#5 Die Welt ist weniger sicher, zeigen die Daten. Ist Europa noch zu helfen?

Shownotes

Kann Europa sich selbst schützen? Zum Abschluss des Kongressjournals aus Alpbach geht es um Europas Sicherheit, die Zukunft der transatlantischen Beziehungen und die Frage, wie widerstandsfähig Demokratien angesichts wachsender Bedrohungen sind. Die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook warnt vor einem schleichenden demokratischen Abbau und fordert Europa auf, sich sicherheitspolitisch stärker auf die eigenen Fähigkeiten und ein breiteres Netzwerk internationaler Partner zu stützen.

Auch im Ukraine-Krieg müsse Europa handlungsfähig bleiben und die Unterstützung für Kiew fortsetzen. Datenforscher Bastian Herre zeichnet zugleich ein ambivalentes Bild der globalen Sicherheitslage: Die Zahl der Konflikte und Kriegstoten ist zuletzt deutlich gestiegen. Dennoch ist die Welt langfristig betrachtet friedlicher und Menschenrechte sind heute besser geschützt als noch vor Jahrzehnten.

Zum Abschluss stellt das Impact Hub mit der „Solution Hour“ ein Projekt vor, das die Diskussionen des Forums mithilfe von KI in konkrete Lösungsvorschläge und ein gemeinsames Manifest überführen will.

Hosts: Sissy Rabl und David Freudenthaler Gäste: Cathryn Cüver Ashbrook, Bastian Herre, Christian Kern, Jakob Deternik Schnitt: Georg Gfrerer

Transkript anzeigen

00:00:03: Ja, der Mittwoch war wieder ein aufregender Tag in Albach.

00:00:06: Immerhin sind gleich fünf Startchefs angekommen.

00:00:09: Ein paar sogar per Helikopter!

00:00:11: Und ich habe mir ehrlicherweise gedacht... Der rote Teppich war für mich ausgerollt.

00:00:15: Leider vor dem Kongresszentrum.

00:00:17: der Rote Teppe war leider doch für die Könige und Präsidenten.

00:00:21: Es ist enttäuschend.

00:00:23: Jedenfalls an den Mikros für Sie.

00:00:24: Das ist hier Abel.

00:00:25: Und David Freudenthaler

00:00:27: mit der fünften und allerletzten Folge des Kongressjournaals direkt aus Albach.

00:00:32: Willkommen.

00:00:33: Ja,

00:00:34: genau.

00:00:35: Willkommen!

00:00:52: Ja, wie gesagt am Mittwoch waren viele wichtige Menschen hier.

00:00:56: Zum Beispiel der österreichische Bundespräsident Alexander von der Belgen.

00:00:59: Deutsche Bundespr Präsident Frank Walter Steinmeier!

00:01:01: Der

00:01:01: belgische König Philippe!

00:01:03: Der Schweizer Präsident Guy Parmelin!

00:01:05: Der Lichtensteiner Prinz Aloys

00:01:08: und der Großfürst Jom aus Luxemburg.

00:01:10: Ganz schön was los und auch sehr viel Polizei war dabei.

00:01:13: Ja, und richtig viel Trubel im Dorfkern weil die Leute vom Kongresszentrum dann weiter spaziert sind unter den Zuschauern lustigerweise auch der ehemalige Bundeskanzler Christian Kern.

00:01:24: Jetzt können Sie sich vielleicht erinnern wir haben mit Matthias Strollt in einer der Folgenfolgen darüber gesprochen was eher von diesem vorums Motto How Europe Wins hält?

00:01:34: Er war ja nicht so oder Fan.

00:01:35: Dann bin ich sehr dafür,

00:01:36: über das Gewinnen

00:01:37: zu reden.

00:01:37: Wenn's win-win-win ist!

00:01:38: Wenn es

00:01:39: win los ist,

00:01:39: bin ich gegen diesen Titel.

00:01:41: Dann

00:01:41: ist er scheiße.

00:01:42: Genosse Kern wiederum hat da eine doch etwas andere Auffassung?

00:01:46: Ich glaube,

00:01:47: wenn man dieses vornalbach sich ansieht... Also ich bin ja so stolz darauf und ich gebe jetzt an oder dieses Motto Harjo Gopvins, das ist halt Gedanke von mir gewesen.

00:01:57: Ich bin der Rilzerpräsident, ein paar Veranstalter Und folgt die Überlegung heraus weil wir Immer wieder ein Zirkus erleben, wo wir uns gegenseitig gedauern und unser Schwächen vorrechnen.

00:02:09: Und dokumentieren aber oft einmal nicht das Selbstbewusstsein haben zu sagen Schaut mal her was wir eigentlich für Konzerte haben und wo wir andere in China USA Indien usw.

00:02:21: hinein mit überlegen sind.

00:02:24: Entscheidende Punkt dabei, den ich persönlich auch immer bei Hansen mitgejagert versuche.

00:02:29: Mit einem Internetunternehmer, der sechs Milliarden Makroktitalisierung ist in dieser Eilice zu Hause und die in den Niederlanden diskutiert.

00:02:37: Der sagt vergieße Europa, das alles zu prokrizieren, ziehen uns an sich Länder, verschiedene Sprachen, Regularien.

00:02:43: Und er sagt mir gut, mein Freund, es ist alles schlecht, aber warum wohnst du eigentlich nach Stadaten?

00:02:47: Weil das alles so beschließt sind da.

00:02:48: Die Wahrheit ist, wenn wir haben... Natürlich in der Geburtslaterie der Globalen den absoluten Hauptreistieg zogen.

