Warum Justin Trudeau auf Einladung der IV nach Salzburg kommt
Shownotes
Gast: Christoph Neumayer, Generalsekretär Industriellenvereinigung Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer Credits: Vimeo
Der Salzburg Summit der Industriellenvereinigung geht heuer in sein siebentes Jahr und ist so groß wie nie: Aus 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Premiere 2019 sind mittlerweile 750 geworden. Stargäste in diesem Jahr sind Justin Trudeau und Antony Blinken, das Motto lautet „Allianzen in einer neuen Weltordnung". Gegründet wurde der Summit einst auch als Gegenentwurf zum Europäischen Forum Alpbach, mit dem damaligen Kanzler Sebastian Kurz als ranghohem Paten der ersten Stunde.
Anna Wallner hat IV-Generalsekretär Christoph Neumayer getroffen und mit ihm über Österreichs, Wachstumsschwäche, Bürokratie-Probleme und die Verantwortung der Industrie für Österreichs Standortprobleme gesprochen und fragt, wie groß die Nähe zu Sebastian Kurz heute noch ist. Es geht um Sponsor-Partner des Summit und Events rund herum. Am Freitag folgt dann hier ein Wrap-up aus Salzburg.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Die Presse.
00:00:26: So klingt das, wenn ein ehemaliger europaweit bekannter Politiker eine Bühne in Salzburg betritt.
00:00:33: Zu hören ist hier Boris Johnson auf einer nicht besonders guten Aufnahme Aus dem Juli, der Einzige Brexit-Premier der Briten war da schon fast wieder zwei Jahre zurückgetreten und auf einer kleinen globalen PR Tour.
00:00:49: Nach Salzburg geladen hatte ihn damals die Industriellenvereinigung zur bereits fünften Auflage ihres Salzburgs damit.
00:00:56: Zwanzig Minuten ist Boris Johnson auf der Bühne gestanden und hat den EU-Ausdritt Großbritanniens wortgewaltig verteidigt.
00:01:03: Er hat sogar gesagt, dass während der Corona-Pandemie durch den Brexit Leben gerettet worden sein.
00:01:09: Ja und dieser Auftritt, er hat dem Veranstaltter IV schon auch ordentlich Kritik eingebracht.
00:01:15: Der Standard hat zum Beispiel geschrieben mit Boris Johnson verspielte industriellen Vereinigungen ihre Glaubwürdigkeit aber auch so mancher Wirtschaftskammerverbreter war damals äußerst kritisch in der IV und vor allem innerhalb des Organisationskomitees des Salzburgs.
00:01:31: damit sieht man das bis heute anders.
00:01:33: Die Einladung von Boris Johnson hat den Summit auch auf jeden Fall bekannter und vor allem erst relevant für internationale Speaker gemacht.
00:01:41: Scheitere waren auch Ex-FDP-Chef Christian Lindner, der rumänische Staatspräsident Nikos Wurdan und der deutsche grünen Politiker und ex-Vizekanzler Joschka Fischer zu Gast.
00:01:53: Und die Einladungen von Boris Johnston folgt natürlich auch einer ganz bestimmenden Logik der IV nämlich jener dass man auch Sichtweisen zulassen müsse, die der eigenen Diametrei gegenüberstehen.
00:02:05: Ja, in diesem Sommer geht der Summit, der heute Abend eröffnet wird und bis Freitag dauert in sein siebentes Jahr – und das Event ist so groß wie nie!
00:02:13: Aber was genau passiert dort eigentlich?
00:02:15: Wer trifft sich
00:02:16: dort?!
00:02:17: Wieso macht die IV diesen Riesenzynober überhaupt und wieso wollen nun immer mehr Unternehmen mit an Bord?
00:02:24: Darum geht es heute in dieser Folge von Was Wichtig Ist den Nachrichten-Podcaster Presse.
00:02:29: Ich bin Anna Wallner und einer der Gastgeberinnen dieses Podcasts.
00:02:35: Ich weiß nicht, ob Sie das wissen – aber die Presse hat eine besondere Beziehung zum Europäischen Forum Alpbach!
00:02:40: Einige Jahre haben wir während der Kongresswochen im Tiroler Bergdorf jeden Tag eine Zeitung produziert.
00:02:46: Seit Jahrzehntzwanzig machen wir stattdessen einen Podcast, der heißt Was in Alpach Wichtig ist?
00:02:51: Und da kommt auch diesen August wieder… Aber das ist eine andere Geschichte... Warum erzähle ich das
00:02:56: alles?!
00:02:57: Als der Salzboxarme aus der Taufe gehoben wurde, war er bewusst als eine Art Gegenalpach angedacht.
00:03:05: Auch wenn das die Architekten dieses Netzwerkevents zu denen auch Sachergeschäftsführer Matthias Winkler und Netzwerkerin Gabi Spiedelfeld gehörten nicht zu geben würden – wir hören das gleich im Podcast wieder!
00:03:16: Aber Vertreter der Wirtschaft unter Industrie und auch der Politik Allen voran Bundeskanzler Sebastian Kurz die waren damals unzufrieden mit der Führung des Europäischen Forum Alpbach und sie wollten daher etwas eigenes, exklusiveres starten.
00:03:30: Apropos Sebastian Kurz zu ihm hören wir später auch mehr.
00:03:36: Ja nun im verflicksten siebenden Jahr des Bestehens wollen wir erkunden was aus dem Summit geworden ist.
00:03:41: Sie können diesen Podcast zur Einstimmung hören wenn sie gerade auf den Weg nach Salzburg sind oder natürlich auch aus der Ferne Wenn sie selbst nicht dabei sind oder bewusst dort nicht teilnehmen wollen.
00:03:54: Im ersten Jahr waren übrigens rund zweihundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei, dieses Jahr sind es schon siebenhundfünfzig.
00:04:01: Das zeigt natürlich wie groß das Event geworden ist wobei die Organisatoren Unisono sagen eigentlich ist jetzt Schluss wir wollen nicht mehr wachsen!
00:04:11: Was übrigens unvereinert geblieben ist seit dem Jahr eins ist dass die Teilnahme nur auf Einladung funktioniert und daher kostenlos.
