Jeder zweite Job wackelt: Wie schlecht steht es wirklich um VW?

Shownotes

Der riesige Volkswagenkonzern trägt grob geschätzt über zwei Prozent mitsamt der ganzen Wertschöpfungskette zum deutschen Bruttoinlandsprodukt bei. Knapp 300.000 Beschäftigte arbeiten im Inland an verschiedenen Standorten. Doch die Größe schützt vor Krise nicht. Konzernchef Oliver Blume trat am Dienstag in Betriebsversammlungen vor die Mitarbeiter und kommunizierte seine Idee von einer Zukunft für den Autokonzern. Die Stimmung soll nicht besonders rosig gewesen sein: Von Stellenstreichungen von 50.000, ja sogar von bis zu 140.000 Stellen, die abgebaut werden müssten, war immer wieder die Rede. Vier Werke könnten bald schließen.

Wie heftig wird das Sparpaket von VW-Konzernchef Oliver Blume? Und warum schafft es VW nur schwerfällig, einen klaren, zukunftsträchtigen Kurs einzuschlagen? Das analysiert in dieser Podcast-Folge von „Was wichtig ist“ Aloysius Widmann aus dem Economist-Ressort der „Presse“. Die Krise bei VW hat jedenfalls viele Gründe.

Gast: Aloysius Widmann, "Die Presse" Moderation: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

Mehr dazu: Österreichs Zulieferer sehen in der VW-Krise auch Chancen

Bei VW könnten jetzt bis zu 140.000 Stellen abgebaut werden

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Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:04: Die Presse.

00:00:08: Wir starten heute mal mit einer Quizfrage, welche der folgenden Automaken gehört nicht zum VW-Konzern?

00:00:16: Bentley, Lamborghini, Cupra, Seat, Skoda Porsche Audi oder VW?

00:00:23: Das war natürlich eine gemeine Fangfrage!

00:00:25: Ich gebe es zu.

00:00:25: die Autoindustrieexpertinnen und Experten unter ihnen wissen das natürlich.

00:00:29: Alle genannten Marken gehören zum riesigen Volkswagen-Konzern, der in Deutschland mit samt der Wertschöpfungskette geschätzt über zwei Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt.

00:00:40: Knapp dreihunderttausend Beschäftigte arbeiten alleine in Deutschland an verschiedenen Standorten – das alles scheint aber in Gefahr!

00:00:47: Herzlich willkommen bei.

00:00:49: Was Wichtig Ist?

00:00:50: Mein Name ist Clemens Patek und wir reden heute über VW.

00:00:53: Da gibt's dieser Tage in Betriebsversammlungen ordentlich Aufruhr.

00:00:57: Konzernchef Oliver Blume hat da seine Pläne den Mitarbeitenden präsentiert.

00:01:02: Von Stellenstreichungen von fünfzigtausend, ja sogar von hundertvierzichttausenden Stellen die abgebaut werden müssten ist da die Rede.

00:01:09: Vierwerke könnten ab zwei Tausenddreißig spätestens schließen?

00:01:13: Wie heftig wird also das Sparpaket von VW-Konzernchefs Oliver Blumen?

00:01:17: und Warum schafft es VW nur schwerfällig einen klaren zukunftsträchtigen Kurs einzuschlagen?

00:01:22: Darüber spreche ich heute mit Aloysius Wiedmann aus unserem Wirtschaftsresort.

00:01:27: Er hat darüber recherchiert, welche Folgen die VW-Krise auch für die österreichische Zuliefererbranche hat.

00:01:36: Ich freue mich, Aloisius Wittmann bei mir im Studio begrüßend zu dürfen.

00:01:40: Schön, dass du Zeit gefunden hast heute!

00:01:41: Hallo

00:01:42: Was war das denn für ein Dienstag für den VW Konzernchef Oliver Blume?

00:01:46: Der hat sich da den Mitarbeitenden gestellt.

00:01:48: was hört man denn da so wie es verlaufen ist?

00:01:50: VW

00:01:51: erlebt gerade heiße Tage sind insgesamt neuen Betriebsversammlungen geplant?

00:01:55: gestern hat sich der Konzert Chef den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestellt Und die Belegschaft ist natürlich verunsichert, ein Stück weit sauer.