00:02:55: Also das dauert mal, glaube ich und nicht gewusst zu sehen.

00:02:57: Das sagen gibt es aber natürlich schon an die Kärtoren, die uns zeigen dass wir ein Problem haben und irgendwie ist eine feine Brenne auf dem Klartor anstehen.

00:03:06: Aber in den letzten fünf Jahren als besonderer seit Covid, aber das kann man wahrscheinlich bis zur lieben Krise im Jahr zwei tausend sieben, zwei taussend acht Zurückbuch detonieren, haben wir massiv am Wettergeiz Fähigkeit verloren.

00:03:19: Europa soll sich also überlegen, wie es wieder an Boden gewinnt.

00:03:22: Ja gut!

00:03:23: Jedenfalls haben wir uns gleich im Anschluss an den royalen Rummel wieder bei uns in Podcastkammerl für sie verschanzt um mit ein paar Gästen über das Thema Sicherheit zu plaudern.

00:03:33: Ich habe den Anfang gemacht mit der deutsch-amerikanischen Politologin Catherine Kuver Ashbrook.

00:03:39: Mit ihr habe ich darüber gesprochen, wie sich Europa von der Abhängigkeit gegenüber den USA befreien kann und auch welche Rolle die NATO zukünftig spielen wird.

00:03:49: Die amerikanische Demokratie erodiert immer mehr, was kann denn Europa konkret aus diesem Case jetzt lernen?

00:03:57: Also ich glaube das erste was man lernen kann ist wie schnell ein demokratischer Abbau funktionieren kann.

00:04:02: Wenn es eine Bevölkerung gibt die das mitträgt.

00:04:05: also das glaube ich was wir übersehen haben is dass in Oppositionsjahren sich eine wirkliche Mager Bewegung gebaut hat und tatsächlich jetzt bis die Auswirkungen dieser Politik auf sie rückgewirkt haben, macht im Weißen Haus.

00:04:20: Und die Exekutive so guttieren dass dieser Umbau möglich ist.

00:04:25: Das andere ist, dass wenn Macht in eine Exekutive verschoben ist sie schwer wieder zurückzubekommen.

00:04:31: Ist das hätten wir eigentlich natürlich schon vorher lernen müssen?

00:04:34: Nämlich an den Beispielen Ungarn und Polen.

00:04:36: D.h.,

00:04:37: wenn ein systemischer Abbau... Und das haben die Amerikaner ungekehrt von Ungarn & Polen gelernt.

00:04:42: Dass es ja viel schneller gehen muss damit man das nicht schnell und strukturell wieder zurückholen kann.

00:04:48: Das macht also dann quasi an einer Position bleibt.

00:04:52: ich glaube das sind ganz reale und real Gefahren, dass man wenn man strukturelle Kulturpolitik vermischt mit diesen systemisch zerstörerischen Ansichten.

00:05:04: Man eben schon relativ schnell Erfolg haben kann.

00:05:06: und das ist natürlich eine Sache die wir jetzt vor einer Wahl in Sachsen-Anhalt in einigen Tagen vor einer Wahlen Mecklenburg-Pommern aber vor allen Dingen vor großen Wahlen in Frankreich, in Polen glaube ich mit einer neuen Klarheit sehen müssen.

00:05:19: und ich glaube bei gerade diesen großen Walen können wir in der Tat noch Einhalt gebeten.

00:05:24: Aber dass wir das schnell tun müssen und diese Zusammenhänge, diese Diagnostik ordentlich hinbekommen müssen um tatsächlich uns zurechtzulegen wie wir dagegen vorgehen gemeinsam und gemeinschaftlich.

00:05:35: Das ist das tatsächliche Ziel und das ist die Dringlichkeit der Stunde.

00:05:39: Was sind denn die wichtigsten Schritte Ihrer Meinung nach?

00:05:41: Dies bräuchte um genau das zu vermeiden.

00:05:44: Also ich glaube, das Erste ist man muss die Ansichten derer, die den Systemumbau wollen sehr ernst nehmen.

00:05:50: Das heißt wenn man sich das AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt anschaut dann hat da sehr viel Ähnlichkeit mit dem Plan, die die Teile der systemisch denkenden Trump-Regierung mit ins weiße Haus getragen haben.

00:06:03: Das geht mit grundsätzlichen Dingen los!

00:06:05: Mit der Zersetzung und Veränderung in der öffentlichen Schulbildung In der Art wie wir kritisch über Politik, über unser Gemeinschaftsleben, über unsere Gesellschaft nach.

00:06:13: Das möchte die AfD optionieren, also die Schulpflicht strukturell verändern.

00:06:17: Sie möchten die unabhängigen Institutionen der politischen Bildung angehen.

00:06:22: Sie wollen natürlich den Medienstaatsvertrag aufkündigen und das sind alles Elemente, die wir eben aus Polen, aus Ungarn, aus Italien zum Teil auch kennen – aus der Türkei sowieso!

00:06:33: Also diese Elemente müsste man klar sehen oder umgekehrt sagen wenn erst damit gearbeitet wird dass Normen abgebaut werden, also dass das überhaupt tolerabel wird.

00:06:43: Dass man über Dinge wie die Schulpflicht spricht, dass wir nicht als Ganzamtgesellschaft teilen, dass das ein absolut schützbares Gut ist jetzt im deutschen Kontext oder auch im europäischen Kontext.

00:06:54: Wenn erst die Normen angegangen werden um dann solche Vorschläge zu machen, gibt es Möglichkeiten entweder legislativ, strukturell... Wir überlegen uns also wenn jetzt zum Beispiel Gelder kommen sollen nach der Formulierung des nationalen Sicherheitsstrategie der USA, die gerade solche Strukturen finanziell beflügeln sollen.

