#2: Europas Zukunft wird nicht in Brüssel entschieden

Shownotes

Was haben Schützen mit Europas Zukunft zu tun? Mehr, als man auf den ersten Blick denkt.

Beim Tiroltag in Alpbach prallen Blasmusik, Tracht und Schützenaufmarsch auf Europas Entscheidungsträger. Bei diesem Clash kommen ganz von selbst Fragen auf: Wie geht das zusammen? Und wie viel Macht sollte sich in Brüssel bündeln und wie viel in den Dörfern, Gemeinden und Städten bleiben?

Wir treffen die Tiroler Musikerin Nenda, die dem Heimatgefühl durchaus kritisch gegenübersteht, und fragen einen Schützen, was man eigentlich mitbringen muss, um einer zu werden. Spoiler: Ein Gewehr allein reicht nicht.

Danach wird es politisch: Kata Tüttő, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, spricht über die Rolle von Städten und Regionen, das umkämpfte EU-Budget und die Frage, was Europa aus Ungarns demokratischer Entwicklung lernen kann.

„Was in Alpbach wichtig ist“ ist der Kongresspodcast der "Presse", ab 30. August 2026 täglich überall, wo es Podcasts gibt. Diesmal produziert von David Freudenthaler und Sissy Rabl.

Zur Folge 1 gehts hier.

Der "Presse"-Podcast aus Alpbach wird unterstützt von der Erste Group und der Vienna Insurance Group.

Hosts: Sissy Rabl und David Freudenthaler Gast: Kata Tüttő, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen Produktion: Audiofunnel/Georg Gfrerer

Sie möchten mehr über unseren Werbepartner erfahren? Hier geht es zur Webseite der Erste Group. Hier geht es zur Webseite der Vienna Insurance Group.

Transkript anzeigen

00:00:19: Ich finde es

00:00:26: gut, genauso was braucht man in so

00:00:28: einem wunderschönen Ort wie Alpbach und so im kleinen Teil, dass da so viele Menschen von überall zusammenkommen.

00:00:34: Das finde ich wirklich sehr schön!

00:00:35: Du willst diese Experienzen, du willst sehen, du möchtest riechen?

00:00:40: Du willst Tastung?

00:00:41: Und du willst mit anderen Leuten verbinden?

00:00:43: Und natürlich sind die Schnapsen am Morgen nicht das, was ich

00:00:47: normalerweise mache... Was in Alpbach wichtig ist?

00:00:53: Das Kongressjournal zum Hören, in fünf Teilen.

00:00:59: Diese Presse-Podcast wird unterstützt von der Erste Group und der Vienna Insurance Group.

00:01:07: Der Eingangs erwähnte Schnaps wurde von einer Marketendering ausgeschenkt.

00:01:11: Willkommen zu unserer zweiten Folge hier aus Tirol.

00:01:13: am Mikrofon wieder Sissi Rabel!

00:01:15: Und

00:01:16: David Freundenthaler.

00:01:18: Am gestrigen Sonntag war nämlich Tiroltag – und der ist auch traditionell begangen worden mit Blasmusik, mit Schützenaufmarsch und natürlich waren eben auch die Markizänderinnen dabei und haben Schnaps ausgeschenkt.

00:01:30: Ja da war schon richtig viel Folklore dabei und ich muss sagen diese farbenfreie Tracht in der die Leute der gestern aufmarsiert sind das hat schon was!

00:01:39: Ich kann mir das auch gut vorstellen.

00:01:40: dich mit so einem Hut und den Federn obendrauf

00:01:43: weil wäre gut?

00:01:44: Das hätte ich gerne.

00:01:46: Während die Blasmusik am Dorfzentrum zum Kongress Center marschiert ist, haben wir zuverlägt die Musikerin Nender getroffen.

00:01:52: Sie kennen ja vielleicht diesen Song von

00:02:18: ihr?

00:02:22: Ja, genau deshalb haben wir sie dann auch gefragt was sie jetzt davon hält dass ein Forum das so sehr Offenheit und den europäischen Gedanken propagiert.

00:02:32: Jetzt gerade hier in Tirol stattfindet.

00:02:35: Ich finde

00:02:35: es gut.

00:02:35: genauso was braucht's dass man halt in so einem wunderschönen Ort wie Alpbach und so im kleinen Tal dass da so viele Menschen von überall zusammenkommen?

00:02:43: Das finde ich wirklich sehr schön!

00:02:45: Bist du noch näher?

00:02:47: Ich bin jetzt da raufwachsen,

00:02:48: also schon ein Stückchen

00:02:49: Reis weg.

00:02:50: Okay aber vergleichbar mit Ausschallung?

00:02:51: Ja ja von der Enge das Tal ist auf jeden Fall vergleichter

00:02:55: und es wird wieder kommen.

