Zum Wiederhören: Alice Schwarzer im Interview

Shownotes

Nach fast 50 Jahren ist Schluss: Alice Schwarzer stellt die „Emma“ ein, im Dezember erscheint die letzte Ausgabe des 1977 gegründeten Monatsmagazins.

An diesem Sonntag ist die heute 83-jährige, nach wie vor streitbare Feministin in Wien auf der Bühne zu sehen. Aus diesem Anlass holen wir ein Gespräch aus unserem Archiv: Im September 2021 habe ich Alice Schwarzer und die Wiener Regisseurin Sabine Derflinger am Rande der Dreharbeiten zu einem Film über Schwarzer getroffen. Genau die beiden stellen am Sonntag im Stadtsaal Alie Schwarzers jüngstes Buch vor, das den Titel trägt „Feminismus pur. 99 Worte" und im Februar im Heyne Verlag erschienen ist.

Unser Nachrichtenpodcast hieß damals im Herbst 2021 noch „Was wichtig wird“ und klang etwas anders. Aber das Gespräch bleibt hörenswert, darum wollen wir es Ihnen hier nochmal anbieten. Es geht um Selbstkritik, um Reue, um den Zustand der Frauenbewegung nd um die Filmbiografie, die Derflinger über Schwarzer drehte und die dann 2022 in die Kinos kam. Die Doku ist derzeit auf Prime, Apple TV und Sooner abrufbar.

Shownotes vom 17. September 2021: Die Österreicherin Sabine Derflinger ("Die Dohnal", "Tatort", "Vorstadtweiber") dreht einen Kinofilm über die Feministin Alice Schwarzer. Ein Gespräch am Rande der Dreharbeiten über Idee und Entstehung des Films, den Stellenwert von Selbstkritik und Reue bei einer Film-Biografie und den Zustand der Frauenbewegung.

Für viele Frauen war und ist Alice Schwarzer DIE Ikone des Feminismus. Eine Vorkämpferin der Gleichberechtigung, der wir Frauen viel zu verdanken haben. Manche ihrer Sichtweisen, vor allem ihre sehr islamkritische Haltung (Ergänzung: und seit 2022 auch pro-russische Haltung) haben aber viele verschreckt, auch Frauen und Feministinnen ab den 2000er-Jahren, wie die Autorin und Spiegel-Kolumistin Margarete Stokowski. Für viele junge Feministinnen gilt Schwarzer heute als transphob und antimuslimisch.

Schwarzer wurde im Dezember 1942 in Wuppertal geboren, wuchs als uneheliches bei ihren Großeltern auf, ging 1963 nach Paris, wurde Journalistin und Autorin, Freundin und Vertraute von Simone de Beauvoir, Gräfin Dönhoff und Schauspielerin Romy Schneider, verfasst mit dem Buch „Der kleine Unterschied“ einen Klassiker der feministischen Fachliteratur und gründet 1977 die Zeitschrift „Emma“, die bis heute in Köln monatlich erscheint.

Bekannt wurde Schwarzer 1971 als eine der Initiatorinnen der Aktion zur Legalisierung von Abtreibungen in Frankreich und Deutschland, die schließlcich in einer „Stern“-Titelgeschichte gegipfelt ist. Unter der Schlagzeile „Wir haben abgetrieben“ gipfelte bekannten damals 374 Frauen öffentlich, selbst abgetrieben zu haben. Heute ist Schwarzer 78 und nach wie vor laut und streitlustig.

Der legendäre WDR-Auftritt von Alice Schwarzer mit Esther Vilar war am 6.Februar 1975. Der Dokumentarfilm von Sabine Derflinger "Alice Schwarzer" ist im Jahr 2022 erschienen.

Veranstaltungstipp aus gegebenem Anlass in Wien:

Alice Schwarzer und Sabine Derflinger treten am Wochenende im Wiener Stadtsaal vor Publikum auf. Sonntag, 25. Oktober 2026* 11:00 Uhr STADTSAAL Mariahilfer Straße 81 - 1060 Wien

Eintritt: € 32,50 / € 27,50 / Ticketlink Eine Veranstaltung des Stadtsaal Wien in Kooperation mit dem Heyne Verlag

*Die ursprünglich für den 10. Mai geplante Veranstaltung wurde nun nachgeholt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Transkript anzeigen

00:00:01: Nach fast fünfzig Jahren soll jetzt Schluss sein.

00:00:04: Alice Schwarzer stellt die Emma ein, im Dezember erscheint die letzte Ausgabe des von ihr neunzehnhundert siebenundsiebzig gegründeten Monatsmagazins das sich vorrangig feministischen Themen gewidmet hat.

00:00:17: An diesem Sonntag ist die heute dreiundachtzigjährige noch immer streitbare Feministin in Wien auf der Bühne zu sehen.

00:00:24: Aus diesen beiden Anlässen holen wir ein Gespräch aus unserem Podcast-Archiv.