00:02:05: Er wurde mit Pfiffen, Transparenten begrüßt und hat versucht zu erklären wo es lang geht.

00:02:11: Ich weiß nicht wie's für ihn gewesen sein wird.

00:02:13: ich glaube nicht dass das einfach ist einem großen Konzern ein großes Sparpaket überzustülpen einen Konzernen der irgendwo auch strauchelt Zukunftsfit zu machen.

00:02:23: Dieser Dienstag war jetzt nicht kriegsentscheidend wenn man so will.

00:02:26: Die Pläne sind in Arbeit.

00:02:28: Man wird sehen, wo es hingeht.

00:02:30: Der Hintergrund ist halt, dass werden zigtausend Stellen abgebaut werden und vier Standorte in Deutschland wackeln.

00:02:36: Man weiß nicht, wie's da weitergehen wird.

00:02:38: Aber dieses Gespräch mit den Mitarbeitern im Betriebsversammlungen – das war ja doch etwas, was ein bisschen höchste Zeit war, wenn man so den Mitarbeitervertretern zuhört, dass es Vorwürfe gab, dass die Kommunikation sehr schlecht war?

00:02:50: Das macht sein!

00:02:50: Das weiß ich jetzt nicht im Detail zu beurteilen... in jedem großen Unternehmen, wenn es grießelt gehen auch die Nerven hoch und das Management wird wahrscheinlich viele Pläne noch nicht an Detail ausgearbeitet haben.

00:03:04: Dann kann man sie ja auch nicht

00:03:05: kommunizieren.".

00:03:06: Ich

00:03:06: glaube dass mein Österreicher gar nicht so richtig begreift wie groß oder wie wichtig VW für Deutschland ist... quasi fast schon Identifikationsstiften, oder wie könnte man da diese Größe einordnen?

00:03:18: So wie die Fürste in Linz.

00:03:20: Das ist ein schlechter Vergleich vielleicht.

00:03:22: Ja, vielleicht größer.

00:03:23: Allein in Deutschland sind konzernweit mehr als zweihundertsechzigtausend Mitarbeiter beschäftigt.

00:03:28: Es ist schon eine Riesenbude, also die größte Bude im historisch wichtigsten Industriezweig, ein Stück weit auch... Identität der Deutschen, die sich ja als Autoland verstehen.

00:03:40: Das macht die Krise natürlich ein bisschen schlimmer.

00:03:43: Jetzt ist das VW nicht zum ersten Mal in der jüngeren Vergangenheit in der Krise.

00:03:46: Wir erinnern uns an den Diesel-Skandal aber da geht es natürlich um vieles.

00:03:50: Es ist ein großes Unternehmen in einer wichtigen Branche.

00:03:53: Da hängt ja wahnsinnig viel mit dran.

00:03:55: Nicht nur die Jobs der Mitarbeiter direkt beim Konzern sondern die ganzen Zulieferbetriebe dann auch an den Standorten.

00:04:03: selbst Die Handwerk hat die Nahversorgung.

00:04:06: Also das spüren ja sehr, sehr viel mehr als nur die Leute und anfühlen sich nur die Leuten, die dann vielleicht den Job

00:04:12: verlieren.".

00:04:13: Viren ist viel vom Volkswagen-Konzern.

00:04:14: wie groß ist der Konzern denn jetzt auch verglichen auf dem Weltmarkt zum Beispiel?

00:04:18: Also ich habe mir davor die Zahlen von Focus to Move angeschaut, seine Plattform für die Autorindustrie und laut denen ist es die aktuelle Nummer zwei hinter Toyota ein Riesenunternehmen.

00:04:28: Wenn wir jetzt von einer Krise bei VW sprechen.

00:04:30: das natürlich ein schwieriger Markt.

00:04:31: aber sind die Zahlen so schlecht?

00:04:33: Ist der Absatz so schlecht?

00:04:34: worum geht's da eigentlich?

00:04:35: Ja

00:04:35: die Zahlen sind nicht großartig.

00:04:37: Die Krise ist schon strukturell.

00:04:39: sie betrifft den ganzen Auto Sektor Und die Gemengelare ist ungefähr die.

00:04:43: also man hat sehr lange als europäischer Autobauer in China sehr schön wachsen können.

00:04:48: Jetzt haben die Chinesen das aus ihrer Perspektive sehr geschickt gemacht, weil die europäischen Hersteller wurden angelockt.