00:02:56: Ja

00:02:56: voll ich find's sehr schön!

00:02:57: Ich würde gerne

00:02:58: ein bisschen wandern

00:02:58: gehen.

00:03:00: Und gemeinsam mit Nender haben wir uns dann die Frage gestellt wie man eigentlich Schütze wird...

00:03:06: In einer Musikkapelle muss man so gut sein Student beherrschen können und ich frage mich als Schützer was muss man eigentlich kennen?

00:03:15: Wie schaut dort die Aufnahmebrüche aus?

00:03:17: Ich glaube nicht mehr, wenn mich ein Gewehrgib schon nie wieder hinstellt, kannte ich es mit etwas Anweisung vielleicht anschaffen.

00:03:25: Ob das jetzt wirklich so einfach ist?

00:03:27: Wir haben einen von Ihnen gefragt!

00:03:29: Der Vorderer hat gesagt, man muss ein Schütz werden.

00:03:31: Also er kriegt keinen Ranzi.

00:03:32: Das ist mir nie!

00:03:34: Was qualifiziert ein Schützen?

00:03:36: Ein Schützer sollte man eigentlich punktgenau schießen können.

00:03:41: Ich glaube, ich habe jetzt keine Idee heute mehr gesehen.

00:03:44: So viel als Treffer.

00:03:48: Und sie sieht man halt auch von der Sache, was wir machten, die uns selbst sehen.

00:03:52: Die solltest du nicht machen, weil man irgendwie die Fasching...

00:04:02: Ja, jetzt wisst ihr das auch.

00:04:04: Sie suchen außerdem Nachwuchs falls wir jetzt bei irgendjemandem von ihnen Interesse geweckt haben.

00:04:10: Jedenfalls Bräuche und Traditionen eben genau so was wie Blasmusik, Schützenvereine oder ähnliches sind Teil der DNA vieler kleiner Ortschaften in Österreich

00:04:20: Genau!

00:04:21: Und sie definieren ein Stück weit auch dass selbstbewusstsein ganze Regionen.

00:04:25: Gerade in Krisenzeiten, in denen wir uns gerade befinden, ziehen sich Menschen ja immer mehr zurück.

00:04:30: Nicht nur in Nationalismen sondern oft auch ins Regionale und ins Lokal.

00:04:35: Dorthin eben wo sie in vertrauten Traditionen und Strukturen verankert sind Und wo ihr eigener Gestaltungs- und Wirkungsbereich größer und noch spürbar ist.

00:04:46: Große politische Institutionen die sowieso für viele kaum noch greifbar sind wie eben auch die EU verlieren da noch mehr an Strahlkraft.

00:04:56: Davon ist Katatütö überzeugt.

00:04:58: Die Ungerin ist Präsidentin des europäischen Ausschusses der Regionen der EU-Kommission.

00:05:03: Gerade wenn es auf hoher politischer Ebene nicht so läuft wie gewünscht, könnten die unterschiedlichen regionalen Besonderheiten ein starker Gegenpol zu einem zentralen Konstrukt für die EU werden.

00:05:14: Das

00:05:14: behauptet sie im Gespräch mit mir.

00:05:17: Dabei zieht sich auch ganz spannende Parallelen zum menschlichen Körper.

00:05:22: Es ist keine Krise, sondern eine Krise.

00:05:28: Es ist eine Krisse gegen die Krise jetzt.

00:05:32: Und wenn es ein Krise ist, ist es so wie mit dem gleichen humanen Körper.

00:05:35: Wenn du in Stress bist, mobilisierst dich auf Ressourcen und Energie um das Problem zu lösen.

00:05:43: Aber wenn du Ressource, Energie und deinem Körper mobilisiert hast... ...dann verdiene ich Blut und Energie aus der Peripherie.

00:06:04: Und eine gute Balance kann ja auch beim Geld nicht schaden.

00:06:07: Auch auf EU-Ebene wird gerade erbittert über das neue EU-Budget verhandelt, Österreich Deutschland und einige skandinavische Staaten haben sich da gerade erst dafür ausgesprochen das Budget radikal zu kürzen.

00:06:20: Tütö ist darüber nicht gerade im Just.

00:06:26: zu der einjährigen GDP von Bavaria.

00:07:11: food in Europe and we see with this world.

00:07:14: that is a good decision.

00:07:16: Second, it's called cohesion policy.

00:07:20: Wir machen ein Geschäft zusammen.

00:07:27: Das ist die EU, sieben Mitglieder des Staates, öffnen den Markt, brennen die Barrieren, also Kapitel, Leute, alles kann frei sein.

00:07:43: Also das war die Idee, dass wir gemeinsam mehr Geld machen.