00:07:17: Wie steht es eigentlich um die Integrität unserer Parteispende-Gesetze?

00:07:20: Sind sie eigentlich genau genug gemacht?

00:07:22: Kann man da rückverfolgen?

00:07:23: Wer bekommt eigentlich welche Organisation bekommen?

00:07:25: welches Geld kann der Staat da... wenn Sie politisch handeln, kann man das rück verfolgen.

00:07:30: Vier Komma neun Millionen Dollar stellt das US State Department grade als Grants zur Verfügung für die man sich bewegt.

00:07:37: sollen vermeintlich erfolgreiche Bewerber aus Europa dann auch noch Staatsgelder bekommen, oder soll man die eher angehen und verbieten?

00:07:45: Ich glaube das sind alles Fragen, die man sich jetzt schon stellen könnte.

00:07:48: Welchen Einfluss haben sie?

00:07:49: Wenn wir hier sprechen hat die USA die Trump-Regierung angekündigt vier Millionen Dollar in neues Medien geschehen in Europa zu spülen.

00:07:58: also ihr wird ganz konkret auch Einflußnahme von außen kommen.

00:08:02: vermehrt Aus Russland ist es verdeckter, aber mit den gleichen Auswirkungen.

00:08:08: Das heißt nach Verfolgung, umgekehrt die Stärkung des eigenen Systems.

00:08:14: Dass wir nicht das Kämpfen um das Verständnis von dem was Demokratie bedeutet, nicht ständig ein demokratischer Nahkampf sein muss sondern dass wir das wieder alle teilen.

00:08:24: Aber jetzt geht es gerade darum jeden Einzelnen davon zu überzeugen, dass Demokratie Wertigkeit halt weil Demokratie drei Dinge garantieren kann.

00:08:32: Und das ist der Anspruch für die Parteien in der Mitte, strukturell also physische Sicherheit.

00:08:37: Die Menschen müssen sich sicher fühlen wirtschaftliches vorankommen und dann natürlich die Kapazität konsensfindende Politik zu machen, die Minderheiten schützt.

00:08:47: Das ist der Dreiklang in der Demokratie.

00:08:49: Und es sind all diese drei Beinigstuhl scheinen für viele in der gefühlten Realität zu wackeln.

00:08:59: Wir sind in der Mitte von großen wirtschaftlichen Transformationen.

00:09:02: Die technologische Transformation ist unaufföhrlich.

00:09:07: Sicherheit stellen sich viele die Fragen, wenn wir jetzt Drohnen an Leipziger Flughäfen finden?

00:09:12: Wenn ein Umspannenwerk quasi angegriffen wird?

00:09:16: Wie sicher sind wir denn noch?

00:09:18: und das Letzte wird meine Stimme hier noch gehört.

00:09:22: Und das ist die Aufgabe der Partei in der Stuhlbeine, wenn man so will wieder stabilisieren indem wir dort kreativere funktionale Strategien wieder anlegen und diese auch ordentlich kommuniziert.

00:09:33: Das klingt sehr einfach!

00:09:34: Es ist das Gebot der Stunde und es ist sehr schwierig.

00:09:38: Sie sagen jetzt eine gefühlte Wahrnehmung aber eigentlich kann man da ja faktisch sagen Europa ist sicherheit technisch bedroht, wir sind absolut abhängig von den USA.

00:09:46: inwiefern kann man das noch verändern?

00:09:48: Diese Fakten liegen am Tisch.

00:09:50: Wir haben diese militäre Stärke nicht.

00:09:52: Ich glaube, wir müssen sie in die Realitäten der Menschen übersetzen und tatsächlich das deutlich machen was wir können.

00:10:03: eher um Fragen, funktioniert der Staat noch?

00:10:22: Funktioniert das Kreiskrankenhaus?

00:10:25: Fährt der Bus noch?

00:10:27: in Deutschland sind natürlich immer die Fragen der Pünktlichkeit der Deutschen Bahn hochberechtigt.

00:10:32: Was funktioniert hier eigentlich noch?

00:10:34: und wenn es hier nicht funktioniert also ich habe hier keine Ich kann das nicht verändern die da oben beschließen dass jetzt alles nichts mehr nicht mehr funktioniert und ich muss leiden Und dann wird vor aus der Politik telegrafiert.

00:10:45: als Bundesdeutschen Beispiel Die in der Teilzeit-Debatte Darf ich noch Teilzeit arbeiten?

00:10:52: Es wird immer telegrafiert der Fehler als bei mir.

00:10:53: Das war bei der Heizungspumpe genauso, darf ich noch Fleisch essen, darf für Brenner fahren.

00:10:57: Es wird vermeintlich gefühlt und telegraphiert von der Politik von oben wie du bist bis du verkehrt.

00:11:03: Und dann sind die Wähler natürlich schlau weil sie all das weiter auch mitbekommen.

00:11:08: aber da haben sich große Schwierigkeiten das ins eigene Leben zu übersetzen.

00:11:12: Wir sind umrankt von Krieg oder die meisten Leute finden das Wort Hybrid ja zu groß, aber für sich ist es irgendwie irgendwo eine dauerhafte Bedrohungslage.

00:11:23: Und andererseits verändert sich die Wirtschaft.

00:11:25: Ich kriege das nicht mehr kontrolliert.

