Wie verändert künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen?
Shownotes
Die Gesundheitsbranche wird durch künstliche Intelligenz grundlegend verändert. Sie birgt neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen auf und stellt neue Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Wie die Zukunft des Gesundheitswesens im Zeichen der KI aussehen kann, diskutierte Melanie Klug, „Die Presse“, mit Christian Kohl, Bereichsleiter für Großkunden bei Drei Österreich, Maria Kleteka-Pulker, Leiterin der Forschungseinheit Patientensicherheit und digitale Gesundheit an der Danube Private University, und Anton Dunzendorfer, Leiter der Abteilung für digitale Gesundheitsinformationssysteme am AIT.
Digitale Mobilfunknetzwerke sind das Rückgrat der modernen Zivilisation. Kommunikation, Information und Bezahlsysteme wären ohne die Übertragung von Daten unmöglich. In Österreich ist der Telekommunikationsanbieter Drei für Konnektivität und für Netzwerke verantwortlich, die Daten zuverlässig übertragen. Das gilt natürlich auch für Gesundheitsdaten, die zum Training von KI-Systemen benötigt werden. „Dabei kommen in Spitälern verstärkt 5G-Campus Netzwerke zum Einsatz“, weiß Christian Kohl aus der täglichen Praxis, „Das sind private Netzwerke und die gesamte Infrastruktur befindet sich meist direkt am Standort. Damit gelangen Daten nicht ins öffentliche Netz und durch die 5G Standalone-Technik ist eine hohe Sicherheit gewährleistet. Das Netz ist abgeschirmt und von außen ist kein Zugriff möglich.“
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00:00:00: Dieser Inhalt wurde von der Presse in redaktioneller Unabhängigkeit gestaltet.
00:00:04: Er ist mit finanzieller Unterstützung unseres Kooperationspartners entstanden.
00:00:13: Die Gesundheitsbranche wird durch künstliche Intelligenz grundlegend verändert.
00:00:18: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber gleichzeitig auch neue Fragen auf und stellt neue Anforderungen an die digitale Infrastruktur.
00:00:28: Wo KI im Gesundheitsbereich bereits echten Mehrwertschaft und welche Hürden noch zu überwinden sind, erläutert Melanie Klug im Studio der Presse mit Christian Kohl Bereichsleiter für Großkunden bei Drei Österreich.
00:00:43: Maria Klettschka-Pulker Leiterin in der Forschungseinheit Patientensicherheit und digitale Gesundheit an der Daniel Private University Und Anton Dunzendorfer, Leiter der Abteilungen für digitale Gesundheitsinformationssysteme am AIT.
00:01:01: verändert sehr viel.
00:01:02: Was im Gesundheitsbereich Usus ist, Ärzte und Ärztinnen bekommen eine Art Partner an die Seite mit der sie Entscheidungen treffen können.
00:01:10: in welchem Bereich trifft denn die KI bereits bessere Entscheidungen als der Mensch?
00:01:14: Was man jetzt schon sieht und auch schon etabliert ist im Gesundheitswesen ist dass die KI vor allem bei der Bilddiagnose extrem unterstützt und dort hört man das eben aus unterschiedlichsten Bereichen die KI schon einige Neuigkeit erreicht hat, bei der der Mensch eigentlich schon kaum mehr mitkommt.
00:01:35: Warum ist es vielleicht so?
00:01:36: Wie kann man sagen, dass wichtig für KI ist ja das KI braucht Daten und zu lernen damit man auch tatsächlich diese Genauigkeit erreicht und in der Bildverarbeitung ist es so, dass man da wirklich schon seit fünfzehn Jahren oder noch länger digitale Bilder zur Verfügung hat, mit denen man diese Systeme lernen lassen kann Und dabei hat man dort auch wirklich eine Topgenauigkeit erreicht.
00:02:00: Also das sind Bilder, die verglichen werden können, wo Veränderungen sehr viele schneller die KI erkennt als es eine ausdrückende Ärztin jemals könnte?
00:02:08: Schneller ist so ein Thema auch verschiedene Auffilligkeiten erkennt, die man so als Arzt vielleicht noch gar nicht in der Wahrnehmung gehabt hat.