00:04:19: Eingeladene sind Mitglieder und Stakeholder der IV und des IV-Netzwerks, darunter auch Vertreter aus Medien, Akademien, Kunst und Kultur.
00:04:27: Und in diesem Jahr hat man gleich zwei ehemalige internationale Polizstars engagiert – am Donnerstag Vormittag spricht Anthony Blinken, er war bis zu den US-Außenminister unter Joe Biden und am Freitag kann er das Ex-Premier Justin Trudeau.
00:04:45: an.
00:04:45: a little side note.
00:04:46: Die Stadt Salzburg ist den angespannter Vorfreude, ob To-Do seine neue Partnerin Superstar Katy Perry mitbringt.
00:04:57: Das Generalteam des Summit in diesem Jahr lautet Allianzen in einer neuen Weltoordnung – bei den Gästen aus Kanada und den USA hat man also natürlich auch die transatlantischen Handelsbeziehungen im Kopf, die in den vergangenen Monaten ja etwas angespannt waren.
00:05:12: Nun aber zu meinem heutigen Gast dem Generalsekretär der Industriellen Vereinigung Christoph Neumeier.
00:05:18: Er hat den Summit mit einigen anderen erdacht und die Alpbach-Frage, die habe ich ihm auch gleich gestellt.
00:05:24: Nämlich was kann das Salzburg Summit?
00:05:26: Was das Forum Alpach nicht
00:05:28: kann!
00:05:32: Die Überlegung war von Anfang an überhaupt keine Gegenveranstaltung oder etwas als Konkurrenz zu entwickeln sondern in Wirklichkeit einen exklusiveren Austausch dann auch in der späteren Entwicklung ganz konzentriert auf eineinhalb Tage Indem man in einem Umfeld, das womöglich auch durch den Ort inspiriert ist die Möglichkeit hat miteinander zu kommunizieren.
00:05:59: In einem durchaus exklusiveren Kreis.
00:06:01: Alpbach ist eine andere Idee.
00:06:03: Alpach ist in Wirklichkeit so das Flaggschiff und wohl das traditionellste Konferenz-Event, dass wir in Österreich haben – auch mit europäischen Anspruch!
00:06:12: Und das ist wirklich etwas anderes, was da entwickelt wurde?
00:06:16: Und es wurde definitiv nicht.
00:06:17: als Mitbewerb entwickelt.
00:06:19: Jetzt haben Sie exklusiv schon genannt das Wort, das Schlagwort der Summit ist ja noch immer so dass es über ein Ladung läuft.
00:06:26: Befeuert das nicht genau die Kritik, dass man sagt Wirtschaftspolitik?
00:06:31: Die Wirtschaft der oberen Zehntausend sozusagen passiert immer hinter verschlossenen Türen.
00:06:35: Warum hat man sich für diese Art der Einladungspolitiker entschieden?
00:06:39: Weil es die Möglichkeit gibt einen Austausch zu pflegen, den man sonst vielleicht in der Breite so nicht pflegeln kann.
00:06:46: Es geht ja nicht nur um das Programm, dass ich denke immer hochkaritiker geworden ist sondern es geht in Wirklichkeit um das Miteinander sein und es gibt durchaus den Anspruch, dass das aus einer industriell geprägten Community passiert.
00:07:00: Die V ist ja sozusagen der Träger des Salzburgsam mit.
00:07:05: Es soll aber trotzdem etwas sein, das einen stark europäischen internationalen Anspruch hat und es soll trotzdem etwas ein, wo man auch mit Menschen aus Kunst, Kultur, wo wir noch junge Menschen einlädt werden.
00:07:16: Freuen uns, dass wir auch eine Kooperation mit der WU und dem MCI haben.
00:07:20: Die auch die Themen mit aufbereiten werden – wo das Teil auch in einer Lehrveranstaltung ist -, dass man hier einen exklusiven Rahmen zum Austausch gibt.
00:07:29: Das soll nichts Elitäre sein, sondern das soll etwas sein für eine Community, die einfach daran interessiert ist wie man Europa weiterentwickeln
00:07:37: kann.".
00:07:37: Was heißt Jung in diesem Fall?
00:07:38: Also die Studierenden sind Studierende des ganz normalen Masterstudiengangs oder Bachelor?
00:07:43: Genau!
00:07:43: Also achtzehn plus…
00:07:45: Definitiv und das ist im Rahmen einer Lehrveranstaltung integriert.
00:07:50: Wir haben damit begonnen vor zwei Jahren.
00:07:53: Das ist etwas, was extrem nachgefragt ist und genau das ist die Idee auch mit jungen Menschen, die mitten im Geschehen sind – also sie haben nicht nur sozusagen eine Aufgabe diese Universität zu erledigen haben sondern die auch mittendrin sind, die auch Fragen stellen können
00:08:10: etc.,
00:08:11: etc.
00:08:11: Und das ist etwas neben junger Industrie und anderen, die in dem Sinn für Diversität zumindest älterstechnisch sorgen.
00:08:21: Wie Sie mir das schildern, kann ich schon nachvollziehen.
00:08:24: Jetzt sind aber die Jahre ins Land gezogen – sieben Jahre.
00:08:26: Man hat den Eindruck, dass damit wird von Jahr zu Jahr größer.
00:08:29: Noch ist es im Rahmen einer halb Tage ... Es geht sich fast nicht mehr aus, wenn man das den Auftaktabend am Zweiundzwanzigsten Juli mitnimmt.
00:08:38: Aber es ist so ungefähr diese zwei, zweieinhalb Tage.
00:08:41: Nur wird das immer größer und Sie haben jetzt betont exklusiv auch ein bisschen unter Sicht Dinge entwickeln, darüber nachdenken.
00:08:48: Trotzdem hat man den Eindruck, auch die Berichterstattung wird breiter.
00:08:52: Die Gäste werden, wie soll ich sagen, prominenter oder sozusagen öffentlichkeitsbekannte?
00:08:58: Wie passt das dann zusammen?
00:09:00: Muss das automatisch immer dieses Höherweiter schneller werden?