00:11:27: und da, wo dir der Kontrollverlust und der vermeintliche Würde-Verlust in der eigenen Person nicht mehr klar ist, dann ist es natürlich nepperschlepper Bauernfängerpopulismus schnell dar, weil dann können sie alles behaupten um diese Dinge quasi wieder... Da sind wir wieder bei der retrospektiven, der retrograden Logik zu sagen.

00:11:49: Dann kommt Make America Great Again einen Rückblick Blickendes Element wieder drin und dann funktioniert das.

00:11:55: Ich glaube, alle Dinge... Nehmen wir mal die Teilzeitdebatte, das hätte man zum Beispiel auch systemisch integrieren können.

00:12:01: Wir müssen sagen, dass wir als Land wieder leistungsfähiger werden.

00:12:05: Dafür brauchen wir Arbeitskräfte, die wir umschulen und auf neue technologische Realitäten vorbereiten.

00:12:13: Wir wollen Familien unterstützen darin, damit sie sich mit den neuen Realitäten auseinandersetzen können.

00:12:18: Das heißt, wir setzen gleichzeitig bei der Schul- und Kinderbetreuung an, um es auszubauen, damit wir ein Auslösen aus der Zeit ermöglichen.

00:12:26: damit wir Leute dann in neue technologisch unterstützte Arbeitsplätze umführen.

00:12:32: oder von mir aus auch sagen.

00:12:34: Wir steuern auf ein Industrie-System hin, was sich immer mehr vom Auto ablöst.

00:12:40: und zu Dual Use.

00:12:40: Da brauchen wir Leute die technologische und innovativ ausgebildet sind aber die tatsächlich auch in der Produktion Hochleistungsdrohnen von bestimmten Systemen, leistungsfähig sind.

00:12:52: Das ist eine systemische Erzählung.

00:12:54: Dann können sie von mir aus bei der Teilzeit anfangen aber Sie müssen dann damit enden wie das zum drei Beinigenstuhl beiträgt.

00:13:00: und wenn man das nicht tut und es tut die Politik der Mitte nicht zur Zeit jedenfalls nicht diese großen Bögen nochmal zu verdeutlichen und die Möglichkeiten aufzuweisen die sich daraus ergeben.

00:13:11: Dann machen sie sich angreifbar für alles was die Populisten in ihrem Wunderkasten vermeintlich vor sich her tragen.

00:13:18: Was sagen Sie jetzt zu jemanden, der sagt na gut in zwei Jahren gibt es eh wieder einen neuen Präsidenten und dann ist die USA anders aufgestellt.

00:13:23: Dann braucht man sich keine Sorgen mehr machen!

00:13:25: Also erstes Mal weiß ich nicht, wie sehr das tatsächlich strukturell... also ne?

00:13:31: Ich bin Politologin und keine Helserinnen.

00:13:33: Und würde mich immer aus Wettgeschäften mit Zukunften irgendwo rausziehen.

00:13:38: dennoch ist es noch ein langer Weg bis zum Jahr zwanzig achtundzwanzig.

00:13:41: Das geht durch das Nadelöhr dieser Mithörmwahl die glaube ich ein Indiz sein wird Wie stark die Demokratie in den USA schon angezählt ist und was dann auch machbar ist dass das eine das andere isst dass diese Vertrauensfälle der jetzt existiert.

00:13:56: Und der so eklatant ist, dass das der Rückbau des Vertrauens der so schnell nicht kommen wird, weil der Personalwechsel in der Tiefe und in der Struktur auch in den USA so tief gegangen ist.

00:14:10: Die Europäer haben das Gefühl full me once shame on me, full me twice shame... Also sie sind quasi alle dem beiden Spruch hinterher gelaufen so America is back und haben daher und deshalb vergessen zu schauen was denn eigentlich die tiefer greifenden Veränderungen in den OSR?

00:14:27: Was sind die Elemente, die da bleiben um da zu bleiben oder die da sind, um da zu bleiben.

00:14:32: Und grundsätzliche Dinge, das sieht man jetzt besonders beim Iran-Krieg – die Amerikaner haben überhaupt keine Lust auf Krieg mehr und auf den Iran- Krieg schon gar nicht!

00:14:42: Aber ganz generell internationales Engagement wird jetzt immer mehr, immer skeptischer gesehen weil vor allen Dingen ... also ich meine, da sind natürlich die Ziele ungefähr so durchdichtig wie tiefster Schlamm, weil sie sich alle fünf Minuten verändern.

00:14:57: Aber da sind so Dinge, die werden sich auch nicht rückgängig machen lassen.

00:15:01: Das heißt, die bessere Einstellung der Europäer ist tatsächlich wirklich zu sagen wie schaffe ich ein Netzwerk von Partnern und Alliierten, die ich unterschiedlich nutzen kann?

00:15:12: Die für mich unterschiedlich nutzbar werden?

00:15:14: wo wir eine bessere sequenzierte aber auf Offenerheit Predictability, Vorhersehbarkeit, Planbarkeit.

00:15:23: Gestützte Politikentwickle die als Hintergrund immer noch eine demokratische Basis ein Rule of Law eine Rechtsstaatlichkeit mit sich bringen?

00:15:32: das ist viel schwieriger sich auf einmal so einen Netzwerk und Panoplie von Dingen aufzubauen als zu sagen na wir haben ja noch den großen Bruder Das ist aber jetzt.

00:15:40: das tut einfach Not weil das Binäre wäre sich dann irgendwie sich von den USA abzuwenden und sich China zu zu wenden.

00:15:46: damit tun sie sich noch weniger gefallen als weiterhin einem Engagement und Gesprächen mit den USA zu bleiben.