00:02:17: Wir organisieren eine Konferenz, die DHELS, die im Mai wieder stattfinden und da war einmal ein Arzt da, ein Pathologe.
00:02:24: Und er gesagt, sie haben auch mal einen Vergleich gemacht wo sie sich die Schnitte angestellt haben Und da die KI, und dann wollten sie von der KW wissen, was an dort wo es ein Tumor gibt.
00:02:35: Das ist nicht nur der Schnitt, der einen Tumur beinhaltet sondern was sind so diese Tumurangrenzenden Flächen?
00:02:40: Dass die angezeigt werden.
00:02:42: Da sind teilweise Flächen angezeigt worden, wo die Ärzte erkannt haben das hätten Sie selbst noch gar nicht am Schienen gehabt.
00:02:48: aber einfach dort wo die KI so viele Bilder zur Verfügung hat und so viele Möglichkeiten hat erkennt sie Möglichkeiten.
00:02:56: vielleicht ein extrem erfahrener Arzt erkannt hätte, aber hat so der Duschnittotät die Mehrheit noch nicht und da ist schon ein Riesenpotenzial drin.
00:03:06: Was erkennen Sie in der Praxis?
00:03:07: Wo werden denn schon bessere Entscheidungen von der KI als vom Menschen getroffen?
00:03:11: Also ich glaube eben auch da wo es vor allem sehr viele Daten brauchen was zu erkennen also viele von uns kennen zum Beispiel vom Brustkrebscreening, da läuft in der Regel schon immer eine KI mit die hier begleitend auch einen Vorschlag macht oder in der Intensivstation ist extrem hilfreich, weil da eben so viele Daten sind.
00:03:29: Also überall da wo wir jetzt schon viele Daten haben, die wie gut für eine KI zum Training verwenden können und da gibt es doch schon ganz tolle KI's, die vorher sehen wann sich ein Patient verschlechtert.
00:03:39: Wir haben oft das Problem Patienten auf der Intensive Stationen ständig überwacht.
00:03:42: dann kommen sie auf die Normalstation, verschlechten sich, dort wird vielleicht Temperatur gemessen man fragt was ihm geht Aber man hat nicht diese Daten immer ständig auf den Tensivhat.
00:03:51: Das führt dann dazu, dass plötzlich der Patient wieder massiv schlechter wird, was niemand vorhersehnen kann und wir müssen ihn retransferieren.
00:03:58: Und da gibt es jetzt viele Projekte mit Sensoren und diversen Dingen um zu sagen ... Wie können wir vorhersagen, wann der Patient der Gesundheitszustand wieder kippt damit wir eine Retour verlegen auf die Intensivstation verhindern können?
00:04:09: Bei derzeit in einer Medizin reagieren wir meistens erst wenn schon was passiert ist und durch diese Daten können wir einfach so vorausschauen viel mehr weil wir mit diesen Daten erkennen können oder eben die uns unterstützen zu sagen.
00:04:22: Der entgleitet uns jetzt also Bilderkennung in der SIEF-Station und viele andere Bereiche, wo es wirklich zu einer großen Sicherheit künftig führen wird.
00:04:32: Und eben jetzt auch schon Begleitung im Einsatz ist.
00:04:35: Welche Rolle oder was das bedeutet?
00:04:36: Wenn wir darauf später eingehen für die Gesundheitsberufe.
00:04:40: Genau!
00:04:40: Jetzt haben Sie beschrieben, was jetzt schon möglich ist, wo bereits bessere Entscheidungen getroffen werden als noch vor zehn Jahren oder fünf Jahren vielleicht sogar.
00:04:47: Es ist um KI war auch sehr viel Hype.
00:04:49: Bleiben wir mal realistisch, welche Möglichkeiten sind denn mit KI im Gesundheitsbereich jetzt realistischerweise sehr bald schon noch möglich?
00:04:56: Oder woran wird vielleicht auch gerade geforscht.
00:04:58: Also es wird in vielen Bereichen extrem beforscht.
00:05:00: ich glaube was auch ein großes Thema ist natürlich auch die Sekundärdatennutzung also das Patienten und Patientinnen ihre Gesundheitsdaten zur Verfügung stellen, um in anderen Bereichen auch noch bessere Daten zu haben.