00:09:05: Nicht zumindest grundsätzlich gewollt.
00:09:08: Ehrlich gesagt sind wir selbst von der Nachfrage der vergangenen Jahre positiv überrascht gewesen Und das ist sozusagen eine Entwicklung, die dann irgendwie natürlich erfolgt ist.
00:09:21: Wir sind aber natürlich an einem Punkt angelangt wo wir für die Zukunft überlegen müssen Ist es jetzt ein Format dass sich so noch trägt oder denken wir über andere Dinge nach?
00:09:31: Öffnen wir wirklich in der gesamten Breite dann ist es nicht mehr das, als dass es begonnen hat.
00:09:36: Aber das womöglich auch einen Beitrag für den Diskurs leisten kann.
00:09:40: und da darum geht's letztendlich was uns auch wichtig ist doch ein bisschen der Fokus auf das was Produktion in Europa ist.
00:09:48: Das ist ja auch etwas was massiv unter Druck steht in den vergangenen fünf bis zehn Jahren.
00:09:53: Und jetzt können wir drum herum letztlich auch bauen diskutieren in den Diskurst gehen und Dann haben wir ja die große Renaissance der Geopolitik Offene mittlere Volkswirtschaft in Österreich und wir sind eine Exportnation, ist das natürlich hochrelevant.
00:10:10: Und das hat letztlich auch den Samm mit immer internationaler gemacht und deswegen sprechen wir da jetzt dieses Jahr auch über Allianzen in einer Welt die ein andere geworden ist.
00:10:22: Das ist etwas was eine natürliche Weiterentwicklung ist.
00:10:25: aber das Format steht immer wieder Nach jedem Summit neu zur Diskussion und so gesehen werden wir auch da unsere Antworten finden müssen oder das auch durchdiskutieren.
00:10:36: Ich glaube bekannt ist schon seit spätestens der Pressekonferenz vor einiger Zeit, wer heuer die zwei besonders prominenten Gäste sind, weil sie gerade auch international ansprechen, dass eine ist der ehemalige kanadische Präsident Justin Trudeau, das andere ist Anthony Blinken.
00:10:50: Wieso die beiden?
00:10:52: Justin Trudeau steht exemplarisch für das über, dass wir diskutieren nämlich wie kann eine regelbasierte Partnerschaft Europas mit anderen aussehen.
00:11:03: Er war Premier als Sita verhandelt wurde, also das Freie und das Abkommen.
00:11:07: Wir erinnern uns höchst um Stritten.
00:11:09: Österreich auch eine unrühmliche Rolle gespielt weil wir bei den letzten mit Walloniern dabei waren die noch das zumindest hinterfragt haben.
00:11:17: Wir haben sensationelle Zahlen und wir haben auch gemerkt dass noch nichts passiert ist sozusagen und er war immer einer der das auch sehr stark international gedacht hat und diese Partnerschaft für Europa besonders wichtig.
00:11:31: Und Anthony Blinken ja aus der vorhergehenden Administration in den USA war auch ein Anhänger und ist es nach wie vor regelbasierter Globalab.
00:11:41: Partnerschaften und daher glaube ich passen diese beiden Persönlichkeiten sehr, sehr gut mit ihnen darüber zu diskutieren wie sich diese Welt verändert hat.
00:11:50: Im kanadischen Fall ist es ja spannend dass sozusagen auch der Nachfolger sehr stark dieses Thema auch regelbasierte Partnerschaft geprägt hat.
00:11:58: Der Mittelmechte Europa ist keine Supermacht mehr die wir wissen und leidvoll manchmal erkennen müssen und in dem Sinn sind das glaube ich zwei Persönlichkeiten die da wirklich auch interessant sein können.
00:12:12: Wenn wir diesen Blick ins globale jetzt schon ein bisschen gemacht haben, frage ich mich.
00:12:17: Wir haben ganz frische Zahlen des IHS, seine Prognose für die nächsten fünf Jahre, dass es mit dem Wachstum in Österreich nicht besonders gut weitergehen wird vermutlich.
00:12:28: Der IHS rechnet nur mit ungefähr einem Prozent Wachsum pro Jahr bis zu zweizigdreißig.
00:12:33: Das ist ein Thema, das natürlich die Industrie auch beschäftigt.
00:12:36: Ich frage mich also wenn man solche Zahlen bekommt glauben Sie dass diese... Also es ist immer man muss sich irgendwann entscheiden legen wir den Finger auf die Wunden lieber uns auch in Österreich nicht funktionieren oder schauen wir auch eben ins globale?
00:12:49: Wofür steht das damit mehr?
00:12:50: oder worauf glauben sie werden sie sich mehr konzentrieren?
00:12:53: zum Beispiel solche Dinge wie internationale Partnerschaften oder auch wirklich das Versagen oder die Schwäche der österreichischen Wirtschaft aktuell?
00:13:02: Ich denke, der Summit hat diesen europäischen und internationalen Anspruch, dass wir primär europäische und globale Themen diskutieren werden.
00:13:10: Das sieht man auch am Programm.
00:13:12: Da sind unendliche Chancen vorhanden – und wir haben auf der anderen Seite natürlich unsere Hausaufgaben national zu machen!
00:13:21: extrem viel zu tun und da könnte mir viele sehr viel besser machen.
00:13:25: Aber was wir ja auch in dem Sinn versuchen ist, es ist ja auch nationale Politik vor Ort – sie diskutiert auch mit, das gibt die Möglichkeit dann auch informell sich auszutauschen um gleichzeitig aber darauf zu achten dass wir auch unsere europäischen Aufgaben machen müssen.
00:13:41: Wir müssen einerseits innerhalb Europa stärker werden, das sind die alten Stichworte wie vertiefen wir den Binnermarkt schaffen wir endlich einen europäischen Kapitalmarkt dass sich auch Unternehmen aus Europa weiter entwickeln können und nicht in der USA gehen müssen um sich zu finanzieren.
00:13:56: Das ist der eine Punkt.
00:13:57: und der zweite Punkt ist schaffen wir es wo ja durchaus Europa auf dem Weg ist auch Partnerschaften verstärkt global zu schließen?
