Franz-Stefan Gady zur Wehrdienstreform: "Wir haben keine Zeit für Experimente"

Shownotes

Gast: Franz-Stefan Gady, Militärexperte, Buchautor, zuletzt erschienen "Der Überfall - Wenn der Krieg zu uns kommt" (Molden Verlag) Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer

Die Regierung stand an diesem Wochenende fast an der Kippe, vor allem der Neos wegen. Schuld daran war die Wehrdienstreform. Wir fragen einen, der sich mit Militär auskennt, den Experten und Milizoffizier Franz-Stefan Gady. Er gibt bei uns im Podcast zu: „Ich habe meine Werhrdienstzeit überhaupt nicht gemocht. Ich bin einfach nicht gern in Uniform.“ Dennoch ist er für eine Verlängerung des Wehrdienstes. Die nun beschlossene Reform ist für ihn „ein Kompromiss, mit dem man leben kann“.

Die Themen: Warum das „6 plus 3"-Modell aus Gadys Sicht trotz allem eine echte Reform ist. Warum ohne den zusätzlichen Monat die sogenannte Festigungsphase in der Ausbildung verloren gegangen wäre. Was der Unterschied zwischen Grundwehrdienst und Übungspflicht in der Praxis bedeutet. Warum der Zivildienst aus Wehrgerechtigkeits-Gründen eigentlich verlängert gehört hätte. Und er erzählt uns, dass die Tradition des „Einjährig-Freiwilligen" bis in die Monarchie zurückreicht, auch Sigmund Freud und Arthur Schnitzler haben so gedient.

Zur Person: Franz-Stefan Gady ist Militärexperte mit Spezialgebiet Ukraine und Autor. Zuletzt erschienen ist sein Buch „Überfall – Wenn der Krieg zu uns kommt" (Molden Verlag), in dem er ein russisches Angriffsszenario auf Österreich durchspielt.

Mehr zum Thema: >>> "Pinkes Knittelfeld“: Als die Koalition auf der Kippe stand

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Transkript anzeigen

00:00:03: Die Presse

00:00:08: Acht Monate Wehrdienst plus zwei Monate Übungen im Anschluss.

00:00:12: Das hat die Wehrdienstkommission der Regierung als ein gutes Modell für eine Wehrdinstreform empfohlen.

00:00:18: Herausgekommen ist nun aber ein anderes Modell, seit Montag ist fix dass sich die Bundesregierung auf ein Modell geeinigt hat das sechs Monate Grundwehrdienst vorsieht und daran anschließend drei Monate Pflichtübungen bei der Miliz.

00:00:31: Nun fragt man sich natürlich ist es dasselbe in Grün nur mit einem anderen Etikett oder steckt da doch einen handfesten Unterschied in diesen beiden Modellen?

00:00:39: Außerdem fragen wir uns, ob das Modell der Regierung überhaupt eine Reform, eine echte Reform darstellt oder nicht.

00:00:45: Überall das spreche ich heute mit meinem Gast Franz-Stefan Gadi – er ist Militärexperte mit Spezialgebiet Ukraine und er ist Buchautor.

00:00:53: zuletzt erschienen ist im Moldenverlag sein Buch überfall wenn der Krieg zu uns kommt.

00:00:58: Das ist was wichtig ist.

00:00:59: der Nachrichten Podcast der Presse.

00:01:01: Mein Name ist Anna Wallner.

00:01:02: Ich bin seit einigen Jahren einer der Gastgeberinnen dieses Podcasts Und ich freue mich dass sie da sind.

00:01:13: Reifeisen fit to invest erleben statt erklären, spielend einfach investieren lernen.

00:01:20: Gibt es den perfekten Zeitpunkt um an der Börse zu investieren?

00:01:24: Viele warten auf den richtigen Moment doch genau der lässt sich kaum vorher sagen.

00:01:29: Reifeizen Fit To Invest macht ein handrealer Markt Daten erliebbar warum langfristige Anlage Erfolg meist nicht vom perfekter Einstiegszeitpunkt

00:01:38: abhängt.

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00:01:48: Wer investiert bleibt und auf Risikostreuung setzt hat bessere Chancen von langfristigen Wachstumschancen der Kapitalmärkte zu profitieren.

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00:02:00: Minuten erleben.

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00:02:16: Hallo Franz-Stefan Gardi, schön dass du da bist

00:02:19: Servus hallo danke für die Einladung.

00:02:21: Gerne.

00:02:21: Zuerst möchte ich einmal wissen wie würdest Du jetzt den Entwurf nennen den uns da die Dreierkoalition am Montag präsentiert hat?

00:02:28: Ich will ihn tatsächlich eine Reform nennen.

00:02:30: Ah schon?

00:02:31: Okay Es

00:02:31: ist eine Reform es ist ein positiver Schritt.

00:02:34: Natürlich hätte ich Und das ist ja auch öffentlich bekannt ein anderes Modell bevorzugt.

00:02:41: Aber dieses Modell ist sehr nah an dem Modell acht plus zwei, also acht Monate Grundwertdienst plus zwei Monate verpflichtende Milizübungen und in der Hinsicht sehe ich es als einen positiven Schritt und das war eine schwere Geburt.

00:02:55: aber ich glaube wir müssen noch diese Diskussion jetzt hinter uns lassen und jetzt im österreichischen Bundesheer die Rahmenbedingungen geben.

00:03:01: Also das heißt den parlamentarischen Prozess jetzt schnell quasi abschließen um dann letztendlich den Bundesherplanungssicherheit zu geben.

00:03:09: Inwiefern eben die nächsten Kontingente schon einen verlängerten Wert dienst ableisten können oder nicht?

00:03:18: Bevor wir nach vorne schauen, haben wir trotzdem nochmal kurz zurück auf diese Modelle der Werdingskommission, das es schon erwähnt steht hier ja sozusagen acht plus zwei.

00:03:28: Versus dem jetzt entschiedenem Modell oder am tischliegenden Modell sechs plus drei.

00:03:33: sag uns einmal in Summe sind das eine zehn Monate oder das andere neun Monate mit ein bisschen einer anderen Verteilung, ist das wirklich so einen großen Unterschied über den wir da reden?

00:03:43: Es

00:03:43: ist tatsächlich ein großer Unterschied und ich hätte tatsächlich etwas ganz anderes gesagt wenn es sechs plus zwei gewesen wäre.

00:03:51: Das heißt also sechs Monate Wertdienst und dann zwei Monate verpflichtende Milizübungen weil das wär quasi nicht genug gewesen für die Ausbildung der Soldaten und Soldatinnen.

00:04:02: Ich habe die letzten Wochen auch damit verbracht, mit ganz vielen Offizierenden und Unteroffizieren, die in der Ausbildung des Bundesheeres sind oder in der ausbildung von Rekruten-Rekutinnen zu sprechen.

00:04:14: Die haben ja teilweise ihre Ausbildungspläne geschickt, Dienstplänen usw.

00:04:19: Und ich muss tatsächlich sagen dass im Moment die Ausbildung nicht adäquat ist Dass jetzt schon so ist, dass unsere Unteroffiziere und Offiziere in der Ausbildung Überstunden machen müssen, weil es nicht genügend Personal gibt die Soldaten gut auszubilden.

00:04:35: Und das einzelne Ausbildungsabschnitt überhaupt nicht durchgenommen werden können oder nur gestreift werden können.

00:04:40: unter der wichtige Punkt hier glaube ich für die Zuhörerinnen zu verstehen ist, das militärische Handwerk viel komplexer geworden ist.