00:05:12: Weil wir heute das Problem haben dass wir so viele Daten sichlos haben.
00:05:14: die einen die Krankenanstalten-Träger haben ihre Daten der hat ihr Daten und wir haben keine Schnittstellen und die könnten wir extrem gut nutzen.
00:05:22: und was ja auch ein großes Thema ist im UKI die wenigsten berufen auf europäischer Basis.
00:05:28: Das heißt, man muss ja auch immer wiederhören.
00:05:30: doch die ethische Perspektive was ist dafür in Bayern dahinter?
00:05:33: Was sind das für Daten?
00:05:34: Also gerade zum Beispiel denke ich mir im dermatologischen Bereich macht es einen großen Unterschied welche Daten von welchen Patientinnen sind hier mit hineingefliessen?
00:05:42: Und da, glaube ich wäre es toll wenn wir einfach Europa hier in die Gänge kommt und das nutzt.
00:05:48: Dass wir unsere eigenen Daten sind extrem viele Menschen, dass wir sie nutzen und die Daten zusammenführen können damit wir noch sicherer hier werden.
00:05:56: also da ist schon vieles möglich jetzt schon und es wird schon noch mehr möglich.
00:06:00: aber eben es sind auch potenziell neue mögliche Gefahren auf die wir einfach achten müssen.
00:06:04: welche Daten sind überhaupt drinnen Und wenn uns das System etwas zeigt, ist es auch relevant für uns.
00:06:10: Oder bei uns schaut das dann halt vielleicht anders aus oder wie auch immer?
00:06:13: Also dieser Bayer ist extrem spannend natürlich.
00:06:16: Weil Dunstendorf am IT passiert die Forschung was sind denn da für Projekte oder für Firmen oder für Ideen, die da aufpoppen und die da gerade entstehen oder vielleicht schon getestet werden?
00:06:26: Ja also wir selbst arbeiten viel im Bereich Datenintegration.
00:06:30: Wie die Maria Kletetschka-Bulkasche gesagt hat Es gibt den Österreicher Unzahl an Datenquellen, die nicht verbunden sind.
00:06:38: Die irgendwelche unterschiedlichen Datenformate auch teilweise haben und wie man das jetzt zusammenführt damit man wirklich für die Forschung nutzen kann.
00:06:47: Das ist ein Bereich in dem wir arbeiten.
00:06:50: Das nennen wir so eine Art Datenknotentechnologie, damit man aus unterschiedlichsten Datenquällen die Daten zusammen führt, damit das Datenschutz-Konverordnung kompatibel ist.
00:07:01: pseudonymisieren, das nennt man so privacy-presuring record linkage.
00:07:05: Das ist jetzt sehr komplizierter Ausdruck aber einfach, dass Daten grundsätzlich pseudonymmisiert werden können, sodass ich nicht wirklich direkt an Rückbezug zum Patienten habe.
00:07:15: Aber im Fall des Falles ich sehr wohl wieder in den Rückbezugs machen kann und zwar dort damit ich sage, ich hab aus der Forschung neu erkennt diese Gewohnen die dem Patienten helfen?
00:07:25: Und dann macht sie wieder sehen wann ich weiß okay die oder der Patient soll eigentlich davon profitieren.
00:07:30: dann die Daten gehören harmonisiert, standardisiert.
00:07:34: Alleine wenn man sagt zu Blutdruckmessungen den kann ich messen im Stehen, im Sitzen, im Liegen und so weiter und so fort.
00:07:40: Und das muss man alles irgendwie in England bringen.
00:07:43: Dann haben wir eine gute Datenbasis mit der man tatsächlich wieder Forschung machen kann, die die Forschung veröffentlicht.
00:07:49: Das ist auch die Ausgangsbasis, wenn man jetzt in die Neu-Zukunft schaut für den europäischen Gesundheitsdatenraum, der auf uns zukommt wo in Europa die Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, Daten für die Forschung zur Verfügung zu stellen.
00:08:05: Und da muss man schon sagen das ist ein großer Hebel und höchst an der Zeit damit auch Europa hier wieder zumindest ein Stück nachziehen kann zu den ganzen Technologien, die es um künstliche Intelligenz usw.