00:04:55: Sie mussten Joint Ventures eingehen sie mussten praktisch ihr Know-how mit chinesischen Unternehmen teilen.

00:05:03: jetzt können die Chnesen auch Autos bauen die qualitativ mitspielen nicht weit drunter liegen in manchen Bereichen zu einer Standardsetzen E-Mobilität teilweise im Design Die aber, und das ist halt deshalb weil es in China Überkapazitäten gibt bzw.

00:05:18: Weil der Staat den Export auch entsprechend subventionierten fördert die halt unschlagbar günstig sind.

00:05:25: Und da hat man jetzt ein Problem weil plötzlich hat man Konkurrenz dies billiger und ähnlich gut und natürlich wechseln mehr und mehr Kunden.

00:05:32: die seiten kaufen chinesisch.

00:05:34: gleichzeitig bricht auch Ein anderer wichtiger markt nicht weg wird schwieriger die USA was ein andere wichtige wachsungsmarkt gewesen.

00:05:41: Dort will er Trump bekanntlich die nationale Produktion hochfahren und hat auch den Autosektor mit Zölln belegt.

00:05:48: Und das spüren die Europäischen Anbieter halt.

00:05:51: gleichzeitig steigende Kosten am Standard, also es geht schon... Das trifft schon alle.

00:05:56: bei VW ist vielleicht so dass man ein bisschen weniger stark darauf reagiert hat.

00:06:00: in der Vergangenheit ja In den letzten Jahren wurde ein Job-Abbau von rund um fünfzigtausend Leuten bis zu zwanzigdreißiger angekündigt.

00:06:08: Heuer hieß es nochmal fünfzig tausend und top.

00:06:10: Man reagiert aber vielleicht eben ein bisschen zu spät, was man mir so jetzt aus der Zulieferbranche auch erzählt hat dass da andere Anbieter früher sich an die neuen Markegebenheiten angepasst haben.

00:06:23: Auch was die Modellpalette betrifft das man halt versucht zu verstehen wo sind die Chancen in den nächsten Jahren?

00:06:29: und stärker da reingeht anstatt einer VVW sehr breite Produktpalette, einen großen Autos, kleinen Autos schnellen Autos langsamer, starken oder schwachen Autos zu haben die teilweise Ladenhüter geblieben sind.

00:06:41: Das hast du

00:06:42: schon gesagt?

00:06:42: Da werden ja große Zahlen kolportiert!

00:06:45: Wir wissen jetzt auch nicht genau was Konzernchef Blume in den Betriebsversammlungen gesagt hat.

00:06:49: aber Seine Vision, hat er eine Vision?

00:06:52: oder was sind seine Pläne?

00:06:55: Er sagt VW sei zu überdimensioniert und das stimmt ja auch.

00:06:58: Auch mit Blick auf die Modellpalette und die Kapazitäten.

00:07:01: Und entsprechend sind die Plänen jetzt die Kapizitäten zu reduzieren also von zwölf Millionen Autos im Jahr wie sie vor Corona produziert worden sind oder produziert werden konnten auf neun Millionen.

00:07:15: Neun Millionen Autos ist sehr viel, aber es sind drei Millionen weniger.

00:07:19: Viertel, fünfundantig Prozent.

00:07:20: Das ist schon massiv gleichzeitig.

00:07:22: Soll die Produktbeileite um bis zu fünfzig Prozent und die Variation bei den Ausstattungen um bis zum siebzig Prozent sinken?

00:07:31: Und man will halt effizienter werden.

00:07:33: Man will Autos bauen, die dann auch tatsächlich nachgefragt werden und Kapazitäten haben, die auch tatsächlich ausgelastet werden.

00:07:40: Jetzt geht es darum, dahin zu kommen.

00:07:42: Da muss man einfach schauen was passiert ob Werkschließungen auch in Deutschland unausweichlich sein werden.

00:07:48: Viele sagen ja wenn Blume legt sich nicht drauf fest er laviert da immer so ein bisschen herum und sagt wir schauen uns das an Auch diese Fünfzig Tausend Antaub die jetzt gestrichen werden sollen die Jobs Der heißt ja auch immer dass ist ein Richtwert.