00:04:48: jetzt hier in den zwanzig-zwanziger Jahren Man sieht das ja auch in der Ukraine, die unbemannte Kriegsführung und neue Waffensysteme usw.

00:04:56: Also man kann jetzt nicht den Wertdienst heute mit dem vor dreißig vierzig fünfzig Jahren eben vergleichen ist es so viel komplexer geworden und gleichzeitig ist aber die Zeit kürzer geworden auch, wo wir eben ausbilden können.

00:05:11: Es gibt nicht mehr genügend Überstunden bei den Soldaten bzw.

00:05:14: das Personalium nicht vorhanden ist.

00:05:16: es wird nicht mehr am Samstag auch ausgebildet oder geübt.

00:05:19: also wir haben irrsinnige Herausforderungen hier und hätten wir tatsächlich jetzt diesen einen extra Monat nicht bekommen dann wäre es mir schwer vorstellbar gewesen ableiten von diesen Plänen die ich in den letzten Wochen studiert habe wie wir die Soldatinnen wirklich so ausbilden können, dass sie effektiv auf dem modernen Gefechtsfeld eingesetzt werden können.

00:05:42: Und das klingt immer vielleicht abstrakt als moderne Gefeichtsfeld.

00:05:45: Es geht ja einfach darum, dass die Soldaten das notwendige Know-how haben im militärischen Ernstfall im Gefecht zum Beispiel richtig zu handeln und dass sie eben unter Anführungszeichen jetzt nicht ihr Selbstprobleme schaffen.

00:05:57: Das heißt, in der Panik, in Ausnahmesituationen macht man oft das falsche.

00:06:02: Da gibt es dann Verletzungen die man sich selber unabsichtlich zufügt

00:06:05: bzw.,

00:06:06: man kann auch eigene Soldaten zu Schaden kommen lassen wegen dem fehlenden eigenem Handeln oder einzelnen anderen Sachen, die man macht wenn er nicht gut ausgebildet ist.

00:06:18: Und daher muss ich ihm sagen es war wirklich notwendig dass wir eine Reform haben, die fortwährend über sechs Monate hinaus das heißt ein siebtes oder achtes Monat fort während eben den Soldaten die Soldatin eben ausbildert.

00:06:31: warum?

00:06:32: weil dann eben und ich war selbst in der Ausbildung im Bundesherm die sogenannte Festigungsphase eintritt, den militärischen Trill.

00:06:39: Das heißt irgendwann nochmal nach so vielen Wiederholungen sitzt das irgendwann mal das Gesamte was man erlernt hat und man kann auch in Ausnahmesituationen und das Militärische Handwerk findet überwiegend in Ausnahme-Situationen statt.

00:06:55: Kann man es abrufen?

00:06:56: Und diese Festigungshase wäre verloren gegangen mit sechs Monaten plus zwei Monaten.

00:07:01: Jetzt muss ich mich einmal unterbrechen und sagen aber gut wir haben dafür jetzt neu dazu bekommen Urlaub was ich ja grundsätzlich eine faire Geschichte finde, aber wenn jetzt so ein Rekrut eben sechs plus drei Urlaubszeiten bekommt wird er wieder etwas von diesen neuen Monaten minimiert oder?

00:07:16: Wie kann man sich das verstehen?

00:07:17: und gibt es da noch gar keine genaue Ausfertigung.

00:07:19: Ich bin hier ehrlich und ich habe das auch gestern glaube ich schon öffentlich gesagt die Details

00:07:25: muss man sich anschauen.

00:07:26: Muss man erst einmal klären.

00:07:27: Ich glaube vieles was in diesem Dokument was gestern veröffentlicht wurde drinnen steht wurde in letzter Minute eingefügt, es war glaube ich ein sehr schwieriger politischer Prozess und ich möchte vielleicht als Wähler doch sagen was mich schon beeindruckt hat war dass alle drei politischen Parteien die involviert waren eigentlich über den eigenen Schatten gesprungen sind.

00:07:47: Man darf nicht vergessen die ÖVP war bis vor wenigen Monaten komplett gegen eine Wehrdienstverlängerung Die SPÖ sowieso Und die Neos forderten einen Berufsherr.

00:08:02: Also im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig habe ich einmal gesagt, wer wäre im Jahre zwanziger, sechsundzwantig beziehungsweise letztes Jahr zwanzig, fünf und zwanzige ein Berufs- herr fordert hat die Kontrolle für sein Leben verloren abgeleitet von Karl Lagerfeldt weil die Situation eine komplett andere ist.

00:08:18: ja aber tatsächlich tatsächlich ist es so eben Das alle drei Parteien mussten da quasi über einen eigenen Schatten springen und ich finde, das ist schon ein positiver Schritt.

00:08:28: Geht bei den Neas natürlich auch mit ihrer Einstellung zur Neutralität einher?

00:08:34: Neutralitet war gar nicht so sehr das Problem.

00:08:37: Ich glaube es war tatsächlich eine sehr liberale... Haltung, wo der Staat nicht intervenieren sollte.

00:08:45: Ich habe immer wieder gesagt man muss unterscheiden frei nach Isaya Berlin dem großen liberalen Philosophen zwischen der negativen Freiheit und der positiven Freiheit.

00:08:53: Negative Freiheit bedeutet ja ich werde quasi in den Wehrdienst zu Zwang verpflichtet zum Ja zwang Dienst sozusagen aber dadurch garantiere ich quasi die positive Freiheit für den gesamten Staat für alle Bewohnerinnen und BewohnerInnen des Staates.

00:09:09: Und was uns glaube ich in unserer Debatte oder unsere Gesellschaft abhandengekommen ist, sind diese Emotionen die mal sehr prägend waren für andere Generationen.

00:09:18: Die natürlich auch ausgenutzt wurden in der Vergangenheit aber wie zum Beispiel das Prinzip Pflicht oder Ehre, Dienst und so weiter.

00:09:25: Ich habe gerade da ein Buch gelesen, wie eben diese Konzepte über Jahrhunderte sich entwickelt haben durch andere gesellschaftliche, wichtigere Konzepte wie sie heute erachtet werden.

00:09:34: Das Selbstdüren ist zum Beispiel Empathie ganz groß im Vordergrund des vor dreißig vierzig Jahren nicht viele interessiert haben und ich glaube hier ist irgendwie ein Spannungsfeld eben und darum sehe ich das auch dass viele Junge nicht wirklich was mit dem Wehrdienst anfangen können bzw sich klar sind dass sie eigentlich einen wichtigen Dienst am Start in Sinne der positiven Freiheit leisten um quasi die gesamten Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich in einer liberalen Gesellschaft frei zu entwickeln?

00:10:03: Wobei

00:10:03: ich interessant finde.

00:10:04: Ich meine das immer noch nicht an dem Punkt weil jetzt ist dieses Modell am Tisch.

00:10:07: Ich finde nur interessant also den ersten Berichten, die ich jetzt auch gesehen habe dass wir uns natürlich jetzt schon was verspüren, dass wir im Juli zwanzig sechsundzwanzig sind und da eben viel seit vor allem Ausbruch des Ukrainekriegs im Februar zwanzizwanzig ohnehin schon einiges getan hat um die Debatte heute sicher anders verläuft, also ohne diesen Krieg und ohne diesen Konflikt.

00:10:27: Und ich bin gespannt wie diese Debatte jetzt die nächsten Tage auf welchem Boden sie fällt?

