Erste-Chef Peter Bosek über Europas neue Stärke im Osten und Stockers Kapitalmarkt-Pläne
Shownotes
In dieser Live-Sonderausgabe von „Was wichtig ist", aufgezeichnet beim Europäischen Forum Alpbach, spricht Anna Wallner mit Peter Bosek, CEO der Erste Group – über die Übernahme der Santander Bank Polska, Europas Kräfteverschiebung Richtung Osten, den Kapitalmarkt-Plan von Bundeskanzler Stocker und kritische Fragen aus dem Publikum.
Die Themen:
- Bilanz zur Übernahme der Santander Bank Polska: Was im vergangenen Jahr gut gelaufen ist – und was hätte schiefgehen können
- Warum sich aus seiner Sicht das politische und wirtschaftliche Zentrum Europas Richtung Zentraleuropa und Skandinavien verschiebt
- Der politische Umbruch in Ungarn seit dem Wahlsieg von Péter Magyar
- Seine Einschätzung zum Krieg in der Ukraine
- „Das ist eher wie die Erfindung des Buchdrucks": sein Vergleich zur Bedeutung von KI
- Die zweite Säule der Pensionsvorsorge: Boseks Reaktion auf den Kapitalmarkt-Vorschlag von Bundeskanzler Christian Stocker: "Ich habe mich extrem gefreut, dass der Bundeskanzler vorgeschlagen hat, eine stärker kapitalmarktorientierte zweite Säule zur Unterstützung der ersten Säule zu bauen."
- Publikumsfragen zu Kohleausstieg und Investitionen der Erste Group in Öl und Gas
Gast: Peter Bosek, CEO der Erste Group Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL Mehr zum Thema: >>> Podcast mit Peter Bosek aus dem Vorjahr
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:07: Die Presse.
00:00:11: Bevor es gleich losgeht, mit dieser Folge ein kurzer Hinweis!
00:00:14: Sie hören hier eine Liveaufzeichnung unseres Podcasts was wichtig ist direkt vom Europäischen Forum Alpbach.
00:00:22: da waren wir in der vergangenen Woche bereits zum siebenden Mal um für unser Kongressjournal zum Hören interessantes und spannendes für sich zusammen zu tragen.
00:00:31: Sie können das in den Folgen seit Sonntag nachhören Die heißen, was in Albach wichtig ist und da erfahren sie wer oder was sind diesem Jahr beim Forum zu sagen hatte.
00:00:40: Wir haben dort auch den CEO der erste Group morgens um acht Uhr früh zum sogenannten Morning Briefing im Alpacher Feuerwehrhaus vor Publikum gebeten – ein interaktives Format bei dem es auch darum geht Fragen aus dem Publikums aufzunehmen.
00:00:55: Wir hoffen alle Fragen sind auch akustisch gut genug zu hören und wünschen gute Unterhaltung mit dieser Live-Podcastaufnahme!
00:01:05: Das ist etwas Wichtiges der täglichen Nachrichten-Podcast der Presse mit einer Live-Edition direkt vom Europäischen Forum Alpach.
00:01:12: Mein Name ist Anna Weine, ich bin schon seit vielen Jahren Journalistin bei der Pressee und dort unter anderem für Audio und Video zuständig.
00:01:19: Meinen Gast brauche ich glaube nicht weiter vorstellen Peter Bossexi oder erster Grupp seit Juli zwanzig vierundzwanzig also jetzt schon über zwei Jahre.
00:01:26: Und diese Art von Briefing oder Setting, das wir heute haben ist auch so gedacht.
00:01:31: Dass wir ungefähr so ab zwanzig Minuten und zwanzige Minuten natürlich aufmachen und hier auch Fragen von euch gerne annehmen.
00:01:38: Ich habe mir gedacht es ist sehr früh.
00:01:39: Wir fangen locker an.
00:01:41: Das heißt die erste Frage ist ein bisschen nur so zum Einspielen.
00:01:44: Das Motto des diesjährigen Effers lautet How Europe wins?
00:01:47: Das hört man ja immer und oft in diesen Tagen.
00:01:50: Ist Europa aus Sicht eines Bankers gerade eher auf der Gewinner- oder Verliererseite?
00:01:57: Ich glaube, ich sehe noch ein bisschen Aufholbedarf.
00:02:01: Aber ich will nicht in das übliche Europa-Bashing verfallen.
00:02:04: Also erstens einmal ganz herzlichen Dank, dass Sie alle da sind!
00:02:07: Ich bin zutiefst beeindruckt, dass so viele Menschen schon um acht hier sitzen.
00:02:10: Ich bin auch sehr beeindruckend von der Technik hier.
00:02:13: Das schaut fast aus wie den Schwert eines Jedi Ritters.
00:02:17: Um auf Europa zurückzukommen... ...ich glaube es gehen jetzt viele Dinge in die richtige Richtung.
00:02:22: Haben wir das richtige Tempo?
00:02:24: Nein, aber ich glaube man darf nicht unterschätzen dass es uns gelungen ist in den letzten im Wesentlichen eigentlich seit Februar zwanzig.
00:02:33: Den Sehen so verörtschen sie in Europa schon deutlich zu erhöhen.
00:02:37: Es gibt jetzt viel mehr Investitionen in militärische Verteidigung.
00:02:41: natürlich dauern die Dinge lang weil sinnvollerweise auch progürmend Abteilung an Regierungen gibt.
00:02:47: Es gibt vielmehr Diskussion um die richtigen Dinge.
00:02:51: Was uns noch fehlt in der einen oder anderen Ecke ist sozusagen die Fähigkeit, das auch dann alles umzusetzen.
00:02:58: Also dieser Schritt von der Diskussion zur Handlung ist in der europäischen DNA noch ausbaubar.
00:03:06: Nicht bei den Amerikanern gibt es weniger Diskussionen und Vielhandlungen.
00:03:09: Manchmal Handelungen ohne Hinterinhalt.
00:03:12: Wir sind genau das Gegenteil Und so ein bisschen eine Annäherung an das amerikanische Just Do It wäre fein.
00:03:21: Wir sollten auch aufhören, bei uns selber alles schlecht zu reden in Europa.
