

00:01:07: Wir besprechen also viele spannende Themen heute bei «Was wichtig ist» mit Karim El-Gohari der als freier Korrespondent ab und zu für die Presse Texte schreibt.

00:01:27: Ich habe gerade mit dir schon ein bisschen geplaudert.

00:01:29: Seit nineteenhundert und neunundneinzig bist du in Cairo, das ist auch schon eine lange Zeit und auch eine andere Zeit gewesen.

00:01:41: Das war damals auch ein Krieg, mit dem ich angefangen habe.

00:01:45: Ich bin für die Tageszeitung in Berlin in den Krieg gezogen, nämlich den Golfkrieg von George Bush Senior Apparition Desert Storm.

00:01:55: Damals hat Saddam Hussein Kuwait überfallen und es ging darum zu befreien.

00:02:01: Der Beginn meiner journalistischen Laufbahn, der natürlich schon viele, viele Monate her ist.

00:02:05: Du warst zwanzig Jahre für den ORF tätig?

00:02:07: Dein Vertrag wurde jetzt nicht mehr verlängert.

00:02:09: Das hatte ich selbst ein bisschen in die Schlagzeilen gebracht.

00:02:12: Wie geht es dir mit dem ... ja, ist das eine Art Neuanfang für dich?

00:02:16: Ja, jetzt gesagt waren's zweiundzwanzig jahre tatsächlich ziemlich genau!

00:02:19: Ich habe im März zwei tausend vier angefangen für den Orf zu arbeiten.

00:02:23: Ja, also es war natürlich erst einmal schon ein gewisser Schock als mir verkündet wurde das mein Vortrag nicht verlängert wird.

00:02:29: Das kam so ein bisschen aus dem Blau und ich habe das eigentlich überhaupt nicht erwartet.

00:02:33: Und dann hab' ich einfach beschlossen dass es jetzt wenig Sinn macht irgendwie verbittert nach hinten zu blicken oder ähnliches und hab gedacht schau nach vorne Verwendete eine Energie darauf was du jetzt machst und dich neu zu erfinden.

00:02:48: und Ich muss sagen hab mich sehr belebt und vitalisiert.

00:02:53: Und die Idee, was mache ich jetzt?

00:02:55: Wie erfinde ich mich neu?

00:02:56: und hab dann eben beschlossen dass ich nicht mehr für irgendjemanden arbeite sondern wirklich mein eigenes Ding durchziehe und habe dann angefangen meinen eigenen Podcast zu machen der seit fünf Wochen jetzt ja sozusagen on air ist wenn man das so online sagen kann.

00:03:10: Der

00:03:10: podcast halt nahe Ost, nah dran... soll es da zu hören geben.

00:03:14: Für wen wäre dieser Podcast etwas vielleicht?

00:03:16: Ja, eigentlich für die gleichen Leute, die mich die letzten zwanzig Jahre verfolgt haben hier zumindest in Österreich.

00:03:22: Also das geht einfach darum weiterzumachen.

00:03:24: also ich wollte weiter auf jeden Fall eine Stimme führen nach Ostbleiben und nach Ost nadran auch mit der Idee eben weil ich für mich es war halt immer möglichst nahe den Menschen zu sein, möglichst nahen den Menschen berichten sie nicht so Objekten zu machen sondern zu Subjekten die ihre eigene Geschichte erzählen will ich eigentlich jetzt weitermachen.

00:03:43: Auch weil ich ja nicht nur sozusagen der ORF meinen Vertrag nicht verlängert hat, sondern es gab dann auch eine sehr große Welle von öffentlichem Zuspruch oder Wertschätzung würde ich mal sagen also es gab eine Unterschriftenliste mit twenty-fünf tausend Unterschritten das sich beim ORF bleiben soll.

00:03:57: und ich habe wirklich also nicht nur hunderte oder ich hab Tausende von Kommentaren und Zuschriften bekommen und dann habe ich gedacht mit dieser Wertschätzung... Ja, letztendlich viel mehr Wert als jede Personalentscheidung des ORF.

00:04:11: und dann habe ich gedacht so jetzt was damit ist auch irgendeine Verantwortung dass du mit etwas machst.

00:04:16: Und dann hab' ich eben diesen diesen eigenen Podcast angefangen und das ist für mich wirklich also ich habe gemerkt es ist total auf meiner Wellenlänge ja also einmal weil es natürlich was anderes ist als beim ORF oft in der ZIPP in einer Schaltung.

00:04:31: Lieber Karim erklär uns den nahen Ost in einer Minute dreißig.

00:04:34: Also beim Podcast hast du wirklich die Chance, irgendwo tief in was einzutauchen oder mit jemandem lange zu reden und ohne dass es eben eine bestimmte Sendezeit hat oder ähnliches.

00:04:43: Wenn das Gespräch gut läuft dann dauert's halt einfach länger!

00:04:46: Und das finde ich eigentlich... Richtig gut.

00:04:49: Das ist auch ein bisschen das Gegenstück zu unserer schnell lebigen Nachrichtenzeit, wo die Halbwertszeit der Nachrichten irgendwie so schnell vorüber geht und keiner richtig Zeit hat und jeder sich nur auf irgendwelchen Instagram Reels entscheidet innerhalb von sechs Sekunden ob er das jetzt weiter schaut oder nicht.

00:05:06: Podcast ist es gegen Programm dazu.

00:05:08: Podcast is etwas wo du dir Zeit nimmst, wo du in die Tiefe gehst und ich mache jeden Woche zwei Folgen.

00:05:15: also eine davon kommt immer meistens Mittwochs raus ist sozusagen eine Analyse irgendetwas, was in den Nachrichten der arabischen Welt stattfindet.

00:05:23: Weil ich habe meine Follower bei Social Media gefragt, was sie denn von so einem Podcast erwarten?

00:05:28: Und es gab eigentlich zwei Antworten die einen wollten weiter sozusagen Analysen haben und die anderen wollten interessante Gesprächspartner haben.

00:05:34: Das hab' ich jetzt miteinander verbunden.

00:05:35: Mittwochs Die Analysee, Donnerstag dann eben ein Gesprächspartner.

00:05:40: Und das habe ich jetzt durchgezogen und es macht einerseits wahnsinnig Spaß weil es eben ein langes Format is'.

00:05:47: Es ist auch irgendwie ein jüngeres Format, ich habe auch wieder mehr mit jüngeren Leuten zu tun.

00:05:53: Ja also das ist schon was anderes als beim Fernsehen wo ja irgendwie die durchschnittliche Zuschauerschaft der ZIP bei über sechzig plus liegt.

00:06:00: Also man kann es auch im deutschen Fernsehen sehr nicht anders.

00:06:02: Man kann es an den Werbeblöcken dann immer sehen fragen sie einen Arzt oder Apotheker dann weißt du welcher das Gruppe des schaut?