00:10:33: Ich habe zum Beispiel nicht den Eindruck es geht hier wirklich um eine Verlängerung nach vielen Jahren wo da werden es ja nur sechs Monate gedauert hat und eine große Empörung sehe ich bis jetzt noch nicht.

00:10:43: Aber ich will jetzt eigentlich gleich eine konkrete Frage an die stellen eben Militärpraktiker auch, wenn wir jetzt diese sechs plus drei haben.

00:10:50: Und da geht es ja dann auch... Wir haben selbst in einem Leitetikel auch geschrieben von einem Kollegen, dass man das Gefühl, da geht's eigentlich fast nur um semantische Unterschiede.

00:10:58: aber die konkrete Frage entdeh ich jetzt was ist der offizielle Unterschied zwischen diesem Grundwehrdienst und zwischen der Übungspflicht?

00:11:05: die dann danach kommt.

00:11:06: Und wie, also sind das zwei Gefäße?

00:11:08: Wenn man da vom einen ins andere übertritt, muss man da was einfach anziehen oder gibt mir eine andere Kaserne?

00:11:13: Oder ist es eigentlich alles eins?

00:11:15: Nein ich habe vor einigen Tagen einen Artikel veröffentlicht und darin habe ich gesagt dass vielleicht der Politiker der meisten der militärischen Sicherheit Österreichs geschadet hat war der sozialdemokratische Bundeskanzler Bruno Kreisky.

00:11:31: Daraufhin habe ich ganz viele empörte Zuschriften bekommen.

00:11:33: Majestätesbeleidigung und so weiter, ist ja trotzdem noch eine große Figur.

00:11:37: Ich schätze ihn persönlich sehr aber was er gemacht hat in den Siebzigerjahren mit seinem Wahlkampfspruch oder dem Wahlkampfspruch seiner Partei sechs Monate sind genug im Wertdienst.

00:11:47: Er hat damit die Wertdienstebatte politisiert meines Erachtens nach und die strategische Kultur Österreichs negativ geprägt.

00:11:55: Sechs Monate waren tatsächlich damals nicht genug.

00:11:57: es gab auch einen großen Protest des Offizierskoers damals und er hat die militärische Expertise quasi zur Seite geschoben, obwohl er sehr viel getan hat für die militärische Landesverteidigung.

00:12:07: Die umfassende Landesverteilung auch für das Bundesherr.

00:12:10: aber er hat damals so einen Präzidenzfall in gewisser Weise für die politische und strategische Kultur des Landes geschaffen.

00:12:17: Und was damals im eingeführt wurde war quasi diese sechs Monate Grundwirtdienst Milizübungen.

00:12:24: Und was man eben gemacht hat bis, glaube ich, in den Waffengartung gekommen ist – dieses System war ja bis dahin aufrecht – war so dass man manchmal sechs Monate durchgedient hat, sieben Monate, acht Monate oder neun Monate durchgeteint hat in einem Stück und tatsächlich war für den Soldaten kein wirklicher Unterschied, bis teilweise auf die Besoldung.

00:12:47: Aber der Soldat selbst hat das überhaupt nicht gespürt.

00:12:50: also ich war noch selbst als ich habe die Offiziersausbildung gemacht.

00:12:52: Früher hat es mal ein Jahr freiwillig geheißen und ich glaube jetzt wieder ein Jahr Freiwillig.

00:12:56: Das so hat's auch in der Monarchie damals schon geheißen.

00:12:58: Sigmund Freud war zum Beispiel eine jährige Freiwilliger.

00:13:00: Seine Söhne waren eigentlich jährig-freiwillige Arthur Schnitzler.

00:13:03: Also das ist eine lange Tradition aber... Ich bin da auch durch verschiedene Besoldungsstufen gegangen.

00:13:09: Ich habe persönlich jetzt nichts gespürt, dass irgendwas Großartiges anders war nur ein Bankkonto und das ist jetzt knapp zusammengefasst.

00:13:16: natürlich gibt es möglicherweise feine Unterschiede aber was wir tatsächlich haben hier mit diesen Modellen sollte es wirklich so kommen ist dass wir sieben acht Monate je nach Waffengatungen Soldaten Soldatinnen haben die durchdienen können und dadurch können wir die Soldaten besser ausbilden.

00:13:30: Und dann gibt es im einen zusätzlichen Monat Übungspflicht, ich hätte mir gerne einen zweiten oder sogar einen dritten Monat gewünscht.

00:13:38: Das kommt jetzt nicht.

00:13:39: aber ich sage immer mit dem Modell wie es jetzt ist das ist nicht ideal weil wir können zumindest damit arbeiten.

00:13:46: Wäre es nicht auch denkbar gewesen ein Modell zu finden dass sozusagen zwischen dem jungen Mann, der wirklich nur das Mindestmaß machen will.

00:13:56: Also jetzt zum Beispiel sechs plus drei und dem einen freiwilligen.

00:13:59: Das gibt ja immer noch jemanden so ein Mittelmodell für die die sagen naja es interessiert mich schon und ich würde schon gerne ein bisschen mehr geben und ich habe vielleicht auch möglicherweise so abwertend dass jetzt vielleicht klingt das bist du nicht gerne hören.

00:14:11: Ich hab' möglicherweise keine andere Alternative momentan im Sinn von ich weiß jetzt noch nicht genau was meine Ausbildung sein soll So eine Art Stufenmodell?

00:14:18: ist das nicht auch eine Idee?

00:14:19: Dass man sagt die die mir wirklich Die wissen, das ist absolut nichts für mich.

00:14:23: Aber auch der Zivilinitiser See am Grund nichts zu dem kommen dann ja noch später.

00:14:27: übrigens, habe ich auch eine Frage?

00:14:28: Ja!

00:14:29: Ich muss dazu sagen, ich hab meine Wertinszeit überhaupt nicht gemacht.

00:14:33: Ich bin doch immer Milizoffizier und... ...ich bin einfach nicht gerne in Uniformen.

00:14:40: Und

00:14:42: ich bin jeden Sonntag mit einem Grand in die Kaserne gefahren nach Zwölf-Axing zur Panzertruppenschule.

00:14:47: Ich war als Offiziersanwärter dort, als Aufklärer motorisierte Aufklärer ausgebildet und ich kann mich erinnern, es war wirklich ein Kampf für mich.

00:14:55: Und am letzten Tag wie ich dann abgerüstet bin, bin ich durch das Kasernentor gefahren mit meinem Auto, hab die Fensterschein runtergetreten und ganz laut Dagwache von Wolfgang Ambrus gespielt mit dem bitter ewigen Wiederholung auf Wiedersehen meine Herren!

00:15:12: Ich kann komplett empathisch sein, das Wort habe ich ja schon gesagt in diesem Podcast gegenüber Personen die ihm nichts damit anfangen können.

00:15:20: Aber

00:15:20: wie kommt es dann aus jemanden wie du sich für Militärstrategie interessiert?

00:15:26: Ich sage dir einerseits tatsächlich die Angst vor dem Krieg also die schöpferische Zerstörungskraft des Krieges, die wirklich unterschätzt wird.

00:15:36: Das zweite war schon ein großes Pflichtgefühl, einfach für mich wurde das irgendwie nicht glaube ich in der Familie aber irgendwann meiner DNA ist es drinnen.

00:15:44: Ich bin Bürger dieses Landes und das ist meine Pflicht und ich habe das nie in Frage gestellt.