00:00:28: Im September, so vor mehr als fünf Jahren habe ich nämlich Alice Schwarzer und die wienere Regisseurin Sabine Derflinger am Rande ihrer Dreharbeiten zu einem Film über Schwarzer getroffen.

00:00:41: Genau diese beiden Frauen stellen nun am Sonntag im Stadthal Alice Schwarzers jüngstes Buch vor das den Titel trägt Feminismus pur – neunundneinzig Worte – und in Februar dieses Jahres im Heineverlag erschienen ist!

00:00:54: Unser Daily Podcast hieß damals im Herbst, und er klang auch ein bisschen anders.

00:01:03: Aber das Gespräch bleibt höhrenswert.

00:01:04: Darum wollen wir es Ihnen hier noch einmal anbieten!

00:01:07: Es geht um Selbstkritik, um Reue, um den Zustand der Frauenbewegung und eben auch um die Filmbiografie, die Der Flinger über Schwarzer gedreht hat – und die dann in die Kinos kamen.

00:01:18: Die Toco ist derzeit übrigens auf Prime, Apple TV und Suna abrufbar.

00:01:24: Also irgendwie scheinen die Menschen das Gefühl zu haben, dass ich nicht genug Selbstkritik übe.

00:01:29: Es ist vielleicht an meiner mangelnden christlichen Prägung, dass Ich mich immer zugeißle.

00:01:35: also ich finde Dass auch Frauen sich viel zu sehr in der selbstkritik zerfleischen.

00:01:40: da war Alice schwarzer hörbar empört über meine frage mit wieviel reue und selbskritik sie ihr lebenswerk eigentlich betrachten würde Was Menschen, die die Ikone des deutschen und eigentlich europäischen Feminismus kennen aber nicht unbedingt überraschen

00:01:55: dürfte.

00:01:56: Alice Schwarzer steht zu sich und ihrem Werk – und sie ist nicht unbedingt als kritikfreudig bekannt!

00:02:01: Und darum wird jetzt auch ein Film über Sie gemacht Und den dreht ausgerechnet eine Österreicherin.

00:02:07: Sabine Derflinger, Regisseurin von Filmen wie Zweiundvierzig Plus und einigen Folgen vom Tartort und den Vorstadtweibern hat z.B.

00:02:15: ihren ersten viel geprisenen Dokumentarfilme über Johanna Donal gedreht – die ehemalige Frauenministerin Österreichs.

00:02:22: Da kam auch Alice Schwarzer sehr viel vor, denn sie kannte und schätzte Donal sehr, wie man noch hier im Trailer hören kann!

00:02:34: an Männer und Frauen zurückgewiesen.

00:02:36: Und noch bevor der Film die Donal in den Kinos kam, haben schon die Dreharbeiten zum Dokumentarfilm überall schwarzer begonnen.

00:02:43: Die Pandemie hat dann aber alles verzögert – jetzt ist das Filmteam in den letzten Zügen.

00:02:48: die Premiere des Kinofilms soll im Frühjahr sein.

00:02:52: Kürzlich waren Alice Schwarzer und Sabine Derflinger für ein paar Drehtage in Wien, wie vorher es weiter nach Paris ging.

00:02:57: Wo Schwarzer mit der französischen Feministin Elisabeth Bonter zusammen treffen wird.

00:03:03: Kurz bevor die beiden zum Flughafen mussten.

00:03:05: am Ende eines schon recht langen Interviewtages habe ich den beiden zum Gespräch getroffen.

00:03:11: Heute ist Freitag des siebzehender September.

00:03:13: Mein Name ist Anna Weiner Und das ist eine neue Ausgabe von...

00:03:19: Kreisse

00:03:20: Play Was wichtig

00:03:24: wird.

00:03:33: Ich habe Alice Schwarzer und Sabine Derflinger im Vorjedes-Metro-Kino in der Wiener Innenstadt getroffen, an einem Sonntag Nachmittag.

00:03:41: Da wollte ich zuallererst wissen, wer von den beiden die Idee zu diesem Kinofilm als Erstes hatte?

00:03:54: Schockt doch!

00:03:56: Sie haben das schon ... haben schon den Finger drauf.

00:04:01: Es hat was mit Donalds zu tun.

00:04:05: Und äh ... Ich bin in den letzten Jahren häufig gefragt worden.

00:04:10: Es ist klar, irgendwann dachte man, solange sie noch da ist, wollen wir das noch ... Und irgendwie hatte ich immer kein gutes Gefühl.

00:04:21: und dann hat dieser Biene mich über Johanna mit der ich ja viele Jahre befreundet war befragt und da fand ich erstens ihre Themenwahl gut und zweitens ihre Art gut.

00:04:36: Das ist doch eine so souveräne Person.

00:04:39: Und ich fand es auch ein Vorteil, dass es eine Österreicherin ist.

00:04:44: Dann hat man ein bisschen Abstand nicht?

00:04:46: Also das Verhältnis zu mir in Deutschland ist ja ein bisschen dauererregt und dann hab' ich immer mal essen gegangen und habe gesagt, wie du was meinst.