00:06:08: Das ist beim Podcast ein bisschen anders und auch das macht mir Spaß!

00:06:12: Für mich passt es ein bisschen verjüngt, zu sagen über diese Geschichte.

00:06:15: Und eine andere Art nicht irgendwie journalistisch zu verwirklichen.

00:06:18: Du schreibst ja auch frei manchmal für die Presse?

00:06:22: Wie gewichtest du das?

00:06:23: Willst du viel weiter freischreiben?

00:06:25: Wirst du auch für den ORF als Freier tätig sein?

00:06:27: Ja

00:06:27: ich werde sicher weiter als journalistätig sein.

00:06:29: also mit dem ORF ist jetzt erstmal ausgemacht, dass man punktuell Freie vielleicht hier und da arbeitet.

00:06:36: Also sicherlich nicht mehr als Korrespondent und sicherlich keine Nachrichten.

00:06:40: Aber zum Beispiel, dass vielleicht die eine oder andere längere Reportage oder irgendwann mal vielleicht eine Schaltung oder ähnliche so.

00:06:45: Wir fahren jetzt dann nächsten Monat für ein paar Tage in den Irak und eine Geschichte für weltweit zu machen.

00:06:50: Also so punktuell solche Geschichten ja aber ansonsten bin ich nicht mehr der Korrektor des ORF im arabischen Raum.

00:06:56: Machen jetzt halt anderes Büro auf in Beirut mit einem anderen Kollegen oder einer Kollegin Und für meine Zeitungen schreibe ich natürlich auch weiter.

00:07:04: also das Assektechnik bleibt weiter so einen Hans Dampf auf allen Gassen.

00:07:08: Es ist ja doch auch ein bisschen eine Neuersprung für dich in deine Selbstständigkeit.

00:07:12: Ist das ein anderes Gefühl oder kann ich so ein großes Thema, weil du eh schon immer frei geschrieben hast?

00:07:16: Naja, ich war eigentlich schon immerfrei.

00:07:18: aber ich glaube was es jetzt wirklich ist... ist selbstbestimmt!

00:07:23: Ich glaube, das ist das Entscheidende.

00:07:24: Nicht sozusagen in der Vertragsform frei sondern selbstbestimmt und das ist für mich was wirklich Neues und was für mich auch sehr viel Wert ist!

00:07:33: Ich habe mehrere Zeitungen gehabt die dann nach dem rausgekommen sind dass ich beim ORF aufhöre und dass sich mein eigenem Podcast Plane.

00:07:39: gab es mehrere Anrufe die ich bekommen hab von Zeitungen ob ich das bitte vielleicht bei Ihnen machen könnte?

00:07:44: Ich habe den allen abgesagt weil ich wollte wirklich mein eigenes Ding machen Und... Das ist wirklich glaub ich schon thirty-five Jahren, über meinen Zarten zweiundsechzeigjahren war schon etwas Besonderes.

00:07:55: Weil ich hatte neulich mal einen Gespräch mit einem potenziellen Gesprächspartner für den Podcast und wir haben miteinander geredet und ich fand es sehr interessant was er da irgendwie zu sagen uns erzählen hat.

00:08:08: und dann habe ich ihm gesagt du jetzt muss man schauen ob ich das unterbringen kann.

00:08:11: also so ein zwanzigjähriger ORF Reflex in welcher bringe ich's unter?

00:08:16: In welcher Sendung?

00:08:18: Und dann habe ich mir auf einmal gedacht, während ich das gesagt hatte was rede ich eigentlich für ein Quatsch?

00:08:21: Was rede ich für einen Blödsinn.

00:08:23: Ich entscheide ob es kommt oder nicht kommt in meinem Podcast.

00:08:26: Ich entscheide wie lang das ist und ich entscheide wann das herausgespielt wird.

00:08:30: Das ist für mich eine sehr hohe Gut.

00:08:33: Und das ist jetzt auch noch mal, ja, wie gesagt, nachdem ich das schon um dreizig Jahre mache.

00:08:37: Es ist schon nochmal etwas Besonderes eben so weiterzumachen dass sich das wirklich letztendlich total selbstbestimmt machen kann.

00:08:43: Das is für mich sehr viel Wert.

00:08:45: also natürlich muss ich irgendwie von diesem Podcast auch irgendwie leben können am Ende, das werden wir dann sehen vielleicht in einem halben Jahr oder so ob es geht oder nicht.

00:08:54: Wenn da irgendwann noch Werbung und sowas dazuschalten.

00:08:56: aber das Entscheidende für mich ist ich muss jetzt nicht viel Geld verdienen oder meine Kinder sind durch die Ausbildung alle durch Ich muss kein Haus abzahlen oder irgendwas Sondern ich muss mich einfach so halbwegs über Wasser halten Und für mich eigentlich das viel wichtigere ist dass ich mich einfach journalistisch verwirklichen kann.

00:09:12: Das ist glaube ich hier bei dem podcast für mich die absolut entscheidende Frage.

00:09:15: Zu deinem Vertragsende, das hat die Dürre seine Debatte ausgelöstes gab ja auch im Vorfeld Kritik an dir.

00:09:20: An deiner Berichterstattung dass du zu palästinenserfreundlich wärst Ja wurde vielfach geäußert.

00:09:25: dann gab es Gerüchter.

00:09:26: Das könnte ein Grund sein Dass du politisch nicht mehr wünschest.

00:09:28: bis sozusagen im ORF wirst Du diese ganze Phase wahrgenommen.

00:09:31: oder wie bist du auch mit der Kritik umgegangen?

00:09:34: Also der offizielle Grund des ORF heißt Generationenwechsel.

00:09:39: Was anderes wird mir auch nicht kommuniziert.

00:09:41: Aber es gab natürlich eine öffentliche Debatte.

00:09:43: Ich bin gerade in den letzten zwei, drei Jahren rund um den Gaza-Krieg immer wieder massiv angegriffen worden auf den sozialen Medien.

00:09:50: Übrigens immer wieder von den gleichen Leuten.

00:09:52: Also das ist eine kleine... Was ich habe?

00:09:54: Auf Twitter oder auf X hab' ich z.B.

00:09:56: also hundertachtzig tausend Followers und dann ja gibt's ne Gruppe für eine zweistellige Gruppe die laut schreit und mich dann immer wieder angegriff haben dass sich eben zu Israel kritisch berichten würde.

00:10:08: Ich habe trotzdem weitergemacht.

00:10:11: Bei den ersten Shitstorms bin ich noch zusammengezuckt und dachte, oh Gott!

00:10:15: Weil es geht ja dann wirklich um deine berufliche Karriere.

00:10:17: die greifen dich also sozusagen an.

00:10:18: das ist ganz klar.

00:10:19: sie sagen Warum hält der ORF nicht?

00:10:21: Warum schmeißt der OR F nicht raus?