00:14:05: da geht's Nicht nur um klassische Freihandelsabkommen und Investitionsschutzabkommen, sondern da geht es auch um andere Partnerschaften.
00:14:13: Also wir haben lange diskutiert über Südamerika.
00:14:15: Wir haben jetzt eine Novellierung des Abkommens mit Mexiko
00:14:18: etc.,
00:14:19: etc.
00:14:20: Das ist für eine Exportwirtschaft wie die österreichische einfach immerhin wichtig.
00:14:25: Und das sind die Themen, die primär in Salzburg diskutiert
00:14:29: werden.".
00:14:30: Übrigens weil Christoph Neumeier von der nationalen Politik spricht, die vor Ort sein wird Der Bundeskanzler ist mal nicht dabei.
00:14:38: Somit sind die geranghöchsten politischen Vertreter unter anderem Wirtschaftsminister Wolfgang Hartmannstorfer, kleiner Einschub der Wirtschaftskammer Wienchef Walter Ruck hat ihn ja offenbar vor einiger Zeit in kleiner Runde als Typ Sachbearbeiter und Vorstandsaussistent bezeichnet.
00:14:54: Weiteres ist auch dabei Europaministerin Claudia Bauer von ÖVP und Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva Maria Holzleitner von der SPÖ sowie EU Migrationskommissar Magnus Brunner.
00:15:05: Und mit Karl Nehammer spricht dafür ein ehemaliger Ex-Kanzler, er ist heute Vizepräsident der Europäischen Investmentbank über Europas Rolle im Ukrainekonflikt.
00:15:16: Apropos Walter Ruck – wir wissen natürlich nicht ob und wann der Mann nun berufliche Konsequenzen aus der Affäre zieht.
00:15:23: Seine nun öffentlich gewordenen Ansichten, sein fragwürdiges Frauenbild und die Tatsache dass er auch Industrielle nämlich vornehmlich jene aus Oberösterreich als Degenerierte bezeichnet hat haben Chancen das Gesprächsthema Nummer eins auf den Seitenbühnen des diesjährigen Sammits zu werden!
00:15:40: Aber das Normrande.
00:15:41: Wir bleiben in unserem Gespräch bei der Politik und ich frage Christoph Neumeyer, welche wirtschaftspolitische Maßnahme er sich zum Beispiel von einem Minister wie Hartmannsdorfer derzeit erwartet?
00:15:52: Und warum es an der Umsetzung
00:15:53: happert?".
00:16:03: zu teuer geworden.
00:16:04: Wir merken das an den Verlusten auf den Exportmärkten, unsere Exportquote war immer rund um sechzig Prozent mittlerweile bei siebenundfünfzig Prozent weil wir Marktanteile global verloren haben.
00:16:15: Wir sind zu teurer geworden.
00:16:16: Das hängt sozusagen stark mit der Lohnentwicklung zusammen, das hängt mit den Energiepreisen zusammen und es hängt dem bürokratischen Druck zusammen.
00:16:26: Das ist in wirklichkeit das was wir am dringendsten lösen müssen.
00:16:31: Und das Zweit ist aber immer weiter in die Zukunft investieren.
00:16:34: Wir müssen, wo wir durchaus gut sind auch im europäischen Vergleich, auch weiterhin Forschung und Entwicklung investieren – wir müssen da hoch attraktiv bleiben.
00:16:42: Das kann man wohl auch effizienter noch einmal machen, aber das ist das was besonders wichtig ist.
00:16:48: Und das Dritte ist erkennen wie er auch die Zukunft richtig die richtigen Trends also in den Branchen Energie Und da Energieübertragung, wie stellen wir unsere Energieversorgung neu auf?
00:17:01: Sicherheitsbranche.
00:17:02: Ganz enorm wichtig!
00:17:04: Machen wir das Richtige was EI betrifft.
00:17:07: Da geht es um die Integration.
00:17:09: wo wir stark sein können ist die sogenannte Physical-Ei.
00:17:11: also wie setzen wir's um?
00:17:13: in Unternehmern, in der Automatisierung
00:17:15: etc.,
00:17:15: etc.. Das ist sozusagen der dritte Teil den wir nicht verpassen dürfen.
00:17:20: Wir haben einen nach wie vor super starke industrielle Basis.
00:17:25: Wir vergessen immer sehr oft, dass Nachhüfer der Produktionssektor so viel ausmacht wie Tourismus und Landwirtschaft und gemeinsam noch sehr viel mehr.
00:17:36: Das heißt, wir müssen um das ringen.
00:17:37: Und darum geht es gerade!
00:17:39: Wir können viele Dinge global nicht beeinflussen.
00:17:42: Ob Vladimir Putin Krieg gegen die Ukraine führt und jeden Tag entscheidet er will ihn weiterführen...
00:17:47: Oder Trump gegen den Iran?
00:17:48: So ist es.
00:17:49: oder Trump gegen die Iran können wir nicht beeinflussen.
00:17:52: Was wir beeinflüssen können sind unsere Hausaufgaben, die wir national machen.
00:17:56: was wir beeinfluessen können ist dass wir unseren Job auf europäischer Ebene machen.
00:18:00: da gibt's ein paar ganz gute Ansätze auch der Bundesregierung Und das sind die Dinge, über die wir reden müssen.
00:18:05: Wo können wir noch gestalten?
00:18:07: Wo haben wir Einflussmöglichkeiten?
00:18:09: und über das muss gesprochen werden und dann muss auch gehandelt werden.
00:18:13: Die EV ist neben der WKO eine der Institutionen, die am lautesten auch von der Regierung selbst immer wieder Sparmaßnahmen einfordert.
00:18:19: gibt es eigentlich etwas wo die EV auch die Industrie selber sagt da könnten wir uns an der Nase nehmen und in den nächsten Jahren eine Spur sparen ohne dass Investitionen leiden.
00:18:30: Ich glaube, das was die Industrie und die Unternehmen leisten können ist dass sie gut gemanagt sind.
00:18:36: Dass sie auch verstehen sozusagen wo finden die Trends statt?
00:18:40: bin ich optimal aufgestellt um mit dem auch umgehen zu können?