00:03:24: Egal ob auf europäischer Ebene oder auf nationaler Ebene.
00:03:27: Dinge entwickeln sich in die richtige Richtung.
00:03:30: viel zu langsam nochmal aber wir haben politische Prozesse die versuchen siebenundzwanzig Länder zu integrieren und diese Dinge dauern
00:03:38: Gut, dann gehen wir gleich konkret in eine Sache, die für die erste Gruppe im vergangenen Jahr zweifelsohne sehr wichtig war.
00:03:44: Wie alle hier im Raumwissen dürften stand das vergangene Geschäftsjahr natürlich ganz im Zeichen der Übernahme der Santander Bank Polska.
00:03:52: Das ist kann man so sagen einer der größten grenzüberschreitenden Bankentransaktionen in Europa der vergangen Jahre gewesen.
00:03:57: Im Jänner war das Closing mittlerweile auch das Rebranding abgeschlossen.
00:04:01: jetzt frage ich weil immer alle von Erfolgen sprechen und wir sind immer noch in der Auffachphase damit wenn nicht wieder einschlafen mache ich es einmal anders Ist irgendetwas schiefgelaufen in dem Jahr?
00:04:11: Bis jetzt nicht.
00:04:12: Was hätte dann schieflaufen können?
00:04:13: Ganz vieles, was zum Beispiel.
00:04:15: Demen Sie uns mit auf
00:04:17: einer Transaktion am
00:04:18: Volker-Reise.
00:04:20: Wir hatten Mai, febundzwanzig, hatten wir Signing, da muss man sich bemühen um alle Regulateurschen Anforderungen zu erfüllen und alle Genehmigungen zu bekommen.
00:04:30: Dann hatten wir das Thema rebranding.
00:04:34: Sie haben das jetzt so elegant in einem Halbsatz erwähnt.
00:04:36: Das war durchaus herausfordernd, weil wir hatten in Summe wirklich forty- acht Stunden Zeit immerhin für ein paar hundert Milliarden in forty-fortig Stunden repräsenten.
00:04:46: War durchaus eine Herausforderung wo wir uns sehr intensiv vorbereitet haben viele Monate hindurch.
00:04:52: Wir haben ein sensationelles Team, dass es gehabt hat und dann hat's funktioniert.
00:04:56: hätte der Schiefgang können natürlich Big Style Das ist ja auch nicht nur, wenn man sich vorstellt muss wir tauschen das Logo auf der Filiale aus.
00:05:05: Das ist auch ganz viel IT und sie wollen natürlich dass die IT so untergem Abend und morgen in der Früh genauso gut funktioniert weil das wichtigste in solchen Transaktionen ist ja das so zu machen dass die Kunden mehr einen Vorteil haben und definitiv keine Nachteile.
00:05:20: also da waren ganz viele Menschen extrem stark engagiert und involviert und deswegen hat es funktioniert.
00:05:26: Und nicht einmal bei so einer Achtundvierzigstunden, quasi der letzte Phase wo das dann alles um oder Schalter umgedreht werden musste ist irgendwas schief gelaufen?
00:05:35: Nein muss ich enttäuschen.
00:05:38: Was sind denn die zwei oder drei Dinge... die Sie jetzt wissen, die Sie davor nicht wussten.
00:05:45: Weil ich meine natürlich weiß man was es bedeutet so eine Übernahme anzugehen wie lange sie dauert auch rechtlich bis alles durch ist und so weiter.
00:05:52: aber was ist ja sozusagen eines der Learnings aus diesem Jahr oder überhaupt über einen Jahr?
00:05:57: Also wir haben uns natürlich im Vorfeld bevor wir dann sozusagen Signing hatten sehr intensiv mit dem Gedanken beschäftigt Wie machen wir das Governance messig?
00:06:07: Nicht weil es ist ein riesen ist unser größter Markt Der größte Bank war unsere größte Akquisition und hat uns als Unternehmern dramatisch verändert.
00:06:16: Es hat uns in eine andere Liga katapultiert, das ist nicht nur ein Thema von Risiko-, Profil- oder Liquidität oder Kapital, es ist auch ein stark kulturelles Thema, weil am Ende des Tages muss man alles messen und das hat was mit Menschen zu tun ausschließlich Und wie es uns gelingt, die polnischen Kollegen in die Gruppe zu integrieren.
00:06:38: Sie willkommen zu heißen und dann mit ihnen einen Arbeitsmodus zu finden dass man all diese Dinge so bewältigen kann.
00:06:46: Das war rückblickend betrachtet viel einfacher als ich gedacht habe.
00:06:51: Es ist eine Situation gewesen, die uns sehr positiv überrascht hat Dass das so schnell eine vertrauensvolle Beziehung wird.
00:07:01: Ich muss auch sagen, wir hatten auch große Unterstützung von der lokalen Aussicht.
00:07:05: Von der europäischen Zentralbank und der österreichischen Aufsicht.
00:07:09: Es waren alle eigentlich sehr, sehr happy – das ist wieder seit langem eine größere Transaktion mit jemandem -, dass wir die größte Unterstützung bekommen haben, die man sich vorstellen
00:07:20: kann.".
00:07:21: Ich glaube es ist auch allen bekannt, dass Sie immer wieder in Interviews schon sehr ... was schon geschwärmt haben vom polnischen Markt.
00:07:28: Wo kann man den polnischem Markt mit dem österreichischen Markt?
00:07:31: Also wo sind die größten Unterschiede?
00:07:34: Punkt eins – die Größe!
00:07:35: Das ist so neun, zwei Millionen und rund achtunddreißig Millionen Einwohner macht einen riesen Unterschied.
00:07:42: Die Größe der Volkswirtschaft ist natürlich ein Unterschied Und last but not least natürlich die Dynamik, die in dem Land herrscht.
00:07:51: Das Land hat so gar eine Finanzkrise gut überstanden und haben eigentlich seit für rund zwanzig, dreißig Jahren eine unfassbare Wirtschaftsentwicklung gezeigt.
00:08:01: Und da ist einfach eine positive Kunststimmung in dem Land.
00:08:05: Das ist ein Land wo Menschen eine klare Zukunft vor sich sehen im wirtschaftlichen Hinsicht und bereit sind dafür zu arbeiten.