00:10:23: Also es ging immer darum meinen beruflichen Laufbahn beim ORF zu zerstören.

00:10:26: Das war das einzige Ziel dieser Kampagnen die da ständig gefahren wurden.

00:10:32: Und nachdem ich am Anfang relativ schlaflose Nächte hatte habe ich mir dann irgendwann ein relativ dickes Feld zugelegt und hab einfach gesagt, was ist sozusagen meine Messlatte?

00:10:41: Woran richte ich mich aus?

00:10:42: Was ist mein

00:10:43: Kompass?".

00:10:45: Und dann hab' ich mir einfach gesagt muss dich morgens im Spiegel anschauen können.

00:10:48: Das ist entscheidend.

00:10:48: Es mir vollkommen wurscht, was sonst da an Kritik kommt und das habe ich auch die ganze Zeit so weitergemacht.

00:10:54: aber es gibt eben – und ich glaub', das muss man schon in Relation setzen – es gibt neben dieser kleinen Gruppe von Lautschreinden Kritikern, berufliche Laufs und Zerstören wollte, gibt es eben einen sehr großen Zuspruch.

00:11:09: Und das war für mich eigentlich das viel wichtigere.

00:11:12: Es ist immer beides gleichzeitig gelaufen was auch dazu führt dass man natürlich irgendwie auch weiter durchziehen kann.

00:11:18: Ist das etwas was seit dem siebten Oktober dreiundzwanzig nach dem Hamas Terror was da erst so intensiv geworden ist?

00:11:25: War das vorher nicht so?

00:11:26: Das war immer also beim Team bei Israel Palästina war's immer da aber dann natürlich tatsächlich ganz ganz besonders intensiv.

00:11:35: Ehrlich gesagt, wenn ich mir die Nauostberichterstattung in den österreichischen Medien anschaue, finde ich hat sie eine sehr starke Israel-Schlagseite.

00:11:44: Und ich habe im Grunde aus dem Gazastreifen nichts anderes gemacht als Geschichten zu machen.

00:11:50: Wie geht es den Leuten dort im Krieg und ähnliches?

00:11:52: Also auch wieder sozusagen eigentlich die Menschen in diesem Krieg über die berichtet – das war offensichtlich manchen schon zu viel!

00:12:01: Gaza ist ein ganz besonderes Thema, weil man einfach als Journalist überhaupt nicht reinkommt.

00:12:04: Also die Israelis lassen keine Journalisten dort rein.

00:12:07: Wir sind dort ausgeschlossen.

00:12:08: das einzige was man machen kann von israelischer Seite mal für eine Stunde oder zwei Stunden mit der israelischen Armee eingebettet da reinzufahren.

00:12:15: dabei trifft man keinen einzigen Palästinenser.

00:12:17: also das ist kein ernsthafter Journalismus sowas.

00:12:20: Das heißt wir mussten immer irgendwie über die Bande spielen.

00:12:22: ich kann entweder sagen okay die lasst uns nicht rein also berichte ich nicht drüber oder ich muss andere Wege finden.

00:12:26: wenn sozusagen ein ernsthaftes journalistisch gewissen habe, da muss ich andere Wege finden um darüber zu berichten.

00:12:33: Das heißt wir mussten immer über die Bande spielen.

00:12:35: Wir mussten ja immer jemanden finden der natürlich irgendwie im Gazastreifen zum Beispiel unser Kameramann ist und dann dort arbeitet und den mußten wir wiederum so dass wir die Regie der ganzen Sache in der Hand halten.

00:12:45: also das wir ihm sagen wir wollen die und die Geschichte.

00:12:48: Du gehst da und dahin, du fragst die und die Fragen.

00:12:51: Und schickst uns dann das Material.

00:12:52: Vielleicht ein Beispiel?

00:12:53: Wir haben eine Geschichte gemacht über eine Familie.

00:12:55: Es gab diese sogenannten GHS israelisch-amerikanischen Essensausgabenstellen.

00:13:01: Das waren diese Essenausgabestellen, wo von der israelischen Armee unheimlich viele Leute erschossen wurden damals.

00:13:07: Und wir haben einfach eine Geschichte gesucht.

00:13:10: Sie haben unseren Kameramann angerufen und sagten, finden uns mal eine Familie, Das waren nämlich meistens junge Männer, die durch diesen Essensausgaben gegangen sind weil es ihm sehr gefährlich war.

00:13:21: Finde uns mal eine Familie der einer Sohn bei dieser Essensaussage erschossen würde und wo jetzt der zweite trotzdem noch hin muss einfach schlicht mit der Notwendigkeit Nahrungsmittel zu organisieren.

00:13:33: Und dann hat er uns irgendwie zwei Familien... Hat er gesagt ich habe zwei Familien gefunden, hat uns gesagt den Hintergrund.

00:13:39: Dann haben wir gesagt da nehmen wir die Familie X. Und dann habe ich gesagt, und dann gehst du dahin und fragst die Mutter, die und die Fragen.

00:13:47: Und fragst den zweiten Sohn der da immer hingeht – die und sie fragen!

00:13:52: Ja so läuft es an, geht er dann dahin?

00:13:54: Dann hast du natürlich die Mutter die tausend Tode stirbt wenn ihr Sohn wieder zu der Essensausgabe stellt ob der zweite Sohn auch eines Tages nicht mehr zurückkommt damals.

00:14:03: Du hast den Sohn, der dann selber dahingehen muss an diese Geschichte erzählt.

00:14:06: und ja so sind zum Beispiel unsere Geschichten entstanden.

00:14:10: Du hast gesagt, du bemerkst in Österreich auch eine gewisse israelfreundliche Berichterstattung.

00:14:14: Wie macht sie das bemerkt?

00:14:16: Sehr

00:14:16: Israel-unkritische Berichterstattung!

00:14:18: Also einfach an vielen, vielen Dingen.

00:14:20: Einer der Dinge die ich wirklich spannend finde ist die Verwendung von aktiv und passiv in der deutschen Sprache.

00:14:27: Die Palästinsern machen immer irgendwas.

00:14:29: Wenn die israelischen Leute was machen werden die Palästenzer getötet oder kommen um.

00:14:35: Oder als ob es irgendeine Naturkatastrophe wäre.

00:14:37: Das ist so ne Verwendungen von Sprache.

00:14:40: Wir haben natürlich monatelang in den österreichischen Medien die Aussagen des israelischen Ministersprechers vollkommen unkritisch wiedergegeben und nicht mehr nachgefragt, also wenn es dann heißt okay das ist eine Hamas Kommandozentrale bombardiert worden oder was weiß ich?

00:14:56: Und dabei sind halt leider noch fünfzig Zivilisten umgekommen.

00:14:59: Dann hat keiner mal nachgefragen gibt's diese Zentrale eigentlich?