00:15:48: vielleicht hätte ich sie in Frage stellen sollen und wenn ich das schon mache und quasi die Matura also ich hab einen High School Diplom muss ich dazu sagen wir wurden dann von der Studienzeit was angerechnet um das eine freiwillig zu machen weil es dürfen ja nur Moderanten machen.

00:16:01: Ich war mir ganz klar, dass ich diese Offiziersausbildung mache und habe mich üblich schwergetan während meiner Offiziersausbildung.

00:16:08: Aber ich will damit sagen... ...ich verstehe wenn du sagst man könnte auch ein anderes Modell hier wählen aber tatsächlich ist es so das wir einfach keine Zeit haben für Experimente im Moment.

00:16:17: Du hast angesprochen Wir haben Jahre versäumt, Jahre versammt während andere Länder in die NATO eingetreten sind Während andere Länder teilweise ihre Streitkräfte eben verdoppelt haben bzw andere Länder viel mehr in dem Bereich gemacht haben.

00:16:31: Wir sind hier extrem langsam gewesen und das muss man auch natürlich dieser Bundesregierung an den Bundesregierungen zuvor angreiden, aber wie gesagt jetzt muss der Blick irgendwie nach vorne gerichtet sein.

00:16:44: wir haben diese Karten die politischen Karten quasi präsentiert bekommen.

00:16:48: Jetzt müssen wir schauen dass wir so schnell wie möglich die militärische Einsatzfähigkeit des österreichischen Bundesherrs steigern.

00:16:55: In dieser Hinsicht, ja es gibt andere Modelle.

00:16:57: Wobei ich immer wieder sagen muss das ist genau der Grund warum ich es nicht wirklich geschätzt habe dass wir hier eine große öffentliche Debatte zu diesen Modellen eben wirklich führen haben müssten weil es ist enorm komplex.

00:17:09: also jedes model das irgendwie ausschaut oder könnten auch übernehmen wenn man sich im Detail anschaut fällt quasi diese case da die schnell auseinander merken müssen das umbauen jenes.

00:17:20: Ich war kein großer Fan, wie die Neos plötzlich dieses skandinavische Modell präsentiert haben.

00:17:26: Obwohl sie es glaube ich aus voller Überzeugung eben auch getan haben oder jetzt plötzlich das Schweizer Modell dieser Stufenmodelle.

00:17:33: also es gibt viele Nachteile einige Vorteile Hauptpunkt ist, es gibt etablierte Strukturen im Bundesheer.

00:17:40: Die müssen wir einfach jetzt so schnell wie es geht eben wieder beleben.

00:17:44: und hier ist es tatsächlich schwierig jetzt da komplett das gesamte Bundesherr neu zu denken.

00:17:49: Warum?

00:17:50: Weil wir tatsächlich – und wir dürfen diese ganze Diskussion halt nie in der Isolation führen weil oft wird dann geredet ein Prozent, zwei Prozent Verteidigungsausgaben.

00:17:59: Wir brauchen fünfundfünfzigtausend Mann!

00:18:01: Wir brauchen hundertzehntausend Mann da da da.

00:18:04: ich muss sagen Was mich im Gestört hat, ist dass wir eben tatsächlich kein konkretes Bedrohungs-Szenario in dieser ganzen Diskussion gehabt haben.

00:18:10: Du weißt ja ich habe hier ein Buch geschrieben über Fall wo ich genau auf so einen Szenario eingehe.

00:18:15: und tatsächlich ist es so das militärische Planung ja abgeleitet wird von verschiedenen Szenarien.

00:18:19: man nimmt eines Szenarios das Persever erscheint oder das die größte Gefahrenlage darstellt und gegen dieses Szenarium Einsatzszenario plant man quasi.

00:18:28: dann kommt man macht meine Rechnungen sagt Wir brauchen so und zu viele Soldaten so viel Munition So eine Militärdoctrin, diese und jene andere Fähigkeiten die wir dann brauchen.

00:18:37: ja.

00:18:38: Und dagegen planen wir.

00:18:40: Bei uns ist diese Diskussion immer so sehr abstrakt.

00:18:43: Das ist eben das Problem.

00:18:45: Und ich sagen wir haben ein konkretes Szenario auf das wir uns vorbereiten sollen.

00:18:50: Das is ein möglicher russischer Angriff in Österreich im Rahmen eines NATO-Russlandkrieges in einigen Jahren.

00:18:58: Dafür brauchen wir einen längeren Wertdienst, denn haben jetzt dafür brauchen wir einige neue Waffensysteme.

00:19:03: All das zusammen ist machbar.

00:19:06: innerhalb der nächsten zehn Jahre würde ich sagen ja also wenn die Kirche in Jahrtausenden denkt dann denkt das Bundesheer oder Streitkräfte normalerweise im Jahrzehnten und ein Jahrzehn geht vorbei so schnell wie nicht mit dem... Das

00:19:20: Ziel muss sein, dass es zu einem Krieg möglicherweise so einen Überfall wie du es eben in deinem Buch genannt hast besser abwehren zu können, wobei ehrlich gewisse glaube ich jeder der uns hier zuhört und vor allem Menschen die nicht so militär Militärexperten sind sich denken aber gut das kann ja wohl nicht mit solner Reformen die wir jetzt hier besprechen wirklich ihr oder deine Ernst sein dass sich da was bessert haben.

00:19:43: Ja doch doch

00:19:44: dass unsere Lage dadurch besser wird.

00:19:46: Doch das moderne Gefechtsfeld wird bestimmt von einem sogenannten Kampf der verbundenen Waffen.

00:19:50: Das ist die Integration von verschiedenen Waffensystems einzelnen Soldaten einzeln Sensoren alles zusammen.

00:19:58: Und der Schlüssel zum Erfolg auf dem modernen Gefechtsfeld ist eben dieser integrierte Kampf.

00:20:02: Das ist quasi, wie jemand der Einzelkämpfer oder ein Einzelspieler ist.

00:20:08: auf dem Fußballplatz wird plötzlich antrainiert, dass er mit der gesamten Mannschaft zusammen einen Tor schießen kann.

00:20:15: und was wir im österreichischen Bundesjahr – das ist nicht nur das österreichische Bundesjahre, sondern auch die Schweizer Me, die deutsche Bundeswehr

00:20:20: usw.,

00:20:20: wir haben in den letzten Jahrzehnten einfach verlernt Teamplayer im militärischen Belangen zu sein Und für das braucht es diesen extra Monat, diese extra zwei Monate.

00:20:30: De facto ist es so dass im Moment sechs Monate dafür verwendet werden den Soldaten quasi zum Einzelkämpfer zum Einzelspieler auszubilden und das macht einen riesigen Unterschied.

00:20:40: der Grund warum's die hohen Verluste gibt in der Ukraine z.B.

00:20:43: ist weder die Ukrainer noch die Russen diesen Kampf der verbundenen Waffen gut beherrschen und es ist wie heißt dieses Spiel immer Steine schere Papier Die eine Fähigkeit auf dem Gefechtsfeld negiert auf die andere.

00:20:59: Und wenn man die eine Fehigkeit hat, kann er den Gegner dadurch emparieren.

00:21:02: und das ist ein ewiges Spiel im... Auf der taktischen Ebene, auf der technischen Ebane, auf all den verschiedenen Ebenen eben wo diese Dialektik der Kriegsführung stattfindet.

00:21:11: Und das ist der Schlüssel!

00:21:12: Das macht den Unterschied jetzt.

00:21:14: Spannend!