00:04:57: Ich sag', da hab ich mir schon gedacht, dass du mich das fragen willst.

00:05:00: Sollte ja von einem guten

00:05:04: ...

00:05:05: Und das muss man ja auch haben, finde ich, wenn man mit mir zu tun hat.

00:05:09: Aber jetzt haben Sie gesagt die Distanz aus Deutschland also ein bisschen Abstand von Deutschland ist gut?

00:05:13: Ja okay, das kann ich verstehen.

00:05:15: aber ich hätte trotzdem nicht unbedingt an Österreich gedacht als erstes Land in dem ein Film über sie gemacht wird oder produziert wird.

00:05:21: Ich hätte zum Beispiel eher am Paris gedacht.

00:05:23: ich habe heute gerade erfahren dass sich weiter nach Paris fahren.

00:05:26: Also wie ist eigentlich diese Doku aufgebaut?

00:05:29: welche Stationen habt ihr vor?

00:05:32: Und wie geht man so etwas an, das Lebenswerk an Alice Schwarzer zu verfilmen?

00:05:37: Das sind viele Fragen auf einmal.

00:05:39: Wir haben ja schon fast alles gedreht.

00:05:41: Also wir waren schon mal in Paris, wir waren in Köln, wir war in Berlin ...

00:05:45: Wir waren im Wuppertal.

00:05:48: Genau also wir haben ja sehr viel gedreet.

00:05:51: Es hat sich natürlich alles länger hingezogen aufgrund von Corona weil wir dann nicht immer drehen konnten.

00:05:57: aber es ist auch schön wenn so ein Film reift und die Zeit dazwischen mal wieder was recherchieren kann und dann wieder neu dreht.

00:06:05: Also die große Herausforderung ist, ich könnte eine vierteilige Serie machen, die auch gut ist aber ich habe jetzt das Konzept weil der Film ist ja so aufgestellt dass es ein Kinofilm ist der sowohl von deutschen als auch von österreichischen Förderstellen finanziert ist also ÖFI wie in vielen Pfungen ORF und in Deutschland Medienbord FFA also Arte.

00:06:31: Insofern ist die große Herausforderung, einen abendführenden Kinofilm zu machen in der Struktur.

00:06:39: Weil es darum geht, das Leben zu spüren, aber auch natürlich das Werk und den Inhalt und warum's eigentlich geht.

00:06:44: Und wie viel hat Frau Schwarzer mit geredet?

00:06:47: Was ist Ihnen wichtig ...

00:06:48: Was heißt mit gredetem?

00:06:50: Ich bin ja im Gegenstand!

00:06:52: Also ich meine gut dabei, es könnte ja alles so sein.

00:06:55: So wie du Darflinger dreht mich.

00:06:57: Ja, ich kann auch sie anschweigen oder so...

00:07:01: Lassen Sie mich anders formulieren.

00:07:02: Was war Ihnen denn wichtig, was da unbedingt drin sein soll?

00:07:06: In diesem Filmwerk über sie ...

00:07:10: So läuft das nicht!

00:07:11: Also wir haben uns erst mal

00:07:12: ...

00:07:14: Nein!

00:07:14: Das ist auch das nicht.

00:07:19: Wir haben uns zusammengesetzt und sie hat erst einmal so zugehört.

00:07:22: Also was so erzählt und was ich wichtig finde... Ich überlege jetzt etwas als Meister.

00:07:30: Es trifft sich ganz gut, dass wir an dieser Stelle bei unserem Interview gestört wurden.

00:07:34: Weil der Herr an der Metrocasse zu telefonieren begonnen hat und Alice Schwarze ihn sehr brüßig darum gebeten hat doch bitte aufzunehmen.

00:07:41: Entschuldigen Sie!

00:07:42: Können sie eben aufhören zu telefonierend?

00:07:44: Solange die hier noch was aufteben.

00:07:45: Denn ich wollte ohnehin kurz innehalten um Alice Schwarzer einmal vorzustellen so gut das geht in weniger als zwei Minuten.

00:07:56: Für viele Frauen ihrer nachfolgender Generation war und ist sie immer noch Die Ikone des Feminismus.

00:08:03: Eine Vorkämpferin der Gleichberechtigung, der wir Frauen viel zu verdanken haben und die Männer übrigens auch wie wir finden.

00:08:10: Manche ihrer Sicht weisen aber vor allem ihre sehr islamkritische Haltung haben auch viele verschreckt darunter auch Frauen- und Feministinnen.

00:08:18: Vor allem ab den Nullerjahren wurde die Kritik an schwarzer immer lauter zum Beispiel von AutorInnen wieder Spiegelkolumnisten.

00:08:24: Margarete Stokowski Für manche Junge gilt Schwarze Haute als Nogo, als Transfob und anti-muslimisch.

00:08:32: Geboren wurde sie jedenfalls im Dezember, in Wuppertal.