00:15:02: oder was ist denn das jetzt genau?

00:15:03: Also das sind so Dinge.

00:15:04: Wenn man ernsthaften Journalismus betreibt, hätte man genau das machen müssen.

00:15:08: Und es gab viele andere Dinge.

00:15:09: Es gab einmal eine Situation wo es irgendwie einen Massengräber sogar aufgetaucht sind im Gasastreifen und es gab Augenzeugen-Berichte, es gab Videomaterial und dann gesagt ja was wie wäre es wenn wir mal eine Geschichte machen über diese Massen gräber?

00:15:25: Dann hieß es ja wir müssen erst warten bis die israelische Armee das bestätigt.

00:15:29: also ungefähr so wenn ich jetzt in der Ukraine das irgendwie als Gegenbeispiel nennen würde Wir haben Buster und irgendwie Massengreber in Buster, und wir warten darauf dass die russische Armee ihr Kriegsverbrechen bestätigt.

00:15:41: So funktioniert oder hat im weiten Teilen unsere Naoss-Berichterstattung hier in Österreich funktioniert?

00:15:48: Und für mich ist es eine Grundvoraussetzung als Journalist das du immer natürlich kritisch nachfragst!

00:15:54: Du hast auch berichtet von einem positiven Zuspruch von vielen Unterschriften... Gerade jetzt natürlich nach dem Vertragsende, wie lebt es sich denn als Korrespondent in Cairo?

00:16:03: Ist man da in Kontakt quasi mit seinem Publikum oder fühlt man sich da eigentlich abgeschottet.

00:16:07: Oder ist das ständig im Austausch auch und kriegt mit Berichte ankommen was Thema ist in Österreich zum Beispiel?

00:16:14: Das ist ja das Schöne!

00:16:15: Wie gesagt, ich meine es ist seit thirty-fünf Jahren und früher hat man in ein schwarzes Loch reingearbeitet und hat nie wieder etwas davon gehört.

00:16:22: Das war eben vor der Zeit der sozialen Medien.

00:16:25: Heute leben wir in der Zeit der sozialen Medien, wo du unmittelbar Feedback und Reaktion bekommst.

00:16:31: Also negative positive Kritiklob was es sich alles kommt.

00:16:35: Unmittelbar!

00:16:36: Und das ist vollkommen wurscht.

00:16:37: ob du jetzt in Cairo oder in Timbuktu sitzt solange du einen Onlinezugang hast, hast du darüber eigentlich ein viel viel unmittelbares Zugang zu deinem Publikum.

00:16:47: Übrigens überhaupt also was die sozialen Medien angeht auch bei diesem israel-palestiner Thema natürlich eine wichtige Geschichte heute.

00:16:54: Gerade eine jüngere Generation versorgt sich mit Nachrichten vor allem über die sozialen Medien, über Instagram oder ähnliche Kanäle.

00:17:04: Und wenn die dann wochenlang sehen Geschichten aus dem Gazastreifen und aus dem Süd Libanon irgendwelche grauenhaften Geschichten?

00:17:12: Und dann auf einmal sehen dass das nicht in den atmen Nachrichten hervorkommt!

00:17:18: Dann gucken Sie die Abendnachrichten vielleicht einmal oder zweimal, oder vielleicht zehnmal.

00:17:22: Aber irgendwann schalten sie diese Abendnachtrichten

00:17:24: ab.".

00:17:24: Das heißt das ist glaube ich auch wirklich ein großes Problem für unsere Medien hier wenn die Leute das Gefühl haben, sie können keinen Vertrauen mehr in das haben was sie da sehen.

00:17:34: und es gab zum Beispiel in Deutschland vor einem halben Jahr eine interessante Umfrage Da hatte das Institut Infratest gefragt über das Vertrauen in der Ostberichterstattung der deutschen Medien.

00:17:46: Die Hälfte Fünfzig Prozent der Befragten haben gesagt, sie haben ihr Vertrauen in diesen Ausberichterstattung verloren.

00:17:53: Das muss ich mal vorstellen die Hälfte der Menschen.

00:17:57: und wenn Medien irgendeine Währung haben von der sie leben dann ist es Vertrauen.

00:18:01: also wenn sozusagen diese Currency verspielt ist Dann ist sie auch sehr schwer wieder zurückzuholen.

00:18:07: Und all diese Dinge glaube ich sagen viel aus dass das was wir da in den letzten zweieinhalb Jahre im Berichterstattung erlebt haben bei vielen Leuten einfach nicht gut ankommt.

00:18:20: Und ich glaube, dass das eine unglaublich gefährliche Entwicklung ist.

00:18:23: Ich finde es überhaupt nicht positiv, dass wenn du so eine immer größer wachsende Kluft zwischen öffentliche und veröffentlichter Meinung hast dann ist es für die Gesellschaft extrem gefährlich und schlecht weil die Leute sich von der veröffentlichten Meinung abwenden sich anders, aber schlimmstenfalls dann auch irgendwelchen Verschwörungstheorien oder sonst irgendwas hinterherlaufen.

00:18:47: Also es ist sicherlich keine gute Entwicklung für die offiziellen Medien und das ist glaube ich auch keine gute Entwicklungen für die Gesellschaft.

00:18:54: Das heißt da müssen die Medien schon aufpassen wenn sie heißt die Hälfte der Bevölkerung haben ihr Vertrauen in eine Ausberichterstattung verloren.

00:19:01: Da sollten eigentlich alle Alarmglocken losgehen.

00:19:04: Von wem vertraust du auf sozialen Medien?

00:19:06: Die Quellenkontrolle ist natürlich auch eine schwere, was mich zur Frage bringt.

00:19:09: Newsfluencer sind das eigentlich recht innen also Leute die über Nachrichten berichten auf Social Media und dort ihre eigene Plattform aufbauen.

00:19:16: Ist es eine Rolle, die du jetzt einnimmst?

00:19:18: Nein ich habe ja... Ich war immer sehr Social-Media-Affin würde ich sagen.

00:19:23: Also ich hab immer seit Anfang von Facebook und damals war's noch Twitter und allen möglichen anderen Plattformen Instagram usw.

00:19:30: Auch meine Geschichten, Medien gemacht habe, sozusagen darüber über diese Kanäle auch verbreitet und hab dadurch ein relativ großes Publikum bekommen auf den sozialen Medien.

00:19:42: Also das war für mich immer interessant auch weil es vor allem auch ein jüngeres Publikums ist meistens.

00:19:48: Red man bisschen über den Nahen Osten, über Politik wie du's machst?

00:19:52: Man könnte eine ganze Podcastreihe jahrelang damit befüllen.

00:19:55: ich will trotzdem mit einer Weitwinkelfrage mal probieren Wo siehst du denn die Region gerade jetzt im großen Bild?

00:20:02: Du beobertest dich schon sehr lange.