00:18:43: Und wir haben ja das Privileg Wir sind eine Organisation mit direkter Mitgliedschaft Wir haben Unternehmerinnen und Unternehmer die ehrenamtlich bei uns ihren Job machen und daher wissen wir sehr genau ich darf selber auch in Aufsitzritten sitzen etc.
00:18:58: bedeutet, was auf unternehmerischer Ebene.
00:19:00: Und da kann ich mit gutem Gewissen sagen dass der große deutschen Unternehmen extrem gut gemanagt ist.
00:19:07: aber es geht letztlich darum habe ich auch die Chance am Standort weiter investieren zu können und das ist die ganz große Herausforderung.
00:19:14: Was die IV betrifft wir sind eine super schlanke, super kleine Organisation.
00:19:20: also wenn wir über die IV reden dann reden Über rund Hundertsechzehnte vollzeitige Valente und da sind zwanzig Trenis drinnen.
00:19:27: Und wir haben ein relativ großes Büro in Brüssel, weil wir sehr stark europäisch arbeiten – ich persönlich auch!
00:19:32: Wir haben kleine Länderbürosen, wir haben das was man am Schwarzenbergplatz des Wiener sieht nämlich im Haus der Industrie….
00:19:38: …und wir matchen uns mit Organisationen die mehrere Tausend Mitarbeiter haben auf der Sozialpartner-Ebene und ich glaube dafür zeigen wir dass wir extrem lean, extrem fokussiert arbeiten Und wir sind eine freiwillige Organisation und unsere Mitglieder-Challengen uns ordentlich, so gesehen versuchen wir auch wirklich super effizient zu arbeiten.
00:19:58: Das
00:19:58: Lean aufgestellt bringt mich zum nächsten Thema nochmal zur Summe zurück der eben recht überschaubar und klein gestartet hat, so wie Sie es schon erzählt haben aber gewachsen ist und mittlerweile mit vielen Partnern zusammenarbeitet.
00:20:10: da würde mich interessieren wer sind denn jetzt die großen Partner die fürs gelingen dieses Events verantwortlich sind?
00:20:15: Mit wem würden sie ihr nicht kooperieren?
00:20:19: Ja, ein Event der wie Sie schon angemerkt haben so stark Gewachsen ist in den vergangenen Jahren.
00:20:24: Ist ja auch für eine Organisation wie die vor einfach alleine nicht stemmbar.
00:20:28: wir sozusagen bringen die Dinge sozusagen auf die Reise.
00:20:31: Wir haben ein kleines Organisationsteam aber wir arbeiten noch sehr stark mit Partnern zusammen Wie sie richtigerweise sagen.
00:20:37: Die kommen entweder aus der Kreditwirtschaft oder sie sind auch Mitglieder die sagen das ist mir nochmal etwas wert dass ich da zusätzlich sozusagen auch etwas einbringe.
00:20:46: Wir freuen uns aber auch über viele Partner, teilweise aus den Dienstleistungen.
00:20:51: Das geht bis zu Rechtsanwälten
00:20:54: etc.,
00:20:55: die sagen... Das ist etwas, was so spannend ist.
00:20:57: Da wäre ich gerne auch mit dabei – das unterstütze ich in dem Sinn sehr, sehr gerne und so gesehen haben wir mittlerweile mehrere Dutzend Partner unterschiedlicher Größe, mit denen wir zusammenarbeiten.
00:21:08: Na ja wo würden wir uns schwer tun?
00:21:09: Schwer tun würden wir wahrscheinlich mit Partnern die im intensiven Wettbewerb zu Europa stehen, mit Unternehmen aus diesem Bereich und wir achten darauf dass es eine starke österreichische industrielle Note gibt, wo wir das miteinander gut abbeten können.
00:21:26: Wir freuen uns extrem auch immer über unsere Logistikpartner, die auch
00:21:31: mithelfen.".
00:21:33: Weil es Christoph Neumeier hier nicht mehr ausgeführt hat, ergänze ich jetzt noch!
00:21:38: Main-Sponsor ist... Unter anderem das Unternehmen Farmig und erst seit dem Jahr zwölfundzwanzig die Reifeisen.
00:21:46: Und zwar konkret eigentlich vier Teilorganisationen der Reifeise, nämlich die RBI – die Reiveisen wie Niederösterreich, die Reifessen Salzburg und die Reiefessen Oberösterreich.
00:21:55: Sie alle hosten das Welcome Gala Dinner im Hangar sieben heute Abend bei dem dreihundert der siebenhundertfünfzig Teilnehmerinnen eingeladen sind!
00:22:03: Premium-Sponsor des Summit ist verbunden und unter den zwölf Co-Sponsoren sind auch Unternehmen wie Austrian und ÖBB.
00:22:10: Und dann gibt es noch mehr als ein Dutzend sogenannte Supporters.
00:22:14: Medienpartnern sind in diesem Jahr der ORF, pro Siebensat eins plus vier Servus TV das IV eigenes Selektiv und auch wir von der Presse.
00:22:22: Unser Geschäftsführer Rainer Novak ist außerdem schon seit einigen Jahren im zehnköpfigen Advisory Board des Summit.
00:22:29: Was die IV immer wieder betont, ist wie bewusst der Ort Salzburg von Anfang gewählt war als Austragungsort für den Summit.
00:22:37: Daher frage ich Christoph Neumeier, inwiefern tankiert sie das aktuelle personelle Drama, dass sich rund um Salzburg vor allem im Frühjahr abgespielt hat?
00:22:51: Sie haben natürlich Volkermann rechts.
00:22:52: Salzburg ist attraktiv als Location zu diesem Zeitpunkt, also Hund und ihr öffnender Festspiele
00:22:59: etc.,
00:23:00: das ist auch etwas was obwohl wir ja eigentlich in der Ferienzeit sind uns auch hilft auf der anderen Seite auch internationale Gäste dann zu attrahieren weil man sagt okay man kommt gerne und man kann das womöglich mit einem Kulturaufenthalt unter ähnlichen verbinden.
00:23:16: Ich glaube, entscheidend ist das Programm, dass davor liegt.