00:08:13: Es ist eine Situation wo Menschen verstehen das Wohlstand erarbeitet werden muss und nicht nur verteilt wird.
00:08:21: Und ich glaube, das ist der große Unterschied.
00:08:24: Bisher war es ja so, dass Tschechien der wichtigste Markt der Gruppe war?
00:08:29: Wie schon erwähnt, Polen hat er aufgeholt.
00:08:31: Das heißt, das Gewicht in der ersten Familie hat sich da jetzt schon verschoben oder?
00:08:34: Ja natürlich!
00:08:35: Aber das ist auch ein positiver Effekt.
00:08:37: wie unsere tschechischen Kollegen mit den polnischen Kollegen und alle Kollegen eigentlich innerhalb der ganzen Gruppe arbeiten, ist extrem freilich zu sehen.
00:08:45: also wir haben vor ein paar Monaten Eine Managementkonferenz in Wascha gemacht und es haben alle Länder sozusagen das Management in Vertretung der Länder, die Polen willkommen geheißen in der Gruppe.
00:08:56: Und das war großartig!
00:08:57: Also ich bin zu tief beeindruckt.
00:08:59: Es hat fast so ausgeschaut als hätten wir das irgendwie gesteuert in der Kommunikation.
00:09:03: So haben wir aber nicht.
00:09:04: Das war wirklich sehr fein.
00:09:06: Und es ist einfach... In der Slowakei war ich auf der Zweihundertjahrfeier und die haben sich damals extrem gefreut dass wir Polen machen.
00:09:13: Also das ist ein extrem schönes Momentum.
00:09:18: Wenn wir jetzt in der Region bleiben und nach Ungarn schauen, ist ja das Landungang der Stadt Ungarn besonders spannend seit dem politischen Wandel im April.
00:09:28: Und seitdem Peter Mauder jetzt eine Orban abgelöst hat.
00:09:32: Wie ist da euer Blick oder ihr Blick auf den ungerischen Markt?
00:09:37: Der ungerische Markt hat sich gedreht.
00:09:40: Fährerweise muss man sagen schon ungefähr zwölf Monate vor der Wahl.
00:09:45: Das sind, glaube ich mehr volkswirtschaftliche Hintergründe.
00:09:47: Dass Ungarn sehr lange in der Phase des Delay-Reachings war.
00:09:51: Also die Kreditnachfrage war für viele Jahre unterentwickelt hat sich dann gedreht.
00:09:58: Teilweise natürlich schon auch aufgrund von unterschiedlichen Förderungen und es gibt ... Die Stimmung im Land ist eindeutig eine Aufbruchsstimmung.
00:10:05: Das hat man auch gesehen am Wahlabend.
00:10:07: Wann haben wir das letzte Mal einen Politiker gesehen, der vor dem Parlament tanzt?
00:10:11: Gibt's relativ selten!
00:10:13: Also glaube ich sehr erfreuliche Stimmung.
00:10:16: Es gibt jetzt eine viel bessere Beziehung mit der Europäischen Union.
00:10:20: Ungegangenheit bekommt jetzt oder hat im August sozusagen zehn Milliarden bekommen von den ausstehenden sechzehn Milliarden, das wird sozusagen die weitere wirtschaftliche Entwicklung in dem Land weiter befeuern im positiven Sinn trotzdem darf man nicht unterschätzen ist noch immer ein relativ hohes Budgetdefizit.
00:10:36: Und ich glaube
00:10:37: dass das Wichtigste ist der Entwicklung jetzt Zeit zu geben.
00:10:41: Man hat nicht die Erwartungshaltung zu schnell nach oben schrauben, sondern dem Land auch ein paar Jahre Zeit lassen.
00:10:48: Die wirtschaftliche Infrastruktur so zu bauen, dass das Ungarn wieder nachhaltig langfristiger Vollgleich sein kann.
00:10:55: Obwohl manche Dinge in Ungarn... Es hat auch Dinge gegeben, die auch gut funktioniert haben.
00:11:00: Dass Ungarn das europäische Headquarter von BYT hat, halte ich jetzt per se für den Vorteil.
00:11:05: Das Ungarn ist in der Batterieproduktion auch ein
00:11:08: Vorteil.".
00:11:10: Aber das spricht sehr für die ganze Region in Zentral-Europa, dass diese Volkswirtschaften sich gut an neue Situationen umstellen können.
00:11:18: Das hat schon was mit meinem Zettel zu tun und das hat Ungarn in manchen Bereichen getan.
00:11:23: Langfristig bin ich extrem hoffnungsvoll für Ungarn auch wenn Ungarn sagen einer der Länder ist in dieser Region mit dem stärksten emotionalen Unternehmertum.
00:11:35: Also das wird gut werden, aber man muss den Dingen Zeit geben und man soll es nicht mit zu hohen kurzfristigen Erwartungen überfordern.
00:11:43: Aber wie lange ist Zeit geben?
00:11:45: Drei, vier, fünf Jahre.
00:11:47: Also Wirtschaftsentwicklungen passieren in diesem Zeitraum oder?
00:11:51: Wir haben auch in Österreich alle gelernt nur durchs Handauflegen, wird's nicht gut.
00:11:56: Wenn wir jetzt uns diese ganze Region ansehen dann kann man natürlich sich fragen um wieder zur Österreich zurückzukommen ob man sich sozusagen wenn Flapsig formuliert, dem faulen Westen eher zuzuordnen will oder sich eben der Energie dieser wachsenden Länder die auch so einen starken politischen Umbruch hinter sich haben anschließt.
00:12:17: Also die Frage ist natürlich eine Rhetorische Frage aber wo sie sehen Sie?
00:12:22: Da sozusagen Österreich und wir sind immer eher bei faulen westen oder sind wir doch eher dort als wir uns zur einfachener Energien... Ich verstehe
00:12:30: natürlich nicht die flapsige Formulierung.
00:12:32: ich für mich erkläre es mir.
00:12:36: Ich glaube, wir sind in Westeuropa eine Situation.
00:12:39: Dass wir soziale Wohlfahrtsstaaten haben die deswegen unter Druck sind weil uns die Demografie dagegen gar geht.