00:20:03: Ist es so viel Chaos wie noch nie, so viel Gewalt wie noch nicht oder bewegen wir uns da in eine Richtung?

00:20:09: Naja also was ich sagen würde ist dass tatsächlich alles im Fluss ist grade.

00:20:14: Also wir wissen wirklich nicht wie diese Region in zwei drei Jahren ausschauen wird sondern alles was wir bis jetzt als sozusagen feste Größe wahrgenommen haben ist infrage gestellt.

00:20:25: Das geht los bei dem amerikanischen Einfluss in der Region.

00:20:29: Also ich würde mal sagen, ganz Kess behaupten dass Donald Trump diesen Krieg gegen den Iran eigentlich in Wirklichkeit verloren hat.

00:20:36: also er hat jetzt irgendwie wieder einen Zustand hergestellt mit der Eröffnung der Straße von Hornmuske schon da war bevor er diesen Kriege angefangen hat als er hat den Vorkriegszustand wiederhergestellt.

00:20:47: alles andere erweist sich als extrem schwierig in Verhandlungen mit dem Iran Und das nehmen natürlich die Länder in der Region wahr, dass die USA Jahrzehnte langer Deal.

00:20:57: Wir sorgen für billigen Öfluss.

00:20:58: Ihr sorgt dafür unsere Sicherheit, dass sie diesen Teil des Deals nicht erfüllt können.

00:21:04: Im Gegenteil ist es, dass amerikanische Stützpunkte in den Golfstaaten sogar noch mehr zum Ziel gemacht haben und das wird natürlich folgen haben.

00:21:13: also diese Länder werden sich diversifizieren was ihre Sicherheitsarchitektur angeht sich sicherlich nicht komplett von den USA abwenden, aber sie werden sich sicher anderen Dingen auch zu wenden und wir sehen dann damit tatsächlich einen erschwindenden Einfluss der USA in der Region.

00:21:28: Was wir nicht wissen ist... womit dieses neu entstehende Vakuum tatsächlich am Ende gefüllt wird.

00:21:34: Das andere, was wir erleben ist glaube ich das Regionalstaaten einfach einen immer größeren Einfluss bekommen.

00:21:40: also es ist heute viel wichtiger in der Region was Länder wie der Iran die Türkei Saudi-Araben oder Ägypten über ein Problem denken als was die USA darüber denkt.

00:21:49: ja weil sozusagen das sind die Länder die immer mehr Einflüsse in dieser Region haben.

00:21:55: anders gesagt wenn sich der Iran den Türkeis Saudi Arabien und Ägypte über irgendwas einig wehren dann würde das auch passieren.

00:22:02: Egal, was im Rest der Welt los ist!

00:22:04: Also es ist die zweite Entwicklung.

00:22:06: Die erste Entwicklung sozusagen, der Rückzug der USA, der Langsame und das Zweite ist... ...die Stärke der Regionalmächte, die sich in neuen Allianzen immer mehr zusammen tut.

00:22:14: Wir haben ganz neue Allianz zwischen der Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien und sogar Pakistan.

00:22:21: Das werden die wichtigen Dinge für die Zukunft.

00:22:23: Und die dritte große Frage ist natürlich wie es mit der ganzen Palästina-Israelgeschichte weitergeht?

00:22:28: Israel setzt ja darauf, sozusagen aus einer Position der Stärke zu versuchen die Region zu dominieren.

00:22:35: Sei es jetzt die Situation im Libanon oder sei es natürlich Westbank und Gaza sowieso aber auch bis weiterhin zum Iran- und israelischen Truppen in Syrien.

00:22:42: also man merkt sozusagen die israelische Seite meint auf militärischer Art und Weise eine Situation herzustellen in der sie diese Regionen dominieren können.

00:22:51: ich glaube nicht dass das funktionieren wird auf Dauer.

00:22:54: Ich glaube dass sich Israel dabei tatsächlich übernehmen wird glaube ich, spannendsten Fragen der nächsten Jahre wird sein wie sich das Verhältnis zwischen Israel und den USA verändert.

00:23:05: Weil sozusagen etwas was bisher in den letzten Jahrzehnten immer ein Stein gemeißelt war nämlich dass die USA immer sozusagen Israel unterstützt hat gegen alles was irgendwie gegen Israel im UN-Sicherheitswahrt WETO eingelegt hat, Israel aufrüstet, Israel finanziell unterstützt.

00:23:22: All das, was wir bis jetzt gemeint haben ist in Stein gemeißelt.

00:23:24: Wissen wir nicht genau wie es in Zukunft ausschaut?

00:23:26: Wir sehen jetzt schon dass es einige Brüche gibt.

00:23:29: Meistens wird es personalisiert zwischen Trump und Netanyahu aber es geht eigentlich viel tiefer als um diese zwei Personen also diese bedingungslose Unterstützung der USA für Israel.

00:23:41: ich glaube die wird auch in der öffentlichen Meinung in den USA und zwar nicht nur bei irgendwelchen liberalen Gruppierungen an der Udi oder so, sondern das in Trumps Mugger-Movement sozusagen immer mehr in Frage gestellt.

00:23:53: Und auch das ist ein Faktor X wo wir nicht wissen wie es in der Region erweitert geht.

00:23:57: also wenn man mich fragen würde wie schaut die Regionen in zwei drei Jahren aus?

00:24:00: Ich kann's im Moment nicht sagen.

00:24:01: ich kann nur sagen Es gibt wahnsinnig viele offene Enden im Moment und wir wissen überhaupt nicht wie sie sich dann am Schluss zusammenfügen werden.

00:24:11: Ich denke, es wird keinen Regimewechsel im Iran geben in den nächsten zwei, drei Jahren.

00:24:16: Wie passen da die Teile zusammen?

00:24:19: Was wollen die arabischen Staaten?

00:24:20: Weil da ist doch die Iran dann doch immer noch isoliert ein bisschen.

00:24:24: Naja also ob es eine Regimenwechsel gibt oder nicht würde ich jetzt mal gar nicht so... Also nicht von außen!

00:24:30: Das haben wir jetzt kennengelernt, also das ist wieder mal zum hundertmal die gleiche Lektion.

00:24:34: Dass man selbst mit der größten Militärmacht Kräftefreiheit in einem anderen Land in seinem Sinne nicht verändern kann.

00:24:38: Das hat man im Irak Krieg gelernt als George Bush

00:24:42: Jr.,

00:24:42: der Stand auf den Flugzeugträger Mission accomplished.

00:24:44: Zwei Hundertfünfzigtausend Soldaten im Irakt und dann.

00:24:49: seitdem haben wir im Irakk nur Regierungen, die nahe an dem... Regimentäran sind.