00:08:17: gibt damit wir uns wieder etwas etablieren und unsere eigene Modelle trainieren können.
00:08:25: Herr Kohl, jetzt ist ein Stichwort unüberhörlich gefallen – und zwar Daten!
00:08:29: Es wird eine große Menge Daten gesammelt, das war noch nie vorher der Fall, dass so eine große Datenmenge nötig war oder einfach auf dieses so stark baut.
00:08:37: Die muss natürlich auch schnell und sicher übertragen werden.
00:08:41: Ist denn die Infrastruktur in Österreich überhaupt ready für das was hier auf uns zukommt?
00:08:45: Wir haben in Österreich eine sehr gute Infrastruktur, wenn man unsere Mobilfunknetze ansieht über die gesamte Österreich.
00:08:50: Das sind wir in Europa fortschrittlich, wo wir etwas nachhinken ist im Bereich Glasfaserausbau und wenn man sich die Zahlen anschaut.
00:08:59: Wir wissen aber dass Mobilfunke ein ganz wichtiges Trägermedium für diese Daten ist.
00:09:05: Personen sind möglicherweise dann irgendwann einmal auch zu Hause, man möchte die Daten sammeln und da ist oft der Mobilfunk sehr gut übertragungstechnologisch.
00:09:13: Aber sie haben es angesprochen – die Herausforderung ist dass die Datenmengen immer größer werden.
00:09:17: Was heute schon alles gesammelt wird und wenn man uns vielleicht selbst anschaut hat man vielleicht auf Fitnessur sogar oben untergleiche und hat viele Daten zur Verfügung so wie Sie richtig gesagt haben.
00:09:25: Schön wäre diese Daten irgendwann noch zusammenzuführen, weil man so viel mehr Wissen aus dem generieren könnte und das ist nicht der Fall.
00:09:31: Das ist das Thema.
00:09:32: Und die zweite Herausforderung, die wir haben, ist auch schon gekommen natürlich... Wenn man sich heute anschaut, KI wird von vielen auch privat verwendet.
00:09:39: Wo sind diese Daten dann wirklich gelagert?
00:09:42: Das kann ich mit meinen Privaten vielleicht noch akzeptieren aber wenn es um Patienten-Daten geht muss man schauen wo gibt's Rechencenter in Europa, wo kann man die aufbauen?
00:09:50: und wo hat mein eigenes Kaster damit man weiß, dass man das in einem sicheren Umfeld hat?
00:09:54: also das ist unsere Aufgabe In dem Bereich KI, weil Sie vorher auch die Frage stellen haben bei uns.
00:09:59: Es kommt ja KI schon lange zum Einsatz z.B.
00:10:01: bei den Netzen.
00:10:02: Warum?
00:10:03: Nimm ein Beispiel es ist von einer Person Wenn wir zum Beispiel ein Unwetter haben, wenn man Starkwind hat und über Flutungen untergleichen ist.
00:10:10: Und es fallen Sender aus in einem Gebiet dann bekommen wir mehrere Tausend Alarme gleichzeitig.
00:10:16: Das würde von einer Person nicht mehr identifizierbar sein was genau das Thema ist.
00:10:21: Dazu ist die KI da, dass sie ganz klar sagt und erkennt, dass diesen Daten okay dort haben wir Probleme und man kann viel schneller reagieren eine Konnektivität herstellen, die dann letztendlich auch wichtig ist, dass wir in ganz Österreich diese Flächendeckung haben.
00:10:35: Was sind jetzt so Hürden, die da entstehen können?
00:10:37: Welche Investitionsvolumen sind überhaupt notwendig um eben diesen vielen neuen Daten, die vielleicht schneller kommen als ein Infrausdrukturausbau passiert und überhaupt nachkommt?
00:10:46: Es braucht nicht nur das Mobilfunk, es braucht auf der anderen Seite und das ist das Thema auch Glasfasern also das Vernetzen von Spitälern und Einrichtungen untergleichen.
00:10:55: Und das Vernetzen bedeutet aber, dass das redundant sein muss.
00:10:58: Das bedeutet da, dass es eine hohe Sicherheit gegeben ist was wir heute schon haben.