00:12:46: Es ist einfach klar wenn weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt kommen dass diese Pensionssysteme unter Druck kommen weil Menschen ja erfreulicherweise länger leben.
00:12:54: das sollte man sich eigentlich freuen darüber und nicht als Problem sehen.
00:12:57: Die Frage ist wie adaptiere ich diese Systeme dass sie für alle funktionieren auch vor allem für die jungen Menschen?
00:13:03: Ich glaube, das ist die große Herausforderung in Westeuropa und es gibt politische Prozesse wo viele zu viel Angst haben vor Veränderungen weil sie glauben dass sie damit sozusagen der Opposition so sehr in die Hände spielen.
00:13:16: Ich glaube Menschen warten auf Veränderung weil für jeden klar ist dass sich Dinge entwickeln müssen oder verändern müssen.
00:13:22: ich glaube da muss man Schritt für Schritt aus dieser Angststare auch ins tun kommen.
00:13:27: natürlich ist die Situation in Central Europa eine andere weil dort einfach sozusagen ein Aufholwilde da ist und dieses gemeinsame Verständnis, dass man sich Wohlstand erarbeiten muss.
00:13:37: Egal welche Regierungskoalition in den Ländern jeweils Egal Polen oder Tschechien sind für mich zwei so Ruhlmodels das egal wenn der Regierung sitzt.
00:13:47: die Wirtschaft entwickelt sich immer Und ich glaube, das ist auch eine Situation die ich mir für Österreich wünschen würde.
00:13:54: Wir können uns jetzt alle gemeinsam darüber beschweren, dass die Regierung das anders machen sollte oder das anders.
00:14:00: Am Ende des Tages geht es darum, dass Wirtschaft selber aktiv ist?
00:14:03: Oder wir sind ja keine staatskontrollierte Wirtschaft!
00:14:07: Ich habe jetzt nicht unsere Bundesregierung angefragt, ob ich jetzt in Polen was investieren soll oder nicht.
00:14:13: Wir haben das in uns lang diskutiert mit unserem Ausschuss und dann getan Und ich glaube, das fehlt in Österreich.
00:14:20: Österreich hat absolut die Chance sich zu entscheiden ob wir Teil des Stillstands in Westeuropa sein wollen oder des Momentums in Zentralupper.
00:14:32: Wir können historisch beides und wir sind geographisch extrem gut positioniert.
00:14:37: Wir haben enge wirtschaftliche Verknüpfungen mit Zentral Europa Und ich glaube, es ist viel besser ein zusätzliches Handelsabkommen was auch immer mit Bohlen, Tschechien, Ungarn oder sonst was zu machen als darauf zu warten dass die Europäische Union eine Vereinbarung mit Indien findet.
00:14:55: Das dauert wieder für mir vor einem zwanzig Jahre und dann überlegen wir uns wie damals doch wollen.
00:15:00: Und das ist irgendwie ein wenig sinnlos sondern das Gute liegt auch um die Kurve und das ist für uns kulturell sehr einfach daraus einen Vorteil zu ziehen und das sollte man einfach tun.
00:15:14: Aber wenn ich jetzt zugehört habe und das Stichwort Aufholbedarf gerade in ausdeuropäischen Regionen gefallen ist, dann ist ja oft so.
00:15:21: Wenn man über österreichische Wirtschaft spricht, dass man den Eindruck bekommt, dass viele Menschen sagen naja es geht uns halt eben noch immer nicht so schlecht, dumm dummer nix.
00:15:29: Und da gibt's natürlich wirtschaftsmenschen die Manager, die ihre Bilanz im Blick haben, die sagen bitte wie viel schlechter soll es denn noch werden bis man endlich etwas tut?
00:15:38: Wer hat da mehr Recht oder bis man eigentlich in dieses Tun kommt von dem Sie grad gesprochen haben.
00:15:43: Ich glaube, das Wesenlichste daran ist zu verstehen was gerade passiert.
00:15:48: Weil nur dann kann ich Zukunft verstehen oder gestalten und ich glaube es ist... Aber wissen
00:15:52: wir wirklich was gerade ... also verstehen das alle?
00:15:54: Was gerade passiert?
00:15:55: Naja, ich glaube, es ist sehr offensichtlich wenn man jetzt den europäischen Blick drauflegt dass Industrie in Europa schwieriger wird.
00:16:03: Und da sehen wir jetzt ... Das ist kein Luhschlösch!
00:16:05: Da sehen wir seit vielen, vielen Jahren und den Abwandern von Industrie in wesentlichen Bereichen, in andere Teile der Welt.
00:16:14: Punkt zwei glaube ich ist es auch sehr offensichtlich dass es einen großen Technologischub gibt.
00:16:20: Wissen wir genau wie sich das entwickeln wird?
00:16:23: natürlich nicht?
00:16:24: Ich glaube ich wäre völlig vermessen jetzt runter zu deklinieren welche genauen Einflüsse ein EI hätte in den nächsten zehn, zwanzig Jahren.
00:16:32: Aber es ist sehr klar, da passiert gerade etwas, was fundamental ist.
00:16:36: Das ist fast so ... Es ist eher wie die Erfindung des Buchdrucks als die Einführung des Internets.
00:16:42: aus meiner Sicht, weil es in so viele Lebensbereiche reingeht und es ist offensichtlich dass damit neue Wirtschaftsinfrastruktur geschaffen wird.
00:16:52: Wirtschaft wird in manchen Bereichen oder vielen Bereichen anders funktionieren, als sie heute funktioniert.
00:16:58: Und das Wesentlichste, was wir alle tun müssen jetzt und so aufzustellen, dass wir bei der nächsten Weiterentwicklung von Wirtschaftsinfrastruktur dabei sind.
00:17:07: Das heißt es ist in jedem Fall sinnlos zu tun als würden wir alles so lassen können wie sie ist.
00:17:14: das gilt für mich in der Bank genauso.
00:17:17: ich muss ja auch Kompetenzen aufbauen die schaffen sozusagen diese neue Wirtschaftsinfrastruktur zu finanzieren.
00:17:24: Es ist nicht gut gegeben Kompetenzen bei uns haben.
00:17:27: Und wenn sie sich die letzte große Veränderung der Wirtschaftsstruktur anschauen, hat Europa verschlafen komplett!