00:08:36: Sie wuchs aus uneheliches Kind bei ihren Großeltern auf und ging in der Schweiz nach Paris.

00:08:41: Sie wurde Journalistin und Autorin und Freundin und Vertraute von Simone de Beauvoir, Grévin Dönnhoff und Schauspielerin Romy Schneider, deren Biografien sie alle verfasste.

00:08:52: Mit dem Buch «Der kleine Unterschied» hat sie dann einen Klassiker der feministischen Fachliteratur geschaffen und in den ersten Jahren.

00:09:01: die Zeit trifft Emma, die bis heute monatlich erscheint.

00:09:06: Bekannt wurde schwarzer-neinzehn-einundsiebzig aber auch als eine der Initiatorinnen der Aktion zur Legalisierung von Abtreibungen in Frankreich und Deutschland, die schlussendlich in einer Stern-Titelgeschichte gegipfelt ist.

00:09:18: Unter der Schlagzeile wir haben abgetrieben bekannten damals dreihundertvierundseizig Frauen öffentlich selbst abgetreben zu haben.

00:09:26: Heute ist Schwarzer seventy acht Jahre alt und nach wie vor laut und ziemlich streitlustig.

00:09:31: Aber das hören Sie auch im Gespräch.

00:09:37: dieser Biene sehr viel recherchiert, viel gelesen sich schon Sachen angeguckt.

00:09:42: Man nähert sich ja nicht und sagt, wie ist das eigentlich alle Schwarzer?

00:09:47: Und ich hab ihr zugehört was sie so vorhat und dann habe ich natürlich manchmal Ergänzungsvorschläge gemacht.

00:09:55: In vielen waren bei uns aber auch einig.

00:09:56: worüber ich mich sehr gefreut habe die war von Anfang an entschlossen sehr viel in Emma zu drehen was ja ein großer Teil meines Lebens Und was bei der öffentlichen Rezeption von all die Schwarzer gerne so auf Seite geschoben wird.

00:10:11: Aber immer wollen wir das nicht erwähnen, ja?

00:10:15: Da hab ich mich sehr gefreut.

00:10:17: Worauf habe ich dich gebracht?

00:10:19: Worauf du nicht gekommen

00:10:20: wärst?".

00:10:20: Ich hab sehr insistiert, dass wir nach Puppertal fahren.

00:10:24: Da wo ich also zwischen dem Sechsten und dem Achzehnten Lebensjahr aufgewachsen bin ... Weil dieser Ort da am Waldrand über der Stadt ist das kleine Häuschen da Das ist in meinen Emotionen noch sehr, sehr präsent.

00:10:39: Und da hätte vielleicht die Regisseur und die Filmmacherin nicht sofort daran gedacht.

00:10:45: aber dann wie wir da waren hast du schon verstanden wie wichtig das ist?

00:10:48: Ja, sofort

00:10:49: klar!

00:10:51: Aber ich denke es ist jetzt ein Prozess immer ein Prozess also natürlich... Es ist ja nicht so, dass ich alle schwarze erst seit dem Film Johanna Donalds sozusagen jetzt kenne als alles Schwarz.

00:11:00: Ich bin in einer Zeit aufgewachsen und das natürlich alles schwarzer für mich.

00:11:05: ein Heldin im Fernsehen war und später dann natürlich in der Pubertät diese Bücher alle gelesen habe.

00:11:11: Und jetzt bin ja draufgekommen, dass ich fast alle diese Sendungen gesehen habe.

00:11:14: Wir haben eigentlich fast alles gesehen was sie da jetzt irgendwie haben.

00:11:17: Aber das finde ich ja gerade so interessant ist, davon bin ich fast ausgegangen.

00:11:21: Ich erkenne auch ihr Werke ein bisschen, dass Sie Frau Schmatze schon lang kennen und verehren.

00:11:25: aber umso schwerer stelle ich mir das hervor weil man quasi eine Helden vor sich hat und sich der nähern soll.

00:11:31: und also die alte Frage wo beginn' ich eigentlich?

00:11:34: sagen im Wuppertal wäre eine Möglichkeit.

00:11:36: Aber man könnte das Lebenswerk von Alice Schwarzer an wichtigen Stationen aufziehen, einen wichtigen Personen die sie getroffen hat, einen richtigen Fortschritten die sie für den Feminismus entgetan hat aber auch zum Beispiel ganz einfach an Skandalen.

00:11:49: also ich bin jetzt gerade beim Herfahren habe ich mir alles gesagt angehört da haben Sie ja auch mit dem beiden Herrn von der Zeit lang geplaudert und dann geht es natürlich auch über dieses.

00:11:58: damals ist der Villa auftritt und solche Dinge.

00:12:01: also es gab immer wieder Geschichten eine schwarze aufgeregt hat und sich selbst aufgeregelt hat.

00:12:09: Wie kriegt man da eine rote Schnur rein?

00:12:13: Auch hier müssen wir kurz Pause machen, weil der Name Easter Villa gefallen ist – und der ist wichtig!