00:11:02: Das ist der heutige Use-Case ausreichend, aber wir wissen, es wird in der Zukunft mehr und mehr sein.
00:11:07: Also die Bandbreite wird steigen, der Austausch muss schnell stattfinden.
00:11:11: also ganz einfach wenn ich mich in Tirol verletze und ich war jetzt letzte Mal im Wien beim Arzt dann hätte das dort diese Daten sofort dahin und jeder weiß wenn es vielleicht nicht selber sagen kann, welche Blutgruppe haben und dass auch nur die einfachen Daten unterreichen.
00:11:24: Also das ist das Thema, dass wir weiter immer in diese Technologie investieren – in Österreich auch damit wir dann auch zukunftsicher sind für europäische Anwendungen.
00:11:34: Jetzt macht diese Technologie vieles einfacher, vieles besser, vielleicht vieles schneller.
00:11:38: Sie können aber auch Fehler machen.
00:11:40: Wie wird denn damit umgegangen?
00:11:42: Wenn dieser KI Fehler macht wer trägt denn dafür die Verantwortung?
00:11:45: Derzeit ist das rechtliche Sicht so.
00:11:47: Wir haben eben diesen AI-Akt von der EU, wo ja viele sind ja Medizinprodukte und die, die wir verwenden vor allem mit den KI Systemen, da sind wir im Hochrisikobereich.
00:11:55: Also es gibt auch dann welche, die verboten sind.
00:11:57: aber wir sind sozusagen auf der zweiten Stufe.
00:12:00: Und da heißt er dann immer noch Es muss letztendlich so eine menschliche Schleife dazwischen sein.
00:12:03: und es gab auch ein Papier für eine Bioätekommission vor einigen Jahren, wo man sagt nach letzter nicht trifft der Arzt die Ärzte in die Entscheidung.
00:12:10: Ich persönlich Ich glaube, dass das nicht durchhaltbar ist.
00:12:13: Weil eben wenn ich eine KI habe die tausende Millionen Daten hat und einen Vorschlag macht... ...dass der Arzt dann vielleicht kann er es tatsächlich in einem Fall nehmen weil er die Erfahrung auch hatte und sagt Nein, ich entscheide mich anders als die KI vorschlägt.
00:12:26: Da kommt dann natürlich in eine gewisse Bruttuie sozusagen.
00:12:29: Verwendet er die KI gar nicht?
00:12:31: Ist es ihm auch vorwurfbar, warum verwendet der nicht das Tool mit den Mehrdaten?
00:12:35: und das gab ja da auch schon Überlegungen von der EU zu sagen, die KI ist seine eigene Rechtsperson inklusive dass sie Sozialversicherungsbeiträge zahlen sollen so aber darauf hin muss ich schon irgendwo hinauslaufen.
00:12:45: das finde ich die die KI einen Umlauf bringen die müssen die Verantwortung dafür tragen weil der einzelne Arzt ärzt sind Und wir reden jetzt nicht von der Uniklinik, sondern von Premierversorgungszentren oder auch von Community-Nurses.
00:12:58: Die müssen darauf vertrauen können und ich glaube nicht dass ein Mensch dazwischen sein kann.
00:13:01: da ist jetzt ein Fehler drinnen und da glaube ich müssen wir uns einfach gut was überlegen.
00:13:06: das wird einfach ein neuer Partner werden oder einen Teil werden dieser Behandlung was hier werden hier dafür die Verantwortung trägt einfach Und was auch für mich noch ein sehr spannendes Thema ist, wie Sie das gesagt haben.
00:13:18: Ich glaube gerade aus Ihrem Bereich kann es extrem wichtig sein um medizinische Daten zu liefern.
00:13:23: Also auch wenn man zum Beispiel einen Unfall hat und dann diese Notfalldaten draufhat.
00:13:28: Also wir als juristischer Sicht verstehe ich immer noch nicht oder ganz schwierig, weil im oft Fälle erzählen sie nicht mehr ansprechen, aber wir wissen nicht wer soll entscheiden.
00:13:37: Hätte eine Patientin verfügen können, was hätte er wollen.
00:13:39: Wir stehen dort und versuchen das Bestmögliche für den Patienten zu tun und seinen Willen zu ermitteln.