00:08:01: Was aus unserer Sicht jetzt stand jetzt notwendig wäre Das schwingt mit dass es weniger sein könnte.

00:08:06: das schwing natürlich auch mit dass Es mehr sein könnte.

00:08:08: Mal mal schauen.

00:08:09: Ja und

00:08:09: bei den vier Werken sagt er ja, dass es in dem Jahr im Jahr ist, das weiß er nicht, was sie machen sollen?

00:08:13: Man wird schauen!

00:08:14: Genau.

00:08:14: Was auch recht speziell am VW-Konzern ist die Eigentümostruktur.

00:08:19: Zwanzig Prozent gehören zum Beispiel dem Land Niedersachsen.

00:08:23: Das kann ich mir vorstellen.

00:08:24: wenn die Politik da mit zu bestimmen hat sind das auch verschiedene Zielkonflikte, die da mitspielen, wenn ich jetzt auch an die Mitarbeiter denke wie steht denn das Land zu diesem Sparkurs?

00:08:33: oder wie leicht hat's dann der VW Konzernchef da seinen Kurs durchzusetzen?

00:08:38: Natürlich!

00:08:38: Zwanzig Prozent ist nicht nix, da kann man Entscheidungen auch blockieren und das ist vielleicht auch mit ein Grund dafür.

00:08:48: dass sich VW ein bisschen schwieriger tut, schnell auf die neue Gesamtlage zu reagieren.

00:08:55: Die Politik wird natürlich alles dafür tun den Jobabau möglichst geringzuhalten.

00:09:00: jetzt muss schauen wie solidarisch das Land Niedersachsen mit den Standorten ist.

00:09:04: die außerhalb in Niederschachsens hinter geht es teilweise im Standorte in Sachsen zum Beispiel.

00:09:09: aber man wird halt schauen dass die Ziele so erreicht werden dass es möglichst wenig Köpfe rollen wenn das Land auch einen Konzern der Zukunft hat schon auch schlecht beraten darin, das Programm jetzt einfach Vollgas zu blockieren und damit zu riskieren dass der Konzern vielleicht in zwei drei Jahren noch viel härter sparen muss.

00:09:27: Dieses

00:09:27: Hin-und-Hier, das kennt man ja auch von Kollektivvertragverhandlungen jetzt auf ganz kleinem Niveau.

00:09:31: Die Mitarbeiter wollen ja auch, dass der Betrieb überlebt.

00:09:34: Das Land Niedersachsen will es genauso.

00:09:35: Eine wichtige Stimme ist ja auch Zentralbetriebsratschefin Daniela Cavallo Die es durchaus schafft, die Leute auf die Straße zu bringen.

00:09:43: Wenn das dann sein muss, haben wir da ein kurzes Presse-Statement, dass sie am Dienstag gegeben hat.

00:09:48: Was natürlich auch immer wieder bei uns diskutiert wird... Zukunftsprogramm kann ja nicht dadurch alleine entstehen oder bestehen, dass man über Arbeitskostenreduzierung und Personalabbaus spricht und Standorte infrage stellt.

00:10:04: Sondern es geht ja auch darum was ist eigentlich das Zielbild?

00:10:07: Was der Konzernvorstand aufmacht?

00:10:10: Wohin soll die Reise in unserem Unternehmen gehen?

00:10:13: Was erwarten wir eigentlich in der Zukunft und zwar eine Vorwärtsstrategie und Abwicklung besteht, sondern mit welchen Technologien wollen wir denn die Belegschaften überzeugen?

00:10:29: Und auch unsere Kundinnen und Kunden vor allen Dingen.

00:10:31: Die ja natürlich auch eine Erwartungshaltung an Volkswagen und die Produkte haben.

00:10:36: Das sind alles Themen, die wir erwarten dass der Konzernvorstand sich dazu eben auch äußert.

00:10:41: Wenn jetzt zu ein Riesenkonzern wie VW in die Krise gerät Österreich ist ja auch im Land von Automobil Zulieferern was für Auswirkungen hat es dann auf österreichische Betriebe?

00:10:51: Es ist spannend.

00:10:52: Also ich habe letztens mit einem Branchenvertreter telefoniert und die sagen schon, natürlich ist es massiv wenn ein Riesenplayer im Mitabstand wichtigsten Exportmarkt für die Branche seine Kapazitäten um einen Viertel reduziert.