00:23:19: Und das ist, glaub ich, eine hohe Gerätik wie eh und je.
00:23:22: Das sind sehr viele spannende Aufführungen – ich freue mich auch auf das eine oder andere!
00:23:27: Und ich glaube da sieht man ein bisschen die Tragödie des Frühjahrs oder wie immer man sie nennen möchte, ist da nicht abgebildet und daher glaube ich, dass es auch so gut funktionieren wird.
00:23:39: Die Festspiele, die kooperieren anscheinend wirklich gerne mit dem Summit.
00:23:43: Das hört man immer wieder – aber sie sind nicht Sponsoren!
00:23:47: Die Präsidentin der Festspiele Christina Hammer spricht so wie auch IV-Präsident Jörg Knil und Salzburger Landeshauptfrau Ed Stadler am Donnerstag in der Früh im Salzburg-Kongress Öffnungsworte.
00:23:58: Die IV kauft lediglich ein kleines Kontingent an Festspieltickets um dann diese an Interessierte und vor allem internationale Gäste zu geben ….
00:24:06: Aber das war's schon….
00:24:08: Nach dem Gala-Dinner am Mittwoch gibt es übrigens am Donnerstagabend gleich drei von der IV gesponserte Events.
00:24:14: Einmal im Hotel Sacher, einmal im Café Passat und zwischen diesen beiden Locations am Salzachufer schlägt auch erstmals das selektiv eine Popup-Bau auf die wohl vor allem die eher jüngeren studentischeren Gäste ansprechen sollen!
00:24:28: Das traditionelle Treffen Schinkenfleckerl und Gin Tonic, zudem Ex-Kanzler Sebastian Kurz erst am kommenden Samstag – dafür schon zum vierten Mal – hat mit dem Summit offiziell übrigens nichts mehr zu tun.
00:24:39: Es gab schon Jahre, da war diese Party genau während des Sammits angesetzt.
00:24:43: Überhaupt kurz und das Sammit die haben lange sehr eng miteinander zusammengearbeitet.
00:24:49: Zuerst war er als Kanzlerrang hoher Partei der ersten Ausgabe und auch ein Jahr nach seinem Ausstieg aus der Politik im Sommer twenty-zweiundzwanzig war kurz als damals dann Privatmann fast so etwas wie das inoffizielle Maskottchen des Salzburgs.
00:25:02: damit mit dieser besonderen Nähe ist es heute wie mir scheint vorbei.
00:25:07: hinter vorgehaltener Hand sagen zwar manche es muss der Anspruch des Sammels sein, dass der österreichische Bundeskanzler egal welcher Koleur dabei ist und auch spricht.
00:25:16: Egal ob es Andreas Barbler oder sonst wer ist.
00:25:19: aber wie gesagt Stokker hat diesmal abgesagt.
00:25:22: daher habe ich Christoph Neumeier dann noch gefragt Wie hat sich das Verhältnis der IV zur Politik seit?
00:25:32: Für die IV ist es immer spannend.
00:25:33: Es gibt sozusagen einen Markt oder mehrere Märkte auch für eine Organisation wie die Industriellvereinigung und auf diese Märkte kann man noch keinen Einfluss ausüben, wenn Regierungswechseln stattfinden und andere Partner an der Regierung sind, sind andere Partner in der Regierung.
00:25:48: Wir haben ja das Privileg dass wir parteipolitisch unabhängig sind und auch sonst unabhängig sind Und natürlich trachten wir danach, dass wir mit jeder Bundesregierung aber mit allen Parteien gut sachlich zusammenarbeiten Wo möglich, gerade in der Zeit der Kanzlerschaft Sebastian Kurz natürlich auch eingeladen war.
00:26:08: Und jetzt sind Ministerinnen und Minister auch vor Ort aber der aktuellen Regierung.
00:26:13: So gesehen ist das etwas... wo die aktuellen Partner vor Ort sind.
00:26:18: Trotzdem vielleicht sehr konkret und bewusst zugespielt gefragt, war die Wirtschaftspolitik unter Kanzler Kurz aus der IV?
00:26:24: Also sich der IV in Industrie freundlicher als heute?
00:26:28: Ich glaube dass die Bundesregierung unter Sebastian Kurz ebenso wie die nachfolgenden Bundesregierungen und auch die Aktuelle den Anspruch hatten Österreich positiv zu verändert durchaus in den Strukturen.
00:26:41: Es ist deswegen eine Bewertung endgültig glaube ich schwierig, weil nicht sehr viel Zeit blieb um zu beweisen wie stark man strukturelle Veränderungen vornehmen kann.
00:26:53: Aber dass die Regierung Sebastian Kurz diesen Anspruch hatte steht glaube ich außer Frage.
00:26:59: da sind Dinge passiert.
00:27:00: ich erinnere an die Flexibilisierung der Arbeitszeit über die heute übrigens keiner mehr redet.
00:27:04: das ist auch kein Problem.
00:27:05: es war es auch nie aber es war ein wichtiger Schritt.
00:27:07: ja zu gehen war Aus meiner Sicht zu unrecht breit geschultenen Strukturreformen in den Sozialversicherungen, weil sie auch nicht so letztlich umgesetzt wurden wie es eigentlich geplant war.
00:27:21: Das heißt das muss man zugute halten.
00:27:23: Es gab Struktur-Reformen die begonnen wurden.
00:27:26: dann kennen wir die Geschichte wie es ausgegangen ist.
00:27:29: Sebastian Kuss ist da auch immer nach seinem Ausstieg aus der Politik dem Summit verbunden geblieben.
00:27:34: Hält sich das weiterhin dieses gute Verhältnis?
00:27:37: Absolut.
00:27:38: Und wir haben auch, es tritt auch der ehemalige Bundeskanzler, nee, aber allerdings eine neue Rolle auf.
00:27:43: daher, dritte er auch auf.
00:27:46: ja das ist es und das ist uns auch wichtig dass wir mit allen Politikerinnen und Politikern, mit denen man sachlich gut zusammenarbeiten kann und das trifft nicht nur für eine Partei sondern viele Parteien zu, dass man mit ihnen auch Kontakt hält.