00:13:43: Da könnte man viel tun inklusive auch wenn wir zum Arzt gehen.
00:13:47: ins Spital wird mir auf Dinge gefragt dann vergisst man die Hälfte zur Antwort und ich glaube dass gerade so der Mobilfunk also die die Hände ist viel liefern könnten weil sie kennen das Gangbild die kennen diverse Dinge im Psychiater von mir hat einmal gesagt sich brauchen eigentlich nur die Nutzung der letzten zwei Wochen anschauen kann sagen Was hatte für Probleme?
00:14:04: Grundsätzlich wissen wir das Leute, also die Person und Handy ist relativ gut quasi zuordnbar.
00:14:10: Das gibt man nicht aus der Hand, es gibt ja Studien, dass die Leute sagen, sie vergessen mal den Schlüssel oder andere Dinge, aber das Handy hat man immer mit.
00:14:19: Und was glaube ich auch das Thema ist?
00:14:20: Du hast schon gesagt, dass der Europäische Jürgen Health Data Space da überlegt man ja auch und viele gehen in die Richtung, dass man sagt wie Patienten und Patientinnen motivieren ihre Daten zu spenden im Sinne von Nudging oder irgendwelche Vorteile so... Ich persönlich, glaube ich bin dabei eher in der Minderheit.
00:14:36: Ich glaube man müsste die Regelung finden im Sinne eines Obdauts so wie wir es haben bei Elger und bei der Organtransplantation weil ich ja selber von mir weiß man findet das grundsätzlich eine gute Sache.
00:14:48: bis man es aber dann macht da kommen tausend andere Dinge dazwischen.
00:14:52: Und ich denke mir dass man das auch juristisch gut argumentieren könnte.
00:14:55: wir sind eine Solidargemeinschaft wir haben eine Sozialversicherung und wenn ich Part auf dieser Gesundheitsversorgung sein möchte brauche ich die Forschungstaten Und wir brauchen diese Sekundär-Gesundheitsdaten wie ein bisschen Brot.
00:15:06: Und ich persönlich habe ein bisschen Sorge, wenn wir das machen, dass die Bürger spenden sollen.
00:15:11: Da haben wir ja wieder einen Bayerist drin und wer wird spenden?
00:15:13: Ich mutmaße mal – es sind wieder die Personen, die eher eine höhere Bildung haben, die sich mehr mit dem Thema auseinandersetzen.
00:15:20: Dann haben wir wieder einen totalen Bayers in den Daten bringen.
00:15:23: Also ich warne ein bisschen davor!
00:15:25: Ich wäre für eine Obdaut löschen
00:15:27: können.
00:15:27: Wobei, die Diskussion, das haben wir schon mal diskutiert….
00:15:31: Also wir haben ja so ein Projekt mit mehr als vierfünfundzwanzig Partnern da in Österreich gemacht die letzten zwei Jahre, wo es um das Spenden vom Gesundheitsdatenbett genaues Smart Focus.
00:15:42: Und da geht's einmal darum dass ich sage ich stelle meine Daten die in der Elger verfügbar sind stelle ich für.
00:15:46: die Forschungsverführung kann man unterschiedlichsten Arten machen zeitlich begrenzt für bestimmte Forschungszwecke kann man es machen Und das Projekt hat auch unterschiedliches Beleuchtet, juristisch und was geht da alles noch mit berücksichtigt.
00:15:59: Wie kann das auch schon?
00:16:00: Wie kann man es technisch umsetzen
00:16:01: usw.?
00:16:03: Ich bin da ganz bei dir eigentlich so selbstverständlich sein, dass man das macht für die Forschung und das wirklich ein Opt-Out wäre nur derzeit aufgrund der ganzen rechtlichen Lage usw.
00:16:16: eigentlich am Essen mit einem Opt-Inner umsetzbar, hast aber meiner Meinung nach nicht.
00:16:21: Dass man dann nicht in die Zukunft sagt so, das ist selbstverständlich dass es passiert weil sie anonymisierte Daten sind und dann hat man die Date für die Forschung verfügbar und ich habe kein Problem damit von den Daten für Forschung verwendet werden.
00:16:35: Und das ist eine große Benefit.