00:15:52: Und wenn es einen Wechsel gäbe in den USA, dann sind wir dort auf einer neuen Verhandlungsbasis.

00:15:57: Und jeder demokratische Präsident täte ein gutes daran, sich von den Europäern tatsächlich sagen zu lassen was die Europäer brauchen und nicht wie sie wären.

00:16:06: Wenn wir noch einmal kurz konkret auf den Konflikten der Ukraine eingehen.

00:16:09: Momentan sind die Abhängigkeiten noch da, wie Sie im Bestehen?

00:16:12: Was bedeutet das für Europa?

00:16:13: Wie muss Europa momentan handeln um die USA weiterhin an die Ukraine weiter hinliefern zu...

00:16:19: Ich glaube, es hilft derzeit jedenfalls.

00:16:21: Aber das sind ja immer nur kurzzeitige Argumente.

00:16:24: leider dass die Ukraine So wie Donald Trump zur Selenz gesagt, you don't have the cards.

00:16:29: Aber dann haben die Ukrainer gesagt im Moment mal wir machen es jetzt eben auch anders.

00:16:33: Wir kreieren Paypoints für eine russische Bevölkerung und die Anschläge oder die Angänge an die Wildberries Facilities und dann die schluchzenden Stimmen der Russen, die jetzt die Pails-Mental, die sie aus den Wildberries Lagern verkauft haben alle verloren haben also eine richtige Verluste zu kreiert, die nicht nur menschlich sind, also die nicht auf zivile Ziele gehen wie die Russen das übrigens ständig machen sondern tatsächlich auf wirtschaftliche Ziele absehen.

00:16:58: Und das macht Eindruck in Washington gerade, aber die Frage ist, reicht das?

00:17:04: Wir haben ja jetzt rauslesen können – wie gesagt ich behandle es immer noch aus eigener Erfahrung mit ein bisschen Skepsis, dass es ihr A-Shift Red Lift da war und die Russen so waren.

00:17:13: sie sollen nicht irgendwelche anderen Teile Europas noch angreifen, weil natürlich schon auch Kampfdrohnen in Rumänien abstürzen und so weiter.

00:17:22: Und die Inkursionen im europäischen Luftraum sind ja schon da.

00:17:26: Auch das sind zum Teil gewollte Provokationen der russischen Föderation.

00:17:32: Ich glaube den das Momentum weiterhin zu nutzen und es schwingt immer hin und her.

00:17:37: ich habe im internationalen Frühshop vor drei Wochen saß wieder aus als ob dieses Argument der ukrainischen Strategischen Gewinne, den Amerikanern so Eindruck machen würde als würde das reichen.

00:17:52: Und dann aber sagen Witkoff und Kushner einen Besuch in der Ukraine ab sind weiter beim Besuch im Moskau am Start.

00:18:01: Also all diese Dinge, da schwingt so viel Unsicherheit mit,

00:18:04: d.h.,

00:18:04: dass die Europäer weiterhin zwangsweise, weil es natürlich nicht anders geht.

00:18:09: Eine amerikanische Militärgüter aufkaufen in dem Umfang des letzten Beschlusses um Siena in die Ukraine zu liefern ist richtig.

00:18:16: ich finde weiterhin wir müssten wieder strukturelle Gespräche nochmal über den Taurus aufwenden.

00:18:22: Ich meine ja mein Bundeskanzler der mit dem Taurus wahnsinnig viel Wahlkampf gemacht hat und jetzt redet kaum einer mehr drüber.

00:18:27: aber richtige Luftverteidigung isst nach wie vor wichtig.

00:18:31: Das wäre im Übrigen auch einer der Hauptassets von Kontinental Europa und der NATO, wenn es russische traditionelle Angriffe gäbe dass wir jetzt luftverteidigungsfähig sind.

00:18:40: Wir würden uns selber also die Ukraine haben wir die haben wir quasi völlig ausgeliefert das würden wir uns nie sagen weil wir nicht ausreichend Luftverteidegungen und JETS F-Sechzehn, F-Fünfundreißig das ist alles nicht Genug, das würden wir bei uns nie zulassen.

00:18:57: und dennoch müssen wir mit dem was wir weiter in die Ukraine liefern dran bleiben.

00:19:03: Und ich glaube, das ist natürlich jetzt der eigentliche Punkt weiter hin zu erreichen.

00:19:07: Dass die Ukraine strukturell selbst bei Gebietsabtretungen dort als unabhängig agierender Gewinner, wenn man so will rausgeht, Mitglied der EU mittelfristig und zwar behände- und umgekehrt auch in meinem Ansinn, Mitglieder NATO, denn keine Armee ist derzeit vorausschauend, so funktionalen, so schnell wie die ukrainische

00:19:30: Armee.".

00:19:32: Über den Konflikt in der Ukraine und was er als Sieg definiert, habe ich dann kurz mit dem ukrainischen Minister für Wiederaufbau gesprochen Atem Ribchenko.

00:19:47: Das ist eine gewisse Infrastruktur.

00:20:03: Der Energie-Sektor ist ein Winterverhältnis.

00:20:09: Für uns ist es wichtig, die Konditionen für Menschen zu bleiben und nicht der Land zu leben.

00:20:19: Heute ist September den ersten Tag und das ist der erste Tag des Schulseasons.

00:20:26: Es ist immer erst ab September traditionell.

00:20:46: Und

00:20:49: noch ein wenig allgemeiner haben wir uns mit Bastian Herrre über Krieg und Konflikte ausgetauscht.

00:20:54: Er ist Datenforscher für das Portal Our World in Data.