00:27:59: Es wird übrigens auch spannend, was Justin Trudeau langfristig macht.
00:28:02: Weil derzeit ist er ja hauptsächlich genau das, was er jetzt macht wenn er nach Österreich kommt.
00:28:07: Er lässt uns an seinem Expertise teilnehmen und hält Vorträge und reißt mit seiner sehr rominenten neuen Partnerin durch die Welt.
00:28:16: aber das ist noch kein Hauptjob oder?
00:28:18: Definitiv!
00:28:20: Wir haben viele Persönlichkeiten wo man vom Alter her vermuten könnte da kommt noch was?
00:28:27: Ja, und wie kommt man jetzt eigentlich an internationale Speakerinnen und Speaker?
00:28:31: Und auch an den einen oder anderen prominenteren Namen aus Österreich.
00:28:35: Dominik Futschig ist Vizepräsident vom Verein Salzburg-Sammit und von Anfang an war er für das Programm und die inhaltliche Ausrichtung zuständig.
00:28:44: Er hat mir gesagt vieles funktioniert tatsächlich über Netzwerke – und da sei ja etwas, dass bei uns, wie er es sagt also in der IV, gelernt sei!
00:28:54: Top-Speaker wie Justin Trudeau oder Ernste Mieblinken, die bucht man aber natürlich einfach über internationale Agenturen und zahlt natürlich auch dafür.
00:29:02: Manchmal bekommt man dann einen Popstar ohne extra Aufschlag dazu – wir werden sehen ob das in diesem Jahr gelingt!
00:29:10: Ganz neu im Programm sind in dem Jahr sogenannte Zeitgeist-Sessions.
00:29:14: da werden Politiker wie der EU-Kommissar Magnus Brunner kurze zehn Minuten Impulse zu Tagesaktuellen Themen geben.
00:29:21: Bewehrt haben sich offenbar die Deep Dives am Donnerstag-Nachmittag kurz bevor dann das Abendprogramm beginnt.
00:29:28: Hier wird in sieben kleineren Runden, die parallel zueinander stattfinden eine stunde lang Themen wie Intelligence, Medien, der Startup Ökosystem und Energie besprochen.
00:29:38: Und hier kommt jetzt ein kleiner Transparenzeinschub.
00:29:41: Ich werde in diesem Jahr ehrenamtlich einen der Deep Dive moderieren und zwar zum Thema Energy as a Strategy for the Future.
00:29:48: Die Runde ist powered.
00:29:49: bei OMV unterdiskutieren Monika Köppel-Puriner, Reinhard Florey von der OMV und
00:29:54: Markus Beirran.
00:29:55: Ein Wort jetzt noch zum Forum Alpach.
00:29:58: Offenbar haben sich die Gräben zwischen dem achtzigjahre alten traditionsreichen Forum in Tirol und dem Summit in Salzburg wieder etwas geschlossen – und stehe ja jetzt nämlich in einem engen Austausch.
00:30:08: verrät mehr Christoph Neumeyer.
00:30:10: Weil wir glauben es ist Platz für beides!
00:30:13: Ja und das zeigt sich unter anderem auch darin dass der neue Alpacherpräsident Otmar Karas Ebenso einen Deep Dive bestreiten wird und zwar zu Europapolitik, gemeinsam mit Lukas Mandel dem EU-Abgeordneten der ÖVP und ÖVPs Tourismus und Energiestaatssekretärin Elisabeth Zihetner.
00:30:30: Einmal noch Christoph Neumann zum Schluss!
00:30:33: Es ist nun mal Salzburg etwas völlig anderes als die zwei Wochen in Alpach.
00:30:36: Aber
00:30:37: heißt es umgekehrt auch, dass die IV wieder mehr in Albach
00:30:41: aufritten?
00:30:42: Wir sind doch ganz bewusst vor Ort – das waren wir voriges Jahr auch und werden wir dieses Jahr auch sein, weil wir diese Signal auch geben wollen.
00:30:48: Das ist keine Konkurrenzveranstaltung, es sollte idealerweise kann es aufeinander entzahlen.
00:30:54: Wir können Diskussionen, die vielleicht in Salzburg begonnen wurden, weiterführen und so solls auch verstanden werden!
00:31:00: Aber in der Zwischenzeit sind interessanterweise noch viele kleine Veranstaltungen aus dem Boden gewachsen, wie die sprichwörtlichen Schwammerln im Sommer.
00:31:08: Das Kids Summit – der Impact-Gleich!
00:31:10: Sind diese Dinge Konkurrenz für das Salzburgs Summit?
00:31:14: Nein und entscheidende Punkt ist einfach die Nachfrage.
00:31:18: Wir würden es nicht mehr tun, gäbe es nicht so eine massive Nachfrage und das ist der Fokus sozusagen von unserer CV auf diese eine Veranstaltung gerichtet.
00:31:27: Die Veranstaltungen sind glaube ich unterschiedlich, haben unterschiedliche Schwerpunkte.
00:31:30: Ich sage immer wenn es der Markt her gibt und der Platz hergibt und die Menschen gerne dorthin gehen und inspiriert werden dann ist das glaube ich sehr okay.
00:31:37: aber bin schon bei Ihnen die vergneinen zehn-fünfzehn Jahre sind spannend zuzuschauen.
00:31:42: war es nicht alles da am Markt.
00:31:44: Weil
00:31:44: wir könnten auch noch in den Frühling schauen.
00:31:46: Europa Forum Baha'u und und und also es ist schon erstaunlich wie viele dieser ja doch auch eben etwas exklusiveren Diskussionszirkel sich in den vergangenen Jahren, in so einem kleinen Land wie Österreich an schönen Orten alles samt.
00:32:00: Weil das ist irgendwie das wo alle damit werben.
00:32:03: Meistens in den Bergen oder am Sehen... Wie viel da zusammengekommen ist?
00:32:06: Woran liegt es?
00:32:08: Haben die Manager und Politiker zuviel Tagesfreizeit und Medien muss man dazu sagen zuvier Tagesfreizit?