00:16:37: wir kennen das aus dem Bereich seltene Erkrankungen aus der pädiatrischen Onkologie also Kinderkrebs.
00:16:43: Dort arbeiten wir eng mit dem St.
00:16:45: Anna Kindespital und beim Children Cancer Research Institute zusammen, da geht es darum dass man Nationenübergreifend Systeme hat wo Krankheitsfälle zusammenkommen weil man für eine Erforschung einer Erkrankung in einem Land zu wenige Fälle hat.
00:17:07: Klar, das jeder Fall ist natürlich eine Riesenbelastung.
00:17:10: Aber für die Forschung brauche ich mehr Fälle als fünfzig im Jahr.
00:17:14: und durch das jetzt so international vernetzt Da komme ich auf eine Anzahl, wo ich dann wirklich Forschung machen kann.
00:17:21: Und dort wird es wirklich interessant und da haben die Kollegen von der Kinderkrebsforschung ... Die haben ja die Sterblichkeit bei KinderkreBS extrem reduziert worden in den letzten fünfzehn Jahren.
00:17:34: Und da hat man wirklich was erreicht und das ist Forschung!
00:17:37: Und da brauche aber diese Daten.
00:17:39: Das, was die Mobilfunker machen, indem der Infrastruktur zur Verfügung gestört wird, hilft ja bei Ansätzen mit denen uns wir ... Wir machen ja so Telemonitoring, jetzt Tele-Health und zwar Therapiemanagement mit digitalen Technologien.
00:17:57: Und da ist es ganz wichtig dass irgendwo im Tal in Tirol.
00:18:01: der hat seine Hände erfasst zu Hause seine Gesundheitsdaten und kann die Daten dort verschicken.
00:18:07: Ganz einfach und muss nicht das händisch aufschreiben Tagebuch nach Innsbruck zum Experten fahren, der muss das händisch durchlesen und schauen ob die Daten passen.
00:18:17: Und sagen eigentlich ist es okay jetzt kann er wieder heimfahren.
00:18:20: Also das sind alles diese Dinge wo wir im Gesundheitsbereich jetzt diese Technologien nutzen natürlich in bestimmten Rahmen also nur nutzen weil's gerade so hip ist und so toll ist.
00:18:35: Es ist im medizinischen Bereich natürlich nicht so angesagt, also schon mit Bedacht.
00:18:40: Aber da haben wir unsere Regulaturen, wo man sagen muss, die gingen uns innen aus?
00:18:44: Jetzt ist diese Technologie neu, viele dieser Anwendungen sind neu und was neu ist gibt es auch Unwissenheit und auf viele Vorbehalte, die entweder mehr oder weniger berechtigt sind.
00:18:52: Es haben vielleicht viele Sicherheitsbedenken.
00:18:54: So werden diese Daten überhaupt sicher übertragen, kann irgendetwas verloren gehen... Herr Kohl wie können den Patienten sicher sein oder darauf vertrauen dass Daten sicher üertragen werden?
00:19:05: Wir haben österreichweit das Netz, das auf höchste Sicherheit geprüft ist.
00:19:10: Das wird wirklich überprüft und bestätigt um dergleichen.
00:19:12: Dort kann man Daten austauschen.
00:19:14: Wir haben gewisse Vorgaben auch im Mobilfunknetz wo wir Verschlüsselungen haben die zum Tragen kommen, wo wir mit und wir kennen es heute schon aus anderen Bereichen zwei Faktautentifizierungen genauso.
00:19:26: Da haben wir uns das angeschaut, Newscases sind dramatisch Es kommt ein Rettungswagen zu einer Person und hat null Information.
00:19:33: Das wäre so einfach zu sagen und dort brauchen wir dann wieder diese Technologie-Mobilfunk, weil die werden mit den Glaspasserkabeln nicht herumfahren können.
00:19:40: Also das heißt da dort einfach mit einer zwei Fakten an der Beziehung sicherzustellen dass das abgesichert ist, dass das redundant ist, damit diese Daten nur dorthin kommen wo sie hin sollen.
00:19:50: Und um mal wer gesagt wird ganz wichtig auch auf deiner Seite zu wissen ich habe dann meine Rechenzentren in Österreich oder in Europa, wo ich das absicher habe und wo ich die Daten dann noch korrekt
00:19:58: streichen.