00:20:58: Dort werden spannende Daten zu allerhand Themen gesammelt, er fokussiert sich in erster Linie auf Menschenrechte und Konflikte und von ihm wollten wir wissen was die Daten über den Sicherheitszustand der Welt eigentlich aussagen.

00:21:11: Wenn man die Nachrichten momentan so verfolgt hat man ja das Gefühl dass die Welt immer unsicherer wird.

00:21:17: es gibt verschiedene Kriege in verschiedenen Regionen der Welt.

00:21:20: geben das auch die Daten her oder ist es irgendwie Vor allem eine gefühlte Unsicherheit, in der wir momentan leben.

00:21:26: Nee, das ist nicht nur eine gefüllte Unsichheit.

00:21:29: Ich würde sagen, dass die Welt weniger sicher ist als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.

00:21:34: Das sieht man auch in den Daten.

00:21:36: In den letzten paar Jahren gab es deutlich mehr Kriegstote in den letzten zehn Jahren als noch in den zwanziger Jahren davor.

00:21:43: Es gibt auch mehr Konflikte.

00:21:44: Also es sind nicht nur die Anzahl der Kriegsdoten sondern auch die Anzahlerkonflikte ist deutlich gestiegen.

00:21:50: Und gleichzeitig, wir sehen halt auch einfach sehr große Konflikte über alle in der Welt.

00:21:56: Also wir sehen einen sehr großen Konflikt um Drogenkartelle in Mexiko.

00:22:00: Wir sehen einen großen Bürgerkrieg gerade im Sudan und wir sehen aber auch die Invasion Russlands in der Ukraine, der Gaza Krieg oder der Iran-Krieg.

00:22:10: Es ist auch geografisch sehr weit gestreut.

00:22:13: Insofern würde ich nicht sagen das es nicht nur gefühlt, das sieht man sicherlich auch an den Daten

00:22:17: Gerade wenn man sich die Kriegsberichterstattung anschaut oder die Konfliktberichter-Stattung, es werden ja oft immer wieder die gleichen Zahlen genannt.

00:22:23: Findest du gibt's Zahlen, die vielleicht zu überbetont wären?

00:22:26: Wo mal vielleicht gar nicht so viel Aussage kräftig sind und andere, wo mehr Augenmerk drauf liegen sollte?

00:22:32: Ja ist eine gute Frage.

00:22:34: also mein spontanere Aktion darauf ist zu sagen dass wird sehr viel Aufmerksamkeit auf die Daten von gestern gelegt.

00:22:43: Also wieviel Tote gab es gestern in der Ukraine?

00:22:45: Wie viel Tote gabs gestern, in Afghanistan oder im Iran?

00:22:49: und was da häufig bei verloren geht ist, wie diese Zahlen sich dann halt auch einfach über die Monate oder Jahre, wie wir das in der Ukraine aufsummieren.

00:22:57: Das heißt man verliert ein Teil, okay sind es fünfzig Tote hier wieder fünfzehn Tote und da vierzig Tute.

00:23:02: aber man verlieren aus den Augen dass es dann über die Monate hinweg und auch weil viele Tote zuerst mal nicht berichtet werden, wenn man das später erfährt, weil es aber front ist Das verliebt man aus den Augen, dass es sich um Zehntausende oder sogar ein paar Hunderttausend Tote handelt.

00:23:15: Ich glaube das ist eine so, wo ich verstehe, dass die Nachrichten natürlich auf die neuesten Ereignisse konzentrieren aber so der größere Kontext geht dabei ein bisschen verloren.

00:23:26: Und der andere Fokus ist schon und dann haben wir in unseren Daten auch und das ist auch verständlich, dass der Fokus immer sehr auf Kriegstoten ist.

00:23:33: kann man relativ leicht noch bestimmen.

00:23:36: Man hat ein besseres Gefühl zu wissen, okay diese Person ist jetzt gestorben

00:23:39: und

00:23:40: man weiß, es hatte mit dem Krieg zu tun.

00:23:42: aber andere Zahlen vermitteln dann auch wieder nochmal ein bessres Gefühl dafür wie das Ausmaß von diesen Konflikten ist also wenn man sieht was die gerade im Sudan sind die kriegstoten Zahlen sehr unsicher.

00:23:54: ja also man weiß es in definitiv den Zehntausenden.

00:23:58: Wie hoch die genau sind ist sehr schwierig zu erfassen, auch gerade weil es eben Kriegsgebiete sind.

00:24:02: Aber wir wissen, dass es Millionen Flüchtlinge gibt – also wirklich Millionen und Millionen Flüschlinge!

00:24:06: Und ich glaube das ist auch teilweise noch mal ein stärkerer Ausdruck davon wie konsequenzenreich diese Kriege sind.

00:24:12: Also klar in der Ukraine gibt's auch viele Flüchtlingen, das sieht man ja auch in anderen europäischen Ländern.

00:24:18: aber ich glaube insbesondere Flüchtlingszahlen sind nochmal eine sehr wichtige Indikator, der häufig nicht so sehr aufungsreich findet in der Berichterstattung.

00:24:25: Du beschäftigst ja auch mit Daten zu Menschenrechten.

00:24:29: Wie erfasst ihr Menschenrechtverletzungen bzw.

00:24:31: geht es immer einher, mit Kriegsgebieten oder wachsen vielleicht auch Menschenrechtsverleitzungen außerhalb den großen Konfliktherden die wir erkennen?

00:24:39: Die Frage ist halt immer... wie groß man die Perspektive fasst.