00:12:18: Denn es gab da dieses Fernsehereignis, das hat Alice Schwarzer eigentlich erst so richtig bekannt gemacht.

00:12:24: Am sechsten Februar war das, da wird im WDR das schon einige Tage zuvor aufgezeichnete unmoderierte Streitgespräch zwischen Schwarzer und Villa ausgestrahlt.

00:12:35: Die einige Jahre ältere Autorin Willa hatte schon in der Buch «Der dressierte Mann» ordentlich Schlagzeilen gemacht.

00:12:42: Das Buch galt als feminine Antwort auf die immer lauter werdende Frauenbewegung, die damals vor allem Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in der Familie forderte.

00:12:52: Schwarzer fand Willas Thesen plump und falsch.

00:12:55: Sie belegte dann aber doch zu dieser fünfundvierzigminütigen Debatte im Fernsehen ein, und griff Willa offensiv an.

00:13:02: Die angegriffene werte sich eigentlich auch ganz ordentlich und so entstand ein legendäres Gespräch das man immer noch auf YouTube ansehen

00:13:09: kann.".

00:13:10: Wie kommen sie eigentlich persönlich dazu diese Bücher zu schreiben?

00:13:14: Sie stehen ja nun ganz allein damit.

00:13:16: Sie sind eine Ruferin in der Wüste, sie sagen plötzlich alles ist umgekehrt und sie sagen genau das Gegenteil von dem was andere sagen.

00:13:23: oder die anderen sagen nun gar nichts und haben keine rechte Meinung.

00:13:25: Wie kommen Sie?

00:13:26: Was hat sie überhaupt motiviert zu sagen Frauen sind dumm, Frauen können höchstens die Beine auseinanderhalten, Frauen haben keinen Ehrgeiz.

00:13:33: wie kommen Sie zu dieser Frauenverachtung und zu dieser Männerverherrlichung?

00:13:36: Weil ich den Quatsch nicht länger anhören kann denn Sie und Ihr Genossinnen in der Öffentlichkeit vertreiben Den Quatschs Den Unsinn.

00:13:46: Zwei Frauen, die sich befetzen – das Kandal war perfekt!

00:13:50: Aber es war eben auch die streitbare öffentliche Figur Alice Schwarzer geboren.

00:13:57: Also mir ist natürlich schon wichtig die Alice, dass man die spürt und das andere ist natürlich, dass wir diesen geschichtlichen Zusammenhänge erkennt weil mir jetzt aus meiner Generation Wo ich jetzt sozusagen Ende Fünfzig bin, habe ich schon das Gefühl bei den nachfolgenden Generationen, dass halt da wenig Geschichtsbewusstsein ist.

00:14:18: Was überhaupt wie verknüpft ist und warum was wie entstanden ist und plötzlich also wie kommuniziert wird.

00:14:25: Sei es in sozialen Netzwerken, sei es irgendwie sonst in Gesprächen oder auch im Ideal – ist das immer so zack, zack!

00:14:34: Es hat natürlich auch was damit zu tun, wie Menschen halt ausgebildet sind.

00:14:38: Was sie lernen, wie lange sie brauchen und wo sie hinkommen.

00:14:41: Und da ist es dann so ... Das kann heute der Dokumentar für immer beschäftigt sein mit was und kann eben auch diese Zusammenhänge herstellen.

00:14:53: Wenn's ein gelingt im Idealfall gelingt, dass man das so vertichtet, dass wir verstehen können, wie die Dinge zusammenhängen und nicht jetzt nur aus dem Jetzt.

00:15:03: Also wenn die Sabine Därflinger zu mir gekommen wäre und hätte gesagt, hör mal ich habe mir was überlegt alles.

00:15:10: Ich will deine Geschichte anhand der Skandale erzählen.

00:15:14: Dann hätte ich sie sehr lieb angelechelt, hätte gesagt darf ich dir noch ein Wein einschenken?

00:15:17: und übrigens ich hab mir das anders überlegt.

00:15:20: also für einen solchen Dokumentarfilm hätt ich nicht zur Verfügung gestanden.

00:15:24: natürlich gibt es große skandale oder highlights kann man sich auch nennen sehen.

00:15:28: nicht immer skandalle an die fast alle sich oder viele sich erinnern und die wirklich Akzente gesetzt haben.

00:15:36: Und auf die sollte man auch eingehen, weil von daher kennt man gestern alles.

00:15:42: aber ich habe natürlich Verbinde mit diesem Film eher die Hoffnung dass es ein Film jeden das des Klischees ist und dass sozusagen Sabine schon sozusagen wirklich auch mehr auf die Schliche kommt und sagt, Mensch, ach so lebt sie.

00:15:56: So arbeitet sie!

00:15:58: So geht's hier mit Menschen um...so denkt sie, so fühlt sie so.

00:16:03: Also ich wünsche mir schon einen Film der nicht nur sozusagen die Aufreger zeigt sondern auch die alltägliche und spielte Seite.