00:21:15: Lass uns trotzdem nochmal ganz kurz theoretisch werden.

00:21:17: ich habe zivildens angesprochen.

00:21:18: da ist jetzt auch mal beschlossen worden dass er vorerst nicht verlängert wird sondern bei neun Monaten bleibt.

00:21:23: Er könnte aber verlängert werden, freiwillig auf elf Monate.

00:21:26: Und wenn die Soldatengrenzzahl unter, glaube ich, vierzehntausend

00:21:30: sinkt

00:21:31: dann... Fünfzehnteusend

00:21:31: oder ist es vierzehn?

00:21:32: Ich weiß es jetzt nicht aus.

00:21:33: Ja, dreizehntausend neunhundert.

00:21:34: Irgendwann so vierzehm.

00:21:35: Dann würde eine Art Automatik greifen, dass man ihn doch verlängen muss.

00:21:39: Wie siehst denn du das mit dem Zivildienst?

00:21:43: Ist er jetzt sozusagen in dem Modell immer noch attraktiver als der Wehrdienst oder nicht?

00:21:48: Ich glaub den Wehrdenzen sind sehr klare Grenzen gesetzt, was ... die Attraktion oder Attraktivierung betrifft.

00:21:55: Also keiner geht freiwillig hin, um sich anschreien zu lassen beziehungsweise eben tatsächlich militärischen Trill durchzuführen.

00:22:04: Aber wie gesagt wir haben erwähnt Urlaubsanspruch jetzt gibt es auch zum ersten Mal.

00:22:06: also der Erhöhung der Besoldung glaube ich ist tausend Euro im Monat.

00:22:10: das ist vielleicht auch für manche schon ein...

00:22:12: Gut ja Urlabsanspruch also man hat doch sonst schon frei bekommen.

00:22:16: da muss man aufsolidieren in seiner Uniform und dann eben also zum Report wie das heißt gehen und der kann dann ein Urlaub bewilligen oder nicht.

00:22:24: Also wir müssen schauen wie das ausschaut, ob es auch wieder so ist dass eben der Kommandant den Urlaub bewilligen kann oder auch nicht bewilligend kann.

00:22:32: ich weiß nicht ob sie dann einen Recht auf Urlaub geben wird, wie gesagt die Details wissen bisschen

00:22:36: wenig.

00:22:36: Aber es rauzt sieht so aus als ob man sozusagen ein paar Dinge Hebel ansetzen möchte um den Währlinstier attraktiver zu machen vor allem im Verhältnis

00:22:45: zum Zivildienst.

00:22:46: Du darfst nicht vergessen ja der Zivildienst ist ein Wehrausarztdienst Das ist ein Wehrersatzdienst tatsächlich und ich bin sehr dafür, dass dieser Zivildienst auch quasi auf die militärische Landesverteidigung ausgelegt wird.

00:22:58: Also im wahrscheinlichsten militärischen Szenario, das ich auch in meinem Buch darlege, ist es eben so, dass es natürlich Angriffe auch auf die zivile Infrastrukturen Österreich gibt.

00:23:09: dass man hier eben mehr Zivildien in den Blaulicht-Organisationen hat oder einsetzt auch im Bereich der schutzkritischer Infrastruktur, vielleicht auch Cyberexperten die möglicherweise hier als Zivilisten mehrere Sachen machen können.

00:23:24: Ich bin natürlich gegen eine Militarisierung der Gesellschaft was das betrifft aber ich möchte auch wirklich unterstreichen, dass es ein Wehrersatzdienst ist und Ziviledienst ist ja eine breite Palette an Sachen Sachen, die man macht im Zivildienst.

00:23:40: Die möglicherweise unter Anführungszeichen schwieriger sind als der Wehrdienst andere, die auch leichter sind.

00:23:47: Das ist schwierig eben hier im Gesamten einen Vergleich aufzustellen.

00:23:55: aber natürlich ist es so dass meines Erachtens ja im gesamten die Freiheitsbeschränkungen und die Härte der Ausbildung also Der Unterschied zwischen Zivildienst und Wertdienst ist ja schon so, dass hier die Wehrgerechtigkeit ganz klar sagen würde.

00:24:12: Oder für um der Wehr-Gerechtigkeitswillen das der Zivildienst verlängert gehört.

00:24:17: Und das ist glaube ich eines der großen Mankos dieser Reform, die aber eben primär wegen dem NEOS oder Teilen auch der SPÖ nicht möglich gewesen ist.

00:24:29: Dass das in der politischen Kompromisse ist mit dem wir leben zumindest zehntausend zusätzliche Grundwertdiener hat pro Jahr bis eben diese Regelung eintritt, weil ich glaube nicht dass wir tatsächlich eben einfach so diese Anzeilen-Soldaten-Rekruten erreichen werden.

00:24:46: Dann kann ich damit leben.

00:24:47: mehr.

00:24:47: Das ist nicht so gut wie im Dreizehn-, Vierzehn- oder Fünfzehntausend Grundwertdiener, aber es wird das System dadurch trotzdem gestärkt werden und die Einsatzfähigkeit des Bundesheirs wird dadurch verbessert.

00:25:00: Jetzt braucht man ja für diese Änderungen eine Zweidrittelmehrheit im Parlament, d. h., die Bundesregierung braucht entweder die Stimmen der FPÖ oder der Grünen.

00:25:08: beide haben sich jetzt mal in der ersten Reaktion kritisch geäußert.

00:25:11: hast du da irgendwie eine Wahrnehmung was die Koalition da noch tun muss um diese Mehrheits zu erreichen und ob das schaffbar ist.

00:25:18: Du hast selbst gesagt, wir müssen eigentlich einen Zahn zunlegen.

00:25:20: Das sollte im Herbst schnell passieren und da keine langen Debatten mehr machen oder absolvieren.

00:25:26: Wie siehst du die politische Realität, dies auf dieses Vorschlag?

00:25:29: Politischer

00:25:29: Realität?

00:25:29: ich bin eben kein politischer Analyse.

00:25:31: Das ist für mich extrem schwierig.

00:25:33: Ich sage vielleicht also lasst es mir vielleicht so formulieren was steht im Vordergrund.

00:25:39: Im vordergrund steht dass wir quasi dafür sorgen, dass unsere Soldaten aber auch unsere Soldatinnen effektiver für den Einsatz vorbereitet werden, das heißt die Chance steigt dass sie wenn es zu einem militärischen Ernstfall kommt eben auch gesund nach Hause kommen.

00:25:56: Schutz unserer Bürger, Bürgerinnen.

00:25:58: ich glaube wenn die drei Regierungsparteien es geschafft haben über ihren politischen Schatten hier zu springen dann könnten es auch die anderen beiden Parteien schaffen.

00:26:07: letztendlich arbeiten wir ja alle an einem Ziel einen sicheren oder militärisch abgesicherten Österreich.

00:26:13: Wir sind in einem Zeitalter eben wo militärische Konflikte zunehmend wären.

00:26:18: Wir können sehr viel tun.

00:26:19: Und wie gesagt, ich möchte auch jetzt hier keine negative Nachricht allein verbreiten wenn wir schon über Krieg und Zerstörung und das Bundesheer usw.

00:26:28: sprechen sondern einfach sagen im Vergleich zum Kaltenkrieg haben wir wirklich ein militärisch-lösbares Problem vor uns in solch einer ja in diesem Sicherheitsumfeld.

00:26:38: Wir sind von freundlichen Staaten umgeben.