00:32:13: Also ich glaube nicht weil ich sage einer der was uns sehr stark gespiegelt wird umso zu formulieren ist dass der Salzburg Sammit de facto eineinhalb Tage dauert.
00:32:24: Es ist sehr konzentriert, ich kann das gut unterbringen.
00:32:29: Es gibt glaube ich andere Formate die sich ein bisschen schwer tun wenn es länger dauert
00:32:33: etc.,
00:32:33: weil in Wirklichkeit ist Zeit knapper geworden sowohl für die Politik als auch für Manager und Unternehmerinnen und Unternehmere und deswegen so zu sagen braucht es wirklich einen Platz im Markt.
00:32:47: Das Entscheidende ist ja, was kann man daraus sozusagen auch noch einmal als Benefit für sich persönlich mitnehmen?
00:32:55: Österreich hat ein bisschen die Gnade der Lage.
00:32:58: Wir sind in der Mitte Europas und haben eine historisch starke Rolle gespielt in diesem Mittel Europa.
00:33:05: Wir hätten wahrscheinlich noch mehr Chancen diese Rolle auch noch stärker zu spielen und daher glaube ich, ist es als Location für solche Veranstaltungen hoch attraktiv und gibt es eben einige, die das auch erkannt haben und daher auch bespielen.
00:33:18: Aber ich darf vielleicht auch in Zusammenhang mit Mitteuropa und CEE darauf hinweisen, dass es da auch ein sehr spannendes Format gibt Glopsek, das da neu entwickelt wurde.
00:33:28: Das heißt, da ist auch da durchaus noch Platz.
00:33:30: aber Österreich hat... Da relativ früh begonnen hat.
00:33:34: wunderbare Locations, wo Menschen auch gerne hinkommen und in dem Sitz ist das sicherlich ein Vorteil.
00:33:40: Es
00:33:40: muss man zur Verteidigung noch sagen – auch gerade wenn man in allen möglichen speziellen Bereichen global sieht!
00:33:45: Das Konferenzgeschäft dürfte trotz der digitalisierten Social Media EI-Welt mehr boomen denn je.
00:33:52: Vielleicht ist es eine Folge nach den Pandemiejahren, aber vielleicht ist es auch tatsächlich ein bisschen eine Antwort oder Gegenbewegung zur so digitalisierten Welt dass man sich eben dann doch immer wieder mal gerne egal in welcher Berufssparte ob es jetzt eben Journalisten sind, ob es AI-Exports sind, Bankensektorpolitik dass man sich realitär wieder trifft und miteinander austauscht.
00:34:15: Ich würde das unterstreichen wollen, ich glaube die persönliche Begegnung, das Authentische, das Miteinander reden auch, dass das wirklich an Bedeutung gewonnen hat und bei uns auch ein bisschen eben die Idee diese Reime auch zu geben.
00:34:28: aber sie sind nicht dominant und sie sollten noch nicht dominant sein weil es geht um Inhalte Um strategische Diskussionen, ich glaube dass dieser Wert massiv zugenommen hat und er wird weiterzunehmen.
00:34:40: Und es gibt eine tiefe menschliche Sehnsucht zu diesem Austausch und ich denke das ist auch etwas was hier sehr stark mitspielt.
00:34:50: Kann man den wirklich in eineinhalb Tagen so viel zum Austausch kommen, wenn das Programm so dicht ist?
00:34:55: Wenn auch Abends dann Veranstaltungen sind oder anders gefragt.
00:34:58: Was soll denn dabei rauskommen?
00:35:00: Also sind wir jetzt gerade gesagt ja auch gesagt schon ähnlich.
00:35:03: Es ist immer die Frage was man damit bezweckt aber was soll nach dem Salzburg-Sahmet am Tisch liegen.
00:35:09: Und das soll man, sozusagen durch diese persönliche Begegnung mitnehmen können?
00:35:13: Das Learning aus den vergangenen Jahren ist auch etwas mehr Zeit für den persönlichen Austausch zu geben – auch unter Tags!
00:35:20: Also ein bisschen mehr Pausen.
00:35:22: Dann muss man auf der anderen Seite ein bisschen dann auf die Disziplin schauen, dass man wieder in dieses Programm kommt.
00:35:27: Es hilft
00:35:27: übrigens, dass Wetter angebisch schlechter werden sollte.
00:35:30: Das heißt es wird eher kühler
00:35:32: und das hilft
00:35:32: beim Denken fürs Denken.
00:35:34: So jetzt könnte das positiv sein... weiter anregend, das ist sozusagen auch das Learning-Task zu ermöglichen.
00:35:41: Die Aufgabe ist und das ist auch das was die Studentinnen und Studenten tun, die Dinge zusammenzufassen, ja?
00:35:48: Die Dinge auch im Kontext zu stellen und das soll uns allen und allen die daran dann mitgewirkt haben helfen vielleicht ein paar Entwicklungen besser zu verstehen ein paar Trends vielleicht besser erkennen zu können.
00:36:02: Und auf nationaler Ebene geht es darum, dass wir die Dinge, die wir wahrscheinlich alle ganz gut wissen und tun müssten um dieses Land noch einmal besser aufzustellen – vielleicht nochmal einen zusätzlichen Boost auch bekommt wenn man's insbesondere in Relation mit den geopolitischen Herausforderungen stellt.
00:36:17: Vielen Dank!
00:36:18: Vielen Dank für die Einladung.
00:36:21: Das war Folge eins über den Sitesbox-Hammet in unserem Podcast, was wichtig ist mit Hintergrund zur Entstehungsgeschichte und einem Ausblick auf das Programm.
00:36:30: Wir melden uns wieder am Freitag mit einem Wrap-up direkt aus Salzburg und wir berichten ja dazwischenzeit natürlich auch auf diepresse.com von dort!
00:36:38: Und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, dann erzählen Sie anderen bitte gerne davon, empfehlen sie uns weiter oder abonnieren Sie was Wichtiges auf der Podcastplattform Ihrer Wahl und hören Sie hier auch einmal zu einem anderen Zeitpunkt hinein.
00:36:49: Schreiben Sie mir Feedback an podcast.eddiepresse .com.
00:36:52: Machen Sie es gut und auf bald.
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