00:24:54: Also das Letzte, was sich George W. Bush damals auf den Flugzeugträger vorgestellt haben – jetzt haben wir wieder die nächste Lektion, die erteilt wurde, dass der Iran gezeigt hat, was er eigentlich über diese Straße von Hornmus für ein Abschreckungspartenzial hat, das vielleicht wesentlich größer ist als jede Atombombe, die sie jemals bauen werden.

00:25:09: Aber jetzt habe ich meinen Faden verloren!

00:25:11: Ja und Nachbarländer?

00:25:13: Ach so

00:25:13: ja, also was da….

00:25:17: Sie fühlen sich verwundbar.

00:25:19: Sie haben die USA vor diesem Krieg gewarnt, Herrn Trump.

00:25:22: Wir haben gesagt, das geht nicht gut aus.

00:25:24: Und Herr Trump hat aber bevorzugt auf Herrn Netanyahu zu hören, der seit dreißig Jahren versucht, amerikanische Präsidenten davon zu überzeugen ein Krieg gegen den Iran anzufangen.

00:25:31: Also Sie haben gemerkt dieser Trump und diese USA die hören eher auf Netanyahau als dass sie auf uns hören Dann ist dieser Krieger hat dieser Krieg angefangen denen sie nie wollten und dann sind sie zu einem der Hauptopfer dieses Krieges geworden.

00:25:43: Jetzt ist natürlich einerseits natürlich der Ärger groß über den Iran logischerweise Aber Sie wissen natürlich auch, irgendwann werden diese Flugzeugträger aus den arabischen Gewässern abziehen.

00:25:54: Die amerikanische.

00:25:56: Irgendwann wird das alles vorbei sein und diese Golfstaaten müssen eine Koexistenz mit dem Iran finden.

00:26:05: Und es wissen sie ganz genau deswegen sind sie auch so vorsichtig gewesen.

00:26:09: also haben sich nicht in diesen Krieg wirklich selbst rein ziehen lassen sondern haben wir hier sehr passive Rolle Eingenommen auch, glaube ich, weil sie nicht in einem Militärbündnis mit Israel und Netanyahu sein wollten.

00:26:20: Was früher schwieriger ist für ihre eigene öffentliche Meinung.

00:26:23: Aber Sie haben sich davon irgendwie ... Sie haben das relativ passiv ausgesessen bis heute, auch jetzt immer wieder wenn Kuwait oder Bahrain angegriffen wird Ja gibt es Verurteilungen

00:26:33: usw.,

00:26:33: aber es gibt sozusagen sonst keine weiteren Reaktionen.

00:26:36: Sie wissen, früher oder später müssen wir die Zäune mit dem Iran widerflicken.

00:26:42: Wenn die Amerikaner weg sind, sind die immer noch da Und die Frage ist dann zum Beispiel, wer das machen wird.

00:26:48: Wer da sozusagen ein Vermittler spielen kann?

00:26:49: Die USA ganz sicher nichts!

00:26:51: Da kommen wieder so Dinge in Spiel wie zum Beispiel China, die eine neue Rolle spielen können in der Vermittlung zwischen den Golfstaaten und dem Iran – Sie haben es ja schon mal gemacht zwischen Saudi-Arabien und dem Iran.

00:27:04: vor ein paar Jahren als die beiden Länder diplomatische Beziehungen aufgenommen haben war das auch mit chinesischer Vermittlungen Und das ist eine andere Sache, ich glaube wenn man ein bisschen über die Region hinaus schaut so wie es geht weiter.

00:27:15: Also einer der Dinge die wir glaube auch sehen ist dass diese Geschichte die wir da an der Straße von Hornmus erlebt haben der größte Push für erneuerbare Energien sein wird den wir jemals erlebt haben Und zwar nicht weil jetzt aus irgendwelchen ökologischen Erwägungen oder wegen Klimawandel, sondern einfach schlichtweg gegen Energie-Sicherheit.

00:27:34: Ja also ein Windkraftwerk oder Sonnenkraftwerk kannst du nicht abstellen.

00:27:37: an ihr gibt es keinen neuralgischen Punkt irgendwo auf der Welt die dazu machst und dann gibt's kein auf einmal keinen Strom mehr.

00:27:43: Die Sonne aber das wird soweit geschwert.

00:27:45: ja also so eine des ist also es gibt.

00:27:46: da gibt es keine Straße von hauen muss in der neuerbaren energie.

00:27:49: Also kein Beispiel Egypten.

00:27:50: Egypten wollte ursprünglich bis wir haben glaube ich moment zwölf prozent in egypten aus erneuerbarer energie.

00:27:59: nach dieser Geschichte der Straße von Manmus gibt es jetzt den Plan innerhalb von zwei Jahren, die ganze Strecke R-Fürzig Prozent zu erhöhen.

00:28:06: Wer baut diese Anlagen?

00:28:07: Wer hat diese Hardware für diese Anlage?

00:28:09: Es kommt alles aus China!

00:28:11: Das heißt auch das wird die internationalen Balance natürlich verändern.

00:28:15: also es gibt glaube ich viele Dinge, die wir zum Teil noch gar nicht mal erahnen was da losgetreten wurde durch diese Geschichte, die ja auch noch nicht einmal beendet ist.

00:28:25: Wir können das Thema natürlich in alle Richtungen vertiefen.

00:28:28: Ich würde gerne über den Gasestreifen noch mal reden, inwiefern hängt der Gasekonflikt da jetzt mit drin?

00:28:33: In der Luft und hast du Kontakt zu den Menschen dort?

00:28:36: was ist es für eine Situation?

00:28:37: Ja,

00:28:37: der Gaserstreifen hängt komplett in der Luft.

00:28:39: ja also wir haben ein Waffenstillstands-Deal der letzten Ende des letzten Jahres ich glaube ich war es im Oktober in Schamescheech im Badeort Schamescheech unterzeichnet wurde und laut diesem Deal müsste es einen Waffen Stillstand geben müsste der Gaserstreifen so versorgt werden wie zum Vorkriegsstand, müsste die israelische Armee sich aus dem Gaser Streifen zurückziehen.

00:29:04: Sollte sich die Hamas entwaffnen und es sollte erste Schritte zu einer staatlichen palästinischen Staatlichkeit geben.

00:29:11: Das war damals der Deal.

00:29:12: Nichts davon ist bis heute erfüllt worden.

00:29:16: Der Waffenstillstand über tausend Palästinensern seit letzten Oktober das Leben gekostet hat, meistens Palästenenser die sich in den Nähe begeben der sogenannten was die Israelis als gelbe Linie bezeichnet haben.

00:29:26: Das ist nämlich der Teil der sozusagen den Teigasers Trend indem die israelische Armin stationiert ist von dem in denen die meiste größte Bevölkerung lebt und der auch von Hamas kontrolliert wird.

00:29:37: Und wenn du da zu nah an die Gelbe Linien kommst wird halt geschossen über Tausend Toten.