00:26:40: der größte potenzielle Aggressor liegt im Osten grenzt nicht an uns kann mit einer limitierten Anzahl an Waffensystemen und Soldaten in Österreich aktiv werden kann natürlich viel Zerstörung verursachen.

00:26:53: Wir würden aber nicht das primäre Ziel in solch einem Konflikt sein, nur darauf können wir uns sehr gut vorbereiten mit tatsächlich minimalen budgetären Mitteln, mit minimalen Freiheitsbeschränkungen.

00:27:05: Und in dieser Insel würde ich einfach sagen ja Ich verstehe die Frustration zum Beispiel in der FPÖ dass dieses acht plus zwei Modell nicht kommt.

00:27:12: Die FPÖ war auch die Partei, die wirklich über Jahre lang die Einführung von Verpflichtenden Militzübungen gefordert hat, das muss man ihnen auch tatsächlich anrechnen.

00:27:21: Das letztendlich stärkt die Einsatzfähigkeit des individuellen Soldaten auf dem modernen Gefechtsfeld und die Chance, dass er gesund nach Hause kommt.

00:27:30: Bei den Grünen ist es auch so, dass sie federführend waren was die Solidarität mit der Ukraine betrifft bzw haben glaube ich auch die Grünen erkannt, dass wir in dieser Wende oder einer epochalen Wende uns befinden und dass wir mehr für die militärische Verteidigung tun müssen.

00:27:44: Und ich glaube, es ist wirklich nur ein kleiner Schritt, den man hier gehen muss.

00:27:48: Um tatsächlich zu sagen okay vielleicht passt uns nicht komplett in unsere eigenen Parteiprogramme weil letztendlich geht es um junge Burschen hier die wir dadurch eben sicherer machen beziehungsweise wo wir die Chancen einfach erhöhen dass sie gesund nach Hause kommen sollte es so unwahrscheinlich viele das auch glauben mögen erst mal zu einem militärischen Ernstverkommen.

00:28:07: Du bist nicht Teil der Weidenskommission gewesen oder?

00:28:10: Nein, bin ich nicht.

00:28:11: Warum

00:28:11: eigentlich nicht?

00:28:12: Weil es predestiniert dafür finde ich!

00:28:14: Ich glaube weil ich ja... ich bin in der Milit, also ich bin quasi Reserve-Officier hab aber jetzt da keine andere Funktionen dieser Hinsicht.

00:28:23: Ich weiß nicht was das Kriterium war eben bei der Auswahl.

00:28:27: Aber es war tatsächlich so, weil von Anfang an ich kann mich erinnern Ich glaube sogar vor Ausbruch des Ukraine-Krieges war ich bei dir an meinem Podcast, wo ich schon gesprochen habe dass wir wieder die Milizübungen einführen müssen.

00:28:38: Dass wir nicht verteidigungsfähig sind.

00:28:39: Ich glaub' ich war einfach zu sehr behaftet.

00:28:42: Also meine Konklusie war schon vorbestimmt in dieser Hinsicht.

00:28:47: Nur kurz zum Rekapitulieren.

00:28:52: In dem Jahr für den Einst verpflichtende Miliz-Übungsdienst wurde abgeschafft.

00:28:57: Das haben ja viele Experten so wie du als Fehler?

00:29:01: bezeichnet.

00:29:02: Also quasi zwanzig Jahre her, seit man diesen Move gemacht hat – wie hat sich denn das gesamte Militsystem seither entwickelt oder auch zurückentwickelt?

00:29:11: Ja also, die Idee war, dass wir die militärische Landesverteidigung nicht mehr brauchen.

00:29:17: Das heißt sie wurde eigentlich eigentlich abgeschafft ohne jemals Bewohnerinnen in Österreichs zu fragen ist euch das recht?

00:29:25: Damals war auch die Idee, dass wir im Einsatz wie Merak oder Afghanistan bzw.

00:29:29: das österreichische Bundesheirate Kosovo in Bosnien und so weiter, dass das die Zukunft des militärischen Berufs sein wird beziehungsweise in Österreich auch Assistenzeinsätze jetzt bei Katastrophen oder zur Grenzsicherung.

00:29:42: tatsächlich wurde dieses Programm weiterentwickelt oder durchgeführt Bis ins Jahr zwanzig-einundzwanzig oder beziehungsweise zwanzi-zwanzig, man darf nicht vergessen eben dass die Regierung die zwanzigeinundtwanzig also bis zum zwanzigersten Februar zwanzich-zwanzigg im Amt war wollte ja aus dem Bundesheer quasi eine Art Polizeitruppe zweite Polizeidruppe machen.

00:30:04: Also quasi hat auch weiter dafür gesorgt eben das die militärische Landesverteidigung so gut wie abgeschafft wurde.

00:30:13: Das konnte man noch damals ablesen in der Struktur wie das Verteidigungsministerium aufgebaut ist.

00:30:19: Es ist noch immer jetzt nicht nach militärischen Grundsätzen strukturiert, sondern hat eine sehr klare polizeiliche Note viele Probleme.

00:30:26: Ich glaube ich sollte es tatsächlich zu einem Ernstverkommen allein wegen der Struktur.

00:30:30: da wird einiges wieder neu gemacht.

00:30:33: Das finde ich gut.

00:30:34: aber letztendlich war so dass Der Konsens innerhalb der Regierungen war, dass österreichische Bundesheer quasi eine Art Hilfspolizei mit ein paar Soldaten halb die im Ausland sind.

00:30:44: Die Miliz hatte in dieser Hinsicht über diese zwanzig Jahre nur eine einzige Rolle und das ist dafür zu sorgen, dass Österreichs Soldaten eben, dass die Kontingente an der österreichischen Grenze befüllt werden, hier die Grenzen zu überwachen oder um die Auslandseinsätze des österreichen Bundesheers mit Milizsoldaten.

00:31:03: zu befüllen.

00:31:04: Also militärische Landesverteidigung gab es nicht und erst in den letzten Jahren ist das nach und nach wiedergekommen im stärkeren, aber ich muss sagen in der Milit gibt es sehr viele alte junge Offiziere unteroffiziere Mannschaften Scharchen die mit sehr viel Herzblut dabei sind, die sehr viel ohne Bezahlung machen weil sie wiederum auch an diesem Pflichtgedanken hängen Und viele, die gleichzeitig bei der Freiwilligen Feuerwehr sind.

00:31:35: Also es ist ein Dienst eben, gesamten Staat und ich muss immer wieder sagen dass ich solle jenen Leuten hohen Respekt, die das auch über Jahrzehnte durchgehalten haben.

00:31:45: Und man fühlt sich doch immer als Soldat in diesem Land, aber das ist nicht nur in Österreich so auch.

00:31:50: In Deutschland und in anderen europäischen Ländern.

00:31:52: Ländern doch oft so als Person zweiter Klasse bzw.

00:31:57: ein bisschen eine Witzfigur.

00:31:59: immer wieder, wenn man so in dieses Soldatschweg-Kategorie war jedes Mal, wenn wir über das Bundesheer redet, erzählt ihr irgendeiner, wie wir ihn ausbilden oder irgendwann mal besoffen?

00:32:09: Keine Ahnung nach Rückwärtsgekipptes... Ja es ist

00:32:12: ein spezielles Bild, dass man in Österreich...

00:32:15: Und es stimmt ja auch so.