00:17:34: Wir haben noch zusammengeschraubt und haben uns gefreut während der Rest der Welt Software entwickelt hat – die letzten fünfzehn Jahre.
00:17:41: Und europäische Banken funktionieren so.
00:17:43: ich gebe ihnen einen Kredit und will dafür eine Sicherheit.
00:17:46: Wenn Sie keine Sicherheit haben wir sind wieder extrem teuer oder ist das doch nein?
00:17:50: Das ist mit der Software schwierig.
00:17:52: Mit der Sicherheit.
00:17:53: Weil Sie können mal zwar ein Source Code geben aber Ich bin Jurist, verstehe ich den weiß ich nicht.
00:18:02: Und das sind Dinge die man sich ernsthaft überlegen muss.
00:18:04: wie stellen wir uns auf und bei der nächsten großen Veränderungswelle dabei zu sein?
00:18:09: Das trifft alle gleich!
00:18:11: Und das ist nicht, haben wir verschlafen?
00:18:13: oder ist der Schuld oder der Schuld?
00:18:15: Wir sind im Mittel zu sein, diesen Blämen geben.
00:18:17: Das stimmt!
00:18:18: Genau, das können wir gut und dann sehen wir aber so müde vom Gegenseitigen Blämern und von diskutieren dass die nächste Schrie zu sagen jetzt probier mir einfach was aus.
00:18:27: Der fehlt und da müssen wir hin.
00:18:29: Aber es wird besser.
00:18:31: Jetzt gibt's in Oberösterreichs macht Google ein Datencenter.
00:18:35: Das ist seit sehr langer Zeit geplant, nach meiner Information.
00:18:38: Jetzt sind wir wieder alle aufgeregt.
00:18:41: Wenn wir unsere iPhones weiter verwenden wollen, wäre es gut, weil man die Daten irgendwo bei uns in der Gegend speicheln könnte und das sind so Dinge, die man irgendwie antreiben.
00:18:52: Sonst sitzen wir in fünf Jahren da und dann ist es wirklich, wirklich
00:18:55: schlecht.".
00:18:58: Hallo meine Damen und
00:19:05: Herren, es ist ein Türkei-Geld für den Klima- und Energiestarten mit Webis.
00:19:09: Und weil wir heute immer rausdolchern wollen reden, möchte ich auch die Klimawiese natürlich ansprechen.
00:19:13: Ich glaube, dass die Systeme haben eine sehr gezeige Zeit, wo wir dabei stehen.
00:19:16: Und bei anderen haben wir natürlich unsere Verantwortung darin auch ihr Geld zu interessieren, das ist eine Situation natürlich auch nicht.
00:19:23: Und da ist meine Frage bei der Einstitut, ist es so, dass sich die Kohleausstiegspolitik von dem Jahr zweizig dreißig nach zweizig fünfund dreißzig nach hinten verschoben wurde in Zeiten wie mehr Ambizziologen weniger bräuchten?
00:19:34: Da einerseits die Frage warum
00:19:36: und
00:19:36: andererseits auch die Frage, der erste Wurke ist jetzt immer noch in den Unternehmen, die weiter in die Öl- und Gasexpansion gehen.
00:19:43: Obwohl wir wissen, dass die internationalen Energieagentur über die ein bis fünf Grad reichen wollen, dann haben wir keinen Raum für neue Explorationen.
00:19:50: Geht es da Pläne aus diesen Unternehmen heraus
00:19:54: zu investieren?
00:19:54: Dass die Klimakrise da ist brauchen wir gar nicht diskutieren und dass wir alle anstregen oder das wieder... Interessanterweise in manchen Bereichen diskutiert, das finde ich völlig absurd.
00:20:04: Und dass wir alle gemeinsam anstrengend unternehmen müssen und die Situation verbessern ist auch völlig richtig.
00:20:10: Das was ich gelernt habe in den letzten zwei drei Jahren wie diese ein Komma fünf Grad zustande kamen in der Festlegung als Ziel war es ja schon noch ein Abwägen damals zu sagen Welche negative Effekte, sozusagen durch Klimaveränderungen werden in Gesellschaft betreffen?
00:20:25: Und welche Effekten ist gesellschaftbereit mitzutragen um sozusagen dagegen arbeiten zu können?
00:20:31: und damals hat man dann irgendwann relativ pragmatisch was ich gar nicht schlecht finde.
00:20:35: Soll ich keinesfalls kritisieren und sagen wir nehmen uns dieses eins Komma fünf Grad Ziel vor.
00:20:39: Ich glaube wir werden jetzt auch einig sein dass in den letzten Jahren die gesellschaftliche Bereitschaft für die klimaver Änderung weniger geworden ist.
00:20:50: Also jeder findet ein Windrad gut, es soll nur bitte nicht neben uns sein oder?
00:20:55: Und ich glaube dass wir haben Bundesländer die in Volksabstimmungen gegen Windenergie gestimmt haben.
00:21:00: Das finde ich das gut.
00:21:01: nein aber es ist Fakt und ich glaube wir müssen überlegen wie müssen wir unsere Aktivitäten verändern um mehr Erfolg vorweisen zu können?
00:21:12: und Ich glaube es geht dahin dass sich der Europäische Union Dazu vor ein paar Jahren entschieden hat, das Leben von Menschen regulieren zu wollen und andere Teile der Erde mehr auf Technologie setzen um aus dieser Situation rauszukommen.
00:21:27: Und ich glaube dass die Mischung gut wäre weil es ist.
00:21:30: wenn sie Bevölkerungsumfragen lesen jeder ist an dem Thema hochgradig interessiert weil jeder versteht das ist ein generationenübergreifendes Thema.
00:21:39: Die Bereitschaft aber selber Einschränkungen hinzunehmen ist beschränkt.
00:21:44: Und ich glaube, es muss uns gelingen dieses Thema positiv zu besetzen und mir eine Frage konkret zu beantworten warum haben wir die Polizei um fünf Jahre verlängert?
00:21:52: zum Thema Kohleausstieg ist?
00:21:54: Weil wir sehen dass die Unternehmen nicht so schnell sind in der Transformation wie wir gedacht haben.