00:16:19: Wie wichtig war Ihnen auch, oder sagen wir anders gefragt, wie viel Raum hat auch Reue- oder Selbstkritik bei Ihnen selbst?

00:16:27: Also irgendwie scheinen den Menschen das Gefühl zu haben, dass ich nicht genug Selbstkritiker über ... Es ist vielleicht an meiner mangelnden christlichen Prägung, daß ich mich nicht immer zugeißle.

00:16:37: Ich finde, dass auch Frauen sich viel zu sehr in der Selbstkritika zerfleischen.

00:16:42: Also, ich würde auch niemals darauf kommen, Sabine Dörflinger zu fragen.

00:16:46: Was ist denn eigentlich mit der Selbstkritik?

00:16:48: Nein, aber die sind

00:16:48: zurückgekommen!

00:16:50: Nicht einfach hin.

00:16:51: Tüchtige Regisseure, du musst dir auch wünschen, das macht die toll um so.

00:16:54: und dann ist nicht mein erster Impuls.

00:16:57: Du, wie ist es eigentlich mit deiner Selbstkritik?

00:16:59: was hast du falsch gemacht?

00:17:00: Sondern ich hab Spaß an der Stärke.

00:17:04: Reu-Selbstkritik spielt in dem Film von mir her bewusst, artikuliert überhaupt keine Rolle Weil ich keine Rollen vorspielen möchte in dem Film.

00:17:14: Ich bin da keine Darstellerin, sondern das ist ja kein Spielfilm!

00:17:21: Sie begibt sich auf die Spuren meines heutigen Lebens und da sind natürlich Rückblenden und Dokumente enthalten... Was aber rauskommt, werde ich sehr gespannt.

00:17:30: Natürlich auch ein bisschen bang.

00:17:32: man liefert sich ja aus Ich bin dafür, dass es monatelang in meinen intimsten Räumen und Lebenszusammenhängen rumgerast.

00:17:43: Und man sagt sich, was soll das werden?

00:17:45: Aber natürlich muss man für so etwas ein Grundvertrauen haben ... in die Person, dass man nicht verraten wird.

00:17:51: Darum geht's ja sowas auch.

00:17:53: Dass sie etwas verstehen wird.

00:17:55: Dieses Grundvertrauen ist für mich da.

00:17:57: Dann wird man sehen, was dabei herumkommt.

00:18:01: Zu Selbstkritik hatte ich bisher nicht so wahnsinnig viel Anlass.

00:18:05: Er habe mir ein bisschen alte Wunden geleckt und hab gesagt, ich will jetzt nicht sentimental werden aber das war wirklich sehr

00:18:11: schwer.".

00:18:12: Aber das ist vielleicht auch schon wieder was ... da bekommt man ein Verständnis von ihnen als Person weil es gäbe wahrscheinlich Menschen die sich selbst geißeln wie sie richtig sagen oder die einfach beim Zurückschauen automatisch in so einem gewissen ... Säuften kommen und sagen, hätte ich das vielleicht anders gemacht oder so.

00:18:28: Also das war jetzt gar nicht nur als ... Nein, aber

00:18:29: wir ist eher beim Zurückschauen, dass sich oft denke, wie habe ich das denn überlebt?

00:18:36: Ja, das stimmt!

00:18:38: Ich finde es irgendwie so interessant, weil das irgendwie... Ich frage mich das oft, weil es ein Porträt über Frauen ist oder weil es eine Porträte über alle Schwarze ist.

00:18:49: Die von Journalisten und Feministinnen abgesehen sind, dass man immer so Fragen stellt mit Reue und richtig und falsch und mit dem Konflikt.

00:18:57: Wenn ich einen Film über Frank Sinatra habe, fragt mir das auch keiner.

00:19:01: Es ist so seltsam!

00:19:04: sozusagen mit dem Label Feminismus, was gegeben.

00:19:07: Also ich würde auch aufgefordert... Ich muss jetzt quälkst irgendwie kritisch sein oder so, hab' ich gesagt, na kritisch könnt's ihr sein.

00:19:16: und zu den Filmmannschafts?

00:19:17: Also ich würd's mal da lesen, ankommen unter einen Film gestalten!

00:19:20: Ja wahrscheinlich

00:19:21: überhaupt so wahnsinnig.

00:19:23: Es gibt ja als Journalistin der Begriff Kritische Biografie.

00:19:27: über mich ist ja so eines geschrieben worden manchmal von Menschen die den ich nie begegnen bin, das sind dann eher so Projekzionen und Fantasien.

00:19:36: Ich verstehe das überhaupt auch nicht als Journalistin!

00:19:39: Ich habe ja doch viele Biografien gemacht zwei große und dann biografierende Interviews und Porträtes.

00:19:46: Es wäre für mich keine Kategorie kritisch.

00:19:48: was soll das?

00:19:49: Was soll der

00:19:49: Quatsch?!