00:32:17: Also Armeen, die quasi in Frinszeiten sind oder halt nicht jetzt unmittelbar von einer Krise betroffen sind, sind natürlich auch das Summerbacken für Personen, die vielleicht andere Berufe verwehrt wurden.

00:32:29: Das ist in der Geschichte immer schon so gewesen und tatsächlich ist es auch so dass das österreichische Bundesjahr keine Einsatz mehr ist.

00:32:38: einem Finger oder zwei Händen aufzählen, wie viele Soldaten tatsächlich im österreichischen Bundesjahr in längeren Gefechten verfügelt waren erst seit den fünftiger Jahren.

00:32:46: Das mag jetzt dafür außenstehende überhaupt nicht relevant sein aber es ist sehr relevant für die militärische Kultur des Bundesheirs.

00:32:55: Wobei ich auch gleich sagen muss Kultur durch selber gerade gesagt verändern sich die Werte und Studiereinstellungen zu gewissen Dingen im Lauf der Geschichte.

00:33:05: Es ist sicher auch ein Faktor, du selbst auch gerade vorher gesagt hast, die nicht jeder will sich anschreien lassen.

00:33:09: Das natürlich zum Militär gehört automatisch dieses Gehorsam.

00:33:12: alle müssen der Gruppe folgen machen etwas was der Vorgesetzte sagt.

00:33:16: das ist tatsächlich auch etwas was einfach auch ein bisschen aus der Mode gekommen ist würde ich sagen.

00:33:20: und es ist schwer und die Frage sehr kann sich diese Kultur so verändern dass man zwar befehle erteilt aber sie auf eine Art und Weise erteilen Ohne eine Niedrigung und ohne Anschreien funktionieren.

00:33:31: Es

00:33:32: funktioniert normalerweise ohne eine Niederigung, also ich hoffe ich habe noch nie jemanden im Rahmen meines Dienstes erniedrigt.

00:33:38: das Schreien kommt einfach weil sehr viel Lärm normalerweise herrscht auch bei Übungen und man muss eben dazu auch sagen und das hab' ich vielleicht nicht erwähnt.

00:33:46: Ich rede immer von militärischer Ernst oder vom Einsatz aber wenn unsere Soldaten besser ausgebildet sind dann reduziert sich die Chance dass zum Beispiel Übungsunfälle passieren Die

00:33:54: ja immer wieder gerade in letzter Zeit auch immer wieder bekannt wurden.

00:33:58: Auf der

00:33:58: ganzen Welt, wenn man die Nachrichten liest und es sind gefährliche Übungen, die teilweise durchgeführt werden mit scharfer Munition eben wo die Menschen Soldaten extrem nervös sind, wenn sie plötzlich eine geladene Waffe zum ersten Mal in ihrem Leben in der Hand halten.

00:34:13: Also ich kann mich selbst erinnern dass ich nervös war bevor ich den ersten Schuss beim Sturmgewehr abgefahrt habe wie ich das erste mal etwas gesprengt habe, wie ich eine Sprengkapsel in der hand gehalten habe Alle, wie ich das erste Mal in meinem Panzer war, der eben gefeuert hat und so weiter.

00:34:28: Also es sind Sachen eben die natürlich durch den militärischen Tril... Und deshalb gibt es diesen Tril eben sicherer gemacht werden können.

00:34:36: also Abläufer, die sicherer gemacht werden können.

00:34:38: Das darf man auch nicht vergessen in dieser ganzen Debatte.

00:34:41: Eine Zahl würde ich mir gerne noch anschauen.

00:34:43: Es wird immer wieder gesprochen dass das Bundesheer derzeit auf dem Papier, du hast glaube ich vorher auch schon erwähnt eine Mobilmachungsstärke von.

00:34:52: Aber was genau heißt diese Zahl eigentlich?

00:34:55: Sie heißt eigentlich militärisch nichts.

00:34:57: Es wurde einfach irgendwann einmal gesagt, wir haben jetzt eine mobilmachend Stärke.

00:35:01: das bedeutet im militärischen Ernstfall würden quasi Soldaten die aktiv gerade in Uniform sind komplementiert werden von Soldaten, die einberufen sind also die Einberufen wären die quasi in Zivil sind und die dann wieder die Uniformen und das Gewehr in die Hand gedrückt bekommen und sagen okay ihr seid jetzt in dieser und jener Einheit Die müssten dann ausgebildet werden.

00:35:19: Im Falle Österreichs Noch immer müssen sie zwei Monate ausgebildet werden, um einsatzfähig zu sein.

00:35:25: Wir sind ein Miliz her, das heißt also wir brauchen wirklich die Soldaten in Zivil, um überhaupt irgend etwas machen zu können im Rahmen einer militärischen Landesverteidigung.

00:35:36: und in dieser Hinsicht hätten wir sollte Russland angreifenden Russen sagen müssen bitte gibt es uns eine Vorwarnungzeit von ungefähr zwei Monaten.

00:35:42: weil sollen brauchen wir um zum Mobilisieren quasi das her einsatzfähig zu machen.

00:35:47: Wer sind die fifty-fünfzigtausend?

00:35:48: Also, die, die gerade aktiv sind oder...

00:35:50: Nein, nein, das ist die Kombination aus Milizsoldaten, die jetzt da quasi ihren zivilen Berufen nachgehen.

00:35:57: Einige von den Fifififtytausenden wissen übrigens gar nicht dass sie noch immer quasi einberufen werden können.

00:36:02: Die haben keine Beorderung,

00:36:04: d.h.,

00:36:05: Sie sind nicht zugeteilt zu irgendeinem Verband.

00:36:07: Die meisten von denen haben auch seit Jahren möglicherweise Jahrzehnten nicht geübt.

00:36:12: also die haben das Soldatenhandwerk komplett verlernt ja.

00:36:15: Und dann gibt es einen Kern eben an Berufssoldaten und also Offizieren, Unteroffizieren.

00:36:22: Und dann auch Berufs Soldaten eben die Ränge darunter haben ja.

00:36:26: Also Schargen nennt man die körperrelle Zugsführer usw.. Das gesamte gibt dann diese Zahl zu sagen.

00:36:34: aber es gibt keinen militärischen Grund warum wir ein Herr von fünfundfünfzigtausend haben.

00:36:38: weil irgendwann wurde einfach gesagt okay wir haben eine Mobilisierungsstärke von hundertzehntausend Okay, Sparstift.

00:36:45: Wir kürzen es einfach um die Hälfte und in meinem Buch zum Beispiel überfallen ich weil ich mache immer Schleichwerbung dafür.

00:36:51: Ich probte schließlich auf wie man überhaupt kalkuliert wie groß ein Herr sein muss oder eine Streitkraft sein muss und das schließlich auch und ich komme dann auf eine Stärke die wir tatsächlich brauchen von über hunderttausend Mann Und das ist auch ungefähr das in die Richtung, in der wir uns hinbewegen sollten.

00:37:08: Da gibt es verschiedene Faktoren und ich will da nicht langweilen aber es geht vieles im Her auch um die sogenannte Rotationsfähigkeit.

00:37:14: Das heißt wenn du einen Mann im Einsatz hast brauchst du quasi einen Mann, der dahinter steht, der sich auf den Einsatz vorbereitet.

00:37:21: Dahinter brauchst Du einen, der eine Pause macht und dahinter braucht ein militärisches Know-how verbessert.

00:37:27: Also, du hast ja eine Rotationsschiene von vier.

00:37:30: Das heißt also für einen Soldaten brauche ich eigentlich noch drei Soldaten im Hintergrund und dann musst du auch unterscheiden zwischen quasi der Kampftruppe, die Soldaten, die tatsächlich kämpfen.