00:24:42: Also selbst auch da, wenn man die letzten zehn oder zwanzig Jahre anschaut mit Konflikten sagt man okay die Welt ist heute weniger friedlich als sie es vor zwanziger Jahren war.

00:24:50: aber wenn man einen Schritt weiter zurücknimmt und sagt da ist die Welt heute friedlicher als zu zeigen das kalte Krieg muss man definitiv sagen ja die welt ist immer noch deutlich friedlicher.

00:24:57: dann muss ich immer noch auch vergegenwärtigen dabei dass natürlich der kalte krieg war geprägt von riesigen konfliktern also zwischen zwischen iran und irak Der Vietnamkrieg, der Korea-Krieg.

00:25:08: Das waren extrem große Konflikte die noch viel größer war als die Konflikte die wir heute sehen.

00:25:12: also klar Ukraine Krieg und manche Konflikt kommen in die Nähe aber davon gab es einfach nochmal mehr zu den Zeitungen.

00:25:16: Also die Welt ist heute friedlicher als sie vor fünfzig Jahren war.

00:25:19: das muss ich auch sagen.

00:25:19: Und ich glaube da ist es auch mit Menschenrechtsverletzung ähnlich.

00:25:23: Menschenreichtsverletzungen oder die Menschenrechte sind heutlich deutlich besser geschützt als sie das vor fünfzehn Jahren war.

00:25:28: wie das jetzt über die letzten zehn Jahre aussieht das ist ein bisschen unendeutlicher.

00:25:31: Da kommt's auch darauf an nachschauen sich quasi Gewichtemann quasi große Länder mehr.

00:25:36: Oder schaut man sich alle Länder quasi gleich an und erzählt ein kleines Land wie die Schweiz, gleich viel wie ein Land wie Indien wo es einfach insgesamt vier Milliarden Menschen gibt.

00:25:45: Allgemein zeigt das schon auch in die Richtung dass Menschenrechte in den letzten paar Jahren weniger geschützt sind also es noch vor zwanzig Jahren der Fall war.

00:25:51: Es ist immer noch deutlich höher als vor fünfzig Jahren.

00:25:54: Und jetzt muss eine erste Frage zurückzukommen Wie wissen wir das überhaupt?

00:25:58: Da muss man einen anderen Ansatz wählen weil Medienberichterstattung schwieriger quasi umzudeuten, die Anzahl der Menschenrechtsverletzung.

00:26:08: Da gibt es teilweise Bemühungen das quasi auch zu quantifizieren und Daten dazu zu erheben indem man beispielsweise Berichte von Amnesty International auswirte und sagt okay weiß ich auf Grundlage für diesen ganzen Berichten quasi geht's hoch oder geht das runter?

00:26:19: Das ist eine Art und Weise zum machen.

00:26:21: einen anderen Ansatz den ich persönlich für mindestens genauso gut halte ist es über Experten Umfragen zu

00:26:28: machen.

00:26:28: Vielleicht abschließend noch gibt es Bereiche wo ihr sieht, dass es so ein gefährliches Halbwissen gibt oder wo's irgendwie gesellschaftlich verbreitet.

00:26:38: Irgendwie Meinung gibts, ob eben die Welt sicherer wurde oder weniger oder andere Bereiche, die ihr ganz klar mit anhand eurer Daten quasi entkräften könnt?

00:26:48: Also allgemein denke ich schon, dass selbst wenn Leute irgendwo falsch liegen das auch immer wieder gute Gründe gibt warum sie das denken.

00:26:56: Ich zeige es ein bisschen, um zu Leuten zu sagen, Leute sind schlecht informiert.

00:27:00: Es gibt immer gute Gründe, warum sie's denken.

00:27:03: Gleichzeitig denke ich schon auch, dass Leute häufig falsch liegen.

00:27:06: Deswegen habe ich den Job, den ich habe, weil ich denke, man kann ihnen mehr Informationen geben und damit ihnen Besseres Wissen vermitteln.

00:27:14: Das, was wir heute besprochen haben, wenn man Leute fragt, denkt sich, alles wird schlechter.

00:27:20: Und ja, das ist so ... Leider insbesondere in dem Bereich, den wir heute geredet haben.

00:27:24: Wenn es um Demokratie und Menschenrechte geht, um Krieg, das hat sich in den letzten zehn Jahren verschlechtert.

00:27:29: Das heißt da liegen die Leute auch richtig wenn sie das denken.

00:27:33: Ich glaube häufig ist es dann doch so, wenn man halt einen Schritt zurückmacht, natürlich klar wie Sie es von zwanzig Jahren aus sind vor dreißig Jahren.

00:27:38: ich glaube da ist die Erinnerung ein Teil.

00:27:40: sie berechtigt dass es besser war aber teilweise auch nicht.

00:27:45: ja also häufig war die Vergangenheit einfach schlechter als man das heute denkt.

00:27:48: das ist auch wieder verständlich.

00:27:49: Das ist, glaube ich auch so eine psychologische Dynamik, die bestätigt wurde.

00:27:53: Man kann sich an die positiven Sachen mehr erinnern als an die negativen Sachen aber sehr häufig ist es so wenn man fünfzig Jahre geschweige den hundert Jahre in die Vergangenheit zurückgeht steht zum die Menschheit deutlich schlechter als das heute.

00:28:03: das alles also jetzt.

00:28:04: ein Beispiel auf das wir uns immer fokussieren ist ein bisschen Kindersterblichkeit.

00:28:08: ja.

00:28:09: und dann gibt's da diese Aussage unsere Kanals sagen die Welt is schlimm die Welt ist besser die Welt kann besser sein.