00:19:59: Also ich kann nicht total unterstreifen, vor allem die digitale Souveränität.
00:20:02: Wir müssen einfach künftig schon alle Projekte auf europäischen Ebene, dass da nicht jemand von außen dann unser Gesundheitssystem massiv beeinflusst oder das Dinge zum Stehen kommen.
00:20:11: Ich glaube, das ist auch ein ganz wichtiges.
00:20:13: Was ich auch ganz spannend finde, was es sind Daten.
00:20:15: Das hat man an Covid gesehen.
00:20:17: Sie als Anbieter haben ja sensationelle Daten für unseren gesundheitsbereich, v.a.
00:20:22: aus Public Health Sicht und zu sehen... Vielleicht bewegen sich die Leute dort mehr und dann merken da weniger.
00:20:28: Dort ist ein Cluster für ein Krankheitsbild, wie man damals gesehen hat wo die Leute fahren.
00:20:32: Das finde ich extrem spannend.
00:20:33: Ich kann mich noch erinnern das es relativ schwierig oft ist für Forscher-Forscherinnen auch diese Daten zu bekommen oder es kostet extrem viel Geld Was sich jetzt größere Forschungseinrichtungen vielleicht leisten können, kleinere weniger.
00:20:45: Also auch da finde ich wäre auch toll wenn es halt einfach hier auch einen anderen Datenaustausch gibt.
00:20:51: Wie können denn die Patienten sie sicher fühlen dass ihre Daten auch sicher übertragen werden?
00:20:56: Also neben Glasfasern sind wir schon vorher erwähnt, ist da eine Fünf-G-Technologie.
00:21:00: Eine neue Technologie, die uns sehr unterstützt.
00:21:02: Drei von den Bereichen auch, wir nennen es private Netze, ist derzeit im Gesundheitsbereich in den Spitälern.
00:21:08: das ein großes Thema dort.
00:21:09: Da ist die Anforderung dass man noch Tage Netze hat, dass innerhalb dieses Spitals alles funktioniert und dann kommt die Fünf G-Techanologie zum Einsatz weil man genau dort eines tun kann und wir nenne das im technischen Bereich Slicing.
00:21:21: also das heißt man hat genau für diese Anwendungsfälle dann in diesem Netz einen Slot und da sind die Daten nur dort sicher aufgehoben.
00:21:29: Und man schickt die Daten nicht irgendwo weg, sondern man behält sich quasi auch in den Spitäler- und Gesundheitsernrichtungen untergleichen.
00:21:37: Also das ist ein ganz wichtiges Thema.
00:21:38: Wir sehen also... Da tut sich noch einiges auf dem Bereich FünfG-Technologie die uns das ermöglicht und mehr und mehr diese Sicherheit unterstützt.
00:21:46: Jetzt ist die Forschung natürlich auch hier im Gespräch ein großes Thema gewesen, inwiefern ist denn eine Entrei-Inforschung involviert?
00:21:52: Wir haben mit der TU Wien Forschungsprojekte – sie sind es natürlich auch wichtig, diese Daten auch schon zu verfügen oder zu stellen, das ist immer dieses Thema – wir haben auch im Playground Carinthe also in Kärnten einen Forschungs-Projekt wo wir uns auch ansehen bis hin zur Drohnenflüge.
00:22:08: da gibt's Use Cases wo wir sagen wie kann man zum Beispiel Schnellbluttransfusionen irgendwo hinbringen.
00:22:15: Also wo es wirklich spezielle Fenster gibt, landet die Drohne übernimmt so quasi etwas Medizinisches und fliegt relativ schnell wohin.
00:22:22: Da haben wir uns da auch ein bisschen angesehen.
00:22:24: Skandinavische Länder sind ja schon sehr weit weil sie ganz andere Bevölkerungsdichte haben und das kommt jetzt zum Einsatz.
00:22:32: Das war der Presse-Podcast zum Thema künstliche Intelligenz in der Gesundheitsbranche.
00:22:37: Mehr zum Thema finden Sie unter diepresse.com.
00:22:43: Vielen Dank fürs Zuhören!
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