00:11:07: Das spürt man natürlich.

00:11:09: auf der anderen Seite sieht man im Sparprogramm von FW Wenn's denn aufgeht also wenns gelingt bei neun Millionen liegen zu bleiben und Neun Millionen auch zu produzieren im Idealfall Potenziale und zwar deshalb eben, weil die schon angesprochene Modellpalette reduziert werden soll.

00:11:27: Zulieferer, das gibt in Österreich ungefähr neunhundert Automobilzuliefern, Quer-Beti machen alles mögliche von Sitzbezügen über Dachfenster, über Kabelstrengen oder Antriebstrengern.

00:11:40: Das ist in den allermeisten Fällen ein Volumesgeschäft, also man garantiert dem Abnehmer zum Beispiel VW oder anderen dass man diese Teile jederzeit liefern kann.

00:11:51: Das heißt man muss dafür sorgen das halt auch wenn jetzt VW mit allen seinen Konzern durchdreht und da gehört ja wahnsinnig viel dazu.

00:11:57: Da ist ja Porsche dabei und Skoda und Seat und auch Audi und Lamborghini et cetera.

00:12:05: Man muss halt für jedes Modell, jeder dieser Marken – es ist nicht jeder Zulieferer – beliefert alle.

00:12:11: Aber halt vereinfacht gesprochen, man muss halt dafür sorgen dass auch die Autos, die sehr selten bestellt werden, jederzeit hergestellt werden können.

00:12:18: das bindet einfach Kapital.

00:12:20: also man muss investieren um das zu ermöglichen und für die Zuliefere wäre's halt.

00:12:24: die verdienen über Volumen also kleine Marge hohe Stückzahlen.

00:12:28: Die brauchen halt Autos die sich gut verkaufen.

00:12:31: Autos, die sich schlecht verkaufen sind einfach ein schlechtes Geschäft.

00:12:34: Und jetzt ist halt die Hoffnung dass VW eben die Modellpalette drastisch reduzieren kann und dann einige Modelle im Portfolio hat sie sich wieder super gut verkaufen und das wird helfen.

00:12:46: also die Zulieferer die sind schon geschrumpft die haben in den letzten Jahren auch tausende Stellen abgebaut.

00:12:53: davon, ob es den großen Konzernen in Europa gelingt sich neu und besser und Zukunftsfit aufzustellen hängt natürlich auch ab wie's mit den österreichischen Zuliefern weitergeht wenn.

00:13:05: viele Zuliefer können grundsätzlich für E-Mobilität da geht sie hin zu liefern.

00:13:10: das ist jetzt nicht so das große Problem außer für die die halt auch für Brennermotoren spezialisiert sind.

00:13:15: Das sind bei weitem nicht alle.

00:13:17: Das Problem ist eher dass wenn europäische Anbieter, Marktanteile an chinesische Anbiete verlieren.

00:13:23: Das soll dort viel schwieriger in die Lieferketten reinkommen.

00:13:26: Weil sie sehr oft alles selber machen bzw einfach ganze Bauteile fertig nach Europa liefern und da einfach nur zusammenschrauben.

00:13:34: Also die größere Gefahr ist jetzt nicht der Elektromutter sondern so ein China in der Hinsicht und halt dass Konzerne wie VW noch mehr Marktanteil an China verlieren.

00:13:43: Das heißt es gibt einen gewissen Hoffnungsschimmer oder vielleicht Chancen, aber natürlich wenn's den Riesenkonzernen nicht mehr gibt.

00:13:50: Oder wenn er in größere Probleme gerät dann gerät doch die heimische Industrieprobleme.

00:13:54: Gehen wird ihn glaube ich.

00:13:55: Geben wird sie schon noch.

00:13:57: Na dann sagen wir mal soweit optimistisch und realistisch.

00:13:59: Und ich bedanke mich bei dir für deine Analyse.

00:14:01: Vielen

00:14:01: Dank auch!

00:14:03: Die Texte von Aloysius Wiedmann und weiterer Artikel zum Thema VW verlinke ich Ihnen in den Shownotes Falls Sie uns etwas zu sagen haben, hier noch die passende E-Mailadresse dazu.

00:14:13: Podcastetdiepresse.com.

00:14:16: und damit sage ich danke fürs Zuhören und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag!

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