00:37:41: Dann gibt es die Kampfunterstützungstruppe.

00:37:44: Die Soldaten unterstützen mit Feuerkraft oder anderen Wirkmitteln oder Aufgärungsmethoden um denen zu zeigen wo der Gegner ist.

00:37:51: Und dann gibt's die Führungsohn-Einsatzunterstützungstruppe dazu.

00:37:54: Ich rede hier von den Landstreitkräften, die quasi dafür sorgen dass die Kommunikation stimmt eben das die Logistik stimmt.

00:38:00: Dass die Soldaten genug Munition haben, die kämpfen, dass sie genug zum Essen haben und so weiter.

00:38:04: also nur ein kleiner Prozentsatz kämpft überhaupt tatsächlich unter Anführungszeit.

00:38:09: Und all das im gesamten ergibt dann eben die Zahl die man braucht.

00:38:14: und in Österreich was ich kalkuliert habe ist quasi die Zahlen kritischer Infrastruktur Objekte, die man schützen muss im Rahmen eines russischen Angriffs.

00:38:22: dann eben die Luftverteidigung, die aufgebaut werden muss.

00:38:25: Also jene Einheiten, die quasi dann Drohnen abschießen, die russische Bomber abschiesen würden, die Russische-Palistische Raketen und Drohne alle Arten bekämpfen würden und dann die einzelnen sogenannten Jäger oder Panzergrenadier-Paterlione, die dann tatsächlich Gefechte in kleineren Rahmen... Und wäre ihn wirklich nur von Gefechten im kleinen Rahmen, den wir meistern müssen gegen potenzielle Saboteure oder andere subversive Elemente, wenn wir das auch nennen.

00:38:51: Die eindringen werden ins österreichische Staatsgebiet bekämpfen könnte und das ergibt dann eine Summe von ja man kann das dann je nachdem kalkulieren hunderthundvierzig tausend oder so.

00:38:59: Okay

00:39:01: kommen wir zum Ende noch zur Frage Wenn du jetzt komplett freie Hand hättest, jetzt haben wir das Modellisamt die schlägt.

00:39:06: aber was wären denn so?

00:39:07: quasi sagen wir drei Maßnahmen?

00:39:11: Mit der Reform, also auch wenn wir jetzt gesagt haben, wir wissen die Details noch nicht ganz genau.

00:39:15: Wir müssen uns anschauen wie das alles ausgestaltet wird.

00:39:17: aber welche drei Dinge würdest du jetzt unbedingt noch für notwendig erachten um gezielt diesen Ausbau des Militärs und der Miliz in den kommenden Jahren durchführen zu können?

00:39:27: Tatsächlich eine Bestätigung dass wir fortwährend die Soldaten ausbilden können.

00:39:32: d.h.

00:39:33: es ist nicht dass nach sechs Monaten abgebrochen wird sondern dass wir tatsächlich für einzelne Truppengartungen Waffengartungen im sieben, acht Monate Dienst durchgehend haben.

00:39:43: Dass wir dann tatsächlich auch einen Monat-Reserveübungen oder Milizübung haben.

00:39:48: Also es ist ganz wichtig, durchgehende Dienstzeit.

00:39:51: Das Zweite wird erzeichlich, dass wir den Zivildienst um dafür zu sorgen, dass Wir genug Soldaten bekommen auf zwölf Monate erweitern.

00:39:59: wenn das geht.

00:39:59: Ist wahrscheinlich nicht möglich sagen wir halt die zwei Monate zusätzlich.

00:40:03: Also statt neun Elf?

00:40:04: Genau das Neuen Elf ja!

00:40:06: Wenn das möglich ist.

00:40:10: Das Dritte, das wird erzeichlich.

00:40:14: Ich weiß ich bin in dieser Hinsicht wahrscheinlich voreingenommen und das wird auch auf die militärische Expertise des Generalstabs und der militärischen Fachleute im Uniform hören was einzelne Probleme von diesen politischen Vorschlägen betrifft.

00:40:30: Und wenn ich einen vierten Punkt aber nehmen kann ist dass wir als Bürgerinnen Bürger uns tatsächlich damit auseinandersetzen, eben mit dieser Idee.

00:40:40: Und wir müssen nur mal das verstehen – also warum wird das alles tun?

00:40:45: Mit der Idee dass wir tatsächlich Ziel von militärischen Angriffen sein können hier in Österreich, dass wir einiges machen müssen, dass das aber alles im Rahmen ist und die Gesellschaft nicht militarisieren muss.

00:40:56: Dass wir auch nicht jetzt eine größere Abstriche machen was zum Beispiel der Sozialstaat oder andere Dinge betrifft dass das alles im Rahmen eigentlich passiert und dass wir ein lösbares militärisches Problem haben.

00:41:06: Und wenn wir nur ein bisschen mehr machen, können wir uns gut darauf vorbereiten.

00:41:09: und das gute an diesem Abschreckungsprinzip Militärische Stärke wird ja auch nicht dafür quasi aufgebaut um Konflikte zu führen oder Kriege zu führen sondern vor allem um sie zu verhindern durch Abschreckung.

00:41:23: Um eben auch tatsächlich zu realisieren, dass wenn wir einzelne Schritte setzen wäre das schönste, wenn wir all diese ganze Ausrüstung dieser ausgebildeten Soldaten nie in den militärischen Ernstfall schicken müssten.

00:41:34: Weil dann hätten wir quasi möglicherweise – man kann es ja nie genau evaluieren – sehr viel richtig gemacht was unsere Politik betrifft!

00:41:42: Da muss ich immer denken, wir haben schon einmal den Podcast gemacht.

00:41:45: Der Spruch, der immer auf der Zunge liegt.

00:41:47: Wie heißt er?

00:41:48: Rüste im Frieden dann hast du... Naja,

00:41:50: ich glaube, zwanzig-einundzwanzig habe ich das schon gesagt.

00:41:52: Ja genau!

00:41:53: Von Wegecius einem spätrömischen Strategien und Generalwerdenfrieden.

00:42:00: will, muss sich auf den Krieg vorbereiten.

00:42:01: Das ist das Prinzip der Abschreckung.

00:42:03: Ich sage immer, abschreckungen – militärische Abschreckung ist das schlimmste aller Prinzipien eben um Kriege zu verhindern bis auf alle anderen.

00:42:13: Lieber Franz-Stefan Gardi, danke, dass du da bist.

00:42:15: Vielen Dank!

00:42:19: Das war Was Wichtiges heute am twentyzwanzigsten Juli mit meinem Gast Franz Stefan Gardi.

00:42:25: Fix ist die Wertinstreform.

00:42:27: wie gesagt noch nicht denn erst muss sich entscheiden ob die FPÖ oder die Grünen im Parlament mitgehen.

00:42:33: Wir bleiben jedenfalls dran am Thema.

00:42:35: Reicht Ihnen diese Reform eigentlich oder hätten Sie sich mehr erwartet?

00:42:39: Ich bin gespannt auf Ihre Meinung und freue mich, wenn Sie uns schreiben an podcast atdpresse.com Alle Texte zur Wertinstreform sowie einen Link zum Buch von Franz-Stefan Gardi Überfall.

00:42:49: Wenn der Krieg zu uns kommt stelle ich Ihnen wie gewohnt in die Shownotes.

00:42:53: Kommen sie gut durch die Woche Und bis bald!

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