00:21:59: Das heißt das, dass wir von unseren Zielen abrücken?
00:22:02: nein also ich glaube daran das kann sein werden sie wahrscheinlich anders sehen.
00:22:08: da sitzt man ein bisschen auf zwei unterschiedlichen Seiten des Tisches.
00:22:11: Ich glaube, dass es uns gelingen ums Wirtschaft in Summe zu transformieren.
00:22:15: Also wenn ich von heute auf morgen rausgehe bringt's auch nix.
00:22:19: Ich versteh das ihr das verlangt und ich würde wahrscheinlich das gleiche verlangen wenn ich in ihren Schulen wäre.
00:22:23: Ich seh mich in der Verantwortung.
00:22:25: ja diese gesamt- volkswirtschaftliche Situation auch in eine Richtung zu bringen, dass sie stabil ist.
00:22:29: Guten Morgen!
00:22:32: Herr Westing, ich bin Investor.
00:22:35: Wir haben seitens drei Tage vor allem ein bisschen seriös mit Investmentlunien unterhalten.
00:22:37: Ich frage mich wie man die tausend Schnelljahren, die auf starker
00:22:39: Grundliegen...
00:22:41: und die vor allem in der Hermann-Hauser, ob das gekriegene Entdeckung im Köln ganz vorm Bewegen könnte.
00:22:47: Ihr seht dass die Erste natürlich auch von der Zinsschwache lebt und wir hier weiter die Danken disimplimentieren.
00:22:53: in der Kapitalmarke und durch die gesamte Möglichkeit ist die Dampenhähne alle spielend um diese ... Da gibt es natürlich absolut eine Rolle für die Banken.
00:23:05: Wir kommen auch überhaupt nicht aus der Ecke, dass wir jetzt da die Sorge haben, dass ich Zinsertrag verliere und das ist überhaupt nicht unser Thema.
00:23:13: Wir wünschen uns seit dreißig Jahren, dass mehr Menschen in Asset Management Produkte investieren.
00:23:19: Das passiert auch übrigens.
00:23:20: Also wenn Sie schauen, Menschen fangen viel früher an, in Asseltmanagement zu investieren Ich glaube wo ich ein bisschen eine Outlierer Meinung habe Wir sollten nicht von Siro to Hiro werden.
00:23:33: Also ich sollte jetzt nicht alle meine Kunden überzeugen wollen, dass ihre Sparerinlagen in Asset Management drehen.
00:23:39: Ich glaube da gibt es einen ganz wesentlichen Schritt davor und das ist sozusagen der Aufbau des institutionellen Kapitalmarkts in Europa weil der Riesenunterschied zwischen dem siebischen anglamerikanischen Raum und Europas Angler Amerikaner haben Riesenkapitalpools.
00:23:53: Ich bin immer zu tiefes Beeindruck, wenn ich in den USA auf Roadshow bin und Fos treffe wie viele unterschiedliche Fos dort gibt Und die haben alle unfassbare Vermögen an der Management.
00:24:04: Das fehlen uns in Europa.
00:24:05: Wir haben keine Unis, die große Fos haben.
00:24:07: wir haben relativ wenig private große FOS.
00:24:12: Aber auch da glaube ich geht es in die richtige Richtung.
00:24:14: Ich würde nur davon warnen Privatkunden gleich in den Kapitalmarkt zu schicken weil ich muss vorher einen Sekundärmarkt aufbauen.
00:24:21: Ich kann nicht alle meine Privatkunden reinholen und ihnen keine Möglichkeit, den potenziellen Exit zu geben.
00:24:28: Ich glaube ich habe mich extrem gefreut muss ich sagen dass das der Bundeskanzler vor ein paar Tagen in Österreich jetzt von Österreichs zu sprechen vorgeschlagen hat da eine stärker Kapitalmarkt orientierte zweite Säule zur Unterstützung der ersten Säulen zu bauen.
00:24:44: es muss man natürlich noch konkret ausarbeiten Aber ich war deswegen so ein Freund, weil Markus Gestöten hat, der mich im ORF eine kurze Sequenz gehabt.
00:24:53: Wo er gesagt hat, dass wir zwanzig bis dreißig Jahre dauern und das funktioniert.
00:24:57: Und da hat er absolut recht!
00:24:59: Ich finde es sehr gut – das ist auch beim Klimatheber genau so -, dass sich Politik jetzt wieder beginnt mit Langfristhemen zu beschäftigen.
00:25:07: Beim Klimaatheber könnten wir gemeinsam noch was anstellen, dass es auch da mehr Politiker gibt, die sagen, das zahlen den Dreißig Jahren zurück.
00:25:14: Das hilft mir nicht in der nächsten
00:25:15: Wahl.".
00:25:17: Weil wenn man das jetzt machen, was die Regierung vorschlägt.
00:25:18: Großartig werden wir das in den nächsten drei Jahren merken?
00:25:21: Nein natürlich nicht!
00:25:22: Aber für unsere Kinder wird es fein und den Anspruch in der Kombi beschliebt.
00:25:46: Und sollte dann
00:25:47: z.B.,
00:25:48: was
00:25:48: jetzt eben
00:25:49: eine wichtige Infrastruktur
00:25:51: investiert hat, soll es dann
00:25:52: gut vorhanden?
00:25:56: Ist das groß genug?
00:25:57: Nein natürlich nie!
00:25:59: Aber das ist politisch schon noch eine Frage der Machbarkeit und muss man einfach akzeptieren.
00:26:05: Ich glaube auch nicht dass es... Man sollte nicht so drauf schauen.
00:26:08: nach meiner Meinung Das ist jetzt erste Säule gegen zweite Säulen überhaupt nicht.
00:26:13: Die erste Salle ist völlig unbenommen die braucht.
00:26:16: Sie werden nun schwieriger aufgrund der Demografie.
00:26:20: Die Demografien sind eines der schwierigsten Dinge zu steuern.
00:26:24: Wir hören, das sind hoch individuelle Lebensentscheidungen von Menschen.
00:26:28: die können sie politisch nicht verordnen.
00:26:30: Es gibt viele historische Beispiele wo man Gott sei Dank gesehen hat dass es nicht funktioniert hat und da ein zweites Standbein zu schaffen was uns an die erste Säule unterstützt.