00:07:48: Aber wir wussten, ich meine nicht mich, aber diejenigen, die es vor einigen Jahren begonnen haben, wie das Welt sich selbst manifestiert und wie Kapitalismus funktioniert ist, dass wenn da kein Reinvestment oder Neugierungen gibt, was passieren wird, dass die, die stark sind, stärker werden.

00:08:09: Aber die, wohnen nicht bereit für eine Kompetition, sterben in der Kompetenz.

00:08:13: Also braucht man einen Reinvestmentsmechanismen.

00:08:18: Cohesion Policy does what.

00:08:20: It's one-third of the budget, zero point.

00:08:23: three percent of GDP is a reinvestment policy.

00:08:27: so there´s surplus profit from single market and we reinvest part it in way.

00:08:33: every region has chance to participate in competition.

00:08:39: What does proposal you budget entail for those economically weaker regions?

00:08:44: The proposal says that In den vergangenen Jahren ist Europa nicht mehr eine europäische Beziehung.

00:08:53: Es wird ein Mitgliedsstaat eine Beziehungsbeziehung, halb der Budgete in internationalen Envelopes.

00:09:03: Es gibt keine Regionen, sondern die Mitglieder des Staatsverbandes und Finanzministers mit dem langen Wettbewerbsliste gesagt, dass das Geld hier ist.

00:09:14: Hier sind alle Dinge, die du musst tun.

00:09:17: Aber du decideschst, wie du between priorities decidechst.

00:09:22: Und der Geld ist weniger.

00:09:23: Du musst zwischen Investitionen und Food Security divided.

00:09:27: In Investition in Regionen, Regionale Räume, öffentliche Transporte, Hospitale, Border-Kontrolle, Migration, Just Transition.

00:09:48: Aber merkt der Politikerin an, regionale Unabhängigkeit liegt ihr wirklich am Herzen.

00:09:53: Sie war ja mal Vizibürgermeisterin von Budapest.

00:09:56: Sisi, sag mal hast du eigentlich auch mit dir über die Lage in Ungarn gesprochen jetzt wo Viktor Orban nicht mehr da ist?

00:10:03: Ja klar, da haben wir wirklich drüber geredet.

00:10:06: So ganz überzeugt von dieser politischen Wende hat sie mir jetzt aber nicht gewirkt.

00:10:12: Das

00:10:13: eine wichtige Sache, und das ist auch ein wichtiges Lassens für die Hungarians.

00:10:34: Ich denke, dass es Zeit nimmt um Demokratie zu reichen.

00:10:39: Was ist eine Sache, die dir Hoffnung gibt als Europäer?

00:10:44: Denn viele Europäern werden alle across Europe in den April-Elektionen sein.

00:10:52: Es ist so, dass sie nicht möglich sind... Und du hast alle die Analyste und all den politischen Advisoren geschrieben.

00:11:03: Es war so, dass das hngerische Autoritätsstaat schon so lange vorgesehen ist, dass es nicht geändert wird oder überfroren kann, dass die Leute nicht zurückkehren können.

00:11:15: Das war der Argument von vielen Stellen zu kommen.

00:11:20: Aber die Menschen, sie haben geschaut und die jungen Menschen geschaut.

00:11:26: Und sie haben zurückgeholt!

00:11:31: Ja, ein bisschen Hoffnung nimmt sich die Ungerin dann doch aus dem politischen Umschung in ihrem Land mit.

00:11:36: Das ist doch eine ganz schöne Schlussnote!

00:11:39: Du sagst es... Und wir kommen jetzt langsam zum Ende unserer heutigen Folge.

00:11:46: Davor wollen wir aber noch ganz kurz auf das Forumsprogramm und die wichtigsten Termine am Montag schauen.

00:11:51: Nämlich gleich um acht Uhr in der Früh geht's los mit einem Morning Briefing im Feuerwehrhaus.

00:11:57: Moderiert wird das Ganze von unserer Kollegin Anna Wallner – die kennen sie ja bereits.

00:12:01: Sie spricht mit Erste Group CEO Peter Bossek über die steigende Bedeutung von Osteuropa für die Bank.

00:12:07: Das Gespräch wird übrigens aufgezeichnet und sie können es dann am Ende der Woche auch auf diesem Kanal hier nachhören!

00:12:14: Und ein weiteres Highlight haben wir da noch für Sie, um siebzehn Uhr steigt auf der Mainstage im Kongresscenter einen Panel mit dem Namen Capability & Renewal Mobilizing Europe's Power to Act unter anderem mit Ivan Krastev aus Ministerin Bert im Einreisinger und ihrem albanischen Amtskollegen.

00:12:32: Wir sagen jedenfalls Danke fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal!

00:12:36: Servus, bis

00:12:44: morgen!

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