00:29:42: also der Waffenstisch ist kein Waffen Stich.

00:29:43: Die Versorgung hat bei Weitem noch nicht den Vorkriegstand erreicht und ist immer noch problematisch, aber keiner spricht mehr darüber.

00:29:51: Die israelische Armee hat das Gebiet, dass sie besetzt hält von fünfzig auf sechzig Prozent erhöht.

00:29:57: also sie weiten dieses Gebiet noch aus und bauen sich militärisch graben sich da auch fest und die Hamas lässt sich auch nicht entwaffenen.

00:30:07: Also wir sind da irgendwie an einem Punkt wo eigentlich die totale Paralyse und wo es eigentlich nicht wirklich weitergeht im Moment.

00:30:14: Was könnten bei den nächsten Friedes sein?

00:30:16: oder was muss da passieren?

00:30:18: Ist das eine Frage von, muss man sich erst in Iran-Konflikt lösen damit die Aufmerksamkeit wieder dort hinwandert oder ist das einfach...

00:30:25: Die Aufmerkzahl halt wieder hin zum Gasachscheifen wäre schon mal eine ganz gute Geschichte.

00:30:29: aber ich glaube einfach es ist ein Setup dass irgendwie problematisch ist.

00:30:33: ja also es wird jetzt so getan.

00:30:35: vor allem von israelischer Seite wird jetzt gesagt Es ist überhaupt keine Sequenz festgelegt worden in diesem Waffenstillstandsabkommen.

00:30:42: Aber von israelischer Seite wird es gesagt, ohne dass sich die Hamas entwaffnet, wird alles andere nicht passieren.

00:30:49: Das heißt sie wollen das ich die Hammas entwafne, ohne das wirklich klar ist was man... ...was die palästinische Seite dafür dann am Ende bekommt.

00:30:59: also der Setup ist der folgende Die israelische Besatzung wird fortgesetzt und ihr müsst euch gut dabei benehmen bekommt ihr vielleicht etwas dafür.

00:31:10: Das ist im Moment so, und das kann nicht funktionieren!

00:31:13: Das kann nicht die Grundes-Grundprobleme funktionieren.

00:31:15: Hier ist nicht die Hamas.

00:31:18: Das Grundproblem mit dem Gazastreif ist die israelische Besatzung genauso wie in Westjordanland.

00:31:22: D.h.,

00:31:23: die Hamaz ist ja nicht im luftleeren Raum entstanden.

00:31:25: Die Hamaz sind ein Produkt dieser israelischen Besatzungen.

00:31:29: Wenn ich diese Situation verändern möchte, wenn ich für Sicherheit für die Israelis sorgen muss dann muss sich diese israelische Besatzung auf irgendeine Art und Weise beenden.

00:31:42: Das ist die Voraussetzung, darüber reden wir nun seit Mitte der neunziger Jahre Land für Frieden, Ostloh-Prozess und alles Mögliche ein Ende dieser israelischen Besatzungen im Westjordanland und im Gaza-Streifen.

00:31:54: Und ich glaube das ist die absolute Voraussetzung also Die Idee die Besatzungs weiter zu führen und dann dem Palästerner so sagen aber benehmt euch nicht dabei Also sozusagen eine friedliche besatzung Irgendwo ein Widerspruch in sich selbst.

00:32:08: Und ich glaube, da muss es ein großes Umdenken geben.

00:32:11: International ist das schon gerade der Fall.

00:32:14: aber ich glaub letztendlich kann eine Besatzung ja nur vom Besitzer selbst beendet werden nicht von besetzen.

00:32:18: also es muss auch einen umdenken in der israelischen Gesellschaft geben.

00:32:22: die Rechnung ist eigentlich relativ simpel Es wird kein Sicherheit für Israel und keinen Frieden für Israel geben wenn's keine rechte für die palästinenser gibt.

00:32:30: Das ist direkt miteinander verbunden.

00:32:32: man kann nicht dass eine sich nur holen vielleicht zwischendrin militärisch sozusagen irgendwie durchsetzen, aber das ist keine nachhaltige Lösung.

00:32:40: Die einzig nachhaltigen Lösung hier... ...ist ein Ende der israelischen Besatzung.

00:32:46: Ein israelischer Journalist Hiddon Levi, die Herr Aditz arbeitet für den israelische Tagesland hat mehrmals den Satz gesagt, er hat immer wieder gesagt Es gibt kein Naos-Konflikt!

00:32:56: Es gibt eine israelische Besatzungen und die muss beendet werden.

00:33:00: Und ich glaube dass das wirklich so sagen, dass wir da den Fokus darauf hin legen müssen und das ist natürlich die beste Möglichkeit, um so Gruppierungen wie der Hamas den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

00:33:11: Aber Rechte für die palästinendische Bevölkerung zu schaffen?

00:33:14: Und die Hamas zu entwaffnen schließt sich ja nicht aus prinzipiell.

00:33:17: Ja nur, man kann nicht sozusagen sagen okay die Hammas soll sich entwaffenen und dann schauen wir mal was passiert.

00:33:23: also das kann so nicht funktionieren.

00:33:25: Also da muss schon irgendwas passieren wo die Palästins das Gefühl haben sie bekommen zumindest ein Teil ihrer Rechte und ohne dass wird es nie dort Ruhe geben.

00:33:37: Wie gesagt, eine friedliche Besatzung sein und widersprechen sich selbst.

00:33:40: Ich würde zum Abschluss vielleicht noch über Ägypten reden.

00:33:42: Das ist ja doch der Ort wo du lebst, wo du zu Hause bist

00:33:46: Und auch in Ägypte herrschen jetzt nicht unbedingt einfache politische Verhältnisse.

00:33:50: Präsident ist deine umstrittene Figur Abdal Fatah Assisi?

00:33:54: Wer lebst du Ägypten derzeit?

00:33:56: Na er ist ein autokratisch geführtes Land wie alle arabischen Länder.

00:34:00: Wir haben ja leider den arabischen Frühling vor fünfzehn Jahren es ja eigentlich gescheitert, also wir haben die großen Hoffnungen in dieses.

00:34:06: damals gab gerade bei der jüngeren Bevölkerung das sich irgendwas verändert.

00:34:10: Man hat ja das Gefühl gehabt man stand damals auf dem Beraterieplatz als Mubarak gestürzt worden war und hat gedacht so... Die Zukunft der Arabischen Welt wird friedlich und demokratisch ausgehandelt!

00:34:19: Wir haben nicht die Rechnung gemacht mit den Golfstaaten all ihren finanziellen Macht, die natürlich irgendwie alles daran gesetzt haben.

00:34:28: Also diese Entwicklungen zu stoppen und wieder umzutrehen.

00:34:31: Und wir haben heute eine Situation, wo wir überall natürlich wieder autokratisch regiert werden.