00:19:50: Ich versuche etwas zu verstehen.

00:19:53: Also, wenn man sich einem Menschen nähert, finde ich ... Wenn man ein Sachinterview macht.

00:19:59: Herr Bundeskanzler!

00:20:00: Was haben Sie denn dabei gedacht?

00:20:02: Da erwartigt das man kritisch ist und dann sagt, nein, tischen mir nicht solche Lügen auf.

00:20:08: Das ist der Sachverhalt, das ist ein kritischer Sachinterview.

00:20:11: Aber am Leben muss man sich neugierig nähern.

00:20:16: Das halte ich für die Hauptqualität von jemandem, der eine Biografie macht in Text oder Bild und Ton.

00:20:24: neugierig zu sein.

00:20:26: Gespannt zu sein, offen zu sein!

00:20:29: So frei wie möglich vom Klischees so wenig vorgefährdet wie möglich einfach hingucken und passieren lassen.

00:20:38: Und das ist das was ich mir natürlich für meine Filmbiographien erhoffe und da habe ich eigentlich auch den Eindruck dass nicht falsch ist wenn ich mir das erhoffe Ja, also wenn ich an meinen beiden großen Biografien denke, Dönow und Schneider.

00:20:56: Sollte ich mich rum wie Schneider kritisch nähern?

00:20:58: Natürlich habe ich ... natürlich bin ich manchmal morgens um sechs aufgestanden hab vergessen Kaffee zu trinken, hab die Fäuste geballt und hab gesagt mir erinnert sich hätte sie schütteln können.

00:21:10: Sie war ja tot als ich das geschrieben hatte und gedacht jetzt nicht noch der!

00:21:17: Der Beste war ja immer noch an einem Lohn.

00:21:19: Da musst du erst mal schaffen, dass ein Lohn in der Reihe deiner Liebhaber und Männer der Beste ist.

00:21:25: Weil mit dem möchte ich schon keine Minute allein im Raum verbringen.

00:21:29: Aber das ist dann nicht Kritik!

00:21:34: Man interessiert sich für die Person.

00:21:35: Man sagt sich, Mensch das ist dann... Das hat natürlich toll gemacht!

00:21:39: Die Seite ist stark und mensch warum hast du dich denn da?

00:21:42: Wie konnte wird das passieren oder so?

00:21:45: Also man muss auch eine Leidenschaft für Menschen haben nehmen, verstehen will.

00:21:49: Man muss sich einfach für den Menschen interessieren.

00:21:51: Und im Bezug ich wiederhole mich auf einen Sachverhalt Ist Kritik hoch angebracht.

00:21:58: Im Bezug auf Menschen ist Verstehen hoch angesagt.

00:22:08: Und noch ein letzter Einschub zum Schluss.

00:22:10: Alice Schwarzer gab in den vergangenen Tagen mehrere Interviews, unter anderem dem deutschen Spiegel über das Ende der Ära Merkel und dem Falter aus Wien über die deutsche Bundestagswahl und den Chandlers Stern.

00:22:21: Schwarzer und Angela Merkel kennen ineinander seit dreißig Jahren und tauschen sich regelmäßig bei Abendessen aus.

00:22:27: Im Spiegel sagte Schwarzer, sie sei kein Fan von Merkel.

00:22:30: Sie habe nur in einigen Punkten Spaß an ihr und dann analysierte sie was Merkels Kanzlerinenschaft für die Frauenbewegung getan hat und dass das Land Deutschland jetzt vermutlich wieder einen Schritt zurückgehen werde weil alle denken, jetzt war ja ich gerade eine Frau

00:22:43: dran.".

00:22:46: Und im Falter betonte Schwarzer einmal mehr, dass sie die Auswüchse von gendergerechter Sprache, die die Linken propagieren würden reichlich problematisch finde.

00:22:55: Konkret sagt sie da Das Schlimme ist, dass dieser ganze Quatsch jetzt dem guten alten Feminismus auf die Füße fällt.

00:23:01: Die sprechen im Namen des Feminismus was ich unerhört finde und die Menschen glauben das die Feministinnen alle verrückt geworden sind.

00:23:09: Wir hatten bei unserem Gespräch leider nicht so viel Zeit daher konnte ich sie nicht nach einer Bilanz zum Merkel befragen Und beim Feminisme mussten wir dann bald aufhören.

00:23:18: Aber soviel ging noch.

00:23:21: Ich habe gesehen, dass Sie jetzt demnächst am kommenden Wochenende in Köln im Warnhaus fünfzig Jahre Frauenbewegung feiern.

00:23:28: Mit einer Konferenz oder Symposium.

00:23:31: drehen sie da auch mit?

00:23:32: Ja.

00:23:33: Deswegen will ich Sie in den Beinen zum Schluss ... Ich weiß es ist eine sehr große offene Frage aber trotzdem war in der Programmforscher eine Frage die würde ich Ihnen gerne weitergeben wofür die Frauenbewege heute steht und wiefern das auch im Film zu spiegeln wird.