00:26:42: oder man kann ja auch Zwischenmodelle überlegen.
00:26:44: Es ist ja nicht gottgegeben, dass das genauso bleiben muss wie es jetzt ist aber sozusagen grundsätzlich Volksvermögen aufzubauen um zukünftige Pensionszahlungen zu stärken finde ich extrem wichtig.
00:26:57: was soll ich mir sonst meinen Kindern erzählen?
00:27:00: Mir geht's gut und mir ist egal wie es euch geht.
00:27:02: das kann ja wohl nichts sein.
00:27:03: und wir haben auch unsere Stiftung die sich sehr stark in den letzten zwei drei Jahren schon um das Thema zweite Säule kümmert.
00:27:12: Antwort eins, ich halte das für extrem notwendig und die Frage der Dimension sind jetzt siebenhundert Millionen genug oder nicht.
00:27:19: Ich glaube, ich muss mir ein bisschen anders darauf schauen.
00:27:22: Ich habe irgendwann den Chef des norwegischen Staatsfonds kennengelernt dieses Jahr im Frühjahr.
00:27:28: Die haben natürlich eine andere Ausgangsbasis – die haben halt Öl!
00:27:32: Und durch dieses Öl haben die ein unglaubliches Volkvormon geschaffen.
00:27:36: Wir haben nichts eigentlich?
00:27:41: Es wächst hier keine besondere Pflanze oder so.
00:27:45: Das heißt, unser Kicker für Volksvermögen ist natürlich ein anderer, ein beschränkterer, aber wir haben in dieser Öberg wirklich gute Companies die wahrscheinlich einen... Marktwerden haben von ungefähr dreißig Milliarden, die ungefähr einen Komma drei, ein Komma vier Milliarden Dividende erschütten und die Hälfte dafür zu verwenden, anderes aufzubauen finde ich großartig.
00:28:07: Das ist natürlich schon etwas was man mit dem Finanzminister besprechen muss.
00:28:10: das ist klar aber definitiv ein Schritt in die richtige Richtung Natürlich, um Polen.
00:28:38: Bitte auch in Betracht sind ist nicht so.
00:28:40: eins und zweit.
00:28:40: Es ist völlig recht, dass da natürlich noch viel Kohleproduktion stattfindet, das stimmt.
00:28:44: aber wenn Sie anschauen was die sozusagen an der baltischen See machen, dann nähern sie sich sehr stark den baltigen Staaten an.
00:28:50: Da verwenden Sie Starktechnologie um sozusagen Alternativ-Energie herzukriegen.
00:28:56: ich bin relativ sicher, dass Symbolen in drei bis vier Jahren auch in dem Bereich Europa führen sein wird wie sie sozusagen Technologie dafür einsetzen um Alternative Energieproduktion anzuziehen.
00:29:10: Es wird kurzfristig nicht positiv einzahlen, langfristig und mittelfristig sind wir mittelfristig auf jeden Fall.
00:29:16: Was erwarten Sie sich in der externen Pole?
00:29:19: Und welche Rolle spielt die Kriege noch im Kräne in den ganzen Sachen?
00:29:23: Naja was ich... also lassen mich mit dem Krieg beginnen, es ist für mich wahnsinnig schwer abschätzbar wie lange dieser Krieg noch dauert.
00:29:31: besonders optimistisch bin ich nicht muss ich ehrlich sagen.
00:29:34: Ich glaube, dass das eine Situation ist die einfallschrittlich ist und im Moment wenig Potenzial hat deutlich besser zu werden.
00:29:44: Polen hat in den letzten zehn Jahren geschafft – und wird das glaube ich in den nächsten zehn Jahren noch verstärken – die Kombination zwischen wirtschaftlicher und militärischer Bauer zu kombinieren.
00:29:56: Und das ist ja auch einer der wesentlichen Gründe Warum Polen jetzt wieder in einem Weimarer Drei gefragt ist, warum Polen in Wiesigrad gefragt ist.
00:30:07: Und ich glaube das sich das politische Zentrum Europas mittelfristig von Westeuropa eher zu Zentral-Europa Skandinavien verschieben wird.
00:30:16: Weil dort war immer schon sozusagen militärischer Bauer stärker vom Relevanz aufgrund der Ostflanke sozusagen zu rumpeln.
00:30:26: Da haben die Ländern einen Vorsprung und gleichzeitig sind sie in dem Aufholmodus oder im skandinavischen Raum einfach eine extrem gute Wirtschaftskultur.
00:30:33: Und ich glaube, dass Europa diese Kombination aus wirtschaftsstärke plus militärischer Kraft, also ohne den wird es nicht funktionieren.
00:30:44: Ideal wäre es dann noch wenn man so sagt der Kontinent wären mit der besten Bildung.
00:30:49: das halte ich für realistisch.
00:30:50: ehrlicherweise dann immer back on track
00:30:54: Sophia Lorke, mein
00:30:55: Name.
00:30:55: Ich bin auch als Next-Gener, so Scourship
00:30:58: holder hier und
00:30:59: wollte meine Fragen stellen aus der Perspektive
00:31:01: der
00:31:02: nächsten Generation von
00:31:04: Unternehmen und Unternehmern.
00:31:06: Und meine Frage ist, wenn man
00:31:08: in Europa jetzt als nächste Generation
00:31:11: eben vor hat
00:31:11: einen Unternehmen zu gründen?
00:31:13: Worauf würden Sie
00:31:14: oder was würden sie uns raten, worauf wir besonders
00:31:17: ums Auge legen?
00:31:18: soll
00:31:19: weiterhin Wettbewerbsfähig zu bleiben
00:31:21: Nationalunabhängig.
00:31:23: Sie können auch gerne darauf gezogen nehmen?
00:31:25: Also ich habe ja knapp vier Jahre lang in Estland gelebt, dort eine Komponente zu gründen ist nahezu eine Freude weil das haben sich in sehr kurzer Zeit erledigt.
00:31:34: sie können uns alles digital machen und sie müssen keine Abgaben zahlen an irgendwelche Interessen verträgt oder so sondern...sie machen mal die Dingen sehr gut das Geschäft zu umfehlen.