00:34:36: Letztendlich hat sich ja nichts verändert von dem, warum die Menschen vor fünfzehn Jahren auf die Barrikade gegangen sind.

00:34:42: Es ist immer noch die gleiche Situation.

00:34:45: wenn überhaupt dann hat sie sich verschlimmert.

00:34:47: also wenn ich mir die soziale Lage anschaue laut Weltbank leben sechzig Prozent der Ägypter entweder unter der Armutsgrenze oder sind kurz davor, in diese abzustürzen.

00:34:57: Also das ist weniger als zwei Euro am Tag pro Person.

00:35:00: Es gibt keine Rechte, es gibt keine Rechtsstaatlichkeit und keine unabhängige Justiz.

00:35:06: All die Dinge, weswegen die Menschen damals auf die Straße gegangen sind immer noch die gleichen, sind ungelöst... Und auch das wird uns irgendwann früher oder später nochmal um die Ohren fliegen.

00:35:18: Wegen den Menschen damit um, gibt's da Hoffnung?

00:35:20: Gibt's eine Opposition, die da einer Stimme hat?

00:35:23: Na Repression funktioniert.

00:35:25: Also zumindest irgendwann hat natürlich jede Repression auch irgendwann ja Ablaufdatum, aber sie funktioniert eine ganze Weile und im Moment funktioniert sie.

00:35:33: Die Menschen haben Angst.

00:35:36: Sie sind verärgert.

00:35:37: wenn man mit jedem Gespräch was ich irgendwie mit jedem Taxifahrer oder Ladenbesitzer oder irgendjemandem in Cairo führe merke ich, wie verärgert die Leute über diese Situation sind.

00:35:47: Vor allem über ihre soziale und wirtschaftliche Lage oder die Preissteigerung und all diese Dinge, die sich ihr Leben nicht mehr leisten können.

00:35:53: Sie stehen wirklich mit dem Rücken, viele, viele stehen mit dem Rückens zur Wand.

00:35:57: aber gleichzeitig ist eben dort dieser Repressionsapparat der wenn es dann irgendwie der Ärger sich nach organisieren würde, würde man versuchen das ganz schnell zu beenden.

00:36:08: also man hat aus dem arabischen Frühling damals gelernt keinerlei Spielräume zuzulassen, wo sich so was entwickeln kann.

00:36:13: Das wird sicherlich nicht auf Dauer funktionieren aber im Moment funktioniert die Repression und zwar nicht nur in Ägypten sondern auch in Tunesien oder den anderen Ländern.

00:36:24: also es ist sozusagen eine Geschichte die man auf viele andere arabischen Länder die alle autokratisch regiert sind anwenden kann.

00:36:30: Du bist ja ein Wander zwischen den Kulturen du bist ja bis in München aufgewachsen zumindest geboren Und lebst du schon so lange im arabischen Raum in Cairo?

00:36:39: Also ich

00:36:39: habe zwanzig Jahre in München gelebt, sieben Jahre in Berlin und den Rest meines Lebens.

00:36:44: Wo fühlst du dich denn zu Hause?

00:36:45: oder ist das diese klassische Mischung aus?

00:36:47: man fühlt sich nirgends richtig Zuhause oder nur dort wo man gerade nicht ist?

00:36:50: Naja irgendwo zwischen Biergarten und Wasserpfeife wahrscheinlich.

00:36:54: aber also ich bin ja so ein gewisser eine wandelnde Identitätskrise.

00:36:58: Es wird einem eigentlich immer irgendwie vermittelt, dass man nicht dazugehört.

00:37:04: Also ich habe immer noch Situationen wo mich hier in Österreich Leute fragen, sag mal was ich dich schon immer mal fragen wollte Karim?

00:37:09: Wieso sprichst du so gut Deutsch?

00:37:11: Ja also du merkst mit dem Namen irgendwie kürzlich dazu.

00:37:14: Dann kommst du nach Ägypten und dann sagen sie sag mal Karim warum sprichest du so komisch arabisch?

00:37:17: Also irgendwie du bist immer außen vor Und am Anfang versucht man das zu bekämpfen.

00:37:23: möchte hundertfünfzig prozent des Eid oder Hundertfünftig Prozent des Anderes sein scheitert natürlich immer Und irgendwann kommst du zu dem Schluss, dass du damit Frieden schließt und dass du einfach anders bist.

00:37:35: Dass dieses Anders auch etwas ist was manchmal vom Vorteil ist das man eben zurückgelehnt auf Dinge schauen kann.

00:37:42: Dass man oft den Status eher des Beobachters hat.

00:37:44: also ich bin wirklich gefeit gegen jede Art von Nationalismus egal von wo.

00:37:48: Ich bin auch gefeit gegenüber allen möglichen Religionen der Politik und all diese Dinge.

00:37:54: Das beobachte ich von außen aber... Ich bin absolut nicht anfällig für solche Dinge.

00:37:58: Und das hat, glaube ich mit diesem Hintergrund zu tun und ich glaube es ist auch kein Zufall dass ich da gelandet bin wo ich gelandete in meinem Leben nämlich genau dieser Schnittstelle zwischen diesen beiden.

00:38:09: Also eine Schnittsstelle wo du einerseits genug wissen musst von der arabischen Seite dass dir die Geschichten findest die es dort gibt und auf der Straße aufhebst und weißt wie du mit den Leuten umgehen kannst und weiß mit ihnen zu sprechen usw.

00:38:24: weist, wie du die Geschichte dann schmachst und erzählen kannst damit sie eben auch in Österreich verstanden wird.

00:38:29: Und das ist eigentlich so.

00:38:30: gerade finde ich die ideale Position für den letzten, in den letzten...fünfunddraßig Jahre, in der ich da reingearbeitet habe und ja jetzt halt nicht mehr für den ORF sondern eben für meinen eigenen Broadcast.

00:38:43: Karim Elgori hat bei uns erzählt von seinem beruflichen neuen Stieg und auch ein bisschen die Lage im Nahen Osten analysiert.

00:38:49: Ich bedanke mich bei dir, dass ihr da warst.

00:38:50: Vielen Dank!

00:38:51: Bitte sehr

00:38:53: Vielen Dank fürs Zuhören, Feedback gerne per Mail an Podcast at diepresse.com und fünf Sterne-Bewertungen helfen uns natürlich auch – wo auch immer Sie uns gerade hören auf Apple Podcast oder auf Spotify oder wo auch Immer.

00:39:06: wir freuen uns wenn sie was wichtig ist mit Fünf Sternen bewerten!

00:39:11: Den Link zum neuen Podcast von Karim El-Gohari.

00:39:15: Na Ost, na Drann finden Sie in den Show Notes.

00:39:18: hören sie natürlich gerne dort mal rein.

00:39:20: im Namen des Audiotheens der Presse wünsche ich Clemens Patek Ihnen noch einen angenehmen Tag bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.