00:23:47: Ja, also ich denke das nach fünfzig Jahren Frauenbewegung was für einen Bezug auf die Menschheitsgeschichte ein Wimpernschlag ist.

00:23:54: Fünfzig Jahre Frauenbewehungen gegen fünftausend Jahre Batteriativen So dass wir irrsinnige Fortschritte gemacht haben aber dass wir jetzt in einer Zeit des Umbruchs sind.

00:24:06: Also es gibt den Fortsschritt und den Rückschlag zugleich Und das ist eine sehr gefährliche Phase.

00:24:13: Sagen wir mal, wenn wir in aller Ruhe das Patriarchat haben und niemand kratzt dann.

00:24:18: In Ordnung alles läuft!

00:24:20: Wenn wir irgendwelchen Fernzeiten in aller Gelassenheit eine echte Gleichberechtigung haben kein Problem.

00:24:26: aber jetzt ja Menschen müssen sich von alten Vorstellungen von Privilegien.

00:24:31: Männern müssen sich vom Privilegen trennen, Frauen gehen in Welten die sie noch gar nicht gewohnt sind.

00:24:37: Wie verstehen sich selbst?

00:24:38: Was ist überhaupt ein Mann und eine Frau?

00:24:40: Ich weiß es nicht!

00:24:41: Ich bin ja interessiert am Menschen und ich würde mir ja wünschen dass die Männer und die Frauen ganz einfach Menschen sein dürfen ohne diese ganzen Schubladen und Klischees und als Individuen sich realisieren können.

00:24:52: Ohne Angst vor Gewalt, ohne Machtverhältnisse.

00:24:54: das ist eine Utopie.

00:24:56: aber jetzt... Das ist ein Hin und Her und ich entdecke mit Interesse scheinbar ein Fortschritt auf drückschrittliches versteckt.

00:25:07: Wie jetzt zum Beispiel in

00:25:09: der Identitätsdebatte, wo es plötzlich nicht mehr um Realität geht?

00:25:14: Sondern wie fühle ich mich denn so?

00:25:15: Wer bin ich denn so?

00:25:17: und wo es nicht mehr über die Gemeinsamkeiten geht sondern um die Unterschiede ist wird nach den unterschieden nach dem Trennen gesucht und das wird nichts von rückschrittlichen, reaktionären Menschen gepredigt, sondern von Menschen die sich fortschrittlich für fortschritte ich halten.

00:25:32: Das sind sehr heitere Entwicklungen und da müssen wir mal wieder gucken dass wir einen klaren Kopf bekommen.

00:25:39: Aber wie bekommt man den?

00:25:44: Ich kann nur sagen, man bekommt den Sicher.

00:25:47: Damit war man sich einfach auch tiefgreifend mit Dingen beschäftigt und ich komme schon wieder auf die Geschichte und dass man das überhaupt weiß was passiert ist vorher und wie man dorthin kommt wo man jetzt ist.

00:26:02: Ich glaube, ich fühle dazu bei, dass man einen klaren Kopf kriegt.

00:26:04: Und dazu soll der Film um die Klammer hier zu schließen auch beim Film?

00:26:07: Ja, aber natürlich!

00:26:08: Ich hoffe

00:26:09: das so

00:26:09: ein Film wird

00:26:10: ... Der Mut macht.

00:26:12: Also, ich meine... Ich hab mich ja bisher an einiges getraut und bin entschlossen, mich weiterzutrauen.

00:26:19: Bin weit entfernt davon jetzt angepasst zu sein.

00:26:22: Und ich hoffe, man kann an meinem Beispiel sehen, dass man das nicht nur überleben kann.

00:26:27: Sondern dass man trotzdem und vielleicht deshalb das Leben genießen kann.

00:26:32: Das stimmt.

00:26:33: Wie Lauch immer ihr noch dreht, weil da noch viel Spaß dabei auch.

00:26:36: Der soll ja auch dabei hinführen.

00:26:37: Vor allem Wohl-Spaß

00:26:37: geht gar nicht!

00:26:38: Danke!

00:26:38: Vielen

00:26:38: Dank!

00:26:42: Das war heute ein bisschen eine längere Ausgabe mit einem ausführlichen Gespräch, mit Alice Schwarzer und Sabine Derflinger.

00:26:48: Danke fürs Zuhören und dranbleiben bis zu dieser Stelle!

00:26:51: Redaktionsschluss für diese Ausgaben war am Donnerstag den Sechzehnten September um achtzehn Uhr.

00:26:56: Eine Geschichte zu diesem geplanten Dokumentarfilm über Alice Schwarcer und über das Interview lesen Sie auch am Samstag in der gedruckten Zeitung.

00:27:05: Dann

00:27:24: besorgen Sie sich ein Abo unserer Zeitung.

00:27:27: Gedruckt oder digital Premium?

00:27:29: Alle Informationen dazu und einen Bestellling gibt es unter diepresse.com schrägstrichabo.

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