00:28:14: Ich glaub die Aussagen gilt für viele Bereiche.

00:28:17: Wenn wir in Sie anschauen, hat die Kinderstöblichkeit historisch gesehen vor hundert oder zweihundert Jahren bei fünfzig Prozent.

00:28:21: Also die Hälfte aller Kinder sind vorm fünften Lebensjahr oder vom fünfzehnten Lebensjahre gestorben.

00:28:27: Die Kindersterblichkeit ist viel, viel niedriger heutzutage.

00:28:30: Es ist ein Bruchteil davon.

00:28:31: Aber klar, das bedeutet immer noch, dass jedes Jahr Zehntausende Kinder im jüngsten Alter sterben.

00:28:38: Das ist ja immer noch schlimm.

00:28:39: aber gleichzeitig wir sehen auch, dass Länder hier in Europa beispielsweise eine noch viel niedrigere Kindersterbilkeit haben als es der globale Durchschnitt ist und ich glaube das sind mir für sehr viele Bereiche.

00:28:48: Insofern viel unserer Berichterstattung ist den Leuten zu vermitteln hey alle drei Aussagen sind gleichzeitig wahr.

00:28:55: Also früher war es schlimmer, als es heute ist.

00:28:58: Wir sind heute in einer besseren Saison als es ist aber es kann auch immer noch mal besser

00:29:01: sein.".

00:29:03: Ja und das war's auch schon wieder von Bastian Herrre.

00:29:06: Und schweren Herzens auch von uns.

00:29:08: einen Schmankerl haben wir aber noch für Sie?

00:29:10: Ja richtig weil bevor wir uns verabschieden wollen wir noch auf ein... Hübsches Projekt hinweisen, dass hier seit ein paar Tagen läuft.

00:29:17: Jakob Detanik der Chef vom Impact Hub hat mit freundlicher Unterstützung von KI alle Talks analysieren lassen die in den vergangenen Tagen so abgehalten wurden.

00:29:27: Da wird ja sehr viel gesagt.

00:29:29: und zum Schluss soll das Ganze in ganz konkreten Output fließen der die Vorgungswoche überdauert.

00:29:36: Alper ist ein ganz toller Ort zum Reden und Reden ist wichtig, aber uns geht es gerade auch als Impact Hub immer darum auch ins Tun zu kommen und in Lösungen zu denken.

00:29:43: Und deswegen freut's mich sehr dass wir hier die Solution Hour hausen dürfen während der Conference Days jeden Tag, zwölf vor dreißig eine Stunde lang.

00:29:51: Wir bespielen vier Themen über diese vier Tage Security, Finance, Climate und Democracy.

00:29:59: Stunden jeweils Eingangs, einmal einen Rückblick auf das was bereits im Forum diskutiert worden ist.

00:30:03: Das nutzen wir KI, das ganz spannend!

00:30:05: Wir sammeln quasi aus all den Recordings der Sessions, aus dem was sagen auf der Website auch entsteht, aus allen Inputs die wir online finden, aggregieren wir quasi die Inhalte und bespielen.

00:30:15: damit zu sagen oder triggern damit.

00:30:17: die Gespräche dann während dieser Stunde geht sehr interaktiv weiter, wo die teilnehmenden Gruppe dann konkrete Lösungen entwickeln.

00:30:25: Und am Freitag werden wir in einem Abschlusssession ... Die große Abschluss-Session des Forums das gemeinsam noch mal zusammentragen und ein Manifest verstellen, dass sozusagen die Outputs dieses Forums nochmal konkret verschriftlicht.

00:30:36: Und die Idee dahinter ist wirklich zu sagen ja reden ist wichtig und gibt es Gespräch kommen aber wir müssen auch schauen was passiert eigentlich nach diesem Forum.

00:30:44: wie gehen wir wieder nach Hause und setzen das in die Tat um?

00:30:46: Und darum geht's uns!

00:30:47: Ja eigentlich coole Sache muss ich sagen.

00:30:49: Jetzt müssen wir ihnen aber was gestehen.

00:30:51: Kaum hat das Forum nämlich begonnen, ist es irgendwie schon wieder vorbei?

00:30:55: Es ist eine Berchtzeit!

00:30:57: Wir hoffen Sie haben die Woche mit uns genossen.

00:31:00: Mit dir liebe Sisi war's jedenfalls ein Hochgenuss.

00:31:03: Wow David... der Schleimbolzen!

00:31:08: Aber extrem sympathisch tatsächlich.

00:31:10: Also der vielleicht auch sage ich... naja Was war's mit unserem Kongress schon, Dallas Albach?

00:31:17: Ich hoffe Sie hatten mit uns ein paar enlightening Moments.

00:31:21: Wir haben jetzt noch viel vor, wir gehen jetzt noch auf den Grattelspitz endlich!

00:31:24: Endlich!

00:31:24: Wir nehmen uns das seit Tagen vorkommen aber wegen der Flut an Arbeit nicht dazu... Not so.

00:31:31: Arme Leute jedenfalls und zwei-dreie Spritze organisieren wir uns vielleicht

00:31:34: auch mal.

00:31:35: Ja das würde ich sagen sind wir uns mindestens schuldig.

00:31:37: Und Ihnen danke für die Aufmerksamkeit.

00:31:40: bleiben sie uns gewohnt

00:31:42: Servus.

00:31:44: Was in Albbach wichtig ist?

00:31:48: Das Kongressional zum Hören, in fünf

00:31:50: Teilen.

00:31:55: Dieser Presse-Podcast wird unterstützt von der Erste Group und der Vienna Insurance Group.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.