00:31:48: Ich glaube, die große Frage für Start-ups oder junge Unternehmer ist wie kann ich in Europa skalieren?
00:31:54: Da gibt es jetzt eine Diskussion um dieses achtundzwanzigste Regime im europäischen Unionhalt.
00:31:58: für eine großartige Idee.
00:32:00: aber der wesentliche Tipp wenn ich das so sagen darf den ich Ihnen geben würde lassen sich nicht abschrecken.
00:32:07: wir operieren jetzt in Achtmärkten.
00:32:09: natürlich sind wir am Abend müde ja aber es geht und es ein bisschen sein Narrativ, den wir uns lange selber eingeredet haben.
00:32:20: Dass man Großbordere in Europa nichts machen kann.
00:32:22: Das stimmt überhaupt nicht.
00:32:24: Natürlich habe ich nationale Aufsichten die manchmal andere Interessen haben oder so aber das ist ja völlig normal im Unternehmertum.
00:32:32: Wir haben als Unternehmer nie die Situation dass alles immer überall perfekt funktioniert oder?
00:32:37: Dafür gibt es uns ja und macht auch Spaß.
00:32:39: also Nicht abschrecken lassen in einen Land gehen wo vor allem am Anfang wenig Bürokratie da ist und wo man einfach Dinge ausprobieren kann.
00:32:49: Und vielleicht noch kurz, wenn ich noch etwas anderes in Bezug auf Österreich
00:32:52: fühle?
00:32:52: Was
00:32:53: würden Sie sagen bis da in Österreich momentan rauszieht?
00:32:55: Weil Sie jetzt haben sich Estland
00:32:57: vorgeschlagen also bewusst
00:32:59: einer... Na weil ich das gut kenne!
00:33:03: Aber sonst, wie simpen sie es in Österreich gerne?
00:33:05: Weil wir da genommen
00:33:06: haben dazu?
00:33:07: Ich glaube dass in Österreich in den letzten zehn, fünfzehn Jahren auch ein Kapitalmarkt für junge Unternehmen entstanden ist.
00:33:16: Also was der Oliver Hohle und sein Team mit das BID-Investia bekommen haben.
00:33:20: Auch etwas, was ein Bernhard Sagenmeister mit der AWE ist und es öffentlich zusammengekriegt hat bei diesen Gründervoß.
00:33:27: Da ist viel Gutes passiert!
00:33:29: Es ist jetzt sozusagen genug Kapital da um Gründerideen zu unterstützen.
00:33:35: Bürokratie kann immer weniger werden.
00:33:39: Da haben wir noch Aufholbedarf in Österreich, aber ist trotzdem managebar.
00:33:45: Das Land braucht viel mehr Gründer – das ist sehr klar oder?
00:33:49: Also es soll die Anzahl der Unternehmer und die Anzahler beambten irgendwann übersteigen.
00:33:53: Ich glaube einfach zu merken, dass der Kind beeilt!
00:33:57: Das ist ein gutes Stichwort zum kleinen Schlussrunde.
00:34:00: Wir haben jetzt schon die zweite Säule erwähnt, danke für die Fragen, die hätte ich auch vorbereitet gehabt.
00:34:05: Wir hatten das Gründen erwähmt und ich will trotzdem noch einmal nicht ins Jammern verfallen aber so quasi einen Wunschbrief an nicht das Christkind sondern die Bundesregierung.
00:34:14: was muss in den nächsten ein zwei Jahren dringend angegangen werden?
00:34:19: Die Kraft und die Bereitschaft lagenfristige Entscheidungen zu treffen Egal in welchen Bereichen.
00:34:25: Ich glaube, es ist ... Wir haben Bildungsdämonen, wir haben Gesundheitsthemen.
00:34:30: Klimawandel?
00:34:31: Also ich glaube, wir wissen alle relativ genau was wir vor uns haben und natürlich ist das in einer Dreikollizion nicht immer einfach aber das ist ja bei Definition klar.
00:34:40: Das sollten Sie auch nicht überraschen.
00:34:42: Das ist normal dass sich da Gespräche einander reiben und dann gibt's ein Ergebnis.
00:34:47: Aber diese Bereitschaft strukturelle Themen anzugehen ist etwas, was der Bevölkerung schuldig ist und was die Bevölkerung erwartet.
00:34:56: Und ich glaube auch wenn man ein paar härtere Entscheidungen trifft, die nicht nur große Zustimmung ernten, glaube ich wird es in der Bevölkerungsrespekt dafür geben dass die Regierung sich langfristig um dieses Land kümmert.
00:35:09: Ich glaube sie sind am richtigen Weg und das war mein Wunsch!
00:35:12: Sie sollen jetzt in dieser Energie weiter tun und ein paar größere Sachen anschieben
00:35:18: Großere Sachen anschieben, wenn wir jetzt noch mal zur erste Gruppe kommen.
00:35:21: All die Themen, die wir jetzt auch aus dem Publikum gehört haben... Wir haben jetzt lang über den Mercher mit Polen gesprochen.
00:35:26: Wenn ich in das Jahr zwanzig-dreißig schaue, was müsste Peter Bosseck sagen?
00:35:31: Also was müsste passieren?
00:35:33: Dass er sagt, dass habe ich eigentlich ganz gut hinbekommen.
00:35:35: Was sind die nächsten großen Brocken, die man in der Erste angehen muss?
00:35:38: Wenn es mir zwanzigg-dreißig gelungen ist, in den Ländern, in denen wir operieren im Schulterschluss mit den lokalen Regierungen, das in so eine Richtung zu bringen, dass wir begonnen haben moderne Wirtschaftsinfrastruktur zu bauen und gleichzeitig sozusagen das Klimatheber mit dem Betrag ziehen Das ist ein extrem wesentlicher Teil einer europäischen Wirtschaftsinstruktur.
00:36:00: Wenn wir das herkriegen und ich habe das Riesen geguckt, dass sich eine sensationelle Mannschaft traubt, dann bin ich happy!
00:36:05: Mit Blick
00:36:05: auf die Uhr sage ich Danke vielmals fürs Kommen für's Zuhören und fürs Heute dabei sind für die Fragen.
00:36:12: Machen Sie es gut